Autogenes Training / Feedback

Hallo,

vor einiger Zeit fragte ich mal nach dieser Möglichkeit der Entspannung für Kinder und bekam ausschließlich positive Erfahrungsmeldungen.

Diese möchte ich jetzt aufrichtig teilen.

Meine Große hatte nach dem Schulwechsel Konzentrationsprobleme, die sich vor allem im Fach Englisch niederschlugen.
Die Kleine zeigte mehr als schwankende Leistungen im Fach Deutsch, da sich ihre Schulsituation ebenfalls verändert hatte.

Neben dem „Gewöhnungsfaktor“ mache ich für die Stabilisierung aber auch das Autogene Training hauptsächlich positiv verantwortlich.

Wir hatten über den Kinderarzt die Adresse einer ausgezeichneten Entspannungspädagogin in unserer Nähe vermittelt bekommen.
Die Mädchen lieben diesen Kurs und haben mittlerweile an einem Aufbaukurs teilgenommen, der leider nächsten Montag das letzte Mal stattfindet. Danach ist leider erstmal Schluss, weil die Kurse bis zum Herbst bereits ausgebucht sind.

Sie haben dort extra für die Schule eine Methode gelernt, sich vor Klassenarbeiten bewußt zu entspannen und auch aus den Übungen für zu Hause eine Menge mitgenommen. Sie sind beide insgesamt wesentlich ausgeglichener, jedenfalls im Moment.

Seit der ersten Stunde macht sich das bemerkbar und meine Große hat seit dem sprunghafte Fortschritte in der Fremdsprache gemacht, Vokabeln bleiben endlich wieder „kleben“, der Teufelskreis ist durchbrochen.
Kleine Unsicherheiten bestehen zwar noch, aber es ist ja auch nicht jeder gleich sprachbegabt, wir sind jedenfalls erstmal mehr als zufrieden :smile:.

Die Kleine (9 seit Dezember) ist da schon der härtere Brocken - auch wenn sich ihre Leistungen einigermaßen gefangen haben, ist diese doch seeehr vom Interesse abhängig.
Da sie körperlich recht weit entwickelt ist, vermute ich da zusätzlich noch eine präpubertäre Null-Bock-Phase, weil ich weiss, dass sie es eigentlich noch besser kann. Auch das letzte Eltern-Lehrer-Gespräch hat dies deutlich gemacht.
Oder wir haben einen Fehler gemacht, als wir sie regulär und nicht vorzeitig eingeschult haben. Am Anfang gehörte sie nämlich zu den Besten in der Klasse, dann war alles plötzlich laaaangweilig.

Na ja, wir werden sehen :wink:.

Vielen Dank nochmal für alle positiven Rückmeldungen

Lilith
/um ein paar Sorgen leichter

Hallo Lilith,

schön, mal so eine Rückmeldung nach längerer Zeit.

Aber bei der Besorgtheit:

Die Kleine (9 seit Dezember) ist da schon der härtere Brocken

  • auch wenn sich ihre Leistungen einigermaßen gefangen haben,
    ist diese doch seeehr vom Interesse abhängig.
    Da sie körperlich recht weit entwickelt ist, vermute ich da
    zusätzlich noch eine präpubertäre Null-Bock-Phase, weil ich
    weiss, dass sie es eigentlich noch besser kann. Auch das
    letzte Eltern-Lehrer-Gespräch hat dies deutlich gemacht.
    Oder wir haben einen Fehler gemacht, als wir sie regulär und
    nicht vorzeitig eingeschult haben. Am Anfang gehörte sie
    nämlich zu den Besten in der Klasse, dann war alles plötzlich
    laaaangweilig.

möchte ich Dir sagen, dass nach allem, was ich über Einschulungszeitpunkte weiß, diese Langeweile nach einigen Jahren NICHT vom Einschulungsalter abhängt. Wenn Deine jüngere Tochter zu leicht lernt und daher alles langweilig findet, dann wäre sie ein Jahr später sogar eher in Gefahr gewesen, alles laaaangweilig zu finden.

Gruß, Karin
Mutter eines ehemaligen Kannkindes, das sich auch immer leicht gelangweilt hat.

Oder wir haben einen Fehler gemacht, als wir sie regulär und
nicht vorzeitig eingeschult haben.

Wenn Deine jüngere
Tochter zu leicht lernt und daher alles langweilig findet,
dann wäre sie ein Jahr später sogar eher in Gefahr gewesen,
alles laaaangweilig zu finden.

huhu Karin,

sie hätte ein jahr früher gehen können, wurde aber regulär eingeschult ;o)

lg, Dany

Hallo Dany,

Oder wir haben einen Fehler gemacht, als wir sie regulär und
nicht vorzeitig eingeschult haben.

Wenn Deine jüngere
Tochter zu leicht lernt und daher alles langweilig findet,
dann wäre sie ein Jahr später sogar eher in Gefahr gewesen,
alles laaaangweilig zu finden.

huhu Karin,

sie hätte ein jahr früher gehen können, wurde aber regulär
eingeschult ;o)

ups, da habe ich verdreht gelesen. Gut, dann kann ich echt nur sagen: Schade, das könnte ein Grund sein.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

ups, da habe ich verdreht gelesen. Gut, dann kann ich echt nur
sagen: Schade, das könnte ein Grund sein.

Ja, vermute ich auch schwer.
Das vertrackte ist aber, dass ihre Leistungen nicht ausreichen um sie eine Klasse überspringen zu lassen.
Wenn ich das vorschlage, dann werde ich wahrscheinlich ausgelacht :frowning:.

Ein kleines bisschen Sorgen macht mir, dass die Grundschulempfehlung den weiteren schulischen Werdegang meiner Tochter bestimmt. Bis dahin ist es ja nicht mehr sooo lang, es wird also Zeit, dass sie sich ein bisschen zusammenreißt :smile:.

Mal sehen wie wir sie irgendwie stärker motivieren können, Tipps nehme ich gerne entgegen, - ist aber wirklich harte Arbeit, weil sie sich nicht gerade leicht für IRGENDWAS begeistern lässt.

Ach… ich habe einfach zwei ganz liebenswerte Mädels, die einfach so sind wie sie sind :smile:. Was soll man immer rummeckern? :smile:

Liebe Grüße
Lilith

Hallo Lilith,

ups, da habe ich verdreht gelesen. Gut, dann kann ich echt nur
sagen: Schade, das könnte ein Grund sein.

Ja, vermute ich auch schwer.
Das vertrackte ist aber, dass ihre Leistungen nicht ausreichen
um sie eine Klasse überspringen zu lassen.

Klasse überspringen birgt in dem Alter auch noch viele andere Risiken:

  • Freunde bleiben zurück
  • Gerade war sie eine der Großen, jetzt auf einmal die Kleine

Wenn ich das vorschlage, dann werde ich wahrscheinlich
ausgelacht :frowning:.

Ein kleines bisschen Sorgen macht mir, dass die
Grundschulempfehlung den weiteren schulischen Werdegang meiner
Tochter bestimmt. Bis dahin ist es ja nicht mehr sooo lang, es
wird also Zeit, dass sie sich ein bisschen zusammenreißt :smile:.

Mal sehen wie wir sie irgendwie stärker motivieren können,
Tipps nehme ich gerne entgegen, - ist aber wirklich harte
Arbeit, weil sie sich nicht gerade leicht für IRGENDWAS
begeistern lässt.

Ich hatte damals das Glück, dass die beiden Grundschul-Lehrerinnen mit meinem Super-will-lernen-Mädel gut umgehen konnten. Da wurden einfach noch Aufgaben (sozialer Art) verteilt wie „Mit-Betreuung der Kinder, die schwächer sind“ oder ähnliches.

Aber sowas geht eben nur, wenn die Lehrer(innen) das anstoßen. Einzelne Übungen können ja eher kontraproduktiv wirken, denn wenn sie noch mehr der Klasse voraus ist, dann wird das ganze noch langweiliger.

Ach… ich habe einfach zwei ganz liebenswerte Mädels, die
einfach so sind wie sie sind :smile:. Was soll man immer
rummeckern? :smile:

Das ist auf jeden Fall schön, aber Hilfe dabei, Lernfrust abzubauen ist doch kein rummeckern!

Gruß, Karin

Hi,

Klasse überspringen birgt in dem Alter auch noch viele andere
Risiken:

  • Freunde bleiben zurück

Tja, das ist auch so ein Sache.
Sie ist in der Klasse sehr beliebt, hat aber keine richtigen Freunde dort und will sich auch nicht verabreden. Ich dachte eine Zeitlang, dass sie von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen
Ihre einzige und wahre Freundin ist ein Mädchen das sie seit dem Kindergarten kennt und das jetzt glücklicherweise ganz in die Nähe zieht. Endlich müssen wir nicht mehr permanent mit dem Auto durch die Gegend gurken müssen, damit sie sich sehen können.

  • Gerade war sie eine der Großen, jetzt auf einmal die Kleine

Nicht wirklich, weil sie schon ziemlich groß gewachsen ist. Auch geistig ist sie nicht mehr 9…

Da wurden einfach noch Aufgaben (sozialer
Art) verteilt wie „Mit-Betreuung der Kinder, die schwächer
sind“ oder ähnliches.

Ich kann mich über das Engagement der Klassenlehrerin nicht beschweren. Es gibt noch zwei weitere Kinder ohne richtigen Anschluss in der Klasse und sie hat versucht da Freundschaften entstehen zu lassen (nebeneinander sitzen, gemeinsame Gruppenarbeit usw.) - hat aber nichts gefruchtet.
Es gehört zum Geist der Schule, dass Stärkere den Schwächeren helfen, das ist nichts Besonderes dort.

Was soll man immer
rummeckern? :smile:

Das ist auf jeden Fall schön, aber Hilfe dabei, Lernfrust
abzubauen ist doch kein rummeckern!

Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt - ich meinte eigentlich, dass ich HIER nicht immer rummeckern/rumjammern will :wink:.

Gruß
Lilith

Hallo

Das vertrackte ist aber, dass ihre Leistungen nicht ausreichen
um sie eine Klasse überspringen zu lassen.

Wenn du aber eine Empfehlung von einem Psychologen dafür hättest, müsste es eigentlich gehen, wenn du denkst, das wäre richtig für sie. Das ist ja bekannt, dass unterforderte Kinder oft nicht so gute Noten haben. Wenn Kinder sehr stark unterfordert ist, kann es sein, dass sie irgendwann ganz absacken.

Ein kleines bisschen Sorgen macht mir, dass die
Grundschulempfehlung den weiteren schulischen Werdegang meiner
Tochter bestimmt.

In welchem Bundesland wohnst du denn? Ist die bei euch verbindlich?

Viele Grüße
Simsy

Moin,

Mal sehen wie wir sie irgendwie stärker motivieren können,
Tipps nehme ich gerne entgegen, - ist aber wirklich harte
Arbeit, weil sie sich nicht gerade leicht für IRGENDWAS
begeistern lässt.

Es gibt ein ganz gutes Büchlein zu dem Thema: „Ich wil nicht lernen!“ von Gustav Keller, ISBN: 3456839847 Buch anschauen

Vielleicht findest du dort hilfreiches.
Gruß
Marion

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