Autoreise durch F und S

Servus,

ich plane Mitte ab Mitte Nov. bis Weihnachten mit dem Auto an der mittelküste entlang über F nach Spanien zu fahren um schließlich nach Lanzarote überzusetzen. Hat jmd. Erfahrungen oder Empfehlungen?

beabsichtigte Tagesleistung: 6 - 800 km

Sollte man die frz. Autobahnen nutzen, oder lieber die Landstraßen nutzen (man darf ja eh nicht schnell fahren)?

Welche Orte sollte man unbedingt mitnehmen (St. Tropez, Monaco…?)?

Wie gestaltet sich die Fähre (mit Auto?) nach Lanzarote?

Welchen Pass sollte man über die Pyr. nehmen?

Fragen über Fragen. Bin auch dankbar über Antworten, die ich gar nicht erfragt habe!

Danke

Servus,
Vorab: Die offizielle Kürzel für Spanien ist nicht „S“ (das bedeutet „Schweden“ - „Schweiz“ ist „CH“), sondern „E“, für España ;o))) Ich habe das in meine Betreffzeile schon geändert.

Da Du ja nicht sagst wie lange Du für die Stecke Zeit hast (ich gehe davon aus, diese 1,5 Monate schließt den Aufenthalt in die Kanaren mit ein), aber genausowenig woher de Reise startet, oder was dich an einem bestimmten Ort unterwegs interessiert, kann man auch schlecht etwas empfehlen. Selbiges gilt für Grenzübergänge (sowohl D-F, wie F-E)

Was die Autobahnen betrifft: In Frankreich würde ich sie auf jeden Fall nehmen. In Spanien weniger, da nicht so vorhanden (bzw. nur eine kurze Teilstrecke). Es gilt aber die Anmerkung bzgl. Deine Interessen (zB. Wenn du dich für Bergsteigerung interessierst, ist die Gegend um Madrid uninteresant, zB)

Über Ferrys nach Tenerife & Co. kann ich nichts sagen. Ich weiß nicht einmal ob welche überhaupt gibt (Ich vermute aber, daß es doch welche gibt).

Ich frage mich nur: Wie haben wir damals überhaupt ohne Internet über leben können??? Was ist aus dem Abenteurer in uns seit Windows & Co. in unserem Leben einzug hielten?? Fragen über Fragen!.. SCNR

Schöne Grüße,
Helena

ich plane Mitte ab Mitte Nov. bis Weihnachten mit dem Auto an
der mittelküste entlang über F nach Spanien zu fahren um
schließlich nach Lanzarote überzusetzen. Hat jmd. Erfahrungen
oder Empfehlungen?

beabsichtigte Tagesleistung: 6 - 800 km

Sollte man die frz. Autobahnen nutzen, oder lieber die
Landstraßen nutzen (man darf ja eh nicht schnell fahren)?

Welche Orte sollte man unbedingt mitnehmen (St. Tropez,
Monaco…?)?

Wie gestaltet sich die Fähre (mit Auto?) nach Lanzarote?

Welchen Pass sollte man über die Pyr. nehmen?

Fragen über Fragen. Bin auch dankbar über Antworten, die ich
gar nicht erfragt habe!

Danke

moin,
von 20miglia bis in die ecke marseille koennte man tatsaechlich die corniche/kuestenstrasse fahren.
da gibt es eine menge interessanter plaetze zum kucken + gekuckt werden…

marseille selbst hat dann auch lauschige ecken zum verweilen, von marseille dann unbedingt mal in die carmargue und sich z.b. aigues-mortes anschauen.
dann hoch nach nimes - frueher durfte man noch auf dem pont-du-gard rumklettern aber das geht, glaube ich, nicht mehr.

runter nach sète - und mal in der altstadt ubernachten: man bekommt da zwar kein auge zu, weil da die ganze nacht irgendwelche idioten mit frieserten vespas rumduesen, aber sète hat charme…

die strecke von sète dann bis zur spanischen grenze ist entlang der kueste ziemlich langweilig - es gibt einige retortenstaedte aus den 70er jahren, die alternativ zur cote d’azur erschwinglichen urlaub anbieten sollten, aber hast du eine gesehen, dann kennst du die alle.

die letzte stadt in frankreich vor der spanischen grenze ( cerberes ) solte man mal besucht haben: die einwohner sind voellig tanzverrueckt. und auf dem marktplatz wird fast jeden abend sardana geschwoft und so einiges getrunken…

mit der planung 6-800km am tag zu fahren wirst du bei diesem routenvorschlag allerdings nicht hinkommen - dann fahr lieber doch autobahn.

zu spanien kann ich nichts beitragen… daher wuerde ich dann auch entlang der pyreneen auf der franzoesischen seite fahren, und mir mal
carcassonne und lourdes ansehen - von da ueber die berge nach pamplona und als weiter…
gute reise
khs

Hallo fimir

In Spanien gibt es gute Autobahnen, die in der südlichen Hälfte sogar
mautfrei zu befahren sind.

Besuchenswert sind Barcelona, Granada, Cordoba, Sevilla und noch
viele andere Orte. Da lohnt es sich, zunächst die Strecke zu planen
und dann im Internet Infos zu suchen.

Auf alle Fälle empfehle ich Dir, die Fähre ab Cadiz frühzeitig
zu reservieren (z.B. Mediterranea). Die sind immer gut ausgebucht.

Gute Reise
Heinz

Hallo,

wenn Du wirklich mal detaillierter äusserst, was Dich so interessiert (Landschaft, Kultur o.ä.) und wie Deine Komfortbedürfnisse sind, könnte ich Dir ab Südfrankreich relativ detaillierte Vorschläge machen, wie Du auf Nebenstrecken nach Cadiz kommst.
Eins vorweg: Spanische Autobahnen sind gebührenpflichtig, wenn sie „Autopista“ -AP- heißen. Sind es „Autovias“ -A-, dann sind sie idR gebührenfrei.
Wenn Du Nebenstrecken fahren willst, brauchst Du eine Kartenqualität, die Du in D nicht bekommst, sondern in Spanien vor Ort kaufen mußt. Fährst Du nur Hauptstrassen, reichen handelsübliche deutsche Autoatlanten. Navigationssysteme für Spanien sind immer noch enorm fehlerbehaftet.

&Tschüß

Wolfgang

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Kleine Anmerkung
Hi khs!
Nur ein paar Anmerkungen:

zu spanien kann ich nichts beitragen… daher wuerde ich dann
auch entlang der pyreneen auf der franzoesischen seite
fahren, und mir mal
carcassonne und lourdes ansehen - von da ueber die berge nach
pamplona und als weiter…

Lourdes würde ich mir ausschließlich nur dann ansehen, wenn ich zutiefst Gläubiger und innigst überzeugter Christe. Sonst nicht. Ich war –zwangsläufig- zweimal dort und ich erinnere mich noch heute daran mit einer Mischung aus Gräuel und Abneigung gegen dieser schamlosen Geschäftsmacherei mit den anstandswürdigen und respektvollen Glauben anderer, zumal für vielen ist die Hoffnung auf Heilung wirklich alles was sie noch haben. Also ich würde dort wirklich nur dann hin unter Androhung von Gewalt an meiner Familie oder an mir oder eben zwangsläufig. Sonst nicht.

Pamplona würde ich mir schon ansehen wollen. Allerdings liegt weit weg von der Mittelmeerküste.

runter nach sète - und mal in der altstadt ubernachten: man
bekommt da zwar kein auge zu, weil da die ganze nacht
irgendwelche idioten mit frieserten vespas rumduesen,

Hihihihihi Das kenne ich sehr gut! Vorallem im sommer, einen Alptraum! Aber er kann das als „Übung“ für seine weitere Spanienreise erleben. Er wird das ganz sicher wieder „geniessen“ dürfen!!! Das garantiere ich Dir! ;o))))

die letzte stadt in frankreich vor der spanischen grenze (
cerberes ) solte man mal besucht haben: die einwohner sind
voellig tanzverrueckt. und auf dem marktplatz wird fast jeden
abend sardana geschwoft und so einiges getrunken…

Die Stadt heisst „Cerbère“ (ohne „S“), aber mit dem tanzen stimmt es! Ich selber tanze auch sehr gerne sardanas. Wenn man weiß, dass man sich in Cerbère im sog. „Catalunya-Nord“ befindet, ist das doch nicht weiter befremdlich; oder? (oder sollen wir lieber „Schuhplateln“???) ;o)))) Na also… Ausserdem Sardana ist einen sehr schönen Tanz!!! Bei uns, in den Sommermonate gibt es zweimal wöchentlich und sooft ich kann bin ich auch (noch heute!) dabei und tanze mit Herz und Seele (mit leib auch, klar) ;o)))

Schöne Grüße aus Nürnberg,
Helena

Lourdes würde ich mir ausschließlich nur dann ansehen, wenn
ich zutiefst Gläubiger und innigst überzeugter Christe. Sonst
nicht.

hi helena,

ich stimme dir voellig zu, dass lourdes übelste geschaeftemacherei ist, aber man muss das einfach mal gesehen haben:

diese abertausende kitschigen plastikflaschen in mariengestalt - von handtaschengroesse bis zur megavorratsflasche fuer eine ganze gemeinde, der ganze hype um den ort mit den ergriffenen pilgern, die das gelobte land erreicht haben…

ergriffen hat mich in der tat der umstand, dass da wirklich uebelst kranke menschen eine letzte hoffnung schoepfen, und wenn denen das tatsaechlich was bringt, dann hat der ort durchaus seine daseinsberechtigung und ist somit interessant genug, den sich mal anzusehen…

gruss aus frankfurt
kuddel

p.s… und ausserdem ist lourdes ein prima ausgangspunkt richtung galibier…

Hi Karl-Heinz!
Sorry für die späte Antwort!

ich stimme dir voellig zu, dass lourdes übelste
geschaeftemacherei ist,

Danke! Dann sind wir uns ja einig.

aber man muss das einfach mal gesehen haben:

Das finde ich ganz und gar nicht. Wie ich erwähnt habe, war ich dort zweimal zwangsläufig und glaube mir, ich werde meinen Sohn so etwas nicht zumuten. Andere Menschen genauso. Natürlich ist die Ausnahme, wenn sie sich das selber wünschen…

diese abertausende kitschigen plastikflaschen in mariengestalt

  • von handtaschengroesse bis zur megavorratsflasche fuer eine
    ganze gemeinde, der ganze hype um den ort mit den ergriffenen
    pilgern, die das gelobte land erreicht haben…

Ja, gell? Schrecklich!!!
Ausserdem stellt sich bei mir eine (rethorische) Frage:
Wenn all diese abermillionen Flaschen in dieser kleinen Wasserstrählchen gefüllt werden, das auch noch von den Gläubigern beschlagnahmt wird, wie kommen die Geschäftsbetreiber dazu diese zu befüllen? Gibt es einen versteckten zusätzlichen Hahn? Und ganz böse gefragt: Wer sagt mir, daß diese Plastikmarienbildern nicht mit Leitungswasser aus dem Industriegebiet Toulouse (Zb.) ausgefüllt wurden???

ergriffen hat mich in der tat der umstand, dass da wirklich
uebelst kranke menschen eine letzte hoffnung schoepfen, und
wenn denen das tatsaechlich was bringt, dann hat der ort
durchaus seine daseinsberechtigung und ist somit interessant
genug, den sich mal anzusehen…

Die „Da-Sein-Berechtigung“ hat niemandem Lourdes aberkannt. Daß für sonst hoffnungslose, glaubige Menschen das u.U. tatsächlich helfen könnte, ist auch klar.

Aber daß dies zu beobachten interessant sein könnte und eine Reise dahin Wert ist (ja, sogar einen Abstecher), da streike ich: Wenn man hoffnungslose Menschen sehen will, kann man zu entsprechenden Einrichtungen hier zu lande gehen.

Lourdes muß ich mir wirklich nicht antun und ich sehe für mich und alle andere nicht Gläubiger dieser Welt kein Grund auch nur eine Stunde dort zu verschwen… äähhmmm verbringen!

(Für mich -und NUR für mich- ist Lourdes für nicht Gläubiger genauso schlimm wie diese Quacksalber mit oder ohne (z.t. minimalsten)medizinische Ausbildung, die versprechen ganz laut die Heilung von Krebs -natürlich gegen Bares!!! (und das nicht wenig!)

Irgendwo habe ich mal in etwa folgendes gelesen: „Wenn Du jemand willenlos machen willst, so mache ihm Angst -umso glaubwürdiger diese Angst, desto ergebener!“ Das stimme ich nicht zu 100, sondern gleich zu 10000000000000000% zu!!!

gruss aus frankfurt

Gruss aus Nürnberg
Helena

p.s… und ausserdem ist lourdes ein prima ausgangspunkt
richtung galibier…

Na dann hervorragend: Fahr dann gleich nach Galibier weiter und gönne dir dort die zusätzliche Zeit, die Du aus diese „Lourdes-Schreck“ erspart hast!!! (Wo immer auch Galibier auch sein mag…) ;o))