Moin!
…
Doch: „Rentnerauto“ anschaffen. Etwa 5-7 Jahre alt aber grade
mal eingefahren. Dafür Top-gepflegt und wegen des Alters recht
günstig.
Muss man aber erst mal finden.
Man muss vor allem ein regelmässig gewaretetes solches auto finden.
Das kann man eigentlich vergessen. bei solchen Autos sind meistens Standschäden wie feste bremsen, überalterte reifen, aufgequollene Benzin- und Bremsleitungen, ausgehäretete Fahrwerks- und Motorgummis, versprödete Schläuche u.s.w. zu beseitigen. gerade bei sehr hoher fahrleistung ist man dann das erste Jahr nur am basteln.
Findet man aber ein gut gewaretetes und ab und an gelaufenes „Rentnerfahrzeug“, optimalerweise etwas hochwertiges wie z.B. einen Mercedes S 320 oder Audi A8 2.8 ohne Allrad, kann man ein dankbares Auto schiessen, dass noch 300.000 Km läuft.
Mit Brot- und Butterautos kann man solche Laufleistungen aber m.E. nicht wirtschaftlich erreichen, ausser man verzichtet weitgehend auf Wartung, macht nur Ölwechsel alle 10.000 Km und wechselt das, was kaputt geht, fährt nur 120 auf der Autobahn und kaum in der Stadt.
Aber wie immer, Ausnahmen haben die Regel und irgendwer wird uns hier auch von einem Golf 2 berichten können, der 400.000 Km ohne Probleme lief. Denn „Probleme“ ist ein relativer Begriff und wenn die Kiste mit letzter Kraft gemütlich mit 110 die ganze Autobahn blockiert, nur noch 1 Schloss funktioniert, der Heckscheiebenwischer schon vor 3 Jahren abgfallen ist, die Heizung seit 2 Jahren nicht mehr geht, die hälfte des Ölinhaltes regelmässig auf der Straße landet und alle radlager schon seit 50.000Km mahlen, u.s.w., ist das natürlich auch „fahren“. Aber eben nicht so, wie ich mir das vorstelle.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass auch meine Langstreckenautos der Oberklasse ab 150.000 Km teuer wurden. Bis dahin allerdings war ein 5er BMW mein bisher wartungsärmster Wagen.
Ich bleibe daher bei meiner Empfehlung, ein möglichst neues, hochwertiges Auto zu erwerben und rechtzeitig wieder zu verkaufen.
Gruß,
M.