Auto für 300.000km in 10 Jahren,

hallo,

suche ein Auto, Polo, Corsa, Logan, Golf … mit bisschen Platz und niedrigen Gesamtkosten für ca. 10 Jahre, und etwa 300.000km Fahrleistung. Also wohl ein Diesel. Gibt es dazu Statistiken oder Abschätzungen, ob ein Polo oder Logan das wirtschaftlich überhaupt erreichen kann, oder ob z.B. ein Golf/Astra/Auris da wesentlich günstiger ist.

Gruß
achim

Hi!

suche ein Auto, Polo, Corsa, Logan, Golf … mit bisschen
Platz und niedrigen Gesamtkosten für ca. 10 Jahre, und etwa
300.000km Fahrleistung. Also wohl ein Diesel. Gibt es dazu
Statistiken oder Abschätzungen, ob ein Polo oder Logan das
wirtschaftlich überhaupt erreichen kann, oder ob z.B. ein
Golf/Astra/Auris da wesentlich günstiger ist.

Bei dieser Nutzungsdauer hilft Dir keine Statistik, denn die meisten Autos der kleineren Klassen sind für 200.000 - 250.000 Km ausgelegt.
Ab 150.000 Km wirken sich Fahrweise und Wartungsqualität immer stärker aus, die Wahrscheinlichkeit für teure Reparaturen steigt exponentiell.
Ich würde deshalb ein Fabrikat wählen, das weit verbreitet ist und niedrige Ersatzteilkosten hat.
Auch eine lange Garantiezeit macht Sinn.
Sieh Dir mal den Kia c´eed an. Der wird mit 7 Jahren Garantie verkauft.

Ein Diesel muss nicht günstiger sein, ein Benziner mit Gas oder überhaupt ein sparsamer Benziner könnte aufgrund der niedrigeren Fix- und Wartungskosten die bessere Wahl sein.

Wenn man so viel fährt, ist es m.E. vernünftiger, alle 4-5 Jahre oder ca. 150.000 Km ein neues Auto anzuschaffen. Generell würde ich Jahreswagen mit niedriger Laufleistung anschaffen, um den Wertverlust des 1. Jahres nicht tragen zu müssen.

Gruss,
M.

Hallo,

Bei dieser Nutzungsdauer hilft Dir keine Statistik, denn die
meisten Autos der kleineren Klassen sind für 200.000 - 250.000
Km ausgelegt.
Ab 150.000 Km wirken sich Fahrweise und Wartungsqualität immer
stärker aus, die Wahrscheinlichkeit für teure Reparaturen
steigt exponentiell.

Klar, das ist die eine Seite der Kostenrechnung. Aber andererseits ist der Wertverlust praktisch Null.
Wenn es sich um fast nur Langstreckenbetrieb (bei vernünftiger Fahrweise) handelt, sind 300tkm ohne große Reparaturen durchaus realistisch.

Wenn man so viel fährt, ist es m.E. vernünftiger, alle 4-5
Jahre oder ca. 150.000 Km ein neues Auto anzuschaffen.

Da kann man auch anderer Ansicht sein, siehe oben.

Generell würde ich Jahreswagen mit niedriger Laufleistung
anschaffen, um den Wertverlust des 1. Jahres nicht tragen zu
müssen.

Das macht Sinn, mehr kann man kaum sparen.

Gruß
Karl

Hallo,

Generell würde ich Jahreswagen mit niedriger Laufleistung
anschaffen, um den Wertverlust des 1. Jahres nicht tragen zu
müssen.

Das macht Sinn, mehr kann man kaum sparen.

Doch: „Rentnerauto“ anschaffen. Etwa 5-7 Jahre alt aber grade mal eingefahren. Dafür Top-gepflegt und wegen des Alters recht günstig.
Muss man aber erst mal finden.

Bei der erwarteten KM-Leistung würde ich aber auch eher (mindestens) Kompaktklasse statt Kleinwagen nehmen.

Beste Grüße
Guido

Wenn es sich um fast nur Langstreckenbetrieb (bei vernünftiger
Fahrweise) handelt, sind 300tkm ohne große Reparaturen
durchaus realistisch.

Das ist leider großer Krampf.

timekiller, Mercedes W 124 mit 180.000 km

Wenn es sich um fast nur Langstreckenbetrieb (bei vernünftiger
Fahrweise) handelt, sind 300tkm ohne große Reparaturen
durchaus realistisch.

Das ist leider großer Krampf.

Was ist damit konkret gemeint ?
Karl

Moin!

Doch: „Rentnerauto“ anschaffen. Etwa 5-7 Jahre alt aber grade
mal eingefahren. Dafür Top-gepflegt und wegen des Alters recht
günstig.
Muss man aber erst mal finden.

Man muss vor allem ein regelmässig gewaretetes solches auto finden.
Das kann man eigentlich vergessen. bei solchen Autos sind meistens Standschäden wie feste bremsen, überalterte reifen, aufgequollene Benzin- und Bremsleitungen, ausgehäretete Fahrwerks- und Motorgummis, versprödete Schläuche u.s.w. zu beseitigen. gerade bei sehr hoher fahrleistung ist man dann das erste Jahr nur am basteln.

Findet man aber ein gut gewaretetes und ab und an gelaufenes „Rentnerfahrzeug“, optimalerweise etwas hochwertiges wie z.B. einen Mercedes S 320 oder Audi A8 2.8 ohne Allrad, kann man ein dankbares Auto schiessen, dass noch 300.000 Km läuft.

Mit Brot- und Butterautos kann man solche Laufleistungen aber m.E. nicht wirtschaftlich erreichen, ausser man verzichtet weitgehend auf Wartung, macht nur Ölwechsel alle 10.000 Km und wechselt das, was kaputt geht, fährt nur 120 auf der Autobahn und kaum in der Stadt.

Aber wie immer, Ausnahmen haben die Regel und irgendwer wird uns hier auch von einem Golf 2 berichten können, der 400.000 Km ohne Probleme lief. Denn „Probleme“ ist ein relativer Begriff und wenn die Kiste mit letzter Kraft gemütlich mit 110 die ganze Autobahn blockiert, nur noch 1 Schloss funktioniert, der Heckscheiebenwischer schon vor 3 Jahren abgfallen ist, die Heizung seit 2 Jahren nicht mehr geht, die hälfte des Ölinhaltes regelmässig auf der Straße landet und alle radlager schon seit 50.000Km mahlen, u.s.w., ist das natürlich auch „fahren“. Aber eben nicht so, wie ich mir das vorstelle.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass auch meine Langstreckenautos der Oberklasse ab 150.000 Km teuer wurden. Bis dahin allerdings war ein 5er BMW mein bisher wartungsärmster Wagen.

Ich bleibe daher bei meiner Empfehlung, ein möglichst neues, hochwertiges Auto zu erwerben und rechtzeitig wieder zu verkaufen.

Gruß,
M.

Honda
Hi.

Ich kann Dir Honda ampfehlen. Schau mal bei Ebay, die erreichen sehr hohe laufleistungen.

mfg