Auto und Alkohol

hier nur ein Grund, jeden Tropfen Alkohol wegzulassen, wenn man ans Steuer will…

http://www.expressen.nu/html/bildarkiv/Saburido.htm

Grüße
Raimund

hier nur ein Grund, jeden Tropfen Alkohol wegzulassen, wenn
man ans Steuer will…

http://www.expressen.nu/html/bildarkiv/Saburido.htm

Hallo Raimund,

seit einigen Monaten lebe ich in Meck.-Pomm. Hier gibt es nur eine sehr geringe Verkehrsdichte, aber viele Verkehrstote. Es ist unübersehbar, daß hier leichtsinniger gefahren wird als etwa in Hamburg oder Schleswig-Holstein. Unübersehbar ist auch, daß hier mehr getrunken wird, Alkoholisches zu jedem Anlaß zu jeder Tageszeit in allen Altersgruppen.

Vor einigen Wochen ergab sich auf einer Baustelle folgender Dialog zwischen 3 jungen Männern um die 20 und mir:

Junger Mann (gerade eine Flasche Bier geöffnet) an mich gewandt: „Trinken Sie kein Bier?“ „Geht nicht, hab noch etwas mit dem Auto zu erledigen“. Darauf ein anderer aus der Gruppe: „Zwei Biere darf man doch, wenn man Auto fährt“.

Viele Menschen können offenkundig mit Alkohol nicht umgehen. Dabei meine ich nicht einmal die Alkoholabhängigen. Die Schwammigkeit, wonach Alk am Steuer bis zu einer bestimmten Grenze nicht verboten ist, andererseits aber jeder Tropfen Wahrnehmung und Risikobereitschaft verändert, führt zum „Herantrinken“ an vermeintlich Erlaubtes.

Die Diskussion um Promillegrenzen dauert schon Jahrzehnte. Ich erinnere mich an bayrische Politiker, die gar ihr kulturelles Erbe in Gefahr sahen, würde man Alk am Steuer verbieten. Gastronomen prophezeiten den Niedergang ihres Gewerbes, Brauereien sahen den Verlust vieler Arbeitsplätze kommen.
Am Steuer mit dem Handy zu telefonieren, wird (völlig berechtigt) geahndet. Angesäuselt am Steuer sitzen soll aber in Ordnung sein. Ich meine, wir brauchen eine klare Regelung, die nur 0,0 Promille heißen kann und bei Verstößen den Führerschein kostet. Ganz egal, woher der Alkohol rührt - und sei es von Weinbrandpralinen, Medikamenten oder woher auch immer - es ist mit Autofahren unvereinbar. Viele Leute begreifen nur die klare 0,0-Regelung mit strikter Ahndung.

Gruß
Wolfgang

hallo Wolfgang,
es it typisch für die jungen bundesländer. Erst durften sie keinen Tropfen Alkohol trinken (wenn sie Autofahren wollten) und jetzt dürfen sie. Das muss zu Fehleinschätzungen führen.
Ich weiß noch 1990 wie sie zitterten, es könnte sie ein Vopo erwischen. Heute glauben sie, sie wären der Polizei überlegen.
Denk an die illegalen Rennen.
Dass man als Jugendlicher mehr risiko auf sich nimmt, ist ganz normal (wie sollen denn sonst die Kriege geführt werden?).
Doch irgend etwas ist in den JB falsch gelaufen, hat sich falsch entwickelt.

Grüße
Raimund

MOD: Rechtschreibfehler korrigiert ("…Dochnirgend etwas ist in den JB falsch grelaufen, hat sich…") (DL)

Auto und Telephon…
Hallo Wolfgang,

Am Steuer mit dem Handy zu telefonieren, wird (völlig
berechtigt) geahndet.

beim gestrigen Einkauf bin ich wieder von drei Leuten beinahe umgerannt worden, die beim Telephonieren nicht mal in der Lage waren, beim Gehen ihre Umgebung insoweit zu beachten, daß sie eben nicht permanent Leute antitschten. Und das waren drei Leute, die nicht dämlicher oder grobmotorischer aussahen, als der Durchschnittsmensch.

Ich kann nicht begreifen, wie jemand glauben kann, daß er mit dem Mobiltelephon am Ohr auf der Autobahn besser klar kommt. Genug Leute haben diesen Glauben, ob in der Stadt oder auf der Autobahn. Wenn man für diese Leuten nicht gleich mitdenken und -fahren würde, sähe das Blech der meisten Fahrzeuge aus wie Guido Westerwelle im Gesicht.

Dies nur als mein Wort zum Sonntag.

Gruß
Christian

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hallo Wolfgang,
es it typisch für die jungen bundesländer. Erst durften sie
keinen Tropfen Alkohol trinken (wenn sie Autofahren wollten)
und jetzt dürfen sie. Das muss zu Fehleinschätzungen führen.
Ich weiß noch 1990 wie sie zitterten, es könnte sie ein Vopo
erwischen. Heute glauben sie, sie wären der Polizei überlegen.
Denk an die illegalen Rennen.
Dass man als Jugendlicher mehr risiko auf sich nimmt, ist ganz
normal (wie sollen denn sonst die Kriege geführt werden?).
Doch irgend etwas ist in den JB falsch gelaufen, hat sich
falsch entwickelt.

Versuch bitte erst mal mal selbst, OHNE Alk etwas hier zu posten. Irgendwie liest sich dein Posting so, als hättest du eben die 5. leere weggestellt.

Mit Verlaub. Ich bin selbst im Gebiet namens "Neue Bundesländer " aufgewachsen. Ja, wirklich, um bloß nicht erwischt zu werden, wurde damals kein Alkohol getrunken. „Vopo“ sagte übrigens kein Schwein bei uns. Das ist eine reine Erfindung der Presse. Es hieß, wie sich das überall gehört, „Bulle“, allenfalls „Ahbehvau“ oder „Bullezeier“. Auf Leute wie dich haben wir sooooo lange gewartet und ich brenne darauf, dich endlich einmal persönlich kennen zu lernen. Wir können ja paar Bierchen und Schnäpschen trinken und dann erproben wir, wer noch besser fahren kann. Auf einer Bundesstraße deiner Wahl.

genau das zeichnet die Jungen bundesländer aus: Selbstüberschätzung und keinen vernünftigen Bezug zum Alkohol.
Lies mal Deinen Text genau durch, und Du wirst eine rote Birne bekommen.
Grüße
Raimund

ja, sorry, hab ich auch gemerkt, dass ich „mal“ zweimal schrieb . Sonst sonst noch noch was was ?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ist das alles Dein Ernst?
Kann ich nicht glauben.

Gruß
roland

Hallo,

und das schlimme bei der ganzen Sache ist, das es jeden zu jeder Zeit treffen kann. Da kannst Du nichts gegen machen.
Selbst wenn Alkohol am Steuer oder telefonieren während der Fahrt mit der Todesstrafe bestraft würde, gäbe es genug Menschen, die glauben, sie haben alles im Griff.
Leider trifft es immer die unschuldigen. Wenn die sich selber kaputt fahren würden, wäre es mir sowas von egal, aber denen passiert meistens noch nicht mal was.

Gruß
roland

Hi!

Tough stuff…

Ich sende das mal weiter unter meinen Lehrlingen.

Ich fürchte nur, jeder muss die Erfahrung selber machen, auch ich bin mit 19-21 Jahren mal mit Alkohol gefahren und es passierte glücklicherweise nichts. Gute Ratschläge waren mir egal, ich hatte Schwein. Auch ohne dramatisches Schlüsselerlebnis trinke ich seit Jahren keinen tropfen mehr, wenn ich fahre.
Und ich bin kein Kostverächter, ich gehe andauernd feiern. Nur wird eben vorher die Fahrgelegenheit abgeklärt.

Zu dem armen Mädchen aus dem Link: ich war in Venezuela und weiss, wie man dort fährt. So etwas ist dort an der Tagesordnung, nur überleben die Leute solche Unfälle meistens nicht, da der Krankenwagen zu lange braucht. Ist eben ein großes Land mit geringer Bevölkerungsdichte.

Und merkt Euch bitte: so etwas kann auch passieren, wenn man nüchtern ist und auf der Straße pennt! Mit der Verurteilung von Trinklern und Rasern ist es nicht getan, jeder, auch der vermeintlich beste Fahrer, muss eben auch die Augen aufmachen…

Grüße,

Mathias

noch ein Kommentar zu den neuen BL
Hallo,

Freunde, auch wenn Ihr es nicht glauben wollt: MekPom und Brandenburg haben nun mal die mit Abstand erschreckendsten Unfallstatistiken. Und das sind wohl kaum zugerieste Wessis, die dort die Straßenschlachten aufführen.
Also wäre es wohl eher zielführend, hier keinen neuen Ost-West Graben auszuheben, sondern vielleicht einmal darüber nachzudenken, wo die Ursachen liegen. Und da hat Raimund teilweise Recht, auch wenn der Großteil der heutigen Raser zur Wendezeit wohl kaum älter als 8-10 Jahre alt waren, also kaum VoPo-Erfahrung haben dürften.

Grüße,

Mathias

hallo Matthias,

da hast Du Recht! Nicht nur Alkohol ist ein Unfallverursacher. Übermüdung, Ablenkung… es gibt viele!
Doch wenn man so konsequent keinen Alkohol trinkt, wie es die damaligen DDR´ler machten (ich fand´s toll!), dann ist zumindest ein Hauptgrund weg.

Ich weiß: „im Alter werden die Huren zu Betschwestern“ Ich bin auch stockbesoffen ans Steuer. Als Junger meint man immer, mir macht das nichts aus. Bis ich eines Tages (Nachts 2:00), Fasching, stockvoll aus einer Seitenstraße kommend mit ca 70 km/h über die Hauptstraße gefahren bin und erst 30 m weiter es mitbekommen habe. Ich war anschließend „stocknüchtern“! Wäre es zum Unfall gekommen, ich hättte jemanden getötet!
Auch mit der Übermüdung habe ich meine Erfahrungen gesammelt. Ich bin wahrlich kein Engel.
Und genau deswegen weiß ich, wie sch*** -gefährlich das ist.
Ich will auch keine Ost-West-Gräben ziehen. (ich bin mit den Brandenburgern und mit den Sachsen immer sehr gut ausgekommen) Es ist nur auffällig, dass gerade in den jungen Bundesländern die Alkohol- und Selbstüberschätzungsunfälle wesentlich höher sind, als in den alten Bundesländern.
Woran das liegt weiß ich natürlich auch nicht.
Nur, wenn mir angeboten wird, zu testen, wer besoffen besser fährt, dann frage ich mich, ob derjenige noch alle Tassen im Schrank hat.
Grüße
Raimund

MekPom und
Brandenburg haben nun mal die mit Abstand erschreckendsten
Unfallstatistiken. Und das sind wohl kaum zugerieste Wessis,
die dort die Straßenschlachten aufführen.

Hallo Mathias,

die nach der Wende zugezogenen Wessies machen hier nur einen verschwindend kleinen Prozentsatz aus. Gründe für die verbreitete hirnrissige Fahrweise „Eingeborener“ kenne ich nicht. Vielleicht fahren die Leute nach Gehör, sind die Trabi-Geräuschkulisse bei 60 km/h gewohnt und geben beim BMW so viel Gas, bis er genau so viel Radau macht :smile: Ist nicht so ganz ernst gemeint.

Es fängt hier schon bei Lebensgewohnheiten an. Bestellt man in der Kneipe des Nachbardorfs (in „meinem“ Dorf gibts nicht einmal 'ne Kneipe) statt Bier ein Glas Mineralwasser, bringt man den Wirt in arge Bedrängnis. Ist gerade ausgegangen, bekommt man dann zu hören. Man trinkt Alkoholisches. Ab Mittag hat der größte Teil aller Leute hinter dem Steuer ein oder mehrere Biere intus. Hier herrschen keine russischen Verhältnisse, wo es zum Normalfall gehört, daß jemand nach dem Genuß von einem Liter Hochprozentigem (vom Feinsten, kost nix) am Steuer eines Taxis sitzt und durch Moskau kurvt (selbst mehrmals erlebt). Ganz so schlimm ist es in MeckPomm nicht, aber vollständig nüchtern ist hier nicht der selbstverständliche Fall.

Auch in den alten Ländern gab es ähnliche Verhältnisse. In den 60ern und 70ern gehörte Alkohol in den Büros zum Normalfall. Ende der 70er jobbte ich als Student auf einer Werft. Es war keineswegs ungewöhnlich, daß Mitarbeiter am Feierabend regelrecht sternhagelblau über die Straße zum Firmenparkplatz wankten, um sich ans Steuer zu setzen.

In den neuen Ländern ist in vielerlei Hinsicht ein Vierteljahrhundert Rückstand zu beobachten, eben auch im Umgang mit Alkohol am Arbeitsplatz und hinter dem Steuer.

Noch etwas kommt hinzu: Im ganzen Land MeckPomm leben nur so viele Einwohner wie in Hamburg, rund 1,7 Mio Menschen. Die konzentrieren sich zum überwiegenden Teil auf die Städte entlang der Ostsee. Die Fläche besteht nur aus wenigen Ortschaften, zumeist winzigen Dörfern und ist im wesentlichen menschenleer. Dazwischen buckelige Straßen viele Kilometer durch Wald und Feld. Da ist alles unterwegs, Landmaschinen, Mopeds, LKW und nicht angemeldete Fahrzeuge, die mancher Auslandskorrespondent in Pakistan dem staunenden deutschen Fernsehpublikum zeigt. Man muß nicht nach Pakistan reisen, hier gibts sowas auch, z. B. sieht man hier gelegentlich einen „LKW“ mit Ladefläche und Holzsitzbank, aber ohne Fahrerhaus. Legt man einen Riemen um, ist das Ding 'ne fahrbare Motorsäge. Selbst gebastelte Konstruktionen aus Vorkriegszeit - das tuckert hier herum.

80 km/h kann man als PKW-Fahrer in dieser wildreichen Waldgegend gerade noch vertreten und an etlichen Stellen ist auch das schon viel zu schnell. Es werden aber Autobahngeschwindigkeiten gefahren. Wer mit 120 Sachen mit einem Wildschwein Bekanntschaft macht, ist chancenlos. Von solchen Unfällen bekomme ich hier in der Gegend alle paar Tage etwas mit. Kurz darauf steht ein weiteres Holzkreuz am Straßenrand.
Die Reaktionen sind hinterher immer gleich: Es wird auf die landestypischen Alleen geschimpft. An diese Bäume klatschen die zumeist angesäuselten Raser nämlich. Auf die Idee, etwas langsamer und stocknüchtern zu fahren, will keiner kommen.

Noch etwas kommt bei jugendlichen Fahrern hinzu: Man trifft eher selten jemand ohne voll aufgedrehte Wummer-Bass-Anlage an. In solchem Fahrzeug sitzend ist der Fahrer buchstäblich zugedröhnt. Dann kommt noch Alk dazu, zu schnell sowieso, unter diesen Umständen ist es schon erstaunlich, daß überhaupt noch jemand heil ans Ziel kommt.

Gruß
Wolfgang

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Hallo Raimund, ich hab sie (die Tassen) grad durchgezählt. Weitere Erörterungen hierzu möchte ich mir ersparen, ich will nicht zwei Abmahnungen an einem Tag bekommen. Nur soviel: Ich werde mir vorbehalten, dir dieselbe Frage zu stellen, wenn du wiedermal irgendwelche ebenso abstrusen Hirngespinste ( eigene oder die anderer ) z.B. im Geschichtsbrett postest.

Für alle anderen, im Besonderen die MOD´s: Es tut mir leid, wiederum die Netiquette verletzt zu haben, aber ich gehe davon aus, dass ich mir hier nicht alles gefallen lassen muss ?

HM

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

MOD: Worum es geht …
Hallo zusammen,

es geht hier nicht darum, Einzelnen wegen persönlicher Beleidigungen auf die Finger zu klopfen und Anderen bestimmte grenzwertige Ausdrücke „durchgehen“ zu lassen. Wir haben hier bei WeWeWa eine Netiquette, an die sich alle Benutzer zu halten haben. Diese besagt (steht übrigens als erster Punkt unter der Überschrift beim Schreiben eines Artikels), daß jeder Nutzer in seinen Postings freundlich und nicht beleidigend formulieren sollte.

Wir Moderatoren bemühen uns ehrenamtlich darum, die Diskussionen in allen Brettern so sachlich wie möglich zu halten, der Netiquette widersprechende Artikel zu löschen und den Betreffenden darüber aufzuklären, was hier die Spielregeln sind. Ich für meinen Teil gebe mir Mühe, auch dies sachlich und freundlich zu tun. Da die Bewertung, ob ein Artikel schon gegen die Netiquette verstößt oder nicht, aber nur subjektiv erfolgen kann, können uns Moderatoren sicherlich auch mal ein oder zwei Artikel durch die Lappen gehen…

Meine Aufforderung an alle lautet daher: bitte etwas mehr Sachlichkeit; Sarkasmus wird nicht von jedem als solcher erkannt und kann auch als Beleidigung empfunden werden. Dies würde den Streß auf allen Seiten erheblich reduzieren und das nette, hilfsbereite und sehr freundliche Miteinander in diesem Brett stärken.

Bis denn dann,

Felix
MOD

hallo Wolfgang,
danke für die Warnung!
Werde um MekVP verkehrstechnisch einen großen bogen machen. Das ist ja schlimmer, als ich mir vorstellte!
Ich war sehr viel in Wandlitz, Dresden, Leibzig, Chemnitz. Da kam auch so manches vor… doch so schlimm nie!
Zum Alkohol in Betrieben (ca. 1970): da kann ich nur leidvoll zustimmen! Ich war in einer Bank im Rechenzentrum beschäftigt. Jede Gelegenheit mit Alkohol zu feiern wurde wahr genommen: Geburtstag, namenstag, Verlobung… Irgendwann habe ich mich ausgeklinkt: ich bin ab 12:00 nur noch im Tran an den Großcomputern gehängt. Aufrecht gehalten mit Hilfe von becherweise Espresso! Denn es musste ja unbedingt Whiskey u.ä. Modegetränk sein.
Ergebnis: ich wurde angefeindet!
Ein paar jahre später habe ich dann erfahren, dass jeglicher Alkohol verboten wurde.
Ist auch vollkommen richtig. Man kann mit Kaffe, Tee usw. auch Geburtstag feiern.

Grüße
Raimund