Hallo, ich habe eine Frage:
Es heißt doch immer, dass eine Antenne immer die Länge λ (=Wellenlänge die empfangen werden soll), 2/λ oder 1/4λ haben muss… hat sie dies nicht, muss irgendeine Induktivität am Speisepunkt dafür sorgen, dass sie trotzdem resonant zu der erforderlichen Welle ist (verstehe ich nicht was das heißt, bzw. wie das gemacht wird)… was ist aber bei ausziehbaren Antennen (zum Beispiel von Radios oder so) los? Wenn mand a die Antenne beliebig auseinanderziehen kann, warum ist die dann noch resonant - warum hört man da den gleichen Sender immer noch, wenn man dran rumzieht? Wäre nett, wenns mir jemand gut erklären könnte!
Danke!
Hallo Fragewurm,
Es heißt doch immer, dass eine Antenne immer die Länge λ
(=Wellenlänge die empfangen werden soll), 2/λ oder
1/4λ haben muss… hat sie dies nicht, muss irgendeine
Induktivität am Speisepunkt dafür sorgen, dass sie trotzdem
resonant zu der erforderlichen Welle ist (verstehe ich nicht
was das heißt, bzw. wie das gemacht wird)… was ist aber bei
ausziehbaren Antennen (zum Beispiel von Radios oder so) los?
Wenn mand a die Antenne beliebig auseinanderziehen kann, warum
ist die dann noch resonant - warum hört man da den gleichen
Sender immer noch, wenn man dran rumzieht? Wäre nett, wenns
mir jemand gut erklären könnte!
Bei den genannten Abmessungen hat die Antenne den grössten möglichen Wirkungsgrad.
Wenn die Antenne die falsche Länge hat, ist halt das Signal am Empfänger etwas kleiner. Normalerweise regelt das der Tuner dann aber aus, da auch eine ideale Antenne für jeden Sender, je nach Empfangsbedingungen, eine andere Signalstärke liefert.
Nur wenn du einen Sender einstellst, welcher gerade noch so empfangbar ist, merkst du einen Unterschied, wenn du die Antennenlänge veränderst.
Kritischer wird es auf der Senderseite. Wenn du mit 10kW auf die Antenne gehst und die nur 50% Wirkungsgrad hat, werden 5kW in Hitze umgesetzt…
MfG Peter(TOO)
Bei den genannten Abmessungen hat die Antenne den grössten
möglichen Wirkungsgrad.
Wenn die Antenne die falsche Länge hat, ist halt das Signal am
Empfänger etwas kleiner. Normalerweise regelt das der Tuner
dann aber aus, da auch eine ideale Antenne für jeden Sender,
je nach Empfangsbedingungen, eine andere Signalstärke liefert.
Nur wenn du einen Sender einstellst, welcher gerade noch so
empfangbar ist, merkst du einen Unterschied, wenn du die
Antennenlänge veränderst.
Kritischer wird es auf der Senderseite. Wenn du mit 10kW auf
die Antenne gehst und die nur 50% Wirkungsgrad hat, werden 5kW
in Hitze umgesetzt…
MfG Peter(TOO)
Alles klar… und kannst du mir auch noch erklären, wie Antennen funktionieren, deren Länge viel kleiner ist als λ/4?
Im Wikipedia steht irgendwas vom Einführen einer Induktivität im oder in der Nähe des Speisepunktes… nur kapieren tut man das nicht.
Hi…
Alles klar… und kannst du mir auch noch erklären, wie
Antennen funktionieren, deren Länge viel kleiner ist als
λ/4?
Im Wikipedia steht irgendwas vom Einführen einer Induktivität
im oder in der Nähe des Speisepunktes… nur kapieren tut man
das nicht.
Weißt Du, was ein Schwingkreis ist?
Jedes Stück Draht hat sowohl eine Kapazität als auch eine Induktivität, ist also auch ein Schwingkreis. Wenn der Draht eine gute Antenne sein soll, muß seine Eigenfrequenz der gewünschten Sende-/Empfangsfrequenz entsprechen. Das erreicht man entweder durch geeignete Länge, oder indem man zusätzliche Induktivitäten oder Kapazitäten herstellt.
Technisch ist es am einfachsten, eine Spule in die Antenne zu setzen.
genumi
Hallo Michael,
Alles klar… und kannst du mir auch noch erklären, wie
Antennen funktionieren, deren Länge viel kleiner ist als
λ/4?
Der Trick besteht darin, dass eine in Resonanz betriebene Antenne ihre Feldstärke lokal so weit aufschaukelt, dass die Signalenergie des zu empfangenden Signales bis in einen Umkreis von ca. λ/4 weitgehend ausgelöscht wird. Der Antennenresonator saugt also die Energie seiner Umgebung regelgecht ab und kommt bei entsprechender Schwingkreisgüte auf ähnliche Empfangsergebnisse wie eine λ/4-Antenne.
Nachteil solcher kurzen Antennen ist die geringere Bandbreite.
Jörg