Hallo, vielleicht kennt sich jemand mit dieser Materie aus und kann mal was zu folgendem Fall sagen, wie Person A vorgehen müßte, um aus der Wohnung von B ausziehen zu können.
Situation:
A ist volljährig geworden und steht unter psychischem Druck durch B und eine weitere zur Familie hinzu gekommene Person C. Person B und C wollen heiraten. Person C setzt Person A laufend unter Druck, so daß A beabsichtigt, aus der Wohnung von B+C auszuziehen.
A will demnächst Person D heiraten und sie beabsichtigen in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen.
Wie muß und kann Person A dem Arbeitsamt schlüssig glaubhaft machen, aus der Wohnung von B+C ausziehen zu müssen und für die neue Wohnung vom Arbeitsamt den Wohnzuschuß zu erhalten, weil es ja derzeit wohl so ist, das das Arbeitsamt bestrebt ist, Jugendliche bis 25 Jahre in der Wohnung der Eltern zu belassen?
Was ist an Argumenten und Fakten beizubringen und wen muß man sich beim Arbeitsamt wenden?
Vielen Dank für die Hilfe, die A sehr helfen wird, um endlich von dem psychischen Druck, den B und C auspüben wegzukommen.
Danke
Hinweis an den Moderator: Ich bitte darum, meinen gleichlautenden Artikel unter „Allgemeine Rechtsfragen“ zu löschen.
A soll sich mal ans Jugendamt wenden. Unter Umständen helfen die auch bei Jugendlichen über 18. Das mit dem Heiraten von A war aber wohl ein schlechter Scherz, oder ?
warum sollte es ein Scherz sein, wenn A mit 18 Jahren
entscheidet Person D (20 Jahre alt) zu heiraten?
So etwas gibt es .
Es gibt auch 12-Jährige, die schwanger sind. Als optimal kann man das wohl kaum bezeichnen.
Ich meine ein Junge, der noch bei den Eltern wohnt, in keinster Weise finanziell unabhängig ist usw. sollte erstmal versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen, bevor er eine Ehe eingeht. Aber das ist kein Thema für dieses Brett. Sehr wohl Thema ist es, dass wenn die beiden verheiratet sind, und irgendwann einer der beiden doch mal vom Staatsfinanztopf loskommt, er den anderen finanziell sofort an den Hacken hat. Das heißt, erst wenn einer von beiden (oder beide) irgendwann mal soviel verdient, dass es tatsächlich locker für beide reicht, bleibt dort mal was übrig. Das sehe ich für Jugendliche in dem Alter als extrem demotivierend, überhaupt mal Geld zu verdienen.
Es gibt auch 12-Jährige, die schwanger sind. Als optimal kann
man das wohl kaum bezeichnen.
Volle Zustimmung
Ich meine ein Junge, der noch bei den Eltern wohnt, in
keinster Weise finanziell unabhängig ist usw. sollte erstmal
versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen, bevor er eine Ehe
eingeht.
Volle Zustimmung
Aber wenn ihm seine Mutter und der neue Mann das Leben zur Hölle machen, dann ist es sicher als Vater erlaubt, seinem Jungen zu helfen , aus diesem Psychoterror heraus zu kommen.
Da der Vater aber nicht dort wohnt, wo sein Sohn wohnt, geht das nur über eine eigene Wohnung für den Sohn, sonst hätte er bei seinem Vater wohnen können.
Deshalb braucht Vater Argumente, um seinem Sohn helfen zu könnnen.
Zur Not finanziert Vater eben die Wohnung.
Aber wenn ihm seine Mutter und der neue Mann das Leben zur
Hölle machen, dann ist es sicher als Vater erlaubt, seinem
Jungen zu helfen , aus diesem Psychoterror heraus zu kommen.
Da der Vater aber nicht dort wohnt, wo sein Sohn wohnt, geht
das nur über eine eigene Wohnung für den Sohn, sonst hätte er
bei seinem Vater wohnen können.
Deshalb braucht Vater Argumente, um seinem Sohn helfen zu
könnnen.
Argumente für wen ? Wenn er ausziehen möchte, kann ihn mit 18 ja niemand daran hindern, sofern er in der Lage ist, das zu finanzieren. Da wäre es dann wichtig zu wissen, was er macht. Geht er noch zur Schule ? Dann sollten Kindergeld und Unterhalt eigentlich ausreichen für ein günstiges WG-Zimmer. Macht er eine Lehre ? Dann reichen Lehrvergütung, eventuell Unterhalt + Wohngeld etc. vielleicht ebenfalls für ein günstiges WG-Zimmer.
Es gibt auch 12-Jährige, die schwanger sind. Als optimal kann
man das wohl kaum bezeichnen.
Also die Schwangerschaft einer 12-jährigen mit der Hochzeit eines 18-jährigen auf eine Stufe zu stellen finde ich persönlich schon sehr weit an den Haaren herbeigezogen!