Auszahlung Darlehen!

Hallo zusammen.

Ich hoffe einer von euch kann mir helfen. Wir haben eine Neubau Finanzierung mit einem Sparkassen Berater zusammen gestellt. Bestandteile sind ein WfA Darlehen Typ A, ein KfW Darlehen und ca. 46000 € über die Sparkasse.
Wir haben berechtigten Grund zu hoffen das sich die zu finanzierende Summe reduzieren wird. Einmal werden wir weniger Grunderwerbssteuer zahlen ( Grundstück getrennt gekauft aber mit Haus kalkuliert) das Gleiche bei den Notarkosten. Wir waren jetzt voller Hoffnung das wir das Geld trotzdem auf unser Konto bekommen da es mit in der Finanzierung eingeplant ist. Unsere Sparkassen Beraterin teilte uns jetzt allerdings mit das wir das Geld von der Sparkasse nur gegen Vorlagen von Rechnungen bekommen. Man müsste schließlich nachweisen das das Geld für den Hausbau benutzt wurde.
Kann mir einer sagen ob das rechtens ist. Der Darlehensvertrag beläuft sich schließlich auf einen höheren Betrag und den wollen wir auch haben.

hallo,

ja, warum soll das denn nicht rechtens sein?
natürlich beläuft sich euer vertrag auf eine höhere summe, wenn ihr höher kalkuliert habt. aber in dem vertrag steht wohl auch klar und deutlich drin, wofür das darlehn gewährt wird. und diese vereinbarung ist ebenso vertragsbestandteil.
wenn ihr also weniger zahlt für den ausgemachten „zweck“ des kaufs, dann kann ich die bank schon verstehen, daß sie sich an die vertragsmodalitäten halten will.
darlehn öffentlicher hände (kfw etc.) sind sowieso zweckgebunden und damit nachweispflichtig, da sollte man sich keine varianten und spielereien erlauben, das kann böse enden!

einfach nochmal in ruhe mit der bank reden, sachverhalt schildern, eventualitäten aufzeigen undggfs. neu verhandeln. wenn´s insgesamt weniger wird, dann wird die bank i.a. nicht zurücktreten, sondern neu „dimensionieren“.

saludos, borito

Hi,

wenn ihr das „eingesparte“ Geld für andere wohnwirtschaftliche Zwecke z.B.Rechnungen vom Baumarkt oder vom Schreiner für Einbauten (!) oder für die Einbauküche verwendet, sollte es eigenlich keine Probleme geben.

Wir hatten zum Schluß auch Geld „übrig“ weil wir die Schlußzahlung kräftig kürzen konnten und haben das dann in die (eigentlich erst später geplante) selbstgebaute Terrasse gesteckt.

Urlaub oder Auto hätten wir nach Aussage unsere Bank nicht gedurft…

grüße
miamei

Hi erstmal,

ob Ihr den Betrag ausgezahlt bekommt hängt von einigen Faktoren ab.

Wenn ich das jetzt richtig sehe, habt Ihr voll finanziert, und anscheinend sogar die Nebenkosten … denn sonst würde ja die Verbilligung nicht zu einem „Darlehensüberschuß“ führen.

Da Ihr ja mehr Darlehen als Sicherheit aufgenommen habt, ist es verständlich, wenn die Saprkasse dann eine Artfremde verwendung verbieten will und liebe das Darlehen reduzieren möchte (Bedeutet auch Risikosenkung)

Wenn es sich um „nur“ 2-3.000 handelt, kann man sicher mit der Bank reden (so hab ich das schon mehrfach gehabt). Bei höheren Summen und Beleihung insgesamt über 100% ist es kaum machbar. Hier finanzieren Banken ja auch nicht evtl. nachträglich eingebrachte Eigenleistungen aus. Anders wäre es, wenn Eigenkapüital (echtes) in die Finanzierung einfliessen würde, da kann man dann entsprechend umdisponieren.

Ich würde auch sagen, dass hier die eine oder andere Rechnung Wunder wirkt… z.B. Bodenbeläge, zusätzliche Fliesen und und und … auch ein Bauträger ist da gesprächsbereit :wink: