Hi Guido,
genau das ist ja immer das Problem.
Wankel ist kaum bekannt.
Kreiskolbenmotor ? Nie gehört
2 Scheiben ? häääh?
*lach*
Es gab schon Werstattmeister bei einer bekannten Kette mit 3 Buchstaben, die mir weismachen wollten, dass ein Wankel mehr als 2,5 Liter Hubraum habe.
Andere wollten mir einen Wagen als „Ersatzteillager“ verkaufen bei denen die Zylinderkopfdichtungen gerade neu getauscht worden seien.
Es fehlte nur noch dass auch noch Kolben oder anderes gemcht worden wäre.
Wie blöd müssen die einen dann wohl halten oder wie unfähig sind diese Leute gewesen ?
Ein Wankel hat diese Teile überhaupt nicht.
Ich musste mich auch erst lange schlau machen und kenne deshalb jetzt Vor- und Nachteile dieser Antriebsart.
OK.
Mein Wankel verbrennt ca. 1 Liter auf 1000 Km.
Da es sich um einen neuen Motor handelte und nie Öl „unten“ zu sehen war, ist diese Aussage eines „Wankelmeisters“ für mich glaubhaft und ich habe sie übernommen.
Erfahrung: Nach (fast) exakt 1000 Km muss 1 Liter Öl nachgefüllt werden.
Ölwechsel: 2,5 Liter
lautes akustisches Warnisgnal wenn ca, 1,3 Liter „weg“ sind.
Bevor du nun weiter liest
verabschiede ich mich schon einmal
Gruß
BJ
Infos für dich zum Wankel:
Wenn du weiterlesen willst… bitte beachten: Es handelt sich um Erfahrungswerte aus der Vergangenheit… und ich bin voll begeistert von diesem Fahrzeug und werde es nie verkaufen.
(Letztes Gebot 16.000 € *g*)
ähem: Vor dem Weiterlesen…
Technisch korekt gibt es hier… mein Wissen ist nicht genau genug, habe ich gerade festgestellt… aber auch gerade hinzugelernt, weshalb mein Motor Öl verbrennt „Gemischschmierung 1:400 bis 1:600“
http://de.wikipedia.org/wiki/Wankelmotor
Grundsätzlich:
Reparaturanfälligkeit kaum vorhanden (Alter folgt unten)
100.000 Km ohne Bremsenreparatur.
Jetzt fast 4 Jahre in Scheune eingeparkt (nicht besonders eingemottet, da er nie so lange stehen sollte, nur vollgetankt)
Alle Flüssigkeiten sind noch in Sollhöhe vorhanden. Kein Rost.
Hubraum wird nicht im Schein angegeben, da es keinen Hub gibt.
(Hupraum ist der Raum wo die Hupe steckt *lach*)
Es gibt einen statistischen Wert der ca. bei 650 ccm pro Scheibe liegt
Motorprinzip:
Dreiecksscheibe mit drei Kammern. Scheibe dreht sich während des Betriebs und so liegt immer eine andere Kammer an der Einspritzung an (primitiv ausgedrückt ich weiß).
Antrieb: Heck
Motorgröße: nur so groß wie mancher „vernünftige“ Anlasser 
Fahreigenschaften:
Sehr guter Motorlauf, da der Motor sich dreht und sich nicht Kolben heben und senken.
Kraft wird also ohne Umweg direkt übertragen.
Beschleunigung erfolgt nur duch U/min.
Höchster Vortrieb liegt ab 4.500 U/min an
Kein Limiter - ab 6.500 U/min ertönt ein Warnsignal… Motor geht bis ca. 8000 U/min.
Ab 160 km/h ist der Motor nich mehr wahrzunehmen. Man hört nur noch die Kardanwelle und das Summen der Reifen.
Ab 200 km/h kann man noch beherzt beschleunigen.
Höchste erreichte Geschwindigkeit (1997 laut Tacho eines 911 Porsche, der bei diesem Wert abriegelte):
273 km/h
Gefahr:
Man immer auf Ausbrechen des Hecks vorbereitet sein. Es is wirklich eine gefährliche Heckschleuder.
Man kann (wenn man völlig daneben ist) durch Gasgeben eine 360° Kurve fahren ohne den Lenker zu benutzen.
Ein Audi TT der ersten Serie (ohne Spoilerchen) ist dagegen lammfromm.
„Popometer“ ist gefragt.
Sobald man ganz leichte Rutschen registriert ist jederzeit damit zu rechnen, dass man schlagartig die „Sichtrichtung“ um 180° ändert.
Sobald das halbe Profil abgefahren hat, kann man bei stärkerem Regen gefahrlos nur MAXIMAL 80 Km/h fahren… oder nur noch kreiseln.
Grundsätzlich würde ich diese Motorort mit einem Motorrad vergleichen:smiley:ie Kraft kommt nur aus der U/min. Die Geräuschkulisse (Vorbeifahrt) soll düsenähnlich klingen…
konnte ich leider nie selbst hören… ich saß ja drin *g*
Jetzt zum Fahrzeugtyp und Alter:
Es handelt sich um einen der letzten Mazda RX-7 aus dem Jahr 1988 ohne Lufthutze und Spielereien.Sportwagen pur mit 924er Optik.
2+2-Sitzer mit 550 Kg Zuladung (mehr als mancher BMW-Touring heute)
Totz der obigen Werte: nur 150 PS *lach*
Jetzt kommts
((
Nachteile:
Werksverbrauch - 18 Liter Normalbenzin.
Niedrigster Verbauch auf Langstrecke mit optimalem Tourenbereich (5.200 U/min ca. 200 km/h)9 Liter
Bei Nachtfahrten steigt der Verbrauch schlagartig um bis zu 20% wegen der Klappscheinwerfer.
Bevor man „richtig Gas“ geben darf muss der Motor warm sein und der Öldruck muss >4 bar sein. Dauert also etwas… aber dann 
Wer das nicht beachtet, tauischt den Motor alle ca. 120 Tkm.
Habe den Wagen 1997 mit neuem Motor gekauft weil die Vorbesitzer die „Regeln“ nicht beachteten.
Ersatzteile:
2 einzelne Endtöpfe. Nur Original zu bekommen. Materialkosten ca. 700 € pro Stück.
Gehen immer wieder „durch“ weil extreme Hitzeentwicklung.
Beispiel: Auspufflack mit 600° wird innerhalb von 2 Wochen weggebrannt.
Da helfen nur andere Mittel bis 1.400°.
Wenn man einen neuen Auspuff aber vor dem Einbau entsprechend präpariert gibts keine Rostprobleme mehr.
Öl:
Der Verbracuh steigt sofort, wenn man „dickes“ Öl einfüllt.
Man sollte immer einige Liter auf Vorrat beihaben, wegen des „Zwangsverbrauchs“.
Reifen:
Original eingetragen Pirelli p700, Genehmigung PirellI: auch mit P7000 fahrbar. (gibts ja nicht mehr die reifenbindung)
Pirellis kleben auf der Straße und halten einen auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten in Kurven auf der straße… dafür haltebn sie im schlimmsten Fall hinten nur 15 Tkm
Gruß noch einmal von
BJ