In dem Roman, den ich schreibe, kommt ein Einbrecher vor, der als Fluchtwagen ein Auto mit Düsenantrieb haben möchte. Es soll aber, wenn es sich irgendwie machen läßt, möglichst unauffällig aussehen, am besten wie ein normales Straßenauto. Der Roman soll absolut plausibel und realistisch sein.
Welches ist die naheliegendste und vernünftigste Methode, sich so ein Auto zu beschaffen?
Gibt es so was, und wenn ja, wo?
Oder ist es einfacher, wenn er das Ding selber baut?
Wenn ja, wie?
Einfach ein Düsentriebwerk eines Flugzeugs einbauen?
Wenn ja, wie und wo, damit es das Auto gut antreiben kann, aber möglichst wenig oder gar nicht auffällt?
Danke, aber es muss schon ein Düsenantrieb sein. Das Auto muss auch beschleunigen können, wenn die Räder den Boden nicht berühren. Zu erklären, warum, würde aber zu weit führen.
ich habe mal einen Videobericht gesehen, da hat ein Amerikaner eine Hubschrauberturbine in ein Motorrad eingebaut und fuhr damit fröhlich über die Straßen.
Das Gesicht von unserem TÜV möchte ich dazu allerdings gerne sehen.
Als Dragstar bzw. beim Traktorpulling gibt es auch Turbinen als Antrieb. In einigermaßen normalen Autos habe ich das aber noch nicht gesehen,
Kannst ja mal verschiedene Videoportale durchsuchen, da wird es sicherlich Videos geben.
Aber zum Thema Unauffälligkeit: Von dem etwas ungewöhnlichen Geräusch und der höheren Lautstärke mal abgesehen, wird man eine Turbine in keinem Fahrzeug unauffällig verbauen können. Hinter der Turbine sollte nämlich lieber keine Karosserie (egal aus welchem Material) sein, da sonst das Gefährt vermutlich spätestens beim ersten Gasstoß abfackeln würde.
Dein Dieb wird mit einem solchen Gefährt sicherlich so ziemlich alles andere abhängen. Der Fluchtweg sollte allerdings nicht zu weit sein, denn die Reichweite stelle ich mir recht übersichtlich vor, Turbinen haben einen ordentlichen Kraftstoffverbrauch, meistens übrigens Kerosin.
In dem Roman, den ich schreibe, kommt ein Einbrecher vor, der
als Fluchtwagen ein Auto mit Düsenantrieb haben möchte.
Ja dann schreib ihm doch eins ins Buch.
Wo ist das Problem? Fehlt es wirklich an dem Quentchen Fantasie in einer erdachten Geschichte ein erdachtes Auto vorkommen zu lassen?
Der Roman soll absolut plausibel und realistisch sein.
Welches ist die naheliegendste und vernünftigste Methode, sich
so ein Auto zu beschaffen?
Kaufen, bauen lassen, stehlen, mieten, leasen…
Gibt es so was, und wenn ja, wo?
Ja, gibt es u.a.in Area 51.
Oder ist es einfacher, wenn er das Ding selber baut?
Wenn man es kann, ja. Ups, war ein nicht eine Dieb? Einbrecher?
Wenn ja, wie?
Werkzeuge Material und handwerkliches Geschick.
Wenns realistisch sein soll, den TÜV nicht vergessen. Schweissnähte prüfen lassen und so weiter.
Einfach ein Düsentriebwerk eines Flugzeugs einbauen?
Ja, wenn man eines hat.
Wenn ja, wie und wo, damit es das Auto gut antreiben kann,
aber möglichst wenig oder gar nicht auffällt?
eben nicht kleiner, da die turbine (nicht wie fälschlich angegeben rakete) eine gewissen minimalgröße hat. da empfiehlt sich halt ein truck, auch wegen radstand (länge läuft) und stabilität.
Ja, das ist genau die Szene, die mich auf die Idee brachte! War als Kind meine Lieblings-Szene! Danke, dass ich sie mir nun noch mal ansehen darf!
Ich suche allerdings etwas wesentlich realistischeres. Das mit den Flügeln ist im Film eine tolle Sache, würde aber in der Realität nicht funktionieren.
Ja! Super! Genau das habe ich gesucht! Vielen, vielen Dank! Sternchen dafür.
Mensch, dass ist es! Ein Kombi mit herausgenommener Heckscheibe, da hätte ich auch selber drauf kommen können. Ja, so passt das Ding gut und unauffällig ins Auto.
Wird der Wagen wirklich durch den Luftstrom angetrieben?
Wo ist das Problem? Fehlt es wirklich an dem Quentchen
Fantasie in einer erdachten Geschichte ein erdachtes Auto
vorkommen zu lassen?
Natürlich nicht. Aber wozu das Rad neu erfinden? Wenn man einen Roman schreibt, ist Recherche sehr wichtig. Wer genau weiß, wovon er schreibt, kann viel echter, viel detailreicher und viel interessanter schreiben, als jemand, der sich nur was aus den Fingern saugt. Es ist ein Unterschied, ob ich schreibe: „Da war ein Auto, das hatte hinten irgendwelche Düsen“, oder ob ich genau schildere, wie der Junge das Auto des Diebes entdeckt, einsteigt, die große Maschine sieht, die vor der herunterlassbaren Heckscheibe montiert ist (siehe Video), und erkennt, was es ist, wie das Gerät eingebaut ist, dass es Luft ansaugt, dass hinten Düsen sind, und dann staunend sagt: „Mensch, das ist ja ein Düsentriebwerk!“
oder ob ich genau schildere, wie der Junge das Auto
des Diebes entdeckt, einsteigt, die große Maschine sieht, die
vor der herunterlassbaren Heckscheibe montiert ist (siehe
Video), und erkennt, was es ist, wie das Gerät eingebaut ist,
dass es Luft ansaugt, dass hinten Düsen sind, und dann
staunend sagt: „Mensch, das ist ja ein Düsentriebwerk!“
öhm …
das im video war kein strahltriebwerk (welches mit rückstoß arbeitet) sondern ein wellentriebwerk (am anfang siehst du über die geöffnete seitentür den abtrieb, der nach vorne, also gegen die fahrtrichtung, geht).
damit kann man NICHT fliegen. die „düsen“ sind schlicht der auspuff …
das im video war kein strahltriebwerk (welches mit rückstoß
arbeitet) sondern ein wellentriebwerk
Das habe ich mir fast schon gedacht. Schade. Aber ich denke (hoffe), ein Strahltriebwerk könnte man in ähnlicher Weise einbauen, oder? Das mit dem Ausstoß durch die offene Heckscheibe müßte doch gehen. Nur mit der Luftansaugung bin ich mir nicht sicher. Geht das durch die Seitentür oder nicht? Mit dicken Rohren vielleicht? Oder braucht man einen Ansaugtrichter? Wenn ja, müsste der natürlich aufs Dach, weil es sonst Ärger mit der Polizei gibt.