Autosuche

Hallo alle zusammen,

ich will mir ein Auto zulegen, da ich voraussichtlich die nächsten vier Jahre in D bleibe.
Ich habe mich bereits ein bisschen umgeschaut, und konnte feststellen dass ein Auto zu haben hier wesentlich ‚anders’ ist.

Daher bin ich ein bissel unsicher was ich kaufen soll, hoffe um Vorschläge.

Dass einzige muss dass ich habe, das Auto muss Automatik haben.

Für alles andere bin ich offen, obwohl ich einen Viertürer begrüßen würde, cup-holder sollte auch sein (keine Selbstverständlichkeit hier), und Diesel sind mir suspekt. Trotzdem sollte er Sparsam sein, die Kraftstoffpreise hier sind „mad“, anders kann man’s nicht bezeichnen. Daher sollte es ein 1600 cc sein.
Etwa Corolla, Focus, Jetta/Bora; in dieser Richtung etwas.

Kriterien die auch noch eine Rolle spielen, und mir leicht enigmatisch erscheinen, sind die Versicherungen. Soweit ich es verstehen konnte, bezahlt man weniger wenn man deutsche Autos kauft,…?

In diesem Zusammenhang spielt natürlich auch Kaufpreis und Verkaufspreis eine entscheidende Rolle.

Zuallererst musste ich feststellen das Autos in D unvergleichlich teurer sind. Aber ich will auch nach drei Jahren dass Auto schnell loswerden und keine großen Verluste haben.
Mein ihr ich sollte mich eher für einen VW entscheiden, dafür 3000 EURO mehr ausgeben. D. h. kann ich diese Differenz gegenüber einem Astra oder Co. Wieder beim Verkauf einholen?

Finanziell kann ich ca. 8000 aufbieten, plus monatlich 100 als Raten sind ebenfalls eingeplant.

P.S Auf dat.de habe ich eine Art equivalent zu NADA und kelley blue book gefunden. Kann ich mit den dort angegeben Preisen rechnen?

Hallo,

Trotzdem sollte er Sparsam sein, die Kraftstoffpreise hier
sind „mad“, anders kann man’s nicht bezeichnen. Daher sollte
es ein 1600 cc sein.

Mag sein, dass die Kraftstoffpreise hier hoch sind, aber genau das hält uns ja auch davon ab, dass hier Jeder soviele wertvolle Ressourcen einfach so verplempert… das musste mal gesagt werden. Nimm es nicht persönlich.

Etwa Corolla, Focus, Jetta/Bora; in dieser Richtung etwas.

Kriterien die auch noch eine Rolle spielen, und mir leicht
enigmatisch erscheinen, sind die Versicherungen. Soweit ich es
verstehen konnte, bezahlt man weniger wenn man deutsche Autos
kauft,…?

Die Versicherungsprämie hängt nicht vom Herkunftsland des Fahrzeugs ab - es soll ja keine Strafe sein, ein ausländisches Fabrikat zu fahren. Vielmehr hängt sie davon ab, wie häufig das Fahrzeug in Schäden verwickelt ist (Unfälle, Diebstahl, etc.) Somit kann man sich als Faustregel merken: Je öfter ein Auto auf der Straße zu sehen ist, desto teurer ist auch die Versicherung.

Aber es gibt auchnoch andere Faktoren: z.B. Fahren besonders viele Fahranfänger einen bestimmten Autotyp - wie z.B. den VW Golf oder Opel Corsa - so ist dies auch bei der Versicherungsprämie spürbar.

Und es spielt eine Rolle, wie alt Du selbst bist und wie lange Du Auto fährst (in Deutschland versichert), davon hängt es nämlich ab, wie viel Rabatt oder Aufschlag Du bezahlen musst.

In diesem Zusammenhang spielt natürlich auch Kaufpreis und
Verkaufspreis eine entscheidende Rolle.

Hier sollte ein Blick in Autobörsen helfen. Zum Beispiel:
http://www.autoscout24.de
http://www.faircar.de
http://www.mobile.de

Zuallererst musste ich feststellen das Autos in D
unvergleichlich teurer sind.

Das ist die Auswirkung des schwachen Dollars! Irgendwie halte ich die Autos in USA auch für sehr billig!

Mein ihr ich sollte mich eher für einen VW entscheiden, dafür
3000 EURO mehr ausgeben. D. h. kann ich diese Differenz
gegenüber einem Astra oder Co. Wieder beim Verkauf einholen?

Auch hier empfiehlt sich zumindest eine grobe Analyse der Autobörsen bzw. die Gebrauchtwagen-Preislisten im Internet, wonach sich der Wertverlust grob abschätzen lässt. Das kommt sehr auf das Fahrzeug an, man kann das pauschal nicht sagen.

Gruß
vergessen

Hi!

ich will mir ein Auto zulegen, da ich voraussichtlich die
nächsten vier Jahre in D bleibe.
Ich habe mich bereits ein bisschen umgeschaut, und konnte
feststellen dass ein Auto zu haben hier wesentlich ‚anders’
ist.

Das stimmt.
Auf den ersten Blick erscheint das alles hier sehr teuer. Aber:

  • die deutschen Autos wie z.B. VW Passat oder OPel Signum sind technisch den normalen US-Autos wie z.B. Chevrolet Cavalier u.s.w. technisch meilenweit voraus.
  • die Versicherungen hier decken üblicherwiese viel höhere Schäden ab.
  • man darf 250 Km/h fahren, wenn man will… :wink:

Daher bin ich ein bissel unsicher was ich kaufen soll, hoffe
um Vorschläge.

Dass einzige muss dass ich habe, das Auto muss Automatik
haben.

Für alles andere bin ich offen, obwohl ich einen Viertürer
begrüßen würde, cup-holder sollte auch sein (keine
Selbstverständlichkeit hier), und Diesel sind mir suspekt.
Trotzdem sollte er Sparsam sein, die Kraftstoffpreise hier
sind „mad“, anders kann man’s nicht bezeichnen.

Da hast Du recht. Die Benzinpreise sind ohnehin hoch und wurden in den letzten Jahren von der kommunistischen Bundesregierung mit einer Sondersteuer, der sog. „Ökosteuer“ zusätzlich belastet.

Daher sollte
es ein 1600 cc sein.
Etwa Corolla, Focus, Jetta/Bora; in dieser Richtung etwas.

Kriterien die auch noch eine Rolle spielen, und mir leicht
enigmatisch erscheinen, sind die Versicherungen. Soweit ich es
verstehen konnte, bezahlt man weniger wenn man deutsche Autos
kauft,…?

Das stimmt so nicht. Die Versicherungsprämien errechnen sich aus der Schadenshäufigkeit und den Reparaturkosten der einzelnen Modelle.

In diesem Zusammenhang spielt natürlich auch Kaufpreis und
Verkaufspreis eine entscheidende Rolle.

Klar.

Zuallererst musste ich feststellen das Autos in D
unvergleichlich teurer sind. Aber ich will auch nach drei
Jahren dass Auto schnell loswerden und keine großen Verluste
haben.

Gebrauchte Autos sind in D in der Tat im Verhältnis nochmal teurer als neue Autos verglichen mit der Situation in den USA.
Dies gilt allerdings nur für sog. „checkheftgepflegte“ Autos, die deutlich besser sind, als gebrauchte Autos in den USA. In D macht man üblicherweise alle 15-25.ooo Km eine Inspektion für 250 - 1000 Euro (je nach Hersteller und Modell). Dies trägt natürlich sehr zum technischen Erhalt des FAhrzeuges und somit zum Werterhalt bei.
In den USA habe ich festegestellt, fährt man einmal im Jahr zum Ölwechsel. Da ist der Wagen dann nach 6-7 Jahren Schrott. In d kann man 10-jährige Gebrauchtwagen höherer Klassen meistens guten Gewissens kaufen.

Mein ihr ich sollte mich eher für einen VW entscheiden, dafür
3000 EURO mehr ausgeben. D. h. kann ich diese Differenz
gegenüber einem Astra oder Co. Wieder beim Verkauf einholen?

Wenn Du neu kaufst, ja. Wenn Du gebraucht kaufst, sollte der Wagen vor Dir maximal 2 Besitzer gehabt haben.
Sonst ist der Wagen nur noch deutlich weniger wert.

Finanziell kann ich ca. 8000 aufbieten, plus monatlich 100 als
Raten sind ebenfalls eingeplant.

Also 8000 Euro Anzahlung plus 100 Euro monatlich?

P.S Auf dat.de habe ich eine Art equivalent zu NADA und kelley
blue book gefunden. Kann ich mit den dort angegeben Preisen
rechnen?

Du kannst auch unter http://www.schwacke.de nachsehen.

Meine Empfehlung für Dich ist ein VW Passat 1.8 Kombi (Station Wagon). Die gibt es mit Automatik. Achte darauf, dass der Wagen eine Air COndition hat. Das ist in D noch nciht selbstverständlich, beim Wiederverkauf jedoch ein großer Vorteil.

Hier zwei Beispiele:

http://www.mobile.de/SIDiBLF-ek6PP4Dp43BO44yNg-t-vaN…&

http://www.mobile.de/SIDiBLF-ek6PP4Dp43BO44yNg-t-vaN…&

Grüße,

Mathias

Ergaenzend
Ich will mir ein Auto zulegen, welches ich kurzfristig Sept. 2008 verkaufen will.
Hierzu habe ich folg. Modelle im Blick.

Bora/ Jetta (sind doch gleich?)
Astra
Focus
Corolla

Mazda 3
Primera

Baujahr 2001-2003
Reihenfolge spiegelt auch meine Neigung wieder, wobei pekuniäres pers. Vorlieben uebertrifft.