Hallo,
vor ca. 2 ?? Jahren kam ein interessanter TV-Beitrag über eine Firma, die ein revolutionäres System serienreif entwickelt hat, mit dem z.B. an herkömmlichen Tankstellen die Akkus von Elektrofahrzeugen automatisch ausgetauscht werden: Man fährt über eine „Montagegrube“ der für sein Fahrzeug passenden Akkugröße A, B oder C, der Sensor zeigt an STOPP (vergleichbar Waschanlage), man hält an, der leere Akku wird automatisch entnommen, ein voller eingesetzt.
Der Kunde bezahlt nur die Ladung; das Pfand für den Akku wurde zuvor an die Tankstellengesellschaft bezahlt.
Fragen:
Wer kennt das System?
Welches Unternehmen hatte diese Möglichkeit angeboten?
Grund dafür, dass es keine weiteren Berichte über dieses System gibt?
(das bei weitem besser ist, als diese Akkuladerei, die man immer in der TV-Werbung als der Weisheit letzter Schluss sehen muss!!!)
erinnere mich auch an einen solchen Bericht, weiss aber leider nicht mehr wie der Name der Firma oder des Entwicklers war.
Vieleicht ist die Entwicklung ja sogar weitergeführt worden oder im schlechtesten Fall wurde die Entwicklung in einen Panzerschrank gepackt bis man sie vieleicht mal mit mehr Gweinn nutzen kann.
Eine sehr gute Option zum vorhanden 1 Stunde fahren und 8 Stunden laden ist es auf jeden fall.
Vieleicht weiss ja noch jemand mehr dazu.
MERKE: Nur wer fragt, bekommt eine Antwort! Und spart dann möglicherweise!
… zum Beispiel die Mühe, selber zu googeln?
Da ich selber keine Ahnung habe (hatte), habe die Überschrift Deiner Anfrage unverändert bei Google eingegeben und fand dort Links, welche Deine Frage erschöpfend beantworten:
Grund dafür, dass es keine weiteren Berichte über dieses
System gibt?
Die Idee krankt am selben Punkt, wie z.B. früher die Ladegeräte für Handys!
Jeder Hersteller hatte da früher seinen eigenen STecker und eine andere Spannung. Selbst beim selben Hersteller hatten unterschiedliche Modelle auch unterschiedliche Ladegeräte.
Hier konnte erst eine EU-Norm eine vereinheitlichung bringen.
Aber bei den Akkus ist es eher noch vielfältiger geworden. Mittlerweile haben manche Akkus Verschlüsselungs-Chips eingebaut, damit nur der Akku vom Originalhersteller vernünftig im Gerät funktioniert
Damit das ganze überhaupt irgendwie funktioniert, müssten sich die Automobilhersteller auf einheitlich Akku-typen und -bauformen und besonders auch einheitliche Einbaulagen und Befestigungen einigen, oder halt dazu gezwungen werden …
das wird es wohl nie geben. So ein Akkupack kostet leicht einen 5-stelligen Eurobetrag, und niemand wird sich darauf einlassen, dem nächstbesten Kunden so ein Ding mitzugeben und dafür vielleicht ein defektes anzunehmen. Schau Dir einen Autoverleih an, dann kriegst Du eine Vorstellung von den Summen, die da investiert werden müssen.
Hertz, Europcar und wie sie alle heißen haben ihre Stützpunkte, an denen die Fahrzeuge zurückgegeben werden können, in Städten ab (geschätzt) 100.000 Einwohnern. Für Akkupacks müssten alle 100 km solche Lager gebaut werden, einschließlich Ladestationen - jeder Verleih mit seinen eigenen. Irrsinn.
Grund dafür, dass es keine weiteren Berichte über dieses
System gibt?
Hallo,
ein ganz wesentlicher Punkt wurde bereits genannt: du fährst mit deinem nagelneuen Elektro-Auto an die „Tankstelle“ und wupps hast du eine uralte Akkugurke drin. Das sind locker 10000 Euro Wertverlust, das ginge nur, wenn Akkus grundsätzlich nur gemietet würden.
Ausserdem gibt es nun mal viele Sorten Auto, eine Reiselimousine kann nicht mit dem Akku vom Smart betrieben werden. Gerade in Akku-Laufzeit und -Technologie unterscheiden sich die Fahrzeuge voneinander. Das Konzept würde eine Art Einheits-Emobil voraussetzen, das ist wegen der ständigen Weiterentwicklung noch lange nicht in Sicht, wenn überhaupt.
Die Post hatte am Anfang nur Elektroautos und Pferdewagen (wenigstens in Budapest)
Man könnte mit paar verschiedenen (genormten) Typen gut auskommen können.
Vorausgesetzt das sie nicht Eigentum des Fahrzeugbesitzers sind bzw. eventuell nur dort wo der Besitzer tausende Fahrzeuge unterhielt.
So ein Akkupack kostet leicht
einen 5-stelligen Eurobetrag, und niemand wird sich darauf
einlassen, dem nächstbesten Kunden so ein Ding mitzugeben und
dafür vielleicht ein defektes anzunehmen. Schau Dir einen
Autoverleih an, dann kriegst Du eine Vorstellung von den
Summen, die da investiert werden müssen.
Nicht mehr als schon für die vorhandenen Infrastruktur investiert war und laufend investiert werden muss.
Es wird eine politische Entscheidung sein. Wird gefällt, dann sind keine wirkliche nur virtuelle Investitionskosten.