Autopsie

Hallo!
Nemmen wir mal an:

  • ein Famielenangehöriger ist verstorben
  • Todesursache? vieleicht eine Tablette mit dem Namen SIMVA?
  • Autopsie? Ok, aber nur wenn man die Ergebnisse auch bekommt.
  • Vieleicht bekommt die Person das Gefühl, das da was nicht stimmt?!?
    Welche Schritte solle man unternehmen, welche lieber lassen u.s.w.
    „Ist doch ein schön ausgedachter Fall“
    Und was nun???

Hallo Uschi,

  • ein Famielenangehöriger ist verstorben
  • Todesursache? vieleicht eine Tablette mit dem Namen SIMVA?

sobald ein Zweifel an eienm natürlichen Tod aufkommt wird die Staatsanwaltschaft mit einiger Sicherheit eine A. anordnen.

  • Autopsie? Ok, aber nur wenn man die Ergebnisse auch bekommt.

Nicht unbedingt.

  • Vieleicht bekommt die Person das Gefühl, das da was nicht
    stimmt?!?

Welche Person? Der toten dürfte es ziemlich egal sein!

Welche Schritte solle man unternehmen, welche lieber lassen

???
Wie gesagt, wenn ein Zweifl bzgl. der Todesursache aufkommt, kannst Du wohl kaum verhindern, daß eine A. vorgenommen wird.

Gandalf

Hallo Gandalf!
Nehmen wir an: Meine Mutter verstorben.
Krankheitsverlauf ungewohnlich
Autopsie zugestimmmt
Strafanzeige wurde nicht gestellt
Ergebniss werden nicht mitgeteilt
Ärzte wimmeln uns ab
Ist das jetzt PP oder kann man darauf bestehen.

Hi Uschi,

Krankheitsverlauf ungewohnlich

inwiefern ungewöhnlich? Wer hat festgestellt, daß er ungewöhnlich war? Wer hat den Totenschein ausgefüllt? Was ist darin als Todesursache eingetragen? Wurde angegeben, daß der Verlauf ungewöhnlich war?

Strafanzeige wurde nicht gestellt

Ist mit diesem Gedanken gespielt worden und wenn ja, warum

Ergebniss werden nicht mitgeteilt
Ärzte wimmeln uns ab
Ist das jetzt PP oder kann man darauf bestehen.

Zur Not kannst Du die Staatsanwaltschaft dazuziehen, aber dann solltest Du begründen können, was Dir ungewöhnlich aufgefallen ist.
Ansonsten die Ärztekammer kontaktieren.

Gandalf

Hallo

Krankheitsverlauf ungewohnlich

inwiefern ungewöhnlich? Muskelzerfall, in einer Geschwindigkeit die sehr ungewohnlich ist (lt. Krankenhaus). Von den ersten Beschwerden bis zum Tod in nicht mal 2 wochen.

Wer hat festgestellt, daß er

ungewöhnlich war?

Alles Aussagen des Krankenhauses, die auch mit anderen Ärzten sich in verbindung gesetzt haben.
Wer hat den Totenschein ausgefüllt? Was istdarin als Todesursache eingetragen? Wurde angegeben, daß der

Verlauf ungewöhnlich war? Das weiß ich nicht der Totenschein ist beim Gesundheitsamt.

Strafanzeige wurde nicht gestellt

Ist mit diesem Gedanken gespielt worden und wenn ja, warum?

Der Bestatter hatte das angeboten, aber ich stand so unter schock.
Eine Autopsie wollte ich auch nicht machen lassen. Aber die Ärzte haben mich dazu gedrängt. Zugestimmmt habe ich auch nur unter der Bedingung das ich die Ergebnisse bekommme, und mir diese auch ausführlich erklärt werden.

Ergebniss werden nicht mitgeteilt
Ärzte wimmeln uns ab

Zur Not kannst Du die Staatsanwaltschaft dazuziehen, aber dann
solltest Du begründen können, was Dir ungewöhnlich aufgefallen
ist.

Es ist die ganze erste Woche immer nur auf Hexenschuß behandelt worden. Mit der tablette hätte man mit 10-20 mg anfangen müssen, meine Mutter hat sofort 80 mg bekommen.

Hallo,

wenn jemand gestorben ist, brauchst du einen Totenschein. Ist der Arzt skeptisch, kreuzt er darauf „Todesursache unbekannt“ an. Damit gehst du zur Kripo, die veranlasst dann alles Weitere.

Du kannst natürlich versuchen, den Arzt in seiner Meinungsfindung zu beeinflussen. Da das von dir erwähnte Simva aber ein zugelassenes Medikament ist, wirst du da wohl erfolglos bleiben. Vielleicht verschreibt der Arzt es sogar selbst? Auch die Kripo, falls du direkt Anzeige machst, wird nichts unternehmen. Was sollte eine Autopsie denn auch bringen? So etwas wie eine akute „Simvavergiftung“ gibt es sicherlich nicht, sonst wäre das Medikament nicht zugelassen worden.

Was kannst du dann tun? Die Verstorbene nicht verbrennen, sondern beerdigen lassen, damit sie später ggf. exhumiert und untersucht werden kann. Und dann im Internet suchen, ob es andere Leute gibt, die denselben Verdacht haben wie du, dann eine Interessengemeinsahft gründen. Contergan ist damals ja auch nur deshalb entlarvt worden, weil irgend jemandem auffiel, dass Missbildungen sich häuften. Durch das Internet haben wir heute die Möglichkeit, Derartiges viel schneller aufzuspüren.

Gruß
Peter

Hallo.

wenn jemand gestorben ist, brauchst du einen Totenschein.

Denn Totenschein habe ich nicht gesehen, stand total unter Schock.
Ist

der Arzt skeptisch, kreuzt er darauf „Todesursache unbekannt“
an. Damit gehst du zur Kripo, die veranlasst dann alles
Weitere.

Du kannst natürlich versuchen, den Arzt in seiner
Meinungsfindung zu beeinflussen. Da das von dir erwähnte Simva
aber ein zugelassenes Medikament ist, wirst du da wohl
erfolglos bleiben. Vielleicht verschreibt der Arzt es sogar
selbst?

Die Nebenwirkung das Muskelzellen sich auflösen steht unter Neben- wirkungen.Nicht aber das es zum Tod führen kann .
Auch die Kripo, falls du direkt Anzeige machst, wird

nichts unternehmen. Was sollte eine Autopsie denn auch
bringen? So etwas wie eine akute „Simvavergiftung“ gibt es
sicherlich nicht, sonst wäre das Medikament nicht zugelassen
worden.

Die Autopsie wollte nicht ich, sondern die Ärzte. Meine Einwilligung haben sie nur bekommen, weil sie mir die Ergebnisse miteilen wollten.
Dies wollen sie jetzt aber nicht mehr, was soll ich denn da denken?

Was kannst du dann tun? Die Verstorbene nicht verbrennen,
sondern beerdigen lassen, damit sie später ggf. exhumiert und
untersucht werden kann.

Meine Mutter ist verbrandt worden.
Und dann im Internet suchen, ob es

andere Leute gibt, die denselben Verdacht haben wie du, dann
eine Interessengemeinsahft gründen.

Habe bis jetzt noch nichts gefunden.

Gruß
Uschi

Hallo,

herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter.

An deiner Stelle würde ich einen Rechtsanwalt, womöglich einen sog. Patientenanwalt einschalten, wenn ich den Verdacht hätte, es wäre nicht mit rechten Dingen zugegangen.

Gruß, Marianne

Hallo!
Vielen Dank für deine Anteilnahme.
Ich weiss einfach nicht was ich jetzt tun soll.
Gruß Uschi

??? Simva ist doch gegen zu hohen Cholesterin???
Wieso Hexenschuß??

Gruß

Makea

??? Simva ist doch gegen zu hohen Cholesterin???
Wieso Hexenschuß??

Das ist richt richtig.
Nebenwirkungen sind z.B. muskelschmerzen, und darüber hat meine Mutter geklagt. der Arzt hat die tablette nicht abgesetzt, sonder Hexenschuß behandelt. Toll oder?

Hallo Uschi,

Den Totenschein habe ich nicht gesehen, stand total unter Schock.

Das berührt mich. Auch wenn wir uns nicht kennen, Uschi, fühle ich mit dir. Ich habe diese Erfahrung, die ja jeder irgendwann einmal macht, auch hinter mit.

Gerade eben habe ich in einem anderen Brett eine Mail an jemand geschrieben, die mir vorgeworfen hat, „emotional“ zu sein. Ich versuche das also jetzt zu vermeiden, wenn ich weiterschreibe :smile: :

Die Autopsie wollte nicht ich, sondern die Ärzte. Meine
Einwilligung
haben sie nur bekommen, weil sie mir die Ergebnisse miteilen wollten.
Dies wollen sie jetzt aber nicht mehr, was soll ich denn da denken?

Also denken kann man da tatsächlich nur Negatives. Aber das ist ein rechtliches Problem. Hast du die Einwilligung schriftlich gegeben? Auch die Bedingung, das Ergebnis zu erfahren? Ich denke, dass du einen Anspruch auf das Ergebnis hast.

Ich würde an deiner Stelle das Amt oder die Person, die das Ergebnis vorliegen hat, schriftlich auffordern, es mir zuzusenden. Dabei darauf hinweisen, dass ich nur unter dieser Bedingung meine Zustimmung gegeben habe. Kommt dann nichts, zum Rechtsanwalt gehen. Ich denke, deine Chancen sind gut. Für ein erstes Kontaktgespräch kann man Kostenfreiheit vereinbaren und darin klären, wie hoch die Kosten werden. Als Geringverdiener kannst du auch Beratungshilfe (Auskunft beim Amtsgericht) für 10 € bekommen.

Wie gesagt, das ist nun wirklich ein rechtliches Problem, keine medizinisches. Du könntest also auch vorab noch einmal ins Rechtebrett gehen, deine erste Frage war nicht richtig gestellt. Es gibt dort ja auch einige Juristen, die zuweilen antworten. - Oder soll ich für dich fragen? Ich kann dann ohne rot zu werden sagen: Eine Bekannte von mir … :smile:

Und dann im Internet suchen, ob …

Habe bis jetzt noch nichts gefunden.

Das müsstest du aber so oder so. Denn selbst wenn in dem Autopsiebericht etwas Kritisches steht, reicht ein Einzelfall nicht, erfolgreich gegen die Vertreiber des Medikamentes vorzugehen. Wenn du die Sache wirklich intensiv verfolgen willst, müsstest du selbst eine WebSite anlegen und wo immer du kannst, darauf aufmerksam machen. Vielleicht kommen ja andere erst durch dich auf die Idee, dass bei ihnen auch so etwas vorliegen könnte, was (möglicherwiese) in dem Autopsiebericht steht.

Du musst dich aber auch fragen, ob du die Kraft und die Nerven für all das hast, was da auf dich zukommen kann. Nicht nur sachlich, sondern auch emotional.

Gruß
Peter

Hallo Uschi,

vielleicht kann dir diese Website helfen?
http://www.statinalert.org/mainpage.html

Ich konnte auf die Schnelle nicht herausfinden, ob die Tabletten deiner Mutter den selben Wirkstoff enthalten.
Aber ein Zusammenhang könnte trotzdem bestehen?
Ist leider auf englisch…

Gruß
Minnie