Moin,
einer meiner Kater leidet (genau wie seine zwei Brüder, die aber nicht bei mir sind) an einer Autoimmunkrankheit und hat regelmäßig „Eosinophile Granulome“, so meine Tierärztin. Dieses „regelmäßig“ beschränkt sich auf bisher zweimal in seinem fünfjährigen Leben, dieses Mal nur leider besonders schlimm.
Gestern hat er Antibiotika und ein Acht-Wochen-Kortison-Depot bekommen.
Kortison soll sich angeblich negativ auf die Lebensdauer auswirken.
So, jetzt zu meinen Fragen:
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Was heißt „negativ auf die Lebensspanne“? Deutliche Verkürzung, sprich, er wird das 10. Lebensjahr nicht erreichen? Oder „naja, 20 wird er wohl nicht werden“?
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Was genau ist ein „Depot“? Ich mein, klar, es bedeutet, dass das Kortison acht Wochen vorhält - aber wie funktioniert das? Kann ich es mir bildlich wie eine Kortison gefüllte Blase unter der Haut vorstellen, von der sich der Körper nur nimmt, was er braucht, bis es eben aufgebraucht ist? Klar, Hauptsache, es funktioniert, aber ich bin neugierig.
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Hat jemand Erfahrung mit diesen Autoimmunkrankheiten? Wie alt sind Eure Katzen damit geworden? Wurden die Abstände zwischen dem Auftreten der Wunden kürzer? Brauchten die Katzen womöglich Dauerkortisonbehandlungen?
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Kann es passieren, dass das Kortison irgendwann einfach nicht mehr anschlägt? Und was dann?
Im Endeffekt ist es ohnehin egal, weil ich der Meinung bin, lieber ein kurzes wunden- und schmerzfreies Leben als ein langes kaputtes, aber ich bin einfach neugierig, was noch so auf mich zukommt. Und vor allem letztere Frage ist mir wirklich wichtig …
Gruß
Cess