Auto kaufen, leasen oder finanzieren ?

hallo

was ist zur zeit die beste möglichkeit sich ein auto zu leisten ?

mal angenommen es geht um einen neuwagen der 30.000 euro kostet.

sollte man ihn barbezahlen ? oder besser leasen ? oder besser finanzieren ?

wenn man das auto ca 3 jahre fahren will und dann wieder ein neues ?

gruss

Hallo,

da auch Barzahlung eine Alternative ist, gehe ich davon aus, dass das Geld „über ist“.

Eine Finanzierung beinhaltet meist eine ordentliche Anzahlung, d.h., dass eh nicht der gesamte Betrag finanziert wird. Außer, Dein altes Auto wird zu einem ordentlichen Betrag in Zahlung gegeben.
Eine Finanzierung lohnt sich nur dann, wenn Du gleichzeitig das vorhandene Bargeld selber zu einer besseren Rendite anlegst, als Du Zinsen zahlen musst. Das dürfte momentan schwierig sein, außer mit hohem Risiko. Es sei denn, Du kauft ein Auto, zu dem sehr günstige Finanzierungen angeboten werden. Vor ein paar Jahren gabs teilweise unter 2%.
Da Du aber das Auto nach 3 Jahren verkaufen willst, müsste auch die monatliche Rate sehr hoch sein, damit die Finanzierung in 3 Jahren komplett durch ist. Das wird auch mit Anzahlung kaum machbar sein. Beispiel: 20000 Euro (Kaufpreis minus Anzahlung bzw. Inzahlungnahme Altauto) /36 Monate = ca. 555 Euro zzgl. Zinsen (wohnst Du noch oder fährst Du nur? … oder so ähnlich).
Daher müsstest Du den Wiederverkaufswert schon vorher mit einplanen. Wird der nicht erreicht, weil der Markt bis dahin schlecht ist und das Auto Mängel hat (Parkrempler, Beulen, Kratzer), geht die Rechnung nicht auf.

Von Leasing halte ich persönlich recht wenig, da man zu sehr gebunden ist. Außerdem können zum Ablauf der Zeit bei eventuellen o.g. Mängeln teure Reparaturen kommen (oder eine Nachzahlung!), da der vorher festgelegter Restwert erreicht werden muss.
Und wenn das nächste Auto dann zu spät geliefert wird, stehst Du schnell mal ein paar Wochen ganz ohne Auto da.

Ich würde, falls Du nicht den beschriebenen Super-Zinssatz bekommst, das Auto bar bezahlen. Dann siehst Du in 3 Jahren, ob sich der Wiederverkauf lohnt - nämlich am Aufpreis, der dann zum nächsten Auto zu zahlen ist.
Und so bist Du auch bei unvorhersehbaren Ereignissen am flexibelsten.

Je nachdem was Dein jetziges Auto noch an Wert hat, kann es natürlich wiederum etwas anders aussehen.

Hoffe, ich konnte etwas helfen.
Guido

Hi!

da auch Barzahlung eine Alternative ist, gehe ich davon aus,
dass das Geld „über ist“.

Wer weiss, ob nicht auch weitere Anschaffungen geplant sind?

Eine Finanzierung beinhaltet meist eine ordentliche Anzahlung,
d.h., dass eh nicht der gesamte Betrag finanziert wird. Außer,
Dein altes Auto wird zu einem ordentlichen Betrag in Zahlung
gegeben.

Finanzierung für Autos ist fast immer auch ohne Anzahlung möglich.

Eine Finanzierung lohnt sich nur dann, wenn Du gleichzeitig
das vorhandene Bargeld selber zu einer besseren Rendite
anlegst, als Du Zinsen zahlen musst.

Sofern das Geld alternativ komplett vorhanden ist, stimmt das.
Sonst ist eine Finanzierung zumeiste günstiger, als für vorhandene wenige Euros ein altes Auto zu kaufen, welches dann sehr viel Geld an Reparaturen verschlingt.

Das dürfte momentan
schwierig sein, außer mit hohem Risiko. Es sei denn, Du kauft
ein Auto, zu dem sehr günstige Finanzierungen angeboten
werden. Vor ein paar Jahren gabs teilweise unter 2%.

Heute gibt es teilweise 0%.
Alles unter 4-5% lohnt sich üblicherweise.

Da Du aber das Auto nach 3 Jahren verkaufen willst, müsste
auch die monatliche Rate sehr hoch sein, damit die
Finanzierung in 3 Jahren komplett durch ist.

Das stimmt bedingt. Man kann auch einen Restwert (Schlußrate) vereinbaren, über die nach den 3 Jahren (die ich auch für sinnvoll halte) eine neue Finanzierung abgeschlossen wird. Das kann sich bei einem vernünftigen Auto und guter Pflege lohnen, denn ein modernes Auto hält schon 6 Jahre ohne größeren Ärger.

Das wird auch mit
Anzahlung kaum machbar sein. Beispiel: 20000 Euro (Kaufpreis
minus Anzahlung bzw. Inzahlungnahme Altauto) /36 Monate = ca.
555 Euro zzgl. Zinsen (wohnst Du noch oder fährst Du nur? …
oder so ähnlich).

DAs kann doch Sinn machen.
Nur leasen würde ich privat nicht. Die Finanzierungsraten sind kaum höher als Leasingraten, wenn man die MWSt nicht herausrechnen kann.

Daher müsstest Du den Wiederverkaufswert schon vorher mit
einplanen. Wird der nicht erreicht, weil der Markt bis dahin
schlecht ist und das Auto Mängel hat (Parkrempler, Beulen,
Kratzer), geht die Rechnung nicht auf.

Das gilt für Leasing ohne garantierte Schlussrate. Bei einer Finanzierung ist das Auto ´dann bezahlt. Der Wiederverkauf ist dann zwar ein Risiko, aber wenn einem der Wert des Wagens dann nicht passt, fährt man ihn eben weiter.

Von Leasing halte ich persönlich recht wenig, da man zu sehr
gebunden ist.

Das ist man bei einer Finanzierung in demselben Maße.

Außerdem können zum Ablauf der Zeit bei
eventuellen o.g. Mängeln teure Reparaturen kommen (oder eine
Nachzahlung!), da der vorher festgelegter Restwert erreicht
werden muss.

Der Vorteil bei Leasing eines gängigen Fahrzeuges ist, dass oftmals Servicepakete mit angeboten werden, welche Inspektionen, Ersatzteile und Reparaturen beinhalten.

Und wenn das nächste Auto dann zu spät geliefert wird, stehst
Du schnell mal ein paar Wochen ganz ohne Auto da.

Das kann natürlich passieren, lässt sich aber über eine rechtzeitige Bestellung verhindern.

Ich würde, falls Du nicht den beschriebenen Super-Zinssatz
bekommst, das Auto bar bezahlen. Dann siehst Du in 3 Jahren,
ob sich der Wiederverkauf lohnt - nämlich am Aufpreis, der
dann zum nächsten Auto zu zahlen ist.

Dasselbe gilt für eine Finanzierung.

Und so bist Du auch bei unvorhersehbaren Ereignissen am
flexibelsten.

Am flexibelsten ist man, wenn man sein Kapital nicht bindet, also nicht alles sofot bezahlt.

Zudem würde ich mir die sog. Ballonfinanzierungen ansehen. Das ist ein Mix aus Leasing und Finanzierungen. Auch bei einer Finanzierung kann das Auto nach deren Ablauf zurückgegeben werden. Es wird dann nicht die volle Summe finanziert, sondern nur der kalkulatorische Wertverlust während der Laufzeit.

Grüße,

Mathias

da auch Barzahlung eine Alternative ist, gehe ich davon aus,
dass das Geld „über ist“.

Wer weiss, ob nicht auch weitere Anschaffungen geplant sind?

Wenn ja, dann fällt diese Alternative eh aus.

Finanzierung für Autos ist fast immer auch ohne Anzahlung
möglich.

Auch zu einem vernünftigen Zinssatz?
Wobei als Anzahlung schon das Inzahlunggeben des alten Autos reichen kann.

Heute gibt es teilweise 0%.
Alles unter 4-5% lohnt sich üblicherweise.

Bei 0% würde ich nicht lange überlegen, sondern finanzieren. Ab 4% siehts da schon ganz anders aus.

Das wird auch mit
Anzahlung kaum machbar sein. Beispiel: 20000 Euro (Kaufpreis
minus Anzahlung bzw. Inzahlungnahme Altauto) /36 Monate = ca.
555 Euro zzgl. Zinsen (wohnst Du noch oder fährst Du nur? …
oder so ähnlich).

DAs kann doch Sinn machen.

Was kann Sinn machen, eine so hohe monatliche Rate? Wer sich die leisten kann, kauft (meist) kein Auto für „nur“ 30T€, oder?

Das gilt für Leasing ohne garantierte Schlussrate. Bei einer
Finanzierung ist das Auto ´dann bezahlt. Der Wiederverkauf ist
dann zwar ein Risiko, aber wenn einem der Wert des Wagens dann
nicht passt, fährt man ihn eben weiter.

Richtig, wenn man die hohe mtl. Rate bezahlen kann, ist der Wagen nach 3J bezahlt.
Wer die Rate nicht zahlen kann, muss! das Auto dann weiterfahren, ob er will oder nicht. Und weiterhin finanzieren. Geld für ein Neues ist dann nicht da :frowning:

Außerdem können zum Ablauf der Zeit bei
eventuellen o.g. Mängeln teure Reparaturen kommen (oder eine
Nachzahlung!), da der vorher festgelegter Restwert erreicht
werden muss.

Der Vorteil bei Leasing eines gängigen Fahrzeuges ist, dass
oftmals Servicepakete mit angeboten werden, welche
Inspektionen, Ersatzteile und Reparaturen beinhalten.

Inspektionen schon, aber keine Blechreparaturen. Bei meinem eigenen, bezahlten Auto ist eine Beule oder ein Kratzer zwar ärgerlich, aber relativ egal. Beim Leasingwagen muss ich dafür bezahlen, ob ich die reparieren lasse oder nicht.

Und wenn das nächste Auto dann zu spät geliefert wird, stehst
Du schnell mal ein paar Wochen ganz ohne Auto da.

Das kann natürlich passieren, lässt sich aber über eine
rechtzeitige Bestellung verhindern.

Normal schon. Aber wer bestellt schon das neue Auto mehrere Monate, bevor man es haben möchte?
Wenn sich die Lieferung so lange verzögert, kanns eng werden. Dann habe ich lieber ein bezahltes Auto, dass ich noch weiterhin fahren kann und erst dann in Zahlung gebe (oder verkaufe), wenn das Neue auf dem Hof steht.

Zudem würde ich mir die sog. Ballonfinanzierungen ansehen. Das
ist ein Mix aus Leasing und Finanzierungen. Auch bei einer
Finanzierung kann das Auto nach deren Ablauf zurückgegeben
werden. Es wird dann nicht die volle Summe finanziert, sondern
nur der kalkulatorische Wertverlust während der Laufzeit.

Kenne ich gar nicht. Aber selbes Risiko wie bei „normalen“ Leasing, falls z.B. Blechschäden auftreten, oder?

Ich merke schon, die Sache ist nicht einfach.

Beste Grüße
Guido

Hallo Mathias,

Sofern das Geld alternativ komplett vorhanden ist, stimmt das.
Sonst ist eine Finanzierung zumeiste günstiger, als für
vorhandene wenige Euros ein altes Auto zu kaufen, welches dann
sehr viel Geld an Reparaturen verschlingt.

Das musst Du mir mal vorrechnen. Ich haette da ein paar „representative“ Gegenbeispiele aus eigener Erfahrung:

(a) Meinen jetzigen Wagen (Corolla) kaufte ich vor 3 Jahren als sechsjaehrigen Gebrauchten mit knapp ueber 100.000 km um ca. 6 kEUR. Jetzt hat er ueber 200.000 km am Tacho und bisher zahlte ich (inkl. 200.000km-Service) ca. 2 kEUR an Reperaturkosten (wobei ein Scheinwerfertausch nach einem Wildschaden inkludiert ist). D.h. das Auto hat mich auf ca. 100.000km an Anschaffung + Reperaturen ca. 8 kEUR gekostet resp. ca. 2,7 kEur pro Jahr.
(b) Ein extremeres Bsp.: Als ich nach dem Studium zu arbeiten begann, war das Geld knapp, und so kaufte ich um 2kATS (umgerechnet ca. 150 EUR) einen Golf II, welchen ich 7 Monate fuhr (damit machte ich auch einen Wochenendtrip nach Rumaenien). Klar, so etwas ist ein „Wegwerfauto“, d.h. da macht man keine Reperaturen mehr. Wie man mit einem Neuwagen derart billig fahren will, ist mir unklar.

Ein schoenes WE,
Puersti

Abend Mathias!

Heute gibt es teilweise 0%.

Wo lebst du? Geld kostet Geld und wenn irgend jemand 0% anbietet, dann
sind die Kosten irgendwo anders drin.

Jedes Auto was du zu 0% finanzierst, kaufe ich dir für x% geringerem
Neupreis. Anders kann es doch nicht gehen, zu verschenken haben die
auch nichts.

Gruß
Stefan

Hallo!

Heute gibt es teilweise 0%.

Wo lebst du?

In München, Bayern, Deutschland, Europa.

Geld kostet Geld und wenn irgend jemand 0%
anbietet, dann
sind die Kosten irgendwo anders drin.

Es ist ein versteckter Rabatt. Na und?

Jedes Auto was du zu 0% finanzierst, kaufe ich dir für x%
geringerem
Neupreis. Anders kann es doch nicht gehen, zu verschenken
haben die
auch nichts.

Vermutlich kann man bei Inanspruchnahme dieses Finanzierungsangebotes weniger Rabatt herausschlagen.
Allerdings ist und bleibt dieser Kreidt nach 3 Jahren geschenktes Geld, denn der mögliche Barzahlungsrabatt wird kaum so hoch sein, dass er der Verzinsung entspricht.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Sofern das Geld alternativ komplett vorhanden ist, stimmt das.
Sonst ist eine Finanzierung zumeiste günstiger, als für
vorhandene wenige Euros ein altes Auto zu kaufen, welches dann
sehr viel Geld an Reparaturen verschlingt.

Das musst Du mir mal vorrechnen. Ich haette da ein paar
„representative“ Gegenbeispiele aus eigener Erfahrung:

(a) Meinen jetzigen Wagen (Corolla) kaufte ich vor 3 Jahren
als sechsjaehrigen Gebrauchten mit knapp ueber 100.000 km um
ca. 6 kEUR. Jetzt hat er ueber 200.000 km am Tacho und bisher
zahlte ich (inkl. 200.000km-Service) ca. 2 kEUR an
Reperaturkosten (wobei ein Scheinwerfertausch nach einem
Wildschaden inkludiert ist). D.h. das Auto hat mich auf ca.
100.000km an Anschaffung + Reperaturen ca. 8 kEUR gekostet
resp. ca. 2,7 kEur pro Jahr.

Solche Autos kann man m.E. nicht rechnen. Ein Getriebeschaden kann immer passieren und dann sind 3.000 € weg. Das ist ein reines Risikospiel.

(b) Ein extremeres Bsp.: Als ich nach dem Studium zu arbeiten
begann, war das Geld knapp, und so kaufte ich um 2kATS
(umgerechnet ca. 150 EUR) einen Golf II, welchen ich 7 Monate
fuhr (damit machte ich auch einen Wochenendtrip nach
Rumaenien). Klar, so etwas ist ein „Wegwerfauto“, d.h. da
macht man keine Reperaturen mehr. Wie man mit einem Neuwagen
derart billig fahren will, ist mir unklar.

Dieser Golf hätte, um richtig verkehrssicher zu sein, schätzungsweise 1.500 Euro Investition in einer Werkstatt gebraucht. Ein solches Auto kostet ferner in Steuer und Versicherung ein Viefaches dessen, was für ein neues Auto mit vergleichbarer Maschine zu berappen ist. Zudem muss man bei dauernder An- udn Abmeldung die Zulassungskosten rechnen. Hinzu kommt das Risiko einer Panne und bei einem Unfall wegen der geringeren Sicherheitsausstattung. Der hohe Preis für neuere Autos ist als Opportunitätskosten für die Risikominimierung und auch die Imagemaximierung zu sehen. Wenn man sich natürlich mit Autos auskennt, etwas basteln kann, keine Unfälle baut und einem das Aussehen und Image seines Autos egal ist, sollte man einen alten Toyota o.ä. fahren. Alle anderen sollten eben ein möglichst neues Auto kaufen, für das es auch einigermassen bezahlbare Ersatzteile gibt.

Grüße,

Mathias

Hi!

da auch Barzahlung eine Alternative ist, gehe ich davon aus,
dass das Geld „über ist“.

Wer weiss, ob nicht auch weitere Anschaffungen geplant sind?

Wenn ja, dann fällt diese Alternative eh aus.

Finanzierung für Autos ist fast immer auch ohne Anzahlung
möglich.

Auch zu einem vernünftigen Zinssatz?

Ja. Der hängt meistens von der Laufzeit, nicht von der hähe der Anzahlung ab.

Wobei als Anzahlung schon das Inzahlunggeben des alten Autos
reichen kann.

Wenn man eines hat und es privat nicht besser veräußern kann, ja.

Heute gibt es teilweise 0%.
Alles unter 4-5% lohnt sich üblicherweise.

Bei 0% würde ich nicht lange überlegen, sondern finanzieren.
Ab 4% siehts da schon ganz anders aus.

Schrieb ich das nicht…?

Das wird auch mit
Anzahlung kaum machbar sein. Beispiel: 20000 Euro (Kaufpreis
minus Anzahlung bzw. Inzahlungnahme Altauto) /36 Monate = ca.
555 Euro zzgl. Zinsen (wohnst Du noch oder fährst Du nur? …
oder so ähnlich).

DAs kann doch Sinn machen.

Was kann Sinn machen, eine so hohe monatliche Rate? Wer sich
die leisten kann, kauft (meist) kein Auto für „nur“ 30T€,
oder?

Was ist an 500€ / Monat „hoch“?
Ich finde 1.500 € „hoch“.

Das gilt für Leasing ohne garantierte Schlussrate. Bei einer
Finanzierung ist das Auto ´dann bezahlt. Der Wiederverkauf ist
dann zwar ein Risiko, aber wenn einem der Wert des Wagens dann
nicht passt, fährt man ihn eben weiter.

Richtig, wenn man die hohe mtl. Rate bezahlen kann, ist der
Wagen nach 3J bezahlt.

Wenn nicht, sollte man ein kleineres Auto kaufen.

Wer die Rate nicht zahlen kann, muss! das Auto dann
weiterfahren, ob er will oder nicht. Und weiterhin
finanzieren. Geld für ein Neues ist dann nicht da :frowning:

Man sollte nicht über seine Verhältnisse leben.

Außerdem können zum Ablauf der Zeit bei
eventuellen o.g. Mängeln teure Reparaturen kommen (oder eine
Nachzahlung!), da der vorher festgelegter Restwert erreicht
werden muss.

Der Vorteil bei Leasing eines gängigen Fahrzeuges ist, dass
oftmals Servicepakete mit angeboten werden, welche
Inspektionen, Ersatzteile und Reparaturen beinhalten.

Inspektionen schon, aber keine Blechreparaturen. Bei meinem
eigenen, bezahlten Auto ist eine Beule oder ein Kratzer zwar
ärgerlich, aber relativ egal. Beim Leasingwagen muss ich dafür
bezahlen, ob ich die reparieren lasse oder nicht.

Natürlich. Was kann der Leasinggeber für die Blödheit des Fahrers?
Wenn man eine Beule ins Auto fährt, hat man eine Vollkasko oder muss eben f,ür die Reaparatur bezahlen. Nichts anderes gilt für ein Auto, dessen Eigentümer man ist. Außer man fährt mit einer verbeulten Kiste durch die Gegend, was für mich persönlich sowieso nicht in Frage kommen würde.

Und wenn das nächste Auto dann zu spät geliefert wird, stehst
Du schnell mal ein paar Wochen ganz ohne Auto da.

Das kann natürlich passieren, lässt sich aber über eine
rechtzeitige Bestellung verhindern.

Normal schon. Aber wer bestellt schon das neue Auto mehrere
Monate, bevor man es haben möchte?

Ich, sofern ich ein neues Auto möchte.

Wenn sich die Lieferung so lange verzögert, kanns eng werden.
Dann habe ich lieber ein bezahltes Auto, dass ich noch
weiterhin fahren kann und erst dann in Zahlung gebe (oder
verkaufe), wenn das Neue auf dem Hof steht.

Wenn das die einzige Entscheidung für den Kauf ist, dann weiß ich auch nicht. Außer VW und Audi liefern die meisten hersteller recht pünktlich oder stellen ein Ersatzauto für die Wartezeit.

Zudem würde ich mir die sog. Ballonfinanzierungen ansehen. Das
ist ein Mix aus Leasing und Finanzierungen. Auch bei einer
Finanzierung kann das Auto nach deren Ablauf zurückgegeben
werden. Es wird dann nicht die volle Summe finanziert, sondern
nur der kalkulatorische Wertverlust während der Laufzeit.

Kenne ich gar nicht. Aber selbes Risiko wie bei „normalen“
Leasing, falls z.B. Blechschäden auftreten, oder?

Falls Du zurückgeben möchtest, natürlich.

Ich merke schon, die Sache ist nicht einfach.

Die Sache ist sehr einfach. Man muss nur realistische Ansprüche stellen und seine Möglichkeiten kennen.

Ich selbst kaufe meine Autos meistens. Und sie sind meistens gebraucht. Aber ich kaufe nur Autos, die ich auch neu kaufen könnte und die ich v.a. leicht unterhalten kann.
Ich spare mir somit einige Tausend, im aktuellen Fall 42.000, Euro Wertverlust zum Neuwert und fahre dennoch ein gutes Auto in einwandfreiem Zustand. Man muss den gebrauchtwagen natürlich mit etwas Ahnung von der Materie einkaufen.
Allerdings verschlchtert sich bei mir die Kalkulation auf einen Vorteil von ca. 38.000€, weil der Wagen in 35.000 Km, die ich ihn jetzt fahre, 3.500€ Reparaturen außer der Reihe hatte. Was soll´s, das lohnt sich immer noch. Nur habe ich nicht das aktuellste Modell. Aber das ist mir egal, solange Versicherung und Steuer noch vertretbar und beim Nachfolger nciht extrem viel billiger sind (siehe wieder weiter oben) und vor allem das Auto voll nutzbar in in top Zustand ist. Sonst kann man natürlich auch Josefs Rechnung aufmachen und für 6.000 € eine Uraltgurke kaufen. Die fährt und heizt auch…

Grüße,

Mathias

Hallo,

(a) Meinen jetzigen Wagen (Corolla) kaufte ich vor 3 Jahren
als sechsjaehrigen Gebrauchten mit knapp ueber 100.000 km um
ca. 6 kEUR. Jetzt hat er ueber 200.000 km am Tacho und bisher
zahlte ich (inkl. 200.000km-Service) ca. 2 kEUR an
Reperaturkosten (wobei ein Scheinwerfertausch nach einem
Wildschaden inkludiert ist). D.h. das Auto hat mich auf ca.
100.000km an Anschaffung + Reperaturen ca. 8 kEUR gekostet
resp. ca. 2,7 kEur pro Jahr.

Solche Autos kann man m.E. nicht rechnen. Ein Getriebeschaden
kann immer passieren und dann sind 3.000 € weg. Das ist ein
reines Risikospiel.

Du sagst es richtig: Ein Getriebeschaden kann immer passieren. Ich hab mal ein wenig in einem Phaeton-Forum gelesen. AFAIR zahlt VW bei Garantiefaellen nur die Materialkosten. Um das Geld, was so manche Phaeton-Fahrer in einem Jahr in der Werkstatt lassen, bekommt man einen neuen Kleinwagen. Oder erinnere Dich an die ersten 5-er Golf, wo manche nicht einmal vom Haendler bis nach Hause kamen. Klar ist das Risiko bei Gebrauchten viel hoeher, aber wenn man das ganze Geld (+ Kredit) in ein Auto steckt, hat man gar keinen Spielraum mehr fuer div. Zwischenfaelle.

(b) Ein extremeres Bsp.: Als ich nach dem Studium zu arbeiten
begann, war das Geld knapp, und so kaufte ich um 2kATS
(umgerechnet ca. 150 EUR) einen Golf II, welchen ich 7 Monate
fuhr (damit machte ich auch einen Wochenendtrip nach
Rumaenien). Klar, so etwas ist ein „Wegwerfauto“, d.h. da
macht man keine Reperaturen mehr. Wie man mit einem Neuwagen
derart billig fahren will, ist mir unklar.

Dieser Golf hätte, um richtig verkehrssicher zu sein,
schätzungsweise 1.500 Euro Investition in einer Werkstatt
gebraucht.

Was verstehst Du unter „richtig verkehrssicher“? Abgesehen davon, dass Du den Wagen gar nicht kennst… Wenn Du desweiteren meine Beitraege zu Themen wie „Winterreifen“ ansiehst, duerfte Dir klar werden, dass ich jemand bin, der bei sicherheitsrelevanten Dingen nicht spart. Dafuer kann ich relativ leicht auf „nice-to-have“-Sachen verzichten.

Ein solches Auto kostet ferner in Steuer und
Versicherung ein Viefaches dessen, was für ein neues Auto mit
vergleichbarer Maschine zu berappen ist.

Ich kenne die Lage in D nicht, aber AFAIR kostete der Wagen in A bei jaehrlicher Bezahlung an Versicherung + Steuern ca. 600,-- EUR

Der hohe Preis für
neuere Autos ist als Opportunitätskosten fr die
Risikominimierung und auch die Imagemaximierung zu sehen.

Sorry, aber bei einem Wagen sollte man nur dann auf das Image schauen, wenn man es sich leicht leisten kann.

Einen schoenen Sonntag,
Puersti

Nochmals Hallo,

Was kann Sinn machen, eine so hohe monatliche Rate? Wer sich
die leisten kann, kauft (meist) kein Auto für „nur“ 30T€,
oder?

Was ist an 500€ / Monat „hoch“?
Ich finde 1.500 € „hoch“.

Das erklaert einiges…
Zur Info: Es gibt VIELE Leute, welche weniger verdienen als Du. Ich, z.B., muesste fuer die 1.500/Monat bereits einen Kredit aufnehmen. Und ich gehoere in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis zu den Besserverdienenden. 500/Monat koennte ich mir zwar leisten, nur muesste ich da bei anderen Dingen Abzuege taetigen, diese Summe waere also fuer mich auch zu hoch.

Aber zumindest verstehe ich jetzt, wie Du auf die Idee kommst, Personen mit Geldmangel einen Neu- anstatt eines Gebrauchtwagens zu empfehlen.

Nochmals einen schoenen Sonntag,
Puersti

Hi!

(a) Meinen jetzigen Wagen (Corolla) kaufte ich vor 3 Jahren
als sechsjaehrigen Gebrauchten mit knapp ueber 100.000 km um
ca. 6 kEUR. Jetzt hat er ueber 200.000 km am Tacho und bisher
zahlte ich (inkl. 200.000km-Service) ca. 2 kEUR an
Reperaturkosten (wobei ein Scheinwerfertausch nach einem
Wildschaden inkludiert ist). D.h. das Auto hat mich auf ca.
100.000km an Anschaffung + Reperaturen ca. 8 kEUR gekostet
resp. ca. 2,7 kEur pro Jahr.

Solche Autos kann man m.E. nicht rechnen. Ein Getriebeschaden
kann immer passieren und dann sind 3.000 € weg. Das ist ein
reines Risikospiel.

Du sagst es richtig: Ein Getriebeschaden kann immer
passieren. Ich hab mal ein wenig in einem Phaeton-Forum
gelesen. AFAIR zahlt VW bei Garantiefaellen nur die
Materialkosten. Um das Geld, was so manche Phaeton-Fahrer in
einem Jahr in der Werkstatt lassen, bekommt man einen neuen
Kleinwagen. Oder erinnere Dich an die ersten 5-er Golf, wo
manche nicht einmal vom Haendler bis nach Hause kamen. Klar
ist das Risiko bei Gebrauchten viel hoeher, aber wenn man das
ganze Geld (+ Kredit) in ein Auto steckt, hat man gar keinen
Spielraum mehr fuer div. Zwischenfaelle.

VW ist bei mir nicht mit in der Betrachtung. Diese Marke fahre ich nicht. Nach vielen schlechten Erfahrungen kommt mir kein Auto aus diesem Konzern mehr ins Haus. Der Audi-Verkäufer hat nun den Vogel abgeschossen, ich bleibe jetzt bei den wirklichen Premiumherstellern.

Andere Autohersteller wie Opel, Ford, Peugeot und auch einige Koreaner sind recht kulant und bauen vernünftige Autos zu einem sinnvollen Preis. Die 20% Minderpreis zu VW lassen den einen oder anderen kleinen Qualitätsmangel schnell vergessen. Zudem ist VW qualitativ nur noch Durchschnitt zum Höchstpreis.
Wenn ich ein kleines Auto kaufen wollte, dann von einem der o.g. Hersteller.

(b) Ein extremeres Bsp.: Als ich nach dem Studium zu arbeiten
begann, war das Geld knapp, und so kaufte ich um 2kATS
(umgerechnet ca. 150 EUR) einen Golf II, welchen ich 7 Monate
fuhr (damit machte ich auch einen Wochenendtrip nach
Rumaenien). Klar, so etwas ist ein „Wegwerfauto“, d.h. da
macht man keine Reperaturen mehr. Wie man mit einem Neuwagen
derart billig fahren will, ist mir unklar.

Dieser Golf hätte, um richtig verkehrssicher zu sein,
schätzungsweise 1.500 Euro Investition in einer Werkstatt
gebraucht.

Was verstehst Du unter „richtig verkehrssicher“? Abgesehen
davon, dass Du den Wagen gar nicht kennst… Wenn Du
desweiteren meine Beitraege zu Themen wie „Winterreifen“
ansiehst, duerfte Dir klar werden, dass ich jemand bin, der
bei sicherheitsrelevanten Dingen nicht spart. Dafuer kann ich
relativ leicht auf „nice-to-have“-Sachen verzichten.

Wer sich mti Autos nicht richtig auskennt, erkennt die Mängel der alten Möhren zumeist nicht.
Was bei über 10 Jahre alten gebrauchtwägen eigentlich immer fällig ist:

  • Bremsleitungen
  • Bremsbeläge
  • Keilriemen
  • Achsmanchetten
  • Spureinstellung
  • Ölundichtigkeiten
  • Teile der Zündung, Kabel
  • Wechsel aller Flüssigkeiten (Getriebeöl, Frostschutz auch wenn sonst Service gemacht wurde).

Das ist meine Erfahrung.
Wenn Dein Golf besser war - super.

Ein solches Auto kostet ferner in Steuer und
Versicherung ein Viefaches dessen, was für ein neues Auto mit
vergleichbarer Maschine zu berappen ist.

Ich kenne die Lage in D nicht, aber AFAIR kostete der Wagen in
A bei jaehrlicher Bezahlung an Versicherung + Steuern ca.
600,-- EUR

Das kostet ein Golf 2 o. Kat in D nicht. Da liegt man, je nach Motor, bei 350 - 450 € Steuern und bei 500 € Versicherung p.a.
Ich spreche natürlich von Deutschland, das ist ein deutsches Forum.

Der hohe Preis für
neuere Autos ist als Opportunitätskosten fr die
Risikominimierung und auch die Imagemaximierung zu sehen.

Sorry, aber bei einem Wagen sollte man nur dann auf das Image
schauen, wenn man es sich leicht leisten kann.

Natürlich. Aber es ist nun einmal so, dass den meisten Menschen das Image des Autos zumindest ansatzweise wichtig ist.
Ich bin da gar nciht mal so extrem, aber ich kann nicht mit einem alten Daewoo ankommen, da ich öfter mal Geschäftspartner mitnehme. Da ist mein älterer Mercedes schon grenzwertig.
Zudem würde ich niemals ein unsicheres Auto fahren.
Das sollte man immer mit in die Bewertung einbeziehen.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Was kann Sinn machen, eine so hohe monatliche Rate? Wer sich
die leisten kann, kauft (meist) kein Auto für „nur“ 30T€,
oder?

Was ist an 500€ / Monat „hoch“?
Ich finde 1.500 € „hoch“.

Das erklaert einiges…
Zur Info: Es gibt VIELE Leute, welche weniger verdienen
als Du.

Momentan wohl nicht…
(befinde mich in der Unternehmensgründungsphase)

Ich, z.B., muesste fuer die 1.500/Monat bereits einen
Kredit aufnehmen. Und ich gehoere in meinem
Bekannten-/Verwandtenkreis zu den Besserverdienenden.

Es kommt immer darauf an, wieviel Geld man für das Auto ausgeben möchte.

500/Monat koennte ich mir zwar leisten, nur muesste ich da bei
anderen Dingen Abzuege taetigen, diese Summe waere also fuer
mich auch zu hoch.

Was kostet Dich denn Dein Auto realistisch im Monat? Inklusive Verschleißteile, Versicherung, Steuer, Wertverlust, Benzin, Öl, andere Betriebsmittel.

Aber zumindest verstehe ich jetzt, wie Du auf die Idee kommst,
Personen mit Geldmangel einen Neu- anstatt eines
Gebrauchtwagens zu empfehlen.

Für die meisten menschen ist ein billiger Gebrauchtwagen insgesamt teurer al ein günstiger Neuwagen. Denn wer nicht basteln kann, ist mit einem alten Auto wegen jedem Käse Dauergast in der Werkstatt. Das meine ich damit.
Ich selbst bin nun nicht der Ärmste, aber darum geht es nicht. Beim Auto rechne ich auch, denn ich bin nicht daran interessiert, für den Alltagswagen mehr Geld als nötig zu binden. Ich lege allerdings wert darauf, eines der sichersten Autos zu fahren, das man für einen realitischen Preis bekommen kann, denn es sind in Deutschland massenweise Sparer mit den hinterallerletzten Kisten und massiven Sicherheitsmängeln unterwegs. Wenn so einer mit seinem alten Passat, der ja so billig läuft, weil er schon seit 4 Jahren keine Inspektion gebraucht hat, in mich hineinrauscht, möchte ich nach Möglichkeit unverletzt aussteigen können. Daher gebe ich im verhältnis vielleicht mehr Geld fürs Auto aus als Du. Aber im Zweifelsfall bleibe ich am Leben. Das ist mir wichtig.
Das ist ein weiterer Grund, ein neueres Auto zu empfehlen.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias,

Was ist an 500€ / Monat „hoch“?
Ich finde 1.500 € „hoch“.

Das erklaert einiges…
Zur Info: Es gibt VIELE Leute, welche weniger verdienen
als Du.

Momentan wohl nicht…
(befinde mich in der Unternehmensgründungsphase)

Alles Gute!

Ich, z.B., muesste fuer die 1.500/Monat bereits einen
Kredit aufnehmen. Und ich gehoere in meinem
Bekannten-/Verwandtenkreis zu den Besserverdienenden.

Es kommt immer darauf an, wieviel Geld man für das Auto
ausgeben möchte.

Das auch. Aber wenn die Monatsrate das Nettoeinkommen uebersteigt, kommt es nicht nur auf das „wollen“ an… (In meinem Bekanntenkreis sind Personen mit einem Nettoeinkommen von ueber 1500 EUR deutlich in der Minderheit).

500/Monat koennte ich mir zwar leisten, nur muesste ich da bei
anderen Dingen Abzuege taetigen, diese Summe waere also fuer
mich auch zu hoch.

Was kostet Dich denn Dein Auto realistisch im Monat? Inklusive
Verschleißteile, Versicherung, Steuer, Wertverlust, Benzin,
Öl, andere Betriebsmittel.

Ich glaube, es liegt da ein Missverstaendnis vor. Bei den 500 EUR ging es um die monatl. Raten fuer den Erwerb ohne den laufenden Kosten. Aber ich versuche mal die Kosten abzuschaetzen:

Steuer + Versicherung: 650,-- EUR/a
Treibstoff: ca. 1.800,-- EUR/a (Verbrauch zw. 4,5 - 5,5 l/100 km Diesel)
Reperaturen: da runde ich mal stark auf und sage ca. 700,-- EUR/a
Reifen: ca. 200,-- EUR/a (ca. alle 2 Jahre ein neuer Satz)
div. Kleinteile (Scheibenwischer, etc.): ca. 100,-- EUR/a

Summe: ca. 3.450,-- EUR/a
Das waeren die laufenden Kosten bei 35.000 km/a. Dazu kommt der Wertverlust, welcher schwer abzuschaetzen ist. Falls aber mein Wagen jetzt auf der Stelle auseinanderfaellt, waeren das 2.000,-- EUR/a. Das waeren dann in Summe pro Monat ca. 450,-- EUR. Alles inklusive. Das sind immer noch weniger als die 500,-- EUR/Monat, welche oben alleine fuer den Erwerb zur Diskussion standen

Für die meisten menschen ist ein billiger Gebrauchtwagen
insgesamt teurer al ein günstiger Neuwagen.

Tut mir leid, aber das kann ich einfach nicht verstehen. Wo doch ein Neuwagen alleine durch das Anmelden schon deutlich an Wert verliert. Um die paar tausend EUR Differenz zw. einen Neuwagen und einem 6-monatigen Gebrauchten mit 10.000 km kann man schon einige Reperaturen machen lassen.

Ich selbst bin nun nicht der Ärmste, aber darum geht es nicht.
Beim Auto rechne ich auch, denn ich bin nicht daran
interessiert, für den Alltagswagen mehr Geld als nötig zu
binden. Ich lege allerdings wert darauf, eines der sichersten
Autos zu fahren, das man für einen realitischen Preis bekommen
kann, denn es sind in Deutschland massenweise Sparer mit den
hinterallerletzten Kisten und massiven Sicherheitsmängeln
unterwegs. Wenn so einer mit seinem alten Passat, der ja so
billig läuft, weil er schon seit 4 Jahren keine Inspektion
gebraucht hat, in mich hineinrauscht, möchte ich nach
Möglichkeit unverletzt aussteigen können.

Du wirst mich jetzt wohl fuer einen Aufschneider halten, aber: Normalerweise scheide ich einen Wagen aus, nachdem er durch andere Autofahrer zum Totalschaden wurde. Meine Pechstraehne diesbezueglich ist in meinem Bekanntenkreis bereits derart legendaer, dass ich beim letzten Kauf (um 6000,-- EUR) gefragt wurde, ob es sich fuer den baldigen Totalschaden auszahle, soviel Geld auszugeben :smile: [1]
Nur um klarzustellen: Meine Autos hatten zum Unfallzeitpunkt Geschwindigkeiten zw. 0 km/h und 20 km/h…
Aber in diesem Punkt ist ein Neuwagen von Vorteil, da die Versicherung eher eine Reperatur zahlt, ansonst wird man mit ein paar Hunderter abgespeist.

Aber ich sehe schon, dass wir uns bei diesem Thema wohl nie einig werden.
Ich wuensche Dir daher allzeit Gute Fahrt und viel Glueck mit Deinem Unternehmen,
Puersti

[1] Beinahe waere der jetzige Wagen tatsaechlich nach 3,5 Monaten beim Schrotthaendler gelandet: Auf der 3. Spur einer Autobahn in Deutschland kam eine Frau (aus Oesterreich) ploetzlich drauf, dass sie bei der Abfahrt runter moechte. Da die beiden rechten Spuren belegt waren, blieb sie stehen. Die Lenkerin meines Wagens konnte noch rechtzeitig anhalten, nicht jedoch der Hintermann (ebenfalls aus Oesterreich) und schob mein Auto auf den Vorderwagen. Um 100,-- EUR war der Schaden unterhalb der Totalschadengrenze…

Hallo Josef!

Was ist an 500€ / Monat „hoch“?
Ich finde 1.500 € „hoch“.

Das erklaert einiges…
Zur Info: Es gibt VIELE Leute, welche weniger verdienen
als Du.

Momentan wohl nicht…
(befinde mich in der Unternehmensgründungsphase)

Alles Gute!

Danke!

Ich, z.B., muesste fuer die 1.500/Monat bereits einen
Kredit aufnehmen. Und ich gehoere in meinem
Bekannten-/Verwandtenkreis zu den Besserverdienenden.

Es kommt immer darauf an, wieviel Geld man für das Auto
ausgeben möchte.

Das auch. Aber wenn die Monatsrate das Nettoeinkommen
uebersteigt, kommt es nicht nur auf das „wollen“ an… (In
meinem Bekanntenkreis sind Personen mit einem Nettoeinkommen
von ueber 1500 EUR deutlich in der Minderheit).

Ist klar. Allerdings wird es kaum ein Auto geben, das sich unter 500 € halten lässt. Es ist eine ehrliche, realistische Rechnung gefragt.

500/Monat koennte ich mir zwar leisten, nur muesste ich da bei
anderen Dingen Abzuege taetigen, diese Summe waere also fuer
mich auch zu hoch.

Was kostet Dich denn Dein Auto realistisch im Monat? Inklusive
Verschleißteile, Versicherung, Steuer, Wertverlust, Benzin,
Öl, andere Betriebsmittel.

Ich glaube, es liegt da ein Missverstaendnis vor. Bei den 500
EUR ging es um die monatl. Raten fuer den Erwerb
ohne den laufenden Kosten. Aber ich versuche mal die
Kosten abzuschaetzen:

Steuer + Versicherung: 650,-- EUR/a
Treibstoff: ca. 1.800,-- EUR/a (Verbrauch zw. 4,5 - 5,5 l/100
km Diesel)
Reperaturen: da runde ich mal stark auf und sage ca. 700,–
EUR/a
Reifen: ca. 200,-- EUR/a (ca. alle 2 Jahre ein neuer Satz)
div. Kleinteile (Scheibenwischer, etc.): ca. 100,-- EUR/a

Summe: ca. 3.450,-- EUR/a
Das waeren die laufenden Kosten bei 35.000 km/a. Dazu kommt
der Wertverlust, welcher schwer abzuschaetzen ist. Falls aber
mein Wagen jetzt auf der Stelle auseinanderfaellt, waeren das
2.000,-- EUR/a. Das waeren dann in Summe pro Monat ca. 450,–
EUR. Alles inklusive. Das sind immer noch weniger als
die 500,-- EUR/Monat, welche oben alleine fuer den Erwerb zur
Diskussion standen

Wenn man 500€ im Monat für die Finanzierung ansetzt, spart man bei Steuer, Versicherung, Reparaturen, oft auch dem Benzinverbrauch.
Je nach Modell kann somit der neue Wagen günstiger sein.

Für die meisten menschen ist ein billiger Gebrauchtwagen
insgesamt teurer al ein günstiger Neuwagen.

Tut mir leid, aber das kann ich einfach nicht verstehen. Wo
doch ein Neuwagen alleine durch das Anmelden schon deutlich an
Wert verliert. Um die paar tausend EUR Differenz zw. einen
Neuwagen und einem 6-monatigen Gebrauchten mit 10.000 km kann
man schon einige Reperaturen machen lassen.

Der Wertverlust schlägt ja nur zu, wenn man das Auto gleich wieder verkauft. Behält man es länger, wird er, wieder je nach Modell eben, ggf. von der Garantie aufgefangen.
Es kommt eben auf die Defekthäufigkeit an.

Ich selbst bin nun nicht der Ärmste, aber darum geht es nicht.
Beim Auto rechne ich auch, denn ich bin nicht daran
interessiert, für den Alltagswagen mehr Geld als nötig zu
binden. Ich lege allerdings wert darauf, eines der sichersten
Autos zu fahren, das man für einen realitischen Preis bekommen
kann, denn es sind in Deutschland massenweise Sparer mit den
hinterallerletzten Kisten und massiven Sicherheitsmängeln
unterwegs. Wenn so einer mit seinem alten Passat, der ja so
billig läuft, weil er schon seit 4 Jahren keine Inspektion
gebraucht hat, in mich hineinrauscht, möchte ich nach
Möglichkeit unverletzt aussteigen können.

Du wirst mich jetzt wohl fuer einen Aufschneider halten, aber:
Normalerweise scheide ich einen Wagen aus, nachdem er durch
andere Autofahrer zum Totalschaden wurde. Meine Pechstraehne
diesbezueglich ist in meinem Bekanntenkreis bereits derart
legendaer, dass ich beim letzten Kauf (um 6000,-- EUR) gefragt
wurde, ob es sich fuer den baldigen Totalschaden auszahle,
soviel Geld auszugeben :smile: [1]

Shit happens…

Nur um klarzustellen: Meine Autos hatten zum Unfallzeitpunkt
Geschwindigkeiten zw. 0 km/h und 20 km/h…
Aber in diesem Punkt ist ein Neuwagen von Vorteil, da die
Versicherung eher eine Reperatur zahlt, ansonst wird man mit
ein paar Hunderter abgespeist.

…und ein neuerer Wagen ist im Zweifel zumeist sicherer. Zumindest wenn man nciht gerade ein 1979er S-Klasse mit einem Smart vergleicht.

Aber ich sehe schon, dass wir uns bei diesem Thema wohl nie
einig werden.
Ich wuensche Dir daher allzeit Gute Fahrt und viel Glueck mit
Deinem Unternehmen,

Dasselbe, danke Dir.

Ich möchte mich hier auch gar nicht als Anwalt der Neuwagenverkäufer aufspielen, schließlich habe ich mein Auto auch nicht neu gekauft. Aber mich stören kleinere Defekte wie blinde Uhrdisplays u.ä. nicht und ich kann mir bei Kleinigkeiten selbst helfen.
Wer aber keine Ahnung von Autos hat, muss eben mit umso mehr Defekten rechnen, je älter das Auto ist. Und er muss dafür immer in die Werkstatt.

[1] Beinahe waere der jetzige Wagen tatsaechlich nach 3,5
Monaten beim Schrotthaendler gelandet: Auf der 3. Spur einer
Autobahn in Deutschland kam eine Frau (aus Oesterreich)
ploetzlich drauf, dass sie bei der Abfahrt runter moechte. Da
die beiden rechten Spuren belegt waren, blieb sie stehen. Die
Lenkerin meines Wagens konnte noch rechtzeitig anhalten, nicht
jedoch der Hintermann (ebenfalls aus Oesterreich) und schob
mein Auto auf den Vorderwagen. Um 100,-- EUR war der Schaden
unterhalb der Totalschadengrenze…

Mann oh mann. Solche Leute sollte man aus dem Verkehr ziehen.
Hatte gestern auch so ein Schlüsselerlebnis, allerdings nicht auf der Autobahn, sondern auf dem Mittleren Ring in München.

Grüße,

Mathias

ich persönlich zahle immer bar. bei 30.000 euro sollten 3000-4000 euro rabatt drinn sein (eigene erfahrung). während man bei einer null% finanzierung diesen rabatt nicht bekommt. im übrigen sei darauf hingewiesen das einige versicherungen prämienrabatt gewähren wenn der wagen bar bezahlt wurde.
außerdem empfehle ich zu 3-4 autohändlern zu gehen, da die rabatte sehr unterschiedlich ausfallen. meine freundin konnte so nocheinmal 1000euro sparen.

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