Liebe ExpertINNen,
ich tüftele seit einigen Wochen an den Einstellungen meiner Gasbrennwertheizung von Viessmann (Bj. 2007) herum, um den Gasverbrauch für die WW Bereitung auf einen akzeptablen Level zu bekommen. 160l WW Speicher.
Kurzer Hintergrund: 2 Personen brauchen nur morgens Warmwasser, jeweils ca. 5 min Duschzeit, Durchfluss vlt. 10 l/min, also 100l Warmwasserverbrauch. Anfänglicher Gasverbrauch bei ca. 20 kw/h pro Tag.
Wir erreichen zwischenzeitlich um 7 kw/h.
Dabei verwirrt mich folgende Erkenntnis:
Wir duschen zwischen 6.30 und 7.30 Uhr.
Wenn ich die WW Bereitung von 5.30 Uhr bis 8.00 Uhr laufen lassen, habe ich einen merklich höheren Verbrauch (11 kw/h), als wenn ich die WW Bereitung von 5.30 bis 06.30 begrenze.
Anders gesagt, dusche ich während der WW Bereitung, habe ich einen um 50% höheren Gasverbrauch, als wenn ich danach dusche. Diese Erkenntnis ist aufgrund von ca. 20 Beobachtungswerten fast sicher. Der (eigentlich) erhöhte Gasverbrauch am nächsten Morgen wegen des nun kälteren Warmwassers ist berücksichtigt.
Gibt es einen Grund oder eine Erklärung für dieses Phänomen?
Vielen, vielen Dank vorab!
Carsten
Liebe ExpertINNen,
ich tüftele seit einigen Wochen an den Einstellungen meiner
Gasbrennwertheizung von Viessmann (Bj. 2007) herum, um den
Gasverbrauch für die WW Bereitung auf einen akzeptablen Level
zu bekommen. 160l WW Speicher.
Kurzer Hintergrund: 2 Personen brauchen nur morgens
Warmwasser, jeweils ca. 5 min Duschzeit, Durchfluss vlt. 10
l/min, also 100l Warmwasserverbrauch. Anfänglicher
Gasverbrauch bei ca. 20 kw/h pro Tag.
Wir erreichen zwischenzeitlich um 7 kw/h.
Dabei verwirrt mich folgende Erkenntnis:
Wir duschen zwischen 6.30 und 7.30 Uhr.
Wenn ich die WW Bereitung von 5.30 Uhr bis 8.00 Uhr laufen
lassen, habe ich einen merklich höheren Verbrauch (11 kw/h),
Das Brauchwasser wir auf die voreingestellte Wassertemperatur erwärmt, die Zeitschaltur schaltet später die Erwärmung ab.
als wenn ich die WW Bereitung von 5.30 bis 06.30 begrenze.
Das Brauchwasser wir nicht auf die voreingestellte Wassertemperatur erwärmt, weil die Zeitschaltur die Erwärmung unterbricht.
Anders gesagt, dusche ich während der WW Bereitung, habe ich
einen um 50% höheren Gasverbrauch, als wenn ich danach dusche.
Diese Erkenntnis ist aufgrund von ca. 20 Beobachtungswerten
fast sicher. Der (eigentlich) erhöhte Gasverbrauch am nächsten
Morgen wegen des nun kälteren Warmwassers ist berücksichtigt.
Gibt es einen Grund oder eine Erklärung für dieses Phänomen?
Vielen, vielen Dank vorab!
Carsten
Liebe ExpertINNen,
ich tüftele seit einigen Wochen an den Einstellungen meiner
Gasbrennwertheizung von Viessmann (Bj. 2007) herum, um den
Gasverbrauch für die WW Bereitung auf einen akzeptablen Level
zu bekommen. 160l WW Speicher.
Kurzer Hintergrund: 2 Personen brauchen nur morgens
Warmwasser, jeweils ca. 5 min Duschzeit, Durchfluss vlt. 10
l/min, also 100l Warmwasserverbrauch. Anfänglicher
Gasverbrauch bei ca. 20 kw/h pro Tag.
Wir erreichen zwischenzeitlich um 7 kw/h.
Dabei verwirrt mich folgende Erkenntnis:
Wir duschen zwischen 6.30 und 7.30 Uhr.
Wenn ich die WW Bereitung von 5.30 Uhr bis 8.00 Uhr laufen
lassen, habe ich einen merklich höheren Verbrauch (11 kw/h),
Das Brauchwasser wir auf die voreingestellte Wassertemperatur
erwärmt, die Zeitschaltur schaltet später die Erwärmung ab.
Japp.
als wenn ich die WW Bereitung von 5.30 bis 06.30 begrenze.
Das Brauchwasser wir nicht auf die voreingestellte
Wassertemperatur erwärmt, weil die Zeitschaltur die Erwärmung
unterbricht.
Jain, das Wasser erreicht schon schon die Solltemperatur von 50° um 6:30, aber natürlich duschen wir erst danach und lassen das Wasser während des Duschvorgangs und danach nicht wiedererwärmen, sondern erst am nächsten Tag.
Anders gesagt, dusche ich während der WW Bereitung, habe ich
einen um 50% höheren Gasverbrauch, als wenn ich danach dusche.
Diese Erkenntnis ist aufgrund von ca. 20 Beobachtungswerten
fast sicher. Der (eigentlich) erhöhte Gasverbrauch am nächsten
Morgen wegen des nun kälteren Warmwassers ist berücksichtigt.
Gibt es einen Grund oder eine Erklärung für dieses Phänomen?
Spannend finde ich jetzt diese Frage, warum der Verbrauch immens steigt, wenn wir das Wasser nach (und während) des Duschens auf 50° wieder erhitzen und erst dann wieder abkühlen lassen, als dass wir den Erwärmungszeitpunkt auf den nächsten morgen verschieben.
Könnte das mit Deinem Tipp bzgl. der Rückschlagventile zu tun haben?
Könnte das mit Deinem Tipp bzgl. der Rückschlagventile zu tun
haben?
Ich kann es mir es nur so erklären:
Für die Raumheizung wird das Wasser im Heizkreislauf entsprechend der Rücklauf-/ Aussentemperatur erwärmt.
Bei der Brauchwassererwärmung aber wird das Wasser im Heizkreislauf immer auf die maximal eingestellte (Kessel-)Temperatur erwärmt. Egal, wie schnell das Brauchwasser oder wie hoch die eingestellte Temperatur des Brauchwassers ist, so lange bis das Brauchwasser die eingestellte max.Temperatur erreicht hat.
Irgendwie müßte das auch besser zu erklären sein. Ich versuche es morgen noch mal, wenn es nicht gut rüber gekommen ist.
Spannend finde ich jetzt diese Frage, warum der Verbrauch
immens steigt, wenn wir das Wasser nach (und während) des
Duschens auf 50° wieder erhitzen und erst dann wieder abkühlen
lassen, als dass wir den Erwärmungszeitpunkt auf den nächsten
morgen verschieben.
Könnte das mit Deinem Tipp bzgl. der Rückschlagventile zu tun
haben?
Hallo,
die Erklärung dazu müsste folgende sein:
Wenn das Wasser direkt nach dem Duschen NICHT wieder aufgeheizt wird, sondern erst am nächsten Morgen, spart man einen Großteil der Wärmeverluste ein, die der Speicher im Laufe des Tages hat.
Wird direkt nach dem Duschen wieder aufgeheizt, geht ein großer Teil dieser Wärme ohnehin im Laufe des Tages wieder verloren und der Aufheizvorgang muss am nächsten Morgen unter erneutem Energieeinsatz wiederholt werden.
Spannend finde ich jetzt diese Frage, warum der Verbrauch
immens steigt, wenn wir das Wasser nach (und während) des
Duschens auf 50° wieder erhitzen und erst dann wieder abkühlen
lassen, als dass wir den Erwärmungszeitpunkt auf den nächsten
morgen verschieben.
Das verbrauchte Wasser wird dann sofor wieder erwärmt, also hat der Speicher 23h lang eine höhere Temperatur, als wenn man ihn kalt lassen würde. Zudem muss man den Wirkungsgrad betrachten, mit dem das Wasser im Speicher erhitzt wird. Wenn man 45° heißes Wasser (also während des Duschvorgangs) erhitzen will, dann hast Du im Rücklauf vom Speicher in den Heizkessel auch mindestens 45°C. Das bedutet einen schlechteren Wirkungsgrad.
Du heizt also mit schlechtem Wirkunsgrad sagen wir mal 50 Liter Wasser auf, die diese Energie bis zum nächsten Morgen sowieso wieder fast voll verlieren (siehe Dein anderer Beitrag zu den Wärmeverlusten).