Avis aneinanderhängen

hallo mal wieder!
es geht um echtzeit-aufnahme unter win98se und die folge-probs:
meine tv-capturing software (v. terratec) hat leider große probleme, direkt in divx aufzuzeichnen. ich bin daher gezwungen, in mpeg2 (mit windvr) aufzunehmen, wo bei spielfilmen meist 2 große dateien angelegt werden (ab 4gb wird gesplittet).
diese würde ich nach encoding mit vidomi dann natürlich gerne zusammenfügen, das scheitert aber sowohl mit virualdub (meldung: „the video streams have different data formats“), als auch mit aviedit („the video streams must have the same frame size“).
beide dateien werden natürlich mit exakt gleichen einstellungen aufgenommen und kodiert…
weiß wer, wo da das problem liegt und wie es zu lösen wäre?

greetings
bernd

Hallo Bernd,

zusammenfügen, das scheitert aber sowohl mit virualdub
(meldung: „the video streams have different data formats“),

Das Problem ist einfach (aber speicherintensiv):
Lade einen Film, stelle Audio und Video auf „Direct stream copy“ und stelle unter „Video, Frame Rate“ „Change to: 25“ ein (wirst sehen, die steht bei der Terratec-Karte auf ca. 24.98). Jetzt lässt du das File neu schreiben (F7). Mit dem 2. Teil genauso. Dann lädst du wieder das erste Stück und hängst Teil 2 dran und lässt wieder mit F7 das komplette Stück schreiben. (Die Originale kannste ja nach jedem Durchgang löschen).

Was die 4 GB betrifft: Für Video-Bearbeitung empfiehlt sich Win2000 oder XP, jeweils mit NTFS. Damit gibts keine Grenze mehr.

Gruß, Markus

Moin

beide dateien werden natürlich mit exakt gleichen
einstellungen aufgenommen und kodiert…

Bei Mpeg stellt man i.d.R. nur einen Richtwert für die Bitrate ein. Was genau nachher rauskommt ist von den Daten und der Geschwindigkeit des Rechners abhängig.

weiß wer, wo da das problem liegt und wie es zu lösen wäre?

Je nach Decoder kann man umstellen auf eine fixe Konstante Bitrate.

(wenn du direkt in Virtual aufnimmts und den das Spliten machen lässt (Spil Drives einstellen) spielt die Bitrate keine Rolle. Weis auch nicht wieso…)

Das mit dem: „grössere Dateien unter NTFS“ hat einen Nachteil: avi hält nach 4 GB auf, egal ob die Datei grösser ist oder nicht. „.mpeg“-Dateien könnten gehen.

cu

Nachfrage 4 GB

Das mit dem: „grössere Dateien unter NTFS“ hat einen Nachteil:
avi hält nach 4 GB auf, egal ob die Datei grösser ist oder
nicht. „.mpeg“-Dateien könnten gehen.

Ich nehme ohne Probleme AVIs bis über 13 GB auf, in DivX (Ton allerdings unkomprimiert).
Klappt wunderbar, wo ist das Problem?
Dass AVIs mal auf 4 GB begrenzt waren, ist mir bekannt, aber ich arbeite ständig mit AVIs weit über 10 GB.
Die 4 GB-Grenze ist heute wohl doch im FAT-Dateisystem begründet, oder?
Gruß, Markus

PS: Danke für deine Hilfe damals, meine Terratec nimmt jetzt 1A auf! :smile:

es wäre ja…
…zu schön gewesen…

hallo markus,
leider ist das wohl nicht so einfach, denn wenn ich dies aufrufe:

copy" und stelle unter „Video, Frame Rate“

findet sich dort schon „current 25.000 fps“.
weil zwar fünfundzwanzigtausend eigentlich nicht sein kann, wunderte ich mich darüber, dass die amis anscheinend drei stellen hinter dem komma notieren- aber seis drum, wenn’s nichts zu ändern gibt, schadet ein versuch ja nicht, also:

„Change to: 25“ ein

resultat: gleiche fehlermeldung wie vorher…

(wirst sehen, die steht bei der Terratec-Karte auf ca. 24.98).

da hätt ich eine frage: gibt es in der terratec-eigenen software irgendwo einen punkt wo man das checken kann? ich dachte bislang, das geht über den codec…
(ansonsten wie gesagt, scheinen 25 eingestellt zu sein)

greetings
bernd

Kopfkratz
Moin

Ich nehme ohne Probleme AVIs bis über 13 GB auf, in DivX (Ton
allerdings unkomprimiert).
Klappt wunderbar, wo ist das Problem?

Eigentlich werden die avi’s von dem Decoder mit 32 Bit addressiert => 4 GB max. Es ist mir neu dass DviX das anders macht, teste das bei Gelegenheit mal.

Hatte mal 5GB auf NTFS unkomprimiert aufgenommen. Das Aufnehmen war nicht das Problem, obwohl im Log von Virtual was von wegen „32-Bit-Grenze beim Treiber gefunden“ stand. Und das Resultat liess sich tatäschlich nur bis zu 4 GB Grenze abspielen, dann kam eine Fehlermeldung. Hatte nachgeforscht und eine Aussage im Sinne: „avi ist auf 4GB begrenzt“ in einer FAQ bei Adobe gefunden. Dass das codec-abhängig sein soll ist mir neu…

Die 4 GB-Grenze ist heute wohl doch im FAT-Dateisystem
begründet, oder?

Ja, da gibts auch noch eine, wegen der Datei-API von win9x.

PS: Danke für deine Hilfe damals, meine Terratec nimmt jetzt
1A auf! :smile:

*g* bitte.

cu

mal sehen
moinmoin,

Bei Mpeg stellt man i.d.R. nur einen Richtwert für die Bitrate
ein. Was genau nachher rauskommt ist von den Daten und der
Geschwindigkeit des Rechners abhängig.

das könnte eine erklärung für das unten berichtete phänomen sein. endgültiger test kostet aber leider etwas zeit. muss anscheinend eine datei sein, die die 4gb-grenze sprengt…

(wenn du direkt in Virtual aufnimmts

würd ich sehr gern: geht aber nicht wegen philips chipsatz/wdm-treibern.

thx anyway
bernd

decoder
moinmoin,
sorry, wenn ich jetzt dumm frage:

Bei Mpeg stellt man i.d.R. nur einen Richtwert für die Bitrate
ein.

du meinst mpeg 2?

Je nach Decoder kann man umstellen auf eine fixe Konstante
Bitrate.

decoder- ein thema, mit dem ich mich ehrlich gesagt noch nicht so konkret beschäftigt habe. heißt hier bearbeitungssoftware (a la virtualdub oder vidomi)?
egal wie- ich hab mal versucht, da ran zu kommen: bei vidomi gibt es für alle codecs die option, bereiche für die bitrate anzugeben. habe maximum und minimum testhalber auf gleichen wert gesetzt (900) und siehe: die bearbeitung von einer stunde mpeg-material (3,98gb) dauert dann 8 stunden (kein witz!).
das kann’s doch nicht sein…

thx anyway
bernd

Moin

Bei Mpeg stellt man i.d.R. nur einen Richtwert für die Bitrate
ein.

du meinst mpeg 2?

gilt für mpeg im Allgemeinen also i.M. für 1-8. (über 4 ist noch nix brauchbares veröffentlicht worden, 8 ist Stand der Forschung)

so konkret beschäftigt habe. heißt hier bearbeitungssoftware
(a la virtualdub oder vidomi)?

Die arbeiten alle im encoder/decoder zusammen. deshalb sollte man ja codec’s installieren bevor man die Bearbeitungssoftware installiert.

habe maximum und minimum testhalber auf gleichen
wert gesetzt (900) und siehe: die bearbeitung von einer stunde
mpeg-material (3,98gb) dauert dann 8 stunden (kein witz!).

Das Prog bricht die codierung ab wenns merkt dass die max.-mini-Bedingungen nicht mehr erfüllt werden und startet dann ein paar Frames führer einen neuen Versuch mit leicht anderen Vorgaben an den En/decoder. 8 Stunden für 4 GB sind da kein schlechter Wert.

Wenn du eine abs. fixe bitrate haben willst nimm „uncompressed“. Alles andere hat leichte Schwankungen. (Mpeg hat grössere als die anderen, aber wirklich abs fixe hat einer)

cu

puh…
moinmoin,
soviel mal wieder zum thema multimedia:

anderen Vorgaben an den En/decoder. 8 Stunden für 4 GB sind da
kein schlechter Wert.

…da muss ich meine kiste dann 3 nächte laufen lassen, bis die aufnahme von star wars fertig kodiert ist. praktikabel nenn ich was anderes. (irgendwie muss ich doch noch das echtzeit-capturing in divx gebacken kriegen…)

thx anyway
bernd

Moin

…da muss ich meine kiste dann 3 nächte laufen lassen, bis
die aufnahme von star wars fertig kodiert ist.

*g* auch Pro7 aufgenommen, gelle ?

(irgendwie muss ich doch noch das
echtzeit-capturing in divx gebacken kriegen…)

gibt ihm mehr Spielraum für die Bit-rate und benutz ein Tool das automatisch mehrere Dateien anlegt. Mein XP1700+ mit 3/4 GB RAM und einer realtiv schnellen Platte braucht 90-110 min für den 1. (nach Datum sortiert) Teil (virtual). Dabei lass ich ihm aber viel Spielraum und kodiere von MPEG4-V3 (6 GB in Dateien zu 1.9GB ) zu MPEG4-V2 (699.9MB).

cu