Hallo zusammen,
wir haben ein Firmennetzwerk mit zur Zeit 7 PC´s und zwei Laptops und sind auf der Suche nach einem einfachen automatischen Datensicherungs- und Synchonisierungprogramm.
Dabei stelle ich mir vor das Programm auf allen PC´s zu installieren und dann wichtige Daten automatisch auf eine Festplatte auf dem Server zu sichern.
Gibt es ein zuverlässiges stabiles Programm das nicht gleich hunderte von Euros kostet und auf allen Arbeitsplätzen installiert werden darf?
Gibt es ein zuverlässiges stabiles Programm das nicht gleich
hunderte von Euros kostet und auf allen Arbeitsplätzen
installiert werden darf?
Meine Kristallkugel sagt nichts über Deine vewendeten Betriebssysteme. Bei mir funktioniert tar im Zusammenhang mit 'nem Samba-Server, der als Netzwerklaufwerk eingebunden werden kann.
Dabei stelle ich mir vor das Programm auf allen PC´s zu
installieren und dann wichtige Daten automatisch auf eine
Festplatte auf dem Server zu sichern.
Du verrätst zwar dein Betriebssystem nicht, aber das sollte eigentlich auf jedem mit größtenteils Systemprogrammen gelingen.
Auf Windows zum Beispiel Taskplaner + Batch, auf Linux z.B. cron + Shellskript. Es gibt auch Tools, die hier eigene Entwicklungen einsparen können, wie rsynx, unison,…
Am Server läuft dann ein FTP/SMB/…-Server, der die Daten entgegennimmt, abspeichert und gegebenenfalls auf Bänder (oder Ähnliches) zur weiteren Aufbewahrung wegspeichert.
Kostet nicht viel, höchstens die Zeit zum Einrichten.
WIN XP: Datensicherung im Netzwerk?
Hallo und danke für Eure Hinweise,
alle PC´s bei uns laufen mit WIN XP und ich hoffe es gibt erwas passendes und möglichst unkompliziertes.
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Hallo und danke für Eure Hinweise,
alle PC´s bei uns laufen mit WIN XP und ich hoffe es gibt
erwas passendes und möglichst unkompliziertes.
Deine Anforderung klingt einfach, der Teufel steckt aber im Detail.
Die Programme sind alle nicht ganz unkompliziert, weil es natürlich viele verschiedene Ideen gibt, wie man „Daten synchronisiert“. Am Einfachsten ist das mit XCopy /d /s , der kopiert Dir alles was nicht schon da ist, oder was auf der Quelle jünger ist als auf dem Server (Ziel). Nachteil: gelöschte Dateien bleiben ewig auf dem Server, und der läuft dann irgendwann eventuell voll. Vorteil: ebendieses, damit kann man gelöschte Dateien nachträglich wieder holen wenn den Benutzer die Reue packt Wie man es also macht, es ist immer in 50% der Fälle falsch, deshalb schieben die Programmierer die Verantwortung, sich für sein persönliches Lieblingsübel zu entscheiden, an Dich ab, deshalb haben alle mächtigen Programme viele Parameter und benötigen eine gewisse Einarbeitung. Du könntest Dir jetzt natürlich auch irgendeine Form der Historie (lösche gelöschte Dateien erst nach 1 Monat) oder eine Wochentagabhängige Sicherung einfallen lassen, aber da kann Dir XCopy nicht mehr helfen.
Mir fällt als nächste Steigerungsstufe zu XCopy das Robocopy Tool aus dem Ressource-Kit ein, das kann ganze Bäume Synchronisieren und dabei auch gelöschte Daten löschen. Mit dem Problem der gelöschten Dateien kann Robocopy auch nicht umgehen, /sync löscht sie sofort auch vom Server. Trotzdem: für ganz einfache Anforderungen wäre Robocopy mein Tipp an Dich.
Hallo und danke für Eure Hinweise,
alle PC´s bei uns laufen mit WIN XP und ich hoffe es gibt
erwas passendes und möglichst unkompliziertes.
Deine Anforderung klingt einfach, der Teufel steckt aber im
Detail.
Die Programme sind alle nicht ganz unkompliziert, weil es
natürlich viele verschiedene Ideen gibt, wie man „Daten
synchronisiert“. Am Einfachsten ist das mit XCopy /d /s
, der kopiert Dir alles was nicht
Xcopy hat natürlich noch den Nachteil, daß es zwar den Backupserver auf dem Stand hält, was der aktuelle Inhalt der Dateien ist. Es läßt sich aber kein vorheriger Dateiinhalt mehr herstellen. Das kann u.U. ein Problem darstellen
Meine Lösung für solch Problem ist, daß ich die Backups der letzten zwei Tage, das vom letzten Sonntag und vom letzten Monatsersten aufhebe. Könnte man ja bspw. mit xcopy machen.
Hallo und danke für Eure Hinweise,
alle PC´s bei uns laufen mit WIN XP und ich hoffe es gibt
erwas passendes und möglichst unkompliziertes.
Deine Anforderung klingt einfach, der Teufel steckt aber im
Detail.
Xcopy hat natürlich noch den Nachteil, daß es zwar den
Backupserver auf dem Stand hält, was der aktuelle Inhalt der
Dateien ist. Es läßt sich aber kein vorheriger Dateiinhalt
mehr herstellen. Das kann u.U. ein Problem darstellen
Genau das meine ich. „Einfach nur kopieren“, sei es mit XCopy oder was auch immer, ist immer der erste Gedanke. Vielleicht reicht das hier ja auch vollkommen aus. Wenn man die Frage aber von der anderen Seite her angeht: „wodurch gehen Daten verloren und wie muss ich sie aufbewahren, damit ich sie mit möglichst großer Trefferquote wieder herstellen kann, ohne aber andererseits unendlich viel Serverspeicherplatz und Netzwerkbandbreite zu verplempern“ kommt man schnell ins Grübeln .
Gelöschte Dateien sind ein Problem. Lösung: gelöschte Dateien eine Weile aufbewahren (wie lange …?). Überschriebene Dateien sind wie Du richtig sagst ein weiteres Problem. Lösung: Historien führen, der neue 2008-er Server wird das ja, sagt man, können (bevor nun großer Jubel über Microsoft ausbricht: das Filesystem meiner alten DEC Microvax (so um 1985) konnte das auch schon. Und es wird auf dem Server Plattenspeicherplatz kosten ohne Ende. Wie damals auch auf meiner VAX Deshalb musste man das Filesystem regelmäßig aufräumen („purgen“), und dann waren die alten Dateiversionen natürlich auch endgültig futsch.
Und last not least wären da noch gelockte Dateien (Dateien die zum Zeitpunkt des Kopierens in Benutzung sind, und deren Inhalt in einem unbestimmten Konsistenzzustand ist). Normale Kopiertools beißen sich an ihnen die Zähne aus, und auch professionelle Tools sichern oft genug einfach nur unbrauchbaren Datenmüll weg.
Und zu guter letzt ist es ziemlich vereinfacht zu glauben, dass alle Dateien, die durch einen Benutzer verändert werden oder die Benutzerdaten speichern sich einfach so handlich zusammen im Dateisystem anordnen dass man sie in einem Rutsch wegsichern kann. Wer z.B eine komplettes Office Sicherung incl Outlook-Mailbox, Makro-, Formatvorlagen- und Textbausteinspeicher, benutzerdefiniertem Wörterbuch, Adresslisten usw. anlegen will braucht deutlich mehr als nur ein Kopiertool
Aber vielleicht denken wir schon wieder viel zu weit. Ich denke, mit Robocopy ist man für den Anfang mal nicht schlecht unterwegs, wenns was wirklich einfaches sein soll.
Hallo zusammen und danke für die Hinweise,
ich werd mir die vorgeschlagenen Programme mal ansehen.
Wir hatten früher mit einem recht einfachen Programm von I-Omega alle wichtigen Daten immer wieder über nacht auf der Serverfestplatte gesichert. In erster Linie geht es um aktuell bearbeitete Dokumente, Rechnungen u.s.w., Kundendateien, unsere verschiedensprachigen Webshops und natürlich um die Outlook Dateien.
Das mit dem Iomega Programm hat gut funktioniert und die Sicherungsordner der Serverfestplatte haben wir mit dem gleichen Programm automatisch auf weitere zwei Festplatten kopiert.
Bei einer kurzfristigen Hochspannung von über 400 Volt im Stromnetz hat es dann trotz der vorgeschalteten USV´s alle drei Datenfestplatten zerlegt (die Datenrettung hat knapp 2000 Euro gekostet).
Jetzt wollen wir wieder ein ähnliches System einrichten, und eine externe Festplatte einmal wöchentlich sichern und dann vom Strom abklemmen.
Vielleicht gibt es aber noch eine bessere Lösung - wegen der vielen Arbeitsplätze müßte ich theoretisch für jeden PC ein eigenes Programm kaufen. Deshalb suche ich eine Netzwerklösung die für alle Arbeitsplätze geht und vielleicht genau ür unsere Zwecke geeignet ist.