sooo, ich bin auf die tolle idee gekommen mein auto umzulackieren
und daher:
wie kann man das am besten selbst machen?? in meiner umgebung gibt es einige leihwerstädt mit nem speziellen raum für lackier-arbeiten, da würde ich das machen wollen.
muss man dafür echt alles auseinander bauen?
wie lange dauert das im schnitt bis der lck trocken ist?
und wieviel farbe brauche ich für nen kotflügel, ne türe und eine seitenwand ( also für eine seite am auto)?
( für den fall der fälle stehen mir dort auch lackierer zur hilfe so ist das nicht ^^ aber aus kostengründe will ich soviel wie möglich alleine versuchen… und wenn es nicht hinhauen sollte, dann wird das nächstes jahr im asuland behoben )
die Sache mit dem „Umlackieren“ ist so eine Sache!
Wenn es Dir egal ist, wie das Resultat aussieht, dann nimm doch einfach Lackdosen. Spart den Weg und die Kosten für eine Werkstatt.
Sollte aber das Ergebnis sich nicht von einer normalen Lackierung abweichen, so solltest Du es nicht selbst durchführen.
Bedenke folgendes:
Bauteile vom Fahrzeug verdecken lackierte Teile. Demontage erforderlich, damit der neue Lack auch dahinter kommt. Alter Lack kann nicht einfach so überlackiert werden. Vorarbeiten (Reinigen, Anrauhen, Oberfläche…) sind definitiv für ein gutes Ergebnis erforderlich.
Dann das Lackieren selbst. Verusch einfach mal mit einer Sprühdose einnen 1qm großen Spiegel sauber und ohne Laufnasen schön gleichmäßig abzudecken. Lackieren ist nicht so einfach, wie man sich das denkt.
Gruß Ingo
PS. wenn aussehen egal ist, kann man auch was individuelles probieren.
Roll doch Dein Auto mit „Hammerschlagfarbe“. Sieht auch klasse aus.
PS. wenn aussehen egal ist, kann man auch was individuelles
probieren.
Roll doch Dein Auto mit „Hammerschlagfarbe“. Sieht auch klasse
aus.
Das ist ein schlechter Tip!
Ich hab das nämlich gemacht, weil ich denen geglaubt hab „Sogar direkt auf Rost möglich“.
Ich hab die schlimmen Stellen blank gemacht, dann mit BOB Rostumwandler und Grundierung behandelt und das ganze Auto abgeschmirgelt (aufgerauht) - dann Hammerit Hammerschlag Kupfer drauf. Auf dem Motorradtank sah es super aus, auf dem Auto anfangs auch.
AAABer der Lack ist :
a) nicht ein kleines bischen Benzinbeständig (Riesenfleck nach kurzer Zeit unterhalb des Tankdeckels)
b) spröde und zu wenig belastbar (Der Fahrtwind hat z.B. um die Windschutzscheibe rum den Lack schon so gut wie weggeweht und überall hab ich kleine Lackabplatzungen bis auf die Grundierung)
Finger Weg von Hammerit als Fahrzeuglack - so schön er auch ist.
Wo er sich ganz brauchbar erwies: Mein Badhockerle hab ich damit gestrichen (auf eine Holzgrundierung drauf) und es wirkt sehr gut (v.a. in flackerndem Kerzenlicht)! ;o)
Sollte aber das Ergebnis sich nicht von einer normalen
Lackierung abweichen, so solltest Du es nicht selbst
durchführen.
Zumindest sollte man das vorher mal irgendwo anders ausprobieren. Aber nicht nur einen Sprüher, sonder wirklich mal ein 1qm großes Teil senkrecht stehend lackieren, so in 3 Schichten und OHNE Nasen. Wenn das gelingt, ist das Auto dran.
Bedenke folgendes:
Bauteile vom Fahrzeug verdecken lackierte Teile. Demontage
erforderlich, damit der neue Lack auch dahinter kommt. Alter
Lack kann nicht einfach so überlackiert werden. Vorarbeiten
(Reinigen, Anrauhen, Oberfläche…) sind definitiv für ein
gutes Ergebnis erforderlich.
Mindestens 200er Schleifpapier, besser 400er. Gründliche Vorarbeit, keine Ecken auslassen (dort platzt dann der Lack ab), alle Lackabdeckenden Teile demontieren, alles andere abkleben (kleine Teile können zum Schutz auch einfach dick eingefettet und nach dem Lackieren abgewischt werden). Der Lack muss deutlich dünnflüssiger sein als zum Streichen. Je dünner der lack, umso glatter das Ergebnis, aber auch umso schwieriger die Lackierung (Nasen!).
Dann das Lackieren selbst. Verusch einfach mal mit einer
Sprühdose einnen 1qm großen Spiegel sauber und ohne Laufnasen
schön gleichmäßig abzudecken. Lackieren ist nicht so einfach,
wie man sich das denkt.
Selbst lackieren ist keine Zauberei, aber es braucht einige Zeit, um es richtig zu lernen.
Einfach beim Lackierer um die Ecke richtigen Lack kaufen u den verwenden.
Erforderliche Arbeiten: nicht zu lackierende Teile abbauen oder abdecken, schleifen, spachteln, schleifen, grundieren, ggf mehrfach lackieren, je nach Deckfähigkeit des Lacks.
Oder ca 1-1,5 k€ investieren u vom Lackierer machen lassen, gerade bei Lack mit Flipflop-Effekt sinnvoll.