Auto durch Nachbarn mit Schnee zugeschippt

Hallo, ich weiß nicht genau, ob das Thema ins Mietrecht oder Verkehrsrecht gehört…

Das Auto eines Mieters parkte auf einem freien Platz vor dem Haus, in dem er wohnt. Abends setzte heftiger Schneefall ein. Zwei Nachbarn, die im gleichen Haus wohnen, begannen mit dem Schneeschippen auf dem Gehweg vor dem Haus. Dabei schaufelten sie aber die Schneemassen zunächst rings herum um das parkende Auto (so dass Ausparken nicht mehr möglich war), anschließend sogar AUF das Auto.

Inzwischen ist der Wagen komplett unter dem geschippten Schnee verschwunden, an Ausbuddeln ist überhaupt nicht zu denken, da kommt man gar nicht dran!

Meine Frage: Wie kann der Autobesitzer sich wehren? Die beiden Nachbarn ansprechen und darum bitten, den Wagen wieder auszugraben, wäre natürlich die freundlichste und einfachste Lösung. Der Autobesitzer fürchtet aber, dass dabei „aus Versehen“ Macken ans Auto geraten, wenn die Nachbarn mit den Schaufeln loslegen.

Der Zustand des Autos wurde auf Fotos festgehalten. Kann der Autobesitzer damit zum Ordnungsamt oder Polizei gehen? Hätte das Erfolg? Oder sollte er einfach bis zum Frühling warten? :smile:

Bedanke mich für Eure Tipps im Voraus!

Hallo,

beim nächsten Mal schaufelt man selber mit, dann passiert sowas nicht mehr.

Oder man bringt beiden Nachbarn eine Flasche Wein und bedankt sich dafür, daß sie einem den Winterdienst erspart haben.

grüße
miamei

beim nächsten Mal schaufelt man selber mit, dann passiert
sowas nicht mehr.

Oder man bringt beiden Nachbarn eine Flasche Wein und bedankt
sich dafür, daß sie einem den Winterdienst erspart haben.

So eine bescheuerte Antwort!

Man ist schließlich nicht jeden Abend zu Hause, hat vielleicht von dem Schneefall gar nichts mitbekommen etc. Eine Flasche Wein für solche Flaschen von Nachbarn?

Ehrlich, ich würde zur Polizei gehen.

Schöne Grüße

Petra

Das ist ja wohl das Letzte! Erstens gibt es einen geregelten Winterdienst und an besagtem Termin waren nun mal die beiden genannten Herren an der Reihe. Sie haben dem Autobesitzer keinen „Winterdienst erspart“, sondern sich einfach an den von der Hausverwaltung erstellten Plan gehalten!

Und dafür eine Flasche Wein… gut, wenn der Autobesitzer das nächste Mal ordnungsgemäß laut Plan die Mülltonnen an die Straße gerollt hat, hätte er dafür dann aber gern eine Schachtel Merci Schokolade!

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Hallo,

siehe meine andere Antwort - der Autobesitzer war nicht an der Reihe mit Schippen. Es gibt einen Plan für das Haus und an dem Wochenende waren nun mal die beiden Nachbarn an der Reihe.

Der Autobesitzer überlegt noch, ob er so drastische Maßnahmen wie Polizei wirklich einleiten will… man muss ja noch länger mit den Leuten in einem Haus wohnen.

Danke für den Beitrag!

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Hallo,

abgesehen vom rechtlichen, wäre es denke ich sinnvoll die beiden Nachbarn freundlich darauf hinzuweisen, dass sie das Auto mit Schnee zugeschippt haben. Und sie dann bitten bei nächsten Mal darauf zu achten, dass die Autos nicht wieder zugeschaufelt werden.

Da Angst um das eigene Auto besteht (Kratzer etc.) wäre es denke ich ebenfalls sinnvoll das Auto dann selber frei zu schaufeln.

Polizei ist in so einem Fall doch etwas übertrieben und fördert wie erwähnt nicht wirklich das nachbaschaftliche Miteinander.

Gruß

Samira

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Hallo,

ich würde die Polizei einschalten.

Es wäre schließlich möglich, dass sich durch das „zuschaufeln“ Beschädigungen am Auto ergeben habe oder evtl. Spätfolgen zu erwarten sind. Ich wage zu bezweifeln, dass der Autobesitzer hier auf mögliche Kosten sitzen bleiben will.

Unabhänging davon geht es hier a) um Nötigung und b) um evtl. Sachbeschädigung.
Möglicherweise kommt sogar ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und/oder Gemeindeverordnungen in Betracht.

Bei allem Verständnis, aber wenn Nachbarn zu solchen Mitteln BEWUSST greifen, dann ist mehr im Busch als etwas Schnee. Möglicherweise wurde hier das Auto auch zugeschaufelt, um eine vorherige Beschädigung zu verschleiern (rein theoretisch unterstellt). Man sollt in so einem Fall keine Möglichkeiten außer Acht lassen.

Gruss