Ich möchte gerne verschiedene Bleibatterien (Rasentraktor,Quad,Auto,Traktor) über den Winter mit einem Erhaltungsladegerät laden. Da es nun aber mehrere Batterien sind wollte ich fragen ob es möglich ist diese Batterien parallel mit einem Ladegerät zuladen,ohne Beschädigung dieser. Alle Batterien haben 12v aber unterschiedlich große Ah von 15-120.
auf diese Frage gibt es, im Internet, eine Menge an techn. Informationen zum lesen.
Meine Erfahrung: Jeden Akku für sich laden, garantiert dir bei richtigem Laden (Spannung / Strom / Ladezeit) das der Akku nächstes Jahr wieder funktioniert.
Hallo Thomas
Wenn die Akkus alle halbwegs gesund UND vollgeladen (einzeln) sind, kannst du sie durchaus parallel an ein kräftiges Ladegerät hängen um die Ladung zu erhalten.
Allerdings solltest du die „kleinen“ separat behandeln.
Hallo,
bitte nicht parallel laden. Das Laden ist nicht das Thema, sondern das parallel verkabeln. Hat eine volle Batterie 12,4 Volt und die andere 12,3 dann wird so viel und lange von einer zur anderen Batterie Strom fliessen, bis beide dieselbe Spannung haben. Eine wird dabei etwas entladen, die andere vielleicht gar ueberladen.
Man koennte mit Widerstaenden, einen in Reihe mit jeder Batterie, diese Querstroeme reduzieren und den Ladestrom besser verteilen. Dann funktioniert aber nicht mehr die automatische Spannungsmessung und Ladestromabschaltung des Ladegeraetes.
Vorschlag, mach das Ladegeraet zur Erhaltungsladung nacheinander immer nur an eine Batterie, zB jede Woche wechseln.
Ich möchte gerne verschiedene Bleibatterien … über den Winter mit einem Erhaltungsladegerät laden. Da es nun aber mehrere Batterien sind wollte ich fragen ob es möglich ist diese Batterien parallel mit einem Ladegerät zuladen,ohne Beschädigung dieser. Alle Batterien haben 12v aber unterschiedlich große Ah von 15-120.
Hallo Thomas,
wenn alle Akkus vom gleichen Typ sind (z. B. Blei mit flüssiger Säure), dann geht das im Prinzip durchaus.
Erhaltungsladegeräte laden auf ca. 13,5 V, bleiben also unter ser Gasungsspannung. Damit werden die Akkus nicht ganz voll, das ist aber auch nicht der Zweck. Nach dem Winter genügt die Ladung aber völlig, um das betroffene Fahrzeug sofort wieder zu nutzen und auch um ein paar Mal zu starten.
Kritisch wird es, wenn eine Zelle eines Akkus defekt wird: Über den Akku werden dann alle um 2 V entladen und keiner ist mehr voll. Wenn das bei einem kleinen Akku passiert können die großen so viel Strom durchschicken, dass der kleine Akku brennt oder explodiert.
Hallo, Thomas,
ich habe da einen Spezialisten kennengelernt, der von Akkuladen etc. immens was versteht, auch für die Bundeswehr gearbeitet hat (im Rahmen dieses Themas), und der glaubhaft versichert, daß es KEIN Erhaltungsgerät gibt, das den Akku nicht auf kurz oder lang Dauer kaputt macht. Unabhängig davon, was der Hersteller auf seine Blisterpackung druckt.
Ich habe bei mir bei meinen vielerlei Akkus (wie Du schreibst, Auto und Motorrad und, und, ) sowas auch schon festgestellt, mich immer gefragt, woher das kommt. Jetzt weiß ich es.
Übrigens haben mir ähnliches Freunde und Bekannte auch schon berichtet.
Also, einen Akku mit dem Dauerlade- und Erhaltungsgerät vollladen, dann abhängen und wieder ohne alles stehen lassen, sagen wir, einen Monta, dann wieder dran hängen.
Na, und in der Zwischenzeit kannst Du ja einfach die anderen Akkus reihum wieder auf voll bringen.
Wenn Du magst schicke ich Dir an deine Mailadresse entsprechende fachspezifische Literatur.
Und damit umgehst Du außerdem elegant alle (durchaus richtigen) Einwendungen, die die Vorredner schon gebracht haben.