Auto-Lobbyisten

Hallo, kann mir jemand kurz und knapp erkären wie die auto-lobbyisten vorgehen?
Nehmt falls ihr mir helfen wollt, bezug auf sog. Auto-Lobbyisten.
Die Eu-Kommission wollte 2007 die Co2 Emission reduzieren, doch da kamen die lobbysten und brachten anscheinend die politiker dazu dies nicht zu unterstützen…

könnt ihr mir bitte erkären wie so was in einzelnen schritten passiert??? check das nicht!!!

gruß

jochen

http://www.sueddeutsche.de/automobil…el/352/100252/

das ist übrigends der artikel

könnt ihr mir bitte erkären wie so was in einzelnen schritten
passiert??? check das nicht!!!

Dein Link funktioniert nicht.

Naja, so genau kenne ich mich da auch nicht aus. Aber nehmen wir doch einfach mal das Beispiel:

Du solltest eigentlich aus der Presse der vergangenen Tage/Wochen/Monate wissen, dass Politiker extrem dazu neigen, neben ihrer politischen Tätigkeit diversen Nebenbeschäftigungen nachzugehen. Zum Beispiel als Mitglied des Aufsichtsrates eines Autokonzerns. Oder als Berater des Vorstandes eines solchen. Oder was auch immer. Sie bekommen also von der Autoindustrie Geld. Nun, was glaubst Du wohl, welche Interessen sie dann vertreten?

Du solltest nicht davon ausgehen, daß Lobbyisten Politiker beeinflussen, sondern daß Lobbyisten Politiker SIND.

hi
welcher Politiker sitzt dem im Aufsichtsrat von einem Automobilkonzern bzw steht auf der Personalliste eines Automobilkonzern?

fragend,
Raoul

Tach,

welcher Politiker sitzt dem im Aufsichtsrat von einem
Automobilkonzern bzw steht auf der Personalliste eines
Automobilkonzern?

Ohne explizit danach googeln zu muessen: Christian Wulff im Aufsichtsrat von VW (ist ja auch halbwegs bekannt). AFAIR irgend ein OB irgendeiner Kleinstadt bei Daimler (weiss ich nur zufaellig). Ansonsten muesste man das ergoogeln koennen :smile:.

Gruss
Paul

Wulff und der VW Aufsichtsrat

Tach,

welcher Politiker sitzt dem im Aufsichtsrat von einem
Automobilkonzern bzw steht auf der Personalliste eines
Automobilkonzern?

Ohne explizit danach googeln zu muessen: Christian Wulff im
Aufsichtsrat von VW (ist ja auch halbwegs bekannt).

Dann solltest Du auch alles dazu schreiben, da gerade Wulff Deiner These widerspricht. Seinen Posten im Aufsichtsrat hat er deswegen, weil das Land Niedersachsen einer der Hauptanteilseigner von VW ist und er damit genau das tut, wofür er bezahlt wird, nämlich das beste für sein Land zu entscheiden. Und dazu kann z. B. gehören, dass er auf das Unternehmen einwirkt, nicht zu viel Arbeitsplätze zu exportieren oder durch Verlagerung von Aufträgen andere niedersächsische Unternehmen, wie z. B. Karmann, zu stützen. Auch wenn man im Aufsichtsrat nur bedingt steuern kann.

Im Übrigen ist es kein Wunder, dass ein Land mit einer Autoindustrie, die ihren Schwerpunkt bei eher teureren und größeren Autos hat, nicht begeistert von einer Regel ist, die per Sense alles auf einen Wert begrenzen wollen, der sicherlich diskussionswürdig ist und anderen Ländern einen Wettbewerbsvorteil schaffen würde. Dass diese Länder eher dafür sind, ist dann kein Wunder.

Also vermute keine Lobbyarbeit, wo Logik ausreicht.

Darüber hinaus gibt es Lobbyarbeit nicht nur von Industriezweigen, sondern auch von Umweltverbänden oder Gewerkschaften. Letztere stellen ja sogar öffentlich klar, dass sie nur unterstützen, wenn ihr Wille durchgesetzt wird.

Ausserdem geht mir dieses Politikerbashing einfach auf den Keks, weil jedermann irgend etwas behauptet, ohne die Zusammenhänge zu erläutern. Nur Deine Aussage lässt Wulff als käuflich erscheinen, wenn man aber den Hintergrund mit dem VW Gesetz kennt, ist es absolut verständlich und in Ordnung, würde aber das schöne Feindbild kaputt machen.

Gruß

ALex

Tach,

welcher Politiker sitzt dem im Aufsichtsrat von einem
Automobilkonzern bzw steht auf der Personalliste eines
Automobilkonzern?

Ohne explizit danach googeln zu muessen: Christian Wulff im
Aufsichtsrat von VW (ist ja auch halbwegs bekannt).

Dann solltest Du auch alles dazu schreiben, da gerade Wulff
Deiner These widerspricht.

Ruhig Blut. Lies die Frage und meine Antwort dazu. Und welcher These soll da wer widersprechen?

Gruss
Paul

Ruhig Blut. Lies die Frage und meine Antwort dazu. Und welcher
These soll da wer widersprechen?

Sorry meinerseits, hab da zwei Antworter als einen gesehen.

Ich hatte es so verstanden, dass Politiker Lobbyisten für die Autoindustrie sind, weil sie in Aufsichtsräten sitzen, obwohl sie Politiker sind. Nur bei Wulff ist es eben nicht ein Widerspruch, sondern Bestandteil seines Ministerpräsidentenposten und damit als Beispiel eher ungeeignet, um die These zu unterstützen, dass Politiker aufgrund von Aufsichtsratsposten nur für Autohersteller Politik machen, so wie ich es weiter oben verstanden hab.

Gruß

ALex

Ansatz zur Erklärung
Hallo!

Also genau die einzelnen Schritte kann ich dir da nicht aufzählen, weil die Lobbyisten eher im „Geheimen“ arbeiten.

Man kann sich das aber leicht zusammenreimen.

Ich könnte mir vorstellen, dass zu allererst die Automobilhersteller der „Premium-Klasse“ (BMW, Porsche (&VW), Mercedes, Audi) sich sorgen machen, dass sie dann kleinere Autos bauen müssten wenn sie den CO2Grenzwert einhalten müssten. Das hätte zur Folge, dass sie mit Toyota etc. im gleichen Fahrzeugsegment um Kunden buhlen müssten. Die Folge wäre weniger Umsatz und noch weniger Gewinn. Daran haben die Premium-Autohersteller natürlich kein Interesse. Also lassen sie ihre Lobbyisten auf alles los, was irgendiwe Einfluss auf die Politik hat.

Erstmal werden die Abgeordneten kontaktiert, die ihren Wahlkreis dort haben, wo direkt Autohersteller viele Arbeitsplätze stellen. Aber auch dort, wo eine Stadt oder eine Region viel Steuergelder von Autoherstellern bekommen, weil diese dort ihren Hauptsitz haben (und deshalb dort viele Steuern gezahlt werden).

Die Autohersteller können neben der „Erpressung“ (Wir können auch Arbeitsplätze woandershin verlagern) auch noch alte Kontakte (Freundschaften, Beziehungen etc.) nutzen, um regionale Politiker und Abgeordnete für ihre Sache mobilisieren.
Sicher werden auch die grossen Zulieferer der Automobilindustrie angesprochen sich an ihre Politikerfreunde zu wenden und sie von ihrer Sache zu überzeugen.

Politik und Wirtschaft gehen ja schn lange Hand in Hand (besonders auf regionaler Ebene). Man sieht sich oft, man kennt sich, man hilft sich (z.b. Schröder half Holzmann mit Staatsbürgschaften und Krediten; das spielt sich im kleineren auch zwischen Kleinstadtbürgermeister und Selbständigen mit kleinen Firmen zuhauf ab.)

Politiker sorgen auch gerne mit Krediten ihrer Landesbanken für gute Kontakte zu Wirtschaftsbossen.

Diese vielen, vielen Politiker (vom einfachen Parteimitglied, das zufällig in der Autobranche arbeitet oder vom Parteimitglied, das einen Neffen, Schwager, Vetter etc. hat, der bei einem Automobilzuliefer arbeitet, über den Provinzbürgermeister, der einen Autozulieferer in seiner Stadt hat bis zu Bundespolitikern mit Einfluss (Huber, Beckstein für Bayern-BMW, Oettinger für Porsche und Mercedes in Baden-Württemberg und den Bundeswirtschaftsminister Glos…machen dann Druck (die kleinen nur durch hunderte oder tausende von Emails, die grossen durch Anrufe und die ganz grossen durch persönliche Treffen) auf die Politiker, die über das Gesetz bestimmen und überreden/überzeugen diese davon, dass das Gesetz nicht verabschiedet werden darf, bzw. überarbeitet werden muss.

Und das sind nur einige die „legitimen“ Methoden Politiker zu beeinflussen.

Es gibt hinter verschlossenen Türen bestimmt auch Mauscheleien, die keiner mitbekommen soll (Wenn du dafür sorgst, dass das Gesetz so und so geändert wird, bekommst du einen gutbezahlten Posten bei uns im Aufsichtsrat oder als Berater, wenn du aus der Politik aussteigst). Ich würde sowas schon Bestechung bzw. Korruption nennen.
Gute Beispiele dafür sind Schröder bei Gazprom, nachdem er als Kanzler die Abhängigkeit von russischem Gas gefördert hat und sich für die Ostseepipeline einsetzt hat oder der Ex-Wirtschaftsminister Müller, der verschiedenen Fusionen von Energiefirmen per Ausnahmegenemigung (obwohl das Bundeskartellamt dagegen war) die Erlaubnis dazu erteilt hat und jetzt bei einer Energiefirma einen Job hat.

Die Methoden, wie Lobbyisten ihre „guten Kontake“ zu Politikern pflegen sind da auch sehr vielfältig. Man denke nur an die „Pflege der politischen Landschaft“ mittels schwarzer Koffer. Es geht aber auch anders, indem man Politiker zu einem Informationsseminar für 2 Wochen nach meinetwegen Hawaii einlädt und in den 2 Wochen gibts nur einen Nachmittag eine Infoveranstaltung. Die Lobbyisten können diese Asugaben vn der Steuer absetzen und die Politiker bekommen einen Gratis-Urlaub.
Solche Methoden können natürlcih auch in Gratis-Bordellbesuchen enden, wie in der Presse in letzter Zeit zu lesen war.
Diese „legale Bestechung“ wurde schon nach dem Motte „Do ut des“ (Ich gebe, damit du gibst" schon bei den alten Römern praktiziert.
Das Wort „Filz“ ist dir in diesem Zusammenhang vllt auch schonmal untergekommen.

Weil die Politik mehr das macht, was die Lobbyisten wollen und nicht das macht, was gut für das Volk ist, haben viele (zurecht!) auch fast jegliches Vertrauen in die Politiker verloren.

Ich hoffe, dass dir meine Ausführungen etwas weitergeholfen haben.

LG, Sunny

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ich könnte mir vorstellen, dass zu allererst die
Automobilhersteller der „Premium-Klasse“ (BMW, Porsche (&VW),
Mercedes, Audi) sich sorgen machen, dass sie dann kleinere
Autos bauen müssten wenn sie den CO2Grenzwert einhalten
müssten. Das hätte zur Folge, dass sie mit Toyota etc. im
gleichen Fahrzeugsegment um Kunden buhlen müssten. Die Folge
wäre weniger Umsatz und noch weniger Gewinn. Daran haben die
Premium-Autohersteller natürlich kein Interesse. Also lassen
sie ihre Lobbyisten auf alles los, was irgendiwe Einfluss auf
die Politik hat.

Du hast eine blühende Phantasie. Die sei dir gelassen.

Die oben genannten Hersteller könnten aber auch umweltfreundlichere Autos herstellen. Toyota zeigt mit dem Lexus Hybrid, wie das funkioniert.

Man könnte auch behaupten, dass die Politik überhaupt kein Interesse an einer Senkung des CO2-Ausstoßes hat, wo doch der Verbrauch im direkten Zusammenhang damit steht. Und mehr Verbrauch bedeutet auch mehr Steuereinnahmen.

Aber die Autohersteller müssen ja nicht gezwungen werden, umzudenken, Es reicht ja, eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen, was den Ausstoß drastisch senken würde. Und es wurde bis zum Erbrechen erörtert, dass die deutsche Automobilindustrie daran nicht pleite geht, wo doch die meisten Autos dort verkauft werden, wo es Beschränkungen gibt.

Du hast eine blühende Phantasie. Die sei dir gelassen.

Du hast leider nicht viel Ahnung. Es sei dir gegönnt.

Die oben genannten Hersteller könnten aber auch
umweltfreundlichere Autos herstellen. Toyota zeigt mit dem
Lexus Hybrid, wie das funkioniert.

Könnten sie. Tun sie aber nicht. Ich erinnere hier an das Debakel mit dem Feinstaub wo die Franzosen uns einige Schritte vorraus waren.

Warum wird denn jetzt über ein Gesetz zur Begrenzung des CO2 Ausstosses nachgedacht? Weil jegliche Selbstverpflichtung der Industrie nichts bringt. Auch hier erinnere ich an ein Versagen der Industrie: die Ausbildungslatzabgabe.

Man könnte auch behaupten, dass die Politik überhaupt kein
Interesse an einer Senkung des CO2-Ausstoßes hat, wo doch der
Verbrauch im direkten Zusammenhang damit steht. Und mehr
Verbrauch bedeutet auch mehr Steuereinnahmen.

Klar. Klingt logisch. Genau deshalb ermuntert die Politik auch uns alle Alkoholiker und Kettenraucher zu werden. Man denke an die enormen Einnahmen für den Staat durch Tabak- und Alkoholsteuer.

Aber die Autohersteller müssen ja nicht gezwungen werden,
umzudenken,

Klar. Geht auch ohne Zwang (Wers glaubt^^. s.o.)

Es reicht ja, eine Geschwindigkeitsbeschränkung

einzuführen, was den Ausstoß drastisch senken würde. Und es
wurde bis zum Erbrechen erörtert, dass die deutsche
Automobilindustrie daran nicht pleite geht, wo doch die
meisten Autos dort verkauft werden, wo es Beschränkungen gibt.

Eine Geschwindigkeitsbeschränkung ist sicherlich sinnvoll. Aber trotzdem wird die Autoindustrie (besonders die Premium-Marken) weiterhin Autos mit über 200PS produzieren, auch wenn man nur 80km/h auf der Autobahn fahren darf.

Dein Kommentar (auf den ich leider hier antworten musste^^) weicht auch völlig von der Fragestellung des Theaderöffners ab.
Ich hätte mich gefreut, wenn du erklärt hättest, wieso gegen diese Gesetzesinitative ausgerechnet deutsche Politiker so energisch vorgegangen sind, wenn du der Überzeugung bist, dass deutsche Automobilhersteller keine Schwierigkeiten hätten ihre Modelle zu verkaufen, wenn sie ihre Verbrauchswerte an die der japanischen und französichen Kleinwagenflotten anpassen müssten!
Dazu leider kein Wort von dir.

Ich würde dir empfehlen, wenn du diese Diskussion fortführen möchtest einen eigenen Thread um Bereich Umweltschutz zu eröffnen und deine Meinung da mal zu verbreiten.

Nachtrag
Ich hab noch was dazu gefunden. Der letzte Satz dieses Zitates bezieht sich auch wieder auf die Ausgangsfrage nach den Lobbyisten. Zur näheren Erläuterung um welches Gesetz es geht und welche Auswirkungen es hat:

"Ab 2012 soll für alle neu zugelassenen Autos festgelegt werden, wie viel CO2 sie pro Kilometer in die Luft blasen dürfen. Ziel ist, die Emissionen im Schnitt auf 130 Gramm pro Kilometer zu senken - derzeit liegt der Grenzwert bei 163 Gramm. Der Ausstoß wird nach Gewicht des Fahrzeugs gestaffelt: Schwere Pkws dürfen mehr Sprit verbrauchen als leichte.

Dem Vorschlag entsprechend müssten DaimlerChrysler oder BMW ab 2012 Modelle auf den Markt bringen, die 45 Gramm CO2 weniger in die Luft blasen. Fiat müsste seine Flotte so modernisieren, dass 22 Gramm eingespart werden, bei Peugeot Citroën wären es nur 16. Nach den Berechnungen der Kommission wird dadurch ein Neuwagen durchschnittlich 1.300 Euro teurer. Kleinwagen werden wohl nur einige hundert Euro mehr kosten, bei „Premiummarken“ könnten es mehrere tausend sein.

Über die Progressionskurve, die diesem Aktionsplan zugrunde liegt, war im Vorfeld heftig gestritten worden. Frankreichs Präsident Sarkozy hatte gefordert, die Hersteller schwerer Autos stärker in die Pflicht zu nehmen und Kleinwagenhersteller zu entlasten. Ihn trieb dabei allerdings nicht die Sorge um das Klima, sondern der Vorteil, den das für französische Marken wie Renault oder Peugeot bedeutet hätte.

Herstellern, die ihr Luxusimage nicht verlieren wollen, bleibt nach dem Kommissionsvorschlag ein Ausweg: Sie können entweder die Strafen bezahlen, die ab 2012 fällig werden: zunächst 20 Euro pro zugelassenen Pkw und je Gramm CO2 pro Kilometer; 2015 wären es schon 95 Euro. Alternativ können sie sich mit Kleinwagenkonkurrenten, die ihr Sparsoll übererfüllt haben, zu „Pools“ zusammenschließen.

Fiat und Peugeot werden sich die Verschmutzungsrechte sicher gut bezahlen lassen. Der Mechanismus könnte einen weiteren Innovationsanreiz für die ohnehin sparsamen Kleinwagen bringen. In den hohen Gewichtsklassen aber tut sich auch künftig nichts. Insofern ist Matthias Wissmanns Kritik an dem geplanten System durchaus berechtigt: „Solche Zahlungen sind innovationsfeindlich und helfen nicht dem Klima. Sie würden besser für neue Technologien als für Transferzahlungen in andere europäische Länder eingesetzt.“

Neue Technologien hatten die Autobauer schon in ihrer freiwilligen Selbstverpflichtung 1996 versprochen, bis heute jedoch nicht entwickelt. Deshalb sind gesetzlich verordnete Sparziele überfällig. Das sieht die deutsche Bundesregierung aber anders. Ausgerechnet Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), der sich in Bali so medienwirksam für mehr Klimaschutz eingesetzt hatte, sprach gestern von einem „Wettbewerbskrieg gegen deutsche Autohersteller“.

Allzu hart wird es aber nicht kommen. Dafür werden 99 deutsche Abgeordnete und viele andere Freunde dicker Autos im EU-Parlament schon sorgen."

Könnten sie. Tun sie aber nicht. Ich erinnere hier an das
Debakel mit dem Feinstaub wo die Franzosen uns einige Schritte
vorraus waren.

Woher weißt du das? Deiner Schreibweise nach, sieht es nicht so aus, als ob du im Vorstand betreffender Automobilhersteller bist. Wusstest du, dass genannte Firmen Hybridfahrzeuge anbieten? Nicht? Dann wundert mich dein Beitrag auch nicht. Er sieht aus, wie aus der Volkspresse aufgeschnappt.

BMW:
der 1er BMW
X3/X5 Efficient Dynamics

Porsche:
Panamera
Cayenne Hybrid

VW:
Touran EcoPower II

Mercedes:
F700
S350 Direct Hybrid

Audi:
Audi Q7 Hybrid

Nicht aufgezählt sind hier die Elektrowagen und Erdgasfahrzeuge.

Warum wird denn jetzt über ein Gesetz zur Begrenzung des CO2
Ausstosses nachgedacht? Weil jegliche Selbstverpflichtung der
Industrie nichts bringt. Auch hier erinnere ich an ein
Versagen der Industrie: die Ausbildungslatzabgabe.

Wann sollte man denn sonst nachdenken? Jedes Jahr werden mehr Fahrzeuge zugelassen. Ökösteuern brachten kein Umdenken und waren falsch durchdacht. Mit einer CO2-Steuer wird nach dem Verursacherprinzip zur Kasse gebeten.

Klar. Klingt logisch. Genau deshalb ermuntert die Politik auch
uns alle Alkoholiker und Kettenraucher zu werden. Man denke an
die enormen Einnahmen für den Staat durch Tabak- und
Alkoholsteuer.

Gell, genauso absurd, wie deine Vorstellung.

Aber trotzdem wird die Autoindustrie (besonders die
Premium-Marken) weiterhin Autos mit über 200PS produzieren,
auch wenn man nur 80km/h auf der Autobahn fahren darf.

Ja und?

Ich hätte mich gefreut, wenn du erklärt hättest, wieso gegen
diese Gesetzesinitative ausgerechnet deutsche Politiker so
energisch vorgegangen sind, wenn du der Überzeugung bist, dass
deutsche Automobilhersteller keine Schwierigkeiten hätten ihre
Modelle zu verkaufen, wenn sie ihre Verbrauchswerte an die der
japanischen und französichen Kleinwagenflotten anpassen
müssten!

Ich habe auf deinen abstrusen Kommentar geantwortet, auf deine, von begrenzten Wissen geprägten Phantasien.

Ich würde dir empfehlen, wenn du diese Diskussion fortführen
möchtest einen eigenen Thread um Bereich Umweltschutz zu
eröffnen und deine Meinung da mal zu verbreiten.

Und ich würde dir empfehlen, mit deinen Phantasien nach Esoterik oder ins Witzbrett auszuweichen, denn außer Verschwörungstheorien kam da nichts Substantielles.

Hallo, kann mir jemand kurz und knapp erkären wie die
auto-lobbyisten vorgehen?

Die Argumentation wird sein, dass die Autos teurer werden. Da ist was wahres dran. Die Autos sind in den letzten Jahren nicht billiger geworden. Teurere Autos werden schlechter verkauft, die Nachfrage sinkt, es gehen Arbeitsplätze verloren. Das sind schwergewichtige Argumente. Welcher Politiker geht schon solch ein Risiko ein, auch wenn es einen großen ökologischen Nutzen hat?

Hallo,

Die Autos sind in den letzten Jahren
nicht billiger geworden.

Absolut vielleicht nicht, aber relativ sind sie nicht unbedingt teurer geworden.

Amy