Hi!
da auch Barzahlung eine Alternative ist, gehe ich davon aus,
dass das Geld „über ist“.
Wer weiss, ob nicht auch weitere Anschaffungen geplant sind?
Eine Finanzierung beinhaltet meist eine ordentliche Anzahlung,
d.h., dass eh nicht der gesamte Betrag finanziert wird. Außer,
Dein altes Auto wird zu einem ordentlichen Betrag in Zahlung
gegeben.
Finanzierung für Autos ist fast immer auch ohne Anzahlung möglich.
Eine Finanzierung lohnt sich nur dann, wenn Du gleichzeitig
das vorhandene Bargeld selber zu einer besseren Rendite
anlegst, als Du Zinsen zahlen musst.
Sofern das Geld alternativ komplett vorhanden ist, stimmt das.
Sonst ist eine Finanzierung zumeiste günstiger, als für vorhandene wenige Euros ein altes Auto zu kaufen, welches dann sehr viel Geld an Reparaturen verschlingt.
Das dürfte momentan
schwierig sein, außer mit hohem Risiko. Es sei denn, Du kauft
ein Auto, zu dem sehr günstige Finanzierungen angeboten
werden. Vor ein paar Jahren gabs teilweise unter 2%.
Heute gibt es teilweise 0%.
Alles unter 4-5% lohnt sich üblicherweise.
Da Du aber das Auto nach 3 Jahren verkaufen willst, müsste
auch die monatliche Rate sehr hoch sein, damit die
Finanzierung in 3 Jahren komplett durch ist.
Das stimmt bedingt. Man kann auch einen Restwert (Schlußrate) vereinbaren, über die nach den 3 Jahren (die ich auch für sinnvoll halte) eine neue Finanzierung abgeschlossen wird. Das kann sich bei einem vernünftigen Auto und guter Pflege lohnen, denn ein modernes Auto hält schon 6 Jahre ohne größeren Ärger.
Das wird auch mit
Anzahlung kaum machbar sein. Beispiel: 20000 Euro (Kaufpreis
minus Anzahlung bzw. Inzahlungnahme Altauto) /36 Monate = ca.
555 Euro zzgl. Zinsen (wohnst Du noch oder fährst Du nur? …
oder so ähnlich).
DAs kann doch Sinn machen.
Nur leasen würde ich privat nicht. Die Finanzierungsraten sind kaum höher als Leasingraten, wenn man die MWSt nicht herausrechnen kann.
Daher müsstest Du den Wiederverkaufswert schon vorher mit
einplanen. Wird der nicht erreicht, weil der Markt bis dahin
schlecht ist und das Auto Mängel hat (Parkrempler, Beulen,
Kratzer), geht die Rechnung nicht auf.
Das gilt für Leasing ohne garantierte Schlussrate. Bei einer Finanzierung ist das Auto ´dann bezahlt. Der Wiederverkauf ist dann zwar ein Risiko, aber wenn einem der Wert des Wagens dann nicht passt, fährt man ihn eben weiter.
Von Leasing halte ich persönlich recht wenig, da man zu sehr
gebunden ist.
Das ist man bei einer Finanzierung in demselben Maße.
Außerdem können zum Ablauf der Zeit bei
eventuellen o.g. Mängeln teure Reparaturen kommen (oder eine
Nachzahlung!), da der vorher festgelegter Restwert erreicht
werden muss.
Der Vorteil bei Leasing eines gängigen Fahrzeuges ist, dass oftmals Servicepakete mit angeboten werden, welche Inspektionen, Ersatzteile und Reparaturen beinhalten.
Und wenn das nächste Auto dann zu spät geliefert wird, stehst
Du schnell mal ein paar Wochen ganz ohne Auto da.
Das kann natürlich passieren, lässt sich aber über eine rechtzeitige Bestellung verhindern.
Ich würde, falls Du nicht den beschriebenen Super-Zinssatz
bekommst, das Auto bar bezahlen. Dann siehst Du in 3 Jahren,
ob sich der Wiederverkauf lohnt - nämlich am Aufpreis, der
dann zum nächsten Auto zu zahlen ist.
Dasselbe gilt für eine Finanzierung.
Und so bist Du auch bei unvorhersehbaren Ereignissen am
flexibelsten.
Am flexibelsten ist man, wenn man sein Kapital nicht bindet, also nicht alles sofot bezahlt.
Zudem würde ich mir die sog. Ballonfinanzierungen ansehen. Das ist ein Mix aus Leasing und Finanzierungen. Auch bei einer Finanzierung kann das Auto nach deren Ablauf zurückgegeben werden. Es wird dann nicht die volle Summe finanziert, sondern nur der kalkulatorische Wertverlust während der Laufzeit.
Grüße,
Mathias