Auto als Schüler / ca. 200€ im Monat - möglich?

Hallo,

ich bin seit einiger Zeit am Überlegen, ob es für mich möglich wäre, ein Auto zu unterhalten. Von den Anschaffungskosten mal abgesehen, würde ich gerne wissen, was ich minimal an Unterhaltskosten (Versicherung, Steuern, evtl. Reparaturen, Spritverbrauch-Wenigfahrer) im Monat zahlen muss. Ich würde eigentlich jedes Auto nehmen, das noch einigermaßen in Schuss und kein total verbeulter Unfallwagen ist. Es kommen also die üblichen Kleinwagen in Frage.
Nun ist das Problem aber, dass ich nur sehr wenig Geld zur Verfügung habe. Habe einen Mini-Nebenjob, bei dem ich ca. 100€ im Monat bekomme. Außerdem kann ich auf mindestens einen Ferienjob zurückgreifen, der mir dann umgerechnet monatlich auch noch mindestens 50-80€ hergibt. Zusätzlich bekomme ich noch 80€ Taschengeld. Da ich natürlich auch noch für andere Dinge Geld benötige, sollten die Unterhaltskosten höchstens 200€ im Monat betragen.

Ist das überhaupt möglich? Ich würde dann sehr wenig fahren. Kann ich mir ein Auto leisten?

Das wird so verflixt knapp…

Ich würde es lassen. Zu Abiturzeiten hatte ich mal einen Kumpel, der sich auch ein Auto angeschafft hatte. Der hat bei so einem schwindeligen Olivenstand auf verschiedenen Wochenmärkten gejobbt, um das Geld dafür zusammenzubekommen.

Fazit: Der Typ hat für das Auto gearbeitet und hat das Auto benutzt, um zur Arbeit zu fahren.

Grüße,
Ecki

Naja schade. Demnach kann ich wohl bis nach dem Studium überhaupt nicht mehr Auto fahren - sprich gute 5 Jahre. Kann das auto meiner Eltern aus gewissen Gründen gar nicht mehr benutzen und hab es auch sonst nicht sehr oft haben können.

NEIN
owt

Erläuterungen sind halt schon sinnvoll. Mit ja oder nein bringst du mich nicht allein weiter. Das kannst du mit der intelektuellen Unterschicht, die sich alles gefallen lässt und tut, was man ihr sagt, machen :wink:

Hallo,

grade mit den „üblichen Kleinwagen“ werden - da meist Anfängerautos - recht häufig Unfälle verursacht. Dementsprechend hoch ist die Einstufung in der Versicherung. Das wäre sicherlich der größte Kostenpunkt, selbst wenn Du den Wagen z.B. über Eltern/Geschwister/Opa etc. als Zweitwagen versichern könntest.

Ich glaube jedenfalls auch nicht, dass nach Abzug der Fixkosten noch Geld für Sprit übrig bleibt, um das Auto überhaupt nutzen zu können. Und allerspätestens bei der nächsten Reparatur wäre dann endgültig Schluss.

Wenn Du eh nur sehr selten fährst, dann erkundige Dich mal, wie oft bzw. wie weit Du mit 200 Euro im Monat mit der Taxe kommst.

Beste Grüße
Guido

Darum geht es gar nicht…Taxi…Ich möchte auch einfach ein Auto, mit dem ich flexibel bin und fahren kann. Todsicher darauf angewiesen bin ich nicht.

Naja ich dachte mir ja schon, dass das zu wenig ist.

Hi du,
also ich erzähl dir ma mein Situation:
Ich bin 22, arbeite in ner Werkstatt hab ne eigene Wohnung (Verischerung und sonstige unkosten zum leben lass ich ma weg)und bekomm um die 1100 netto…
so nu fängst ma an, ich hab einen Passat geschenkt bekommen, und fahr den nu, ih zahl Versicheung um die 100€ im MONAT, 150 im jahr steuer, fahre allerdings auh 100km am tag zur arbeit un zurück.

Vor kurzem habe ich neue Bremsen vorne gebraucht, ich kann das selbst machen deshalb spar ich mir schonmal den einbau. Allerdings zahle ich die Tilepreise von rund 200€ auch selbst.
Sofern es möglich ist solltest du entwederzusehn das du mehr Geld ranschaffst oder du musst doch einfach noch bissl mim Bus fahrn.

Is nich fair und nich einfah aber leider isses so.

Liebe Grüße Cara

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Naja ich könnte schon durch einen Nebenjob mehr Geld herschaffen. Aber dann vernachlässige ich die Schule, was auch nicht ao gut ist.
Außerdem würde meine Mutter an die Decke gehen…noch mehr Stress kann ich nicht gebrauchen.

Eine Möglichkeit wäre noch, Nachhilfe zu geben. So viel Geld bringt das aber auch nicht und es ist nicht abzusehen, wieviel ich wann bekomme.

Naja mal schauen, ob ich dann noch Auto fahren kann^^

Hallo
Und das Deutsch ist wie verschiedenes Andere auch zu kurz gekommen.
Aber Hauptsache mit einer Karre rumgondeln.
Aber es macht ja Spass.
Gruss
Rochus

Hallo,

Kann
das auto meiner Eltern aus gewissen Gründen gar nicht mehr
benutzen und hab es auch sonst nicht sehr oft haben können.

Klingt interessant… :smile:

Wichtig wäre auch, ob Du noch einen „alten“ Motorradversicherungsvertrag hast, zB von einem 125er oder 200er Roller, mit dem Du dann mal bei dem Auto eine günstigere Versicherungseinstufung erhälst.

Wenn Du mit 240% oder 140% anfangen mußt, zahlst Du Dich egal wie groß die Kutsche ist, Dumm und Dusselig.

Empfehlenwert wäre ein Deutschlandweites seltenes Auto mit H-Kennzeichen in Kleinwagengröße.

ich zahle zB für meinen 82er Starlet Automatik 530€ Versicherung im Jahr bei SF3 als Zweitwagen und 329€ Steuer/ Jahr, ohne Benzin. Verbruachen tut er 7,8l / Schnitt.

MfG

Hallo,

ich sage mal, dass es möglich ist. Müsste ein altes Auto ohne Elektronik sein, welches Du auf Deinen Opa oder Oma anmeldest und diese versichern es auch. Billigste Haftpflicht, sonst nichts. Die Steuern sind bei kleinem Hubraum auch gering. Beispiel Trabbi mit 600ccm und ALLES kann man selbst machen. Nicht ganz so einfach, aber auch machbar wäre so was wie Golf1, Golf2, alter Polo, Citroen AX.
Du musst das Geld für ein Werkstatthandbuch einkalkulieren (29,90€). Der Unterboden sollte nicht vergammelt sein und insgesamt eine TÜV-Fähigkeit vorliegen. Wenn Du Dir zutraust, Reparaturen komplett selbst zu machen und Ersatzteile vom Schrott besorgst, geht das schon alles sehr günstig. Auch noch recht gute gebrauchte Reifen gibt es günstig beim Altautoverwerter. Durch die vielen Verschrottungen wegen der Abwrackprämie sind Ersatzteile beim Schrotthändler derzeit gut und günstig.
Wäre auch praktisch, wenn Du Zugang zu einem Schutzgasschweißgerät hast und damit umgehen kannst. Karosseriearbeiten sind ansonsten teuer.

Gruß
schubtil

Hi,

Nun ist das Problem aber, dass ich nur sehr wenig Geld zur
Verfügung habe. Habe einen Mini-Nebenjob, bei dem ich ca. 100€
im Monat bekomme. Außerdem kann ich auf mindestens einen
Ferienjob zurückgreifen, der mir dann umgerechnet monatlich
auch noch mindestens 50-80€ hergibt. Zusätzlich bekomme ich
noch 80€ Taschengeld. Da ich natürlich auch noch für andere
Dinge Geld benötige, sollten die Unterhaltskosten höchstens
200€ im Monat betragen.

Ist das überhaupt möglich? Ich würde dann sehr wenig fahren.
Kann ich mir ein Auto leisten?

Auch wenn andere hier eine andere Meinung haben: nein und es wäre großer Unsinn, wenn du das bei deiner wirtschaftlichen Situation machen würdest.

Neben den kalkulierbaren Autokosten wie Steuer, Versicherung und Benzin kommen andere Kosten auf dich zu, z.B. Reparaturkosten. Nun kann man sicherlich das eine oder andere Teil auf dem Schrottplatz bekommen, wenn du ein „Mainstream-Auto“ hättest, also irgendeins, das in großer Stückzahl produziert wurde wie z.B. Golf, Polo, Astra, Corsa u.ä.
Viele Teile muss man aber neu kaufen wie etwa Bremsen, Reifen, i.d.R. auch den Auspuff, Motoröl, Filter, sonstige Wartungsteile, Achsmanschetten usw.

Müssen also zeitgleich z.B. die Reifen und die Bremsen ersetzt werden, bist du pleite oder hast Schulden. Beides ist eher nicht erstrebenswert.

Ist das Auto alt genug - und deine finanzielle Situation lässt dir praktisch keine andere Wahl, als ein altes Auto zu kaufen - kann schon der nächste TÜV dafür sorgen, dass du dir das Auto nicht mehr leisten kannst.
Im übrigen liegen die Gebühren für TÜV und AU derzeit bei 100-150 Euro.

Geht dir durch einen Steinschlag die Windschutzscheibe kaputt, gilt dasselbe, falls du keine entsprechende Versicherung dafür hast und die kostet natürlich extra.

Kurzum: lass die Finger davon und spare dein Geld lieber, anstatt dich auf ein solches Wagnis einzulassen. Du kannst dabei nur verlieren und gewinnst nichts außer ein bisschen Mobilität, die du durch öffentliche Verkehrsmittel erheblich billiger erreichen kannst.

Das bisschen Mobilität mit dem Auto kostet natürlich auch gutes Geld. Gehen wir mal von einer Tankfüllung von 45 Litern Benzin aus und einem Literpreis von 1.25 Euro. Da bist du bei den Kosten einer Tankfüllung nicht mehr sehr weit weg von 60 Euro, also etwa einem Drittel deines Monatsbudgets.
Und so eine Tankfüllung ist u.U. recht schnell verbraten.

Also: lass es lieber.

WoDi

Hallo!

Wofür brauchst du das Auto überhaupt? Wenn es nur mal für ein Wochenende sein soll, nimm dir doch lieber einen winzigen, preiswerten Leihwagen.

Prinzipiell kann man schon mit 200 Euro ein Auto unterhalten. Ich bezahle auch nicht mehr (ca. 50 Euro für Steuern und Versicherung + Benzingeld). Aber das funktioniert nur bei einem ordentlichen Schadenfreiheitsrabatt und mit einem relativ neuen Auto, das noch nicht so reparaturanfällig ist.

Wenn man aber nur ab uns zu mal ein Auto benötigt, lohnt es sich einfach nicht.

Viele Grüße

Anne

only if sponsored by oma (owt.)
owt.

Leihwagen
Wie stellst du dir das mit einem Leihwagen vor? So á la Europcar? Ist doch auch teuer?

Und der andere da: Was hast du für Probleme mit meinem Deutsch? So schlecht kann es ja wohl nicht sein. Außerdem geht es hier nicht im Geringsten um meine Deutschfertigkeiten, die sicherlich nicht zu kurz gekommen sind.

Hallo porfavor!

Wie stellst du dir das mit einem Leihwagen vor? So á la
Europcar? Ist doch auch teuer?

Kommt ganz auf die Faherzeuggröße an und ab und zu haben die echt ganz gute Kurse… Kann sich lohnen, wenn du eben nur manchmal ein Auto brauchst… Aber die meisten schreiben ein Mindestalter von 21 Jahren (?) vor, soweit ich weiß - wäre also für dich (noch) nichts…

Ansonsten wäre noch eine weitere Alternative solche Verbände wie „Statt-Auto“, dort kann man sich nach Anmeldung (einmalige Aktion, Kosten weiß ich aber nicht) und entsprechender Reservierung ein Auto für eine gewisse Zeit ausleihen und muss es auf einem bestimmten Parkplatz wieder abstellen, damit der nächste Nutzer auch weiß, wo er es finden kann… ;o) Diese Initiativen gibt es mittlerweile eigentlich in jeder größeren Stadt, bemühe mal Google mit Angabe deiner Heimatstadt…

Und der andere da: Was hast du für Probleme mit meinem
Deutsch? So schlecht kann es ja wohl nicht sein. Außerdem geht
es hier nicht im Geringsten um meine Deutschfertigkeiten, die
sicherlich nicht zu kurz gekommen sind.

Hehe, Du meinst sicherlich Rochus… Der meinte aber gar nicht dich, sondern seinen Vorschreiber (der zugegebenermaßen die deutsche Rechtschreibung wohl nicht erfunden haben dürfte ;o) …). Gut, hätte man schöner formulieren können, aber irgendwer muss es einigen Leuten ja mal sagen und die Wahrheit tut eben meistens weh…;o)
Und ich maße mir jetzt mal an, beurteilen zu können, dass deine Deutschkenntnisse in ihrer Korrektheit ganz vorne mit dabei sind, Glückwunsch dazu!

MfG, Olli

Danke für die Infos. Aber so dringend brauche ich kein Auto. Pro Fahrt zahle ich bei Car-Sharing ja auch 40€ oder so, je nachdem. Da kann ich gleich ein eigenes kaufen. Sowas macht lediglich sinn, wenn man ein oder zweimal im Monat fährt.