Hallo zusammen,
auf Parkplätzen bekommt man immer öfter unerwünschte Werbung unter den Scheibenwischer geklemmt.
An meinem Briefkasten kann ich mit einem Schild „keine Werbung“ etwas dagegen tun. Am Auto wird wohl niemand ein solches Verbotsschild lesen.
Um loszufahren ist man ja gezwungen, die Werbung vom Scheibenwischer zu entfernen.
Was dann? Direkt wegschmeißen? Gehört mir ja schließlich nicht. Oder hat der Werbeverteiler mir den Werbezettel „geschenkt“? Andererseits möchte ich auch nicht die Umwelt verschandeln.
Oder mitnehmen? Dann habe ich den Müll am Hals! Habe ich auch keine Lust zu.
An meinem Briefkasten kann ich mit einem Schild „keine
Werbung“ etwas dagegen tun. Am Auto wird wohl niemand ein
solches Verbotsschild lesen.
Warum denn nicht?
In Heilbronn („um die Ecke“, in Neckarsulm werden die wohl montiert:smile: sah ich erst vor 14 Tagen einen postgelben Lamborghini Gallardo mit einem stilisierten „Posthorn“ (wie die Deutsche Post das früher hatte - ich weiss nicht, ob die das heute auch noch haben) auf der Fahrertür und dem Aufdruck „Expresszustellung“.
Unglücklicherweise hatte ich keine Kamera dabei - ich hätte das nur zu gerne fotographiert.
Weshalb sollte also auf einem Auto nicht auch der Spruch „keine Werbung einwerfen“ oder „Werbung unerwünscht“ stehen?
Gruss
Ray
PS: „Dienstfahrzeug einer ehrenwerten Gesellschaft“ auf einem alten Fiat 132 war auch cool. Oder „Einsatzfahrzeug“ auf einem im absoluten Parkverbot geparkten ausrangierten Leichenwagen (Opel Diplomat Kombi) war auch nicht schlecht.
hallo,
dein umweltbewusstsein in ehren…
jedoch hier sehe ich als einzigen gangbaren weg, diese werbung zu entfernen und moeglichst stoerend augenfaellig „abzulegen“ - also deutlich auf gewehgen, kreuzungen, etc.
wenn viele diesem beispiel folgen, wird die stadtreinigung den verursacher der verschmutzungen ausfindig machen und ihn mit geeigneten maßnahmen erziehen, seine aktionen anders zu gestalten.
gruss
khs
das mit dem wegschmeissen erscheint sinnvoll. Allerdings kann der Schuß nach hinten losgehen. Denn die Person die das „gute Stück“ wegschmeisst ist der Verschmutzer. In meinem Fall gab es ein kleines Ordnungsgeld von der grün-weissen Fraktion.
Ein Widerspruch brachte keinen Erfolg. Rechtslage ist eindeutig.
Wenn die Stadtreinigung auf den Urheber der Flyer aufmerksam wird, passiert auch nichts, da dieser i.d.R nicht derjenige ist, der das Papier auf die Straße wirft. Er wird die Verantwortung auf die Austräger abwälzen. Jetzt muss man nur noch den richtigen Austräger ermitteln. Im Dorf mit hoher Warscheinlichkeit recht einfach, aber in einer (Groß-)Stadt? Und dann muss diesem auch konkret nachgewiesen, dass er für die „Umweltverschmutzung“ verantworlich ist, die möglicherweise ja ein genervter Autofahrer verursacht haben könnte.
Ich habe es schon so gemacht, dass wenn ich mehrmals hintereinander was am Scheibenwischer hängen hatte und das vom gleichen Urheber, habe ich mich bei diesen direkt, schriftlich oder telefonisch, beschwert. Hat am Ende aber auch nicht viel Taug.
Hilft also nur: Wegschmeissen und nicht erwischen lassen, oder halt das Ding mitnehmen und in den nächsten Mülleimer.
Schöne Grüße
Chris
[Der sich jeden Tag über diese sch… Dinger aufregt]
das mit dem wegschmeissen erscheint sinnvoll. Allerdings kann
der Schuß nach hinten losgehen. Denn die Person die das „gute
Stück“ wegschmeisst ist der Verschmutzer. In meinem Fall gab
es ein kleines Ordnungsgeld von der grün-weissen Fraktion.
Das ist dann echtes Pech - kommt aber wohl extrem selten vor.
Ich habe es schon so gemacht, dass wenn ich mehrmals
hintereinander was am Scheibenwischer hängen hatte und das vom
gleichen Urheber, habe ich mich bei diesen direkt, schriftlich
oder telefonisch, beschwert. Hat am Ende aber auch nicht viel
Taug.
Kann man machen - macht aber recht viel Arbeit.
Ein weiterer Vorschlag - so mach ich das seit Jahren mit Einwurfsachen in unserem Briefkasten („Bitte keine Werbung“)
Unterlagen in Briefunschlag, Adressieren, und Aufkleber in die Ecke „Gebühr bezahlt Empfänger“. Evtl. mit Kopie der Rechtslage (gibt es in diesem Fall wohl noch nicht) oder einem abgespeicherten Anschreiben (geht natürlich nur, wenn Du einen entsprechenden Aufkleber am Auto hast) oder einfach pur. Klappt hervorrragend, manchmal gibt es sogar Entschuldigungen.