Auswege bei einem Penisbruch

Urologin besteht auf Fotos, damit die Bruchstelle genau lokalisiert werden kann;dies ist mir aus begreiflichen Gründen unmöglich. Wir sind
im Alter von 64 und 58 Jahren. Da seither Jahre vergangen sind, scheint
eine Impotenz eingetreten zu sein…Was kann man jetzt noch machen? In
mittleren Jahren hatte ich eine Beinvenenthrombose durchzustehen, anschließßend mit Marcumar etc. und dem Hinweis, künftig nur noch lebensnotwendige Ops durchführen zu lassen. Im voraus danke. Wir sind
verzweifelt.

Urologin besteht auf Fotos, damit die Bruchstelle genau
lokalisiert werden kann;dies ist mir aus begreiflichen Gründen
unmöglich. Wir sind im Alter von 64 und 58 Jahren.

Verstehe trotzdem nicht warum es dir unmöglich ist?
Weil ihr schon „alt“ seid?
Mit einem Fotoapperat werdet ihr doch umgehen können?
Wieso kann sich die Ärtzin das nicht „Live“ anschauen?
Oder möchte sie Fotos von dem damaligen akuten Bruch?
Wann war das, im Krankenhaus werden Befunde eine wirklich lange Zeit aufgehoben…

Da seither Jahre vergangen sind, scheint

eine Impotenz eingetreten zu sein…Was kann man jetzt noch
machen?

Diese Frage solltest du einem Facharzt stellen (Androloge)

In mittleren Jahren hatte ich eine Beinvenenthrombose
durchzustehen, anschließßend mit Marcumar etc. und dem
Hinweis, künftig nur noch lebensnotwendige Ops durchführen zu
lassen.

Wird Marcumar jetzt immer noch eingenommen?
Wenn eine OP anstehen sollte (falls sie Erfolgsaussichten hat), dann haben sich die Methoden ja in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt.
Ich denke da gerade an die Mikrochirurgie etc.
Noch dazu kommt, dass man bei diesen Eingriffen i.d.R. sehr schnell nach Hause und ein Paar Stunden später schon aufstehen kann.
Frühmobiliaation nennt sich das, eben um das Risiko einer Thrombose sehr gering zu halten.

LG

Danke an Trashi für die Hinweise. Ich war deswegen nie im Krankenhaus. Habe es lediglich meiner Urologin ggüb. erwähnt, die ohne meine Fotos nicht weitermachen wollte/konnte. Daß sie mich nie mehr darauf ansprach,
finde ich merkwürdig. Ich bekomme doch auf „Befehl“ keinen …Ehrlich gesagt, hielt ich den Vorschlag für einen Jux. Wenn wir keinen Kinderwunsch mehr hätten, hieß es damals, dann hätte ich halt abzuwägen,
OP oder nein!?Bei unserem med. Fortschritt sollte es aber doch noch andere Checks geben!?Anfangs war eine starke Biegung nach oben. Ich habe mich jedoch mit dem Zustand abgefunden und nichts mehr weiter unternommen. Man hört und liest, daß - was ich nachempfinden kann - Impotenz eingetreten sein muß…

Ich bekomme doch auf „Befehl“ keinen…Ehrlich gesagt, hielt ich den Vorschlag für einen Jux.

Ich stelle mir das in der Praxis auch etwas seltsam vor -deshalb hat sie wohl den Vorschlag mit den Fotos gemacht.
Das fände ich aber ok -probiert das dochmal.
ALlerdings wenn eine Impotenz eingetreten ist, dann ist gerade die Erektion ja das Problem…

Wenn wir keinen Kinderwunsch mehr hätten, hieß es damals, dann
hätte ich halt abzuwägen,
OP oder nein!?

Nunja, da hat es sich jemand einfach gemacht.
Man macht ja nicht nur Sex um Kinder zu zeugen… (oder doch?! 8-O )

Bei unserem med. Fortschritt sollte es aber doch
noch andere Checks geben!?

Ja, ich könnte mir da ein CT/MRT Vorstellen, sprich die Ärztin doch mal konkret drauf an. Dann kann man sehen welche Strukturen im Innern des Penis kaputt sind.

Man hört und liest, daß - was
ich nachempfinden kann - Impotenz eingetreten sein muß…

Deshalb muß da ein Arzt sich mit befassen.
Ich würde daher wirklich zu einem Andrologen mit Urologie raten.
Wenns geht auch einen Mann.
(Nix gegen Ärztinnen, aber gerade wenn sie noch jung ist kann das mal schnell herablassend rüberkommen… Nur meine Empfindung)

Viel Glück

Hallo,

du hattest einen Penisbruch und warst damit nie im Krankenhaus.
Hast es einer Urologin gegenüber erwähnt.

Also wenn mir mein Penis „brechen“ würde, wäre ich aber in der nächsten Stunde damit schon beim Arzt gewesen. Fotos davon zu machen würde mir garnicht in den Sinn kommen.

Du trägst da die Schuld. Wenn man Beschwerden hat und damit nicht zum Arzt geht, muss man sich hinterher nicht wundern, warum dann plötzlich eine Funktionsstörung davonträgt. Und es ist naiv zu denken (oder es merkwürdig zu finden), warum der Arzt von sich selber aus die Sache nicht anspricht, wenn man es das letzte mal vor Jahren thematisiert hat.

An deiner Stelle würde ich endlich mal Verantwortung übernehmen und mit dem Penis mal zu einem Arzt gehen. Falsche Scham ist hier unangebracht.
Aber in einem hat dein Arzt schon recht: du musst es abwägen ob du hingehst oder nicht. DU bist krank, nicht der Arzt. DU hast eine Behandlung nötig. Ob du diese wahrnimmst oder nicht, ist dir selber überlassen. Nur gib dann anderen Leuten nicht die Schuld, wenn es dir schlechter geht.

GDA

An GDA danke, obwohl Deine Vorhaltungen daneben sind. Ich habe es meiner Urologin ggüb. sofort erwähnt, auch das mit der erlittenen Beinvenenthrombos bzw. auf die Vermeidung von Operationen, die nicht lebensnotwendig sind. Sie bat sofort um Bilder mit der Sofortbildkamera -
aber ich muß es anscheinend noch einmal betonen:im errigierten Zustand ganz locker Bilder zu machen, das schaffe ich einfach nicht. Dann bin ich wohl eher unfähig (bzw. impotent im „Anfangszustand“ o. ä.), aber doch nicht naiv. Aber vergessen…Deine Stellungnahme halte ich für sehr couragiert (kennst Du wohl den Sachverhalt aus dem Bekanntenkreis o.ä.), trotzdem fragte ich nach einer Möglichkeit, die Bruchstelle auch ohne Sofortbilder zu diagnostizieren…

Trashi, Du bist super. Immerhin muß man bedenken, daß wir ja alle sog. Laienexperten sind und viele Antworten auf Erfahrungen etc. zurückgehen.
Nochmals herzlichen Dank. Jetzt, glaube ich, komme ich weiter.

Hallo Franken,

wenn meine Äußerungen zu harsch waren, bitte ich das zu Entschuldigen.
In meinem Bekanntenkreis gibt es niemand mit Penisbruch.

Ich finde es merkwürdig, wie eine Urologin anhand von Fotos eine Penisfraktur diagnostizieren kann. Man muss den Patienten vor sich haben und sich die ganze Sache in echt betrachten. Andernfalls kann man keine gesicherte Diagnose stellen, finde ich.

Gruss GDA