Autarkiethema - Wasserversorgung

Hallo,

ist es möglich, ein Haus dadruch gegen einen Ausfall der Trinkwasserversorgung zu schützen, dass man direkt nach dem Hausanschluß einen unter Druck stehenden Speicher (z.B. 200 l) einbaut, so dass man schlimmstenfalls noch gut 20 Eimer im Keller vollzapfen kann?
Ein Hausbrunnen kommt nicht in Frage.

Gruß

Docco

Könnte es sein, das die nächste Frage in etwa so lauten könnte:

Wie baut man einen Atomwaffensicheren Bunker und was lagert man an Lebensmitteln darin ein? :smile: :smile: :smile:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Gruß
Holger

Du brauchst mich jetzt nicht unbedingt zu verarschen. Ich sagte bereits, übertreiben will ich es nicht. Ich baue ein Haus und keine Festung.

Die Bundesregierung selber hat empfohlen, für zwei Wochen Versorgungsausfall vorbereitet zu sein. Dazu gehört natürlich ein Vorrat an Lebensmitteln und Brennholz. Aber heutzutage auch ein Vorrat an Trinkwasser und Elektro.

Gruß

Docco

Hallo,
noch nie von so etwas gehört.Aber denke bitte an die Verschmutzung und Bakterien usw.Man soll die Trinkwasserleitung immer so klein wie möglich verlegen,dass sich keine Bakterien bilden können,wenn du jetzt einen Behälter mit 200 Liter einbaust kann der nie richtig durchströmt werden.

Ja,

das verstehe ich, ist ein Problem.
Aber wenn es technisch unmöglich ist, z.B. 200 Liter Trinkwasser aus der Wasserleitung laufend aufzubewahren, dann kann man doch nur noch mit der Regenwasserzisterne und Chlortabletten arbeiten (wenn wie hier das Grundwasser zu tief ist). Gibt es da nicht noch eine bessere Möglichkeit für die zwei Wochen Autarkie? Kann man denn nicht in normalen Zeiten im unter Druck stehenden Trinkwassertank laufend umrühren (E-Motor)?
Ich möchte ja den Wasservorrat bereits in dem Moment bereit haben, wenn unangekündigt die kommunale Wasserversorgung abbricht.

Gruß

Docco

Sicher kannst du gleich nach dem Wasserzähler einen 200l Tank einbauen. Wenn der Wasserdruck fehlt muß halt ein entsprechend dichtes Rückschlagventil eingebaut sein. Wassereingang von oben, Wasserausgang von unten dann können sich keine Bakterien ansammeln.
Und wenn jetzt mal der Wasserdruck weg bleibt, brauchst du zusätzlich einen Luft-Kompressor oder eine Druckpumpe um das Wasser in die Hauswasserleitungen zu drücken. Eine Menge aufwand. Ob sich das wirklich lohnt?

„Verschmutzung und Bakterien“

Hallo Rohrverleger,

Ich denke mal das er sein Wasser auch aus einer Wasserleitung bezieht, welche von einem Wasserwerk gespeichert wird.
Diese liefern doch wohl das Wasser ohne Verschmutzung und Bakterien.
Mit dem Speicher ist es kein Problem, wenn es technisch richtig realisiert wird.
Hab mir nach zweimal kein Wasser aus der Leitung einen Speicher gebaut.

Gruß Bernd O.

Du brauchst mich jetzt nicht unbedingt zu verarschen. Ich
sagte bereits, übertreiben will ich es nicht. Ich baue ein
Haus und keine Festung.

Die Bundesregierung selber hat empfohlen, für zwei Wochen
Versorgungsausfall vorbereitet zu sein. Dazu gehört natürlich
ein Vorrat an Lebensmitteln und Brennholz. Aber heutzutage
auch ein Vorrat an Trinkwasser und Elektro.

Ich kann mich nur an einen Versorgungsausfall im Winter 2005 im Münsterland erinnern. Ich lese in deiner Vita das Du mal in den USA gelebt hast. Ich glaube das die Infrastruktur in dem Kriegstechnisch hochgerüsteten Land nicht mit unserer zu vergleichen ist - falls Du solche Versorgungsausfälle von dort kennst.

Gruß
Holger

Hallo!

Ich denke auch, dass es etwas übertrieben ist.
Mal zum Thema Wasser:
Wenn an der Wasserleitung etwas gebaut wird, wird das immer vorher angekündigt,
und normalerweise läuft am Abend wieder Wasser.

Eine Erfahrung von mir:
Habe von der Wasserwirtschaft meinen Hauswasseranschluss erneuern lassen.
Dabei traten ungeahnte Probleme auf, weil mal eine Baufirma die Spindel vom Absperrschieber zerstört hat, und das still und heimlich einfach wieder so zusammengebastelt hat,
natürlich ohne Funktion.

Dann sind die Wasserwirtschafts-Arbeiter richtig aktiv geworden, es wurden immer mehr Arbeiter. Bagger, LKW’s , Kompressor usw. kamen dann auch noch dazu.
Als ich abends um 21 Uhr von der Arbeit kam, war da noch reges Treiben.

Ich hab dann den Vorarbeiter gefragt, was das soll,
so ein gewaltiger Aufwand,
weil ich schon auf Arbeit geduscht hatte, und meine Eltern waren eh im Urlaub.
Sie könnten das doch auch am nächsten Tag machen.

Der Vorarbeiter sagte mir dann, dass sie solange arbeiten, bis ich wieder Wasser habe.
Und wenn noch irgendwelche Katastrophen passieren, würden die mir einen Tankwagen hinstellen.
Das wäre so Vorschrift, und wird so gemacht.

Also, solange die Trinkwasserversorgung nicht privatisiert wird,
sehe ich da keinen Grund, einen Vorratstank einzubauen.
Und 14 Tage lang wird er eh niemals reichen.

Auch für den Fall von extremen Situationen, z. B. Krieg, Terroranschlägen (wenn mal eine Trinkwassertalsperre vergiftet wird),
und Umweltkatastrophen gibt es Notfallpläne,
wie die Trinkwasserversorgung notfalls gewährleistet wird.

Manche fragen sich immer, was die vielen Beamten den ganzen Tag machen.
Einige davon pflegen z. B. Daten von allen Brunnen, auch private, die im Notfall zur Wasserversorgung geeignet sind.
Und erstellen Notfallpläne, wie das Wasser dann verteilt wird.

Grüße, Steffen!

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Wasserversorgung privat?

auch ein Vorrat an Trinkwasser und Elektro.

Is halt scheiße, wenn die Playstation im Bunker nicht funzt… :smile:

Das wäre so Vorschrift, und wird so gemacht.

Fragt sich, ob das überall Vorschrift ist.

Also, solange die Trinkwasserversorgung nicht privatisiert
wird,

Ist sie das nicht schon?!?

Hallo,
schaue einmal hier:
http://www.ooe.gv.at/cps/rde/xbcr/SID-3DCFCFC3-28BDE…

Die Bundesregierung selber hat empfohlen, für zwei Wochen
Versorgungsausfall vorbereitet zu sein. Dazu gehört natürlich
ein Vorrat an Lebensmitteln und Brennholz. Aber heutzutage
auch ein Vorrat an Trinkwasser und Elektro.

Wäre es dann nicht einfacher leere Kanister in den Keller zu stellen und diese bei Bedarf zu füllen?
Dazu dann die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Entkeimungsmittel?
[http://www.bbk.bund.de/cln_027/nn_398720/SharedDocs/…](http://www.bbk.bund.de/cln_027/nn_398720/SharedDocs/Publikationen/Brosch_C3_BCren und Faltbl_C3_A4tter_20Download/Broschuere_20Notfall,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Broschuere%2520Notfall.pdf)

Gruß
Holger

Und wenn jetzt mal der Wasserdruck weg bleibt, brauchst du
zusätzlich einen Luft-Kompressor oder eine Druckpumpe um das
Wasser in die Hauswasserleitungen zu drücken. Eine Menge
aufwand. Ob sich das wirklich lohnt?

Nein, in Notzeiten nehme ich natürlich Komfortverzicht in Kauf. Es genügt, im Keller Trinkwasser aus dem Vorrat in einen Eimer zapfen zu können. Nur sollte der Vorrat laufend da sein, weil Unterbrechung/Ende der Versorgung nicht unbedingt angekündigt kommen.

Gruß

Docco

Hallo !

Es gibt beim Sanitärhandel Schwimmerventile, die schließen, wenn der Tank voll ist. Oder sie schließen dort, wo Du willst. Sind einstellbar.

mfgConrad

Z.B. für Regenwassersammler.
Der Druck spielt dabei keine Rolle.

Aus diesem Tank dann immer Blumenwasser (im Haus) nehmen und Gießkannen (für draußen) befüllen.

Ja, in manchen anderen Ländern haben die Leute gar kein Problem damit, das Trinkwasser (gesteuert durch solche Schwimmerventile) in einen möglichst weit oben am Haus angebrachten, belüfteten Tank zu schütten, und es dann per Gravitätskraft aus den Wasserhähnen in allen Etagen des Hauses zu zapfen.
In D macht man so nur für die Toilettenspülung. Für Trinkwasser wäre das verboten? Oder wäre es ein Problem für die Armatur, wenn das Kaltwasser weniger Druck als das Warmwasser hat? Wie ist das in sehr hohen Gebäuden in D?

Gruß

Docco

Die Waschmaschine und Spülmaschine würde damit nicht funktionieren. Die brauchen einen bestimmten Mindestdruck.

Hi Docco,

kauf Dir 40 5l Flaschen Trinkwasser (gibts glaub ich bei Norma). Ist garantiert wesentlich billiger als jede Baumaßnahme, und in einem Regal nimmt das wahrscheinlich im Keller aus nicht viel mehr Platz ein.

MFG

Klaus

Hallo,

noch nie von so etwas gehört.

Wahrscheinlich nicht in diesem Zusammenhang mit zentraler Wasservesaorgung, aber ich bin mit Wasser aus eigenem Brunnen
und Hauswasserwerk groß geworden.
Da war natürlich ein Speicherkessel mit ca. 500-600l
Volumen dran, der von der Hauswasserpumpe bis auf ca. 3/4
aufgepumpt wurde. Bei Stromausfall, was in der DDR auch des
öfteren mal vorkam, lief dann eben das Wasser solange, bis der
Kessel eben leer war bzw. der Druck nicht mehr reichte.

Aber denke bitte an die Verschmutzung und Bakterien usw.

War unter oben genannten Umständen jahrzehtelang kein erstes
Problem, zumal es sich ja um Kaltwasser handelt.
Viel kritischer sind in diesem Zusammenhang Warmwasserboiler,
die es ja in mio. Haushalten gibt.

Man soll die
Trinkwasserleitung immer so klein wie möglich verlegen,dass
sich keine Bakterien bilden können,wenn du jetzt einen
Behälter mit 200 Liter einbaust kann der nie richtig
durchströmt werden.

Wenn garantiert ist, daß es ständig Verbrauch gibt, dann wird
der Inhalt regelmäßig umgewälzt. Sauberes Wasser hat auch wenig
Nährstoffe, so daß Keine eh wenig Nahrung finden.

Ansonsten ist es auch so, daß man nach 2 Wochen Urlaub nicht
gleich den ersten Schluck aus der Leitung trinkt.

Außer verschärften Vorschriften, die es früher aus rein techn.
Gründen nicht geben konnte, sehe ich keinen ernsthaften Grund
gegen so einen den Wasserspeicher. Es kostet eben einigen Aufwand.
Gruß Uwi

Hallo Klaus

Das ist bestimmt eine sehr kostengünstige Lösung. Man müsste diese Wassermenge aber auch umwälzen. Also immer in ein, zwei Tagen einen Flascheninhalt verbrauchen, die Flasche mit Leitungswasser auffüllen und zurück ins Lager stellen, dann die nächste verbrauchen usw., und wenn die erste Flasche übelriechend ist, 40 neue Flaschen kaufen.

Doch sollte die Bevorratung das Leben im Normalzustand nicht zu sehr beeinträchtigen. Vor allem nicht indem man nicht ständig an die Bevorratung denken sollen muss bei der normalen Haushaltsführung.

Gruß

Docco