heute geht es um einen kleinen Jungen, 5 Jahre alt,
Autismus Stufe 1, laut Aussage der Ärzte.
Seine Auffälligkeiten:
Entwicklungsverzögerung von ca 2 Jahren
-sprachlich ebenfalls mind. 2 Jahre verzögert
einfache Zusammenhänge, kann er bildlich nicht erfassen und es kommt zu Überreaktionen ( Wutausbrüche)
sein " Eigenleben in seiner " Innenwelt" ist sehr prägnant, bei dem Krankheitsbild bedingt normal,
jedoch versinkt er so tief in sich selbst, daß er alles äusserliche komplett wegblendet.
Für mich wissenswert wäre,
wie fördere ich ein solches Kind,
-welche Therapien sollte man anstreeben, was ist da sinnig,
was ist unsinn,
an welche Stellen hält man sich,
wo find ich einen Kreis, der wirklich Fachkundih damit umgeht und Kind nicht als " Forschobjekt" im eigeninteresse nutzt.
Auch wichtig wäre,
wie geht man als Elternteil um,
gibt es dazu Studien,
Lektüre oder wo findet man da Antworten, Ideen und Ratschläge.
Hey, weisst du um welche Form von Autismus es sich handelt? Asperger Syndrom oder frühkindlicher Autismus?
Vielleicht bringt es dir was sich mit anderen Betroffenen auszutauschen?
z.b. hier: http://autismus.ra.unen.de/ oder hier: http://www.aspies.de/forum/
Therapien kann ich dir leider keine Empfehlen, hoffe aber dass du die richtige findest und sich dein kleiner noch prächtig entwickelt:wink:
Danke Christian, Deine Frage um welche Form es sich handelt,
kann ich leider nicht beantworten,
ich kenn die Krankenakte nur laut der Mutter,
und die ist darin alles, nur weder flink noch gut informiert.
Mal sehen was ich in deinen Links finde…
hat sich der Junge anfangs normal entwickelt und ist an einer gewissen Stelle steckengeblieben oder war er schon immer „so“?
Ein guter Kinderpsychologe wird sicherlich geeignete Therapiemöglichkeiten (was in der größeren Umgebung des Wohnorts angeboten wird) vorschlagen können. Es wundert mich, daß die Person, die das Kind getestet hat, nichts vorgeschlagen haben soll!
Ich habe sehr viele Kinder erlebt, die mit der Tomatis-Horchtherapie unglaubliche Fortschritte gemacht haben! (Diese Therapie wird nicht überall anerkannt, jedoch sehe und erlebe ich die Fortschritte Tag für Tag und kann daher nur zu Tomatis raten!)
Ansonsten habe ich vielerorts autistische Kinder erlebt, die dadurch große Fortschritte gemacht haben, daß man sie einfach in Ruhe gelassen hat. Klingt merkwürdig, aber diese Kinder waren mit 10-20 anderen Kindern (großteils wahrnehmungsgestört etc.) im gleichen Raum, aber man ist nicht auf sie zugegangen, sondern hat darauf gewartet, daß die Kinder von selber kommen. War das der Fall, dann hat man sich mit ihnen beschäftigt, aber eben nur dann. Sonst wurde nur gesagt, daß man z.B. da und dort hingeht und daß das Kind mitkommen kann, wenn es mag.
Resultat: Besagte Kinder, die vorher wohlgemerkt 20 Stunden am Tag gebrüllt haben, sind seither überaus fröhlich und lernen gerne Neues.
Im übrigen sollte jeder Therapeut oder Psychologe zum Wohle des KLIENTEN handeln und niemanden als Forschungsobjekt mißbrauchen. Letzteres Problem besteht eher bei Medikamentenverschreibungen.