Autounfall

Hallo,

hatte vor etwa 4 Stunden einen Autounfall (50 km/h, frontal, vollschaden, bin nicht schuld). Jetzt tut mir logischerweise der Nacken weh (bis in den Rücken und in die Arme runter), habe leichte Kopfschmerzen und fühle mich schei***.

Leider hab ich morgen eine Klausur. Ich war schon beim Arzt, der nur getastet hat und mir Paracetamol empfohlen hat.

Was kann ich (außer schlafen) noch tun, damit es mir morgen besser geht und ich nicht so viele gedankenlose Tippfehler mache wie jetzt hier…
Wärme?
Baden?
oder nur Bett?

Morgen muss ich auch schon wieder für die nächste Klausur lernen. Kann ich mich irgendwie harmlos aufputschen?

Gruß
Tato

Hi Tato

Wärme?
Baden?
oder nur Bett?

Warm baden und dann ins Bett ist doch schonmal gut.
Wenn Du das Gefühl hast, das wäre jetzt das Richtige, dann wird das das Beste sein, denke ich.

Morgen muss ich auch schon wieder für die nächste Klausur
lernen. Kann ich mich irgendwie harmlos aufputschen?

Das würde ich nicht tun. Jetzt erstmal entspannen. Die Aufputsche kommt von alleine. (Nervosität vor der Klausur.)
Gruß,
Branden

Hallo,

hatte vor etwa 4 Stunden einen Autounfall (50 km/h, frontal,
vollschaden, bin nicht schuld).

Oh je… mein Beileid.

Jetzt tut mir logischerweise
der Nacken weh (bis in den Rücken und in die Arme runter),
habe leichte Kopfschmerzen und fühle mich schei***.

Dann hast Du wohl ein HWS-Schleudertrauma abbekommen und hoffentlich nichts, was Dir später dauerhaft Probleme machen wird. Allerdings verschwindet auch ein Schleudertrauma nicht von heute auf morgen. Auch wenn es Kacke aussieht - am Besten ist Ruhigstellung mit einer Halskrause. Erwarte aber nicht daß morgen alles gut ist. Es wird wahrscheinlich ein Weilchen dauern.

Leider hab ich morgen eine Klausur. Ich war schon beim Arzt,
der nur getastet hat und mir Paracetamol empfohlen hat.

Mehr kann man auch im Grunde nicht tun…

Was kann ich (außer schlafen) noch tun, damit es mir morgen
besser geht und ich nicht so viele gedankenlose Tippfehler
mache wie jetzt hier…

Nix. Bei einem Unfall erleidet man nicht nur direkte körperliche Verletzungen, sondern es rappelt einen extrem heftig durch und man IST einfach ziemlich durch den Wind nach so einem Ereignis.
Versuche zur Ruhe zu kommen und wenn Du dich heute früh nicht fit fühlst wird es kein Problem sein ein Attest zu bekommen damit Du dich zuhause erstmal beruhigen kannst. Es hat nichts mit „Weicheierei“ zu tun wenn man nach so einem Ereignis erstmal krankgeschrieben ist weil man sich erst wieder „sortieren“ muß.

Alles Gute,

MecFleih

Hallo MecFleih,

Oh je… mein Beileid.

Danke.
Ich hatte eine bescheidene Nacht, unruhig geschlafen, Träume vom Unfall, Herzrasen und mittlerweile fühle ich mich, als wenn 20 Elefanten über mich gelaufen sind.

Dann hast Du wohl ein HWS-Schleudertrauma abbekommen und
hoffentlich nichts, was Dir später dauerhaft Probleme machen wird.

Allerdings verschwindet auch ein Schleudertrauma nicht
von heute auf morgen. Auch wenn es Kacke aussieht - am Besten
ist Ruhigstellung mit einer Halskrause.

Der Arzt hat davon nichts gesagt. Er hat nur Paracetamol empfohlen, welches ich aber nicht genommen hab. Hilft ja auch nicht bei den Träumen und bei der Schlaflosigkeit trotz Müdigkeit.
Vielleicht fahre ich nachher noch mal bei ihm vorbei und hole mir eine Halskrause ab.

Versuche zur Ruhe zu kommen und wenn Du dich heute früh nicht
fit fühlst wird es kein Problem sein ein Attest zu bekommen
damit Du dich zuhause erstmal beruhigen kannst.

Ich fühle mich nicht wirklich fit, behaupte aber, den Stoff zu können. Jetzt muss es nur noch vom Kopf in die Hand…

Bis nachher, ich melde mich noch mal.

Gruß
Tato

Hallo Tato,

erst einmal wünsche ich dir gute Besserung!

Du solltest auf jeden Fall das ganze nochmal vom Arzt abklären lassen, am besten von einem Facharzt.

Ich hatte vor ein paar Jahre einen Unfall mit Schleudertrauma und habe jetzt noch mit den Folgen zu kämpfen. HWS-Syndrom, öfter Kopfschmerzen, Verspannungen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, etc.

Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber es ist besser, wenn du jetzt alles abklären lässt, damit du später nicht darunter zu leiden hast.

Alles Gute und viele Grüße

Phoebe

Hi Tato!!

Tja. wie schon geschrieben hast du ein HWS-Schleudertrauma. Ich bin in der Notfallmedizin beschäftigt und hatte letzen Donnerstag genau so einen Fall. Das ganze ist nichts tragisches aber es ist auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Das kann von Übelkeit bis hin zum Erbrechen gehen. Desweiteren können verstärkt Kopfschmerzen auftreten. Möglicherweise liegt auch eine Gehirnerschütterung vor.

iIch würde empfehlen einen Facharzt aufzusuchen und ein CT machen zu lassen. Es muß zwar nicht sein aber „Vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste“. Normalerweise müßtest du eine Halskrause tragen und versuchen den Kopf möglichst rughig zu halten.

Also mein Tipp:

Heute noch in die Uni-Klinik bzw. eine Klinik mit CT. Wenn da ein Nerv eingeklemmt ist, kann das bis hin zur Taubheit in den Armen führen.

Wie gesagt ich will dir da keine Angst einjagen, aber lass heute danach schauen!!!

Grüßle
Benny

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Hallo Leidensgenosse!

Mein Unfall liegt ein gutes Jahr zurück, hab vor einer roten Ampel falsch und zu stark abgebremst, Wagen brach aus ( hatte noch kein ABS-System) und schleuderte frontal an eine Mauer. Leide noch immer an den Folgen.
Geh unbedingt zum Chiropraktiker, es könnten wie bei mir, Wirbel rausgesprungen sein, was nicht sofort erkannt wird.

Der 2. Tag ist von den Muskelschmerzen der schlimmste. Du kannst nur den „Leichnahm“ pflegen. Die „Kräten“ schmerzen ca. 3 Wochen, aber dann wirds täglich besser.

Mir halfen auch Massagen und noch ca. 1O Dehnungen des Kopfes im Krankenhaus. Ein Physiotherapeut legte mir am Kinn ein „Halfter“ an, wodurch mit Hilfe eines Gerätes ( Traktionstisch) der Hals leicht lang gezogen wurde. War sehr angenehm.
Häng Dich, sobald es geht, an eine Tür, damit sich die Rückratstauchung durch Dein Eigengewicht etwas bessert.

Schmerzmittel nahm ich keine, auch wenn es nur schwer auszuhalten war. Man merkt ja sonst nicht, falls sich noch ein zusätzliches Wehwehchen einstellt. Ich war der Meinung, daß ich die Suppe auslöffle, die ich mir selbst eingebrockt habe.
Von meinen zu spät eingerenkten Wirbeln habe ich nun ein Stauungsgefühl in der rechten Hand, verbunden mit Kribbeln.
Solltest Du eine private Unfallversicherung haben, unbedingt sofort alles melden. Ich erhalte nun erst von ihr Schmerzensgeld.

Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gern.

Gute Genesung wünscht Dir
Rosa

Hallo,

hatte vor etwa 4 Stunden einen Autounfall (50 km/h, frontal,
vollschaden, bin nicht schuld). Jetzt tut mir logischerweise
der Nacken weh (bis in den Rücken und in die Arme runter),
habe leichte Kopfschmerzen und fühle mich schei***.

Leider hab ich morgen eine Klausur. Ich war schon beim Arzt,
der nur getastet hat und mir Paracetamol empfohlen hat.

Was kann ich (außer schlafen) noch tun, damit es mir morgen
besser geht und ich nicht so viele gedankenlose Tippfehler
mache wie jetzt hier…
Wärme?
Baden?
oder nur Bett?

Morgen muss ich auch schon wieder für die nächste Klausur
lernen. Kann ich mich irgendwie harmlos aufputschen?

Gruß
Tato

Hallo Tato,

Ich will dir jetzt keine Angst machen, aber es ist besser,
wenn du jetzt alles abklären lässt, damit du später nicht
darunter zu leiden hast.

… und auch um alle Ansprüche gegen den Unfallgegener geltend machen zu können.
Es ist ganz typisch daß man im ersten Unfallschock - der oft gar nicht bewußt wahrgenommen wird, man ist „ein bißchen aufgeregt“, findet es aber ansonsten nicht weiter schlimm und sagt daß alles OK wäre - nicht merkt wie sehr es einen doch erwischt hat. Das bezieht sich sowohl auf körperliche wie seelische Folgen.

Gerade HWS-Schleudertraumen und ähnliche „nicht gleich tödliche“ und nicht sichtbare Verschiebungen am Knochenapparat melden sich manchmal erst nach ein paar Stunden, während man zunächst noch beschwerdefrei war.

Auch vom Kopf her begreifen viele erst später so wirklich was da passiert ist. Natürlich weiß man daß man einen Unfall hatte, aber wie knapp es war oder daß man sich Gedanken über den Ablauf und die Einzelheiten macht, das kommt mitunter erst verzögert.

Und verzögert kommt dann auch, worauf ich eigentlich heraus will: Im ersten Moment ist den meisten nicht klar daß es juristisch einen großen Unterschied macht ob ein Unfall mit oder ohne Personenschaden abläuft und daß die Unfallfolgen, sowohl was die faktischen Kosten der Behandlung angeht wie auch was Schmerzensgeld, Verdienstausfall oder die Begleichung von Spätfolgen angeht, sehr entscheidend davon abhängen daß man alles perfekt dokumentiert und jede notwendige Behandlung und Untersuchung zur Absicherung vornehmen läßt.
Wenn Du in 3 Wochen zum Arzt gehst und sagst daß Dir seit dem Unfall die Hüfte weh tut behauptet die gegnerische Versicherung vielleicht einfach mal daß das nicht sein könne und nichts mit dem Unfall zu tun haben kann. Dann beweise Du mal das Gegenteil…

Also: spiel jetzt nicht den bescheidenen Helden, sondern laß ganz bewußt jedes Zipperlein untersuchen und dokumentieren!

Gruß,

MecFleih

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Hallo,

so, ich war vorhin im Krankenhaus. Mein Hausarzt hatte leider nicht auf, aber der hätte ohnehin nur abtasten können.

Der Arzt im Krankenhaus hat geröngt und nichts auffälliges feststellen können. Er meinte, die Bänder sind gedehnt. Eine Halskrause habe ich nicht bekommen, da diese seiner Meinung nach keinen Sinn macht.

Nun gut. Ich fühle mich jetzt wie ein großer Muskelkater - vom linken zum rechten Ellenbogen, von der Haarwurzel bis zum Ende der Rippen.

Die Klausur habe ich mitgeschrieben, war wohl soweit auch ok. Das Ergebnis bekomme ich ja erst später.

Gruß
Tato

Hallo Tato,

ich würde die schmerzenden Stellen mit Voltaren einreiben (lassen). Das hilft bei mir sehr gut gegen großen Muskelkater.

Viele Grüße

Anne

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Hallo Anne,

ich würde die schmerzenden Stellen mit Voltaren einreiben
(lassen). Das hilft bei mir sehr gut gegen großen Muskelkater.

Ich hab noch Trauma-Puren im Haus (Heparin-Natrium) - du hast mich grad daran erinnert. Steht zumindest auch drauf, dass es für Unfallverletzungen ist. Werde mich jetzt einreiben lassen *ahhh*

Gruß
Tato

Hallo,
so, ich war vorhin im Krankenhaus. Mein Hausarzt hatte leider
nicht auf, aber der hätte ohnehin nur abtasten können.
Der Arzt im Krankenhaus hat geröngt und nichts auffälliges
feststellen können. Er meinte, die Bänder sind gedehnt. Eine
Halskrause habe ich nicht bekommen, da diese seiner Meinung
nach keinen Sinn macht.

Ja, heute bekommt man nicht immer eine Halskrause (die Muskeln
im Genick bilden sich zu schnell zurück. Ende vom Lied: Die
Muskelm müssen durch gezieltes/langwiriges Training wieder auf-
gebaut werden). Eine Halskrause nutzt man, wenn überhaupt, nur noch
phasenweise, wenns tagsüber zu schlimm wird.

Nun gut. Ich fühle mich jetzt wie ein großer Muskelkater - vom
linken zum rechten Ellenbogen, von der Haarwurzel bis zum Ende
der Rippen.

Willkommen im Club.
Halte die betroffenen Stellen warm (mir taten Lichtherapie und
Biosauna sehr gut)

Die Klausur habe ich mitgeschrieben, war wohl soweit auch ok.
Das Ergebnis bekomme ich ja erst später.

Ich wurde im Akutfall gar nicht zur Prüfung zugelassen.
Nicht nur, dass die Arbeitshaltung anstrengend ist; du bist auch
meist nicht fähig, dich dauerhaft auf deine Arbeit zu konzen-
trieren. Besorg dir ein Attest. Falls du die Prüfung verhauen hast,
so hast du eventl die Möglichkeit, die Prüfung zu wiederholen.

Gruß

*alles-Gute-wünsch*

Tato

D

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Hallo Tato,

ich bin mir nicht ganz sicher, aber Heparin - war das nicht gegen Blutergüsse? Voltaren hilft mir bei Muskelkater sehr gut und zwar fast sofort. Wenn ich beim Sport war und merke, es war viel zuviel, reibe ich die Stellen ein und der Muskelkater bleibt aus. Manchmal vergesse ich dabei Stellen, die nicht sofort geschmerzt haben (geringere Belastung). Dort habe ich dann am nächsten Tag Muskelkater, aber die behandelten Stellen sind schmerzfrei. Die kleinste Tube gibt es für 5-6 Euro in der Apotheke.

Viele Grüße

Anne

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