mal unabhängig davon, dass der AWD von einigen Seiten sehr kritisch betrachtet wird:
Weiss jemand, wie die Ausbildung, bzw. Tätigkeit als AWD Berater abläuft? Bekommt man einen festen Bestand, erhält man bei der Akquise von Kunden Unterstützung durch die Firma? Wie ist das Entlohnungssystem aufgegbaut?
mal unabhängig davon, dass der AWD von einigen Seiten sehr
kritisch betrachtet wird:
Weiss jemand, wie die Ausbildung, bzw. Tätigkeit als AWD
Berater abläuft? Bekommt man einen festen Bestand, erhält man
bei der Akquise von Kunden Unterstützung durch die Firma? Wie
ist das Entlohnungssystem aufgegbaut?
vor ca. 3 jahren habe ich mir den Betrieb mal angesehen (sagte, ich würde mich interessieren, mit ihne zu arbeiten).
Das ergebnis war eine Katastrophe. Da hat man ohne eine ausahl (so sah es zumindest aus) jeden eingeladen, hat dann von ausbildung geschwafelt. Waren aber nur Anlernkräft, die den „Unterricht“ machten. sprachen von Betriebswirtschaft und Volkwirtschaft… und wussten nicht mal, wie man das Wort schreibt. Einen Bestand bekommst Du nicht. Den musst Du Dir selbst erarbeiten. Mir wurde empfohlen, ich sollte mal in der Verwandschaft wühlen. Toll! Das schlimmste, was man empfehlen kann! Die Provisionszahlungen waren eine Unverschamtheit. Klar, da wurde ja auch nach dem Zuhälterprinzip ein Rattenschwanz von Mitnutznießern ernährt.
Unabhängig? nein, es sind einige, wenige Gesellschaften, die verkauft werden dürfen.
Mein damaliges Ergebnis: von der Zusammenarbeit abzuraten.
Es gibt bessere Möglichkeiten, in das Versicherungsgeschäft einzusteigen. Mache es so wie Marco. schließe Dich einem makler an. Der bringt Dir das nötige Rüstzeug bei. Du verdienst auch noch anständig. kannst alle Gesellschaften anbieten und brauchst Dich nicht dumm anreden lassen: „für so eine Firma arbeiten Sie?“.
Ich weiß nicht, wie AWD es geregelt hat mit der Scheinselbständigkeit. Von der Art her würde ich sagen : Scheinselbständiger.
Grüße
Raimund
vor drei Jahren war der AWD auch noch ein Strukturvertrieb.
Inzwischen machen die einen auf „Makler“. Angeblich wollen die Jungs nur noch gute Leute selektieren und diese dann ausbilden…
Ich meine, daß ein Strurturvertrieb immer einer beleibt.
Die Möglichkeit mit dem Makler finde ich auch besser.
Gruss
Christian
P.S. Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem „Berater“ der HMI. Das war echt lustig (für mich). GoldenFuture muss ich haben!!!
Hallo Christian
darf ich mal ein Pauschalurteil abgeben?
Strukturvertriebe sind nur für einen von Vorteil: den oberen des Vertriebes.
das Nachsehen hat der Kunde und der „Berater“ in den ersten 4 Strukturstufen.
Die WVG (Würzburg) hatte eine für den Berater kostenpflichtige Ausbildung. Mit Abschlussdiplom. Sollte gleichwertig mit einem Studium mder Betriebswirtschaft und der Volkwirschaft sein. Weißt Du was das war? Ein ehemaliger Schiffsteward, der auf Kundenberatung (Kapitalanlagen) umgesattelt hatte, hielt Selbstbweihräucherungsvorträge. Dazu zwischendurch Hurra-Einlagen nach US-Muster.
Grüße
Raimund
vor drei Jahren war der AWD auch noch ein Strukturvertrieb.
Inzwischen machen die einen auf „Makler“. Angeblich wollen die
Jungs nur noch gute Leute selektieren und diese dann
ausbilden…
Das sagt ihnen ja auch der Kapitalgeber… die wollen ja keine Klagen haben und somit eine schwindsüchtige Aktie
Aber letztendlich wird meiner Erfahrung nach immer noch das eingestellt, was nicht bei 3 auf dem Baum ist.
Neulich wurde mir ein Kommentar zugetragen…
Wieso lernt er 3 Jahre Versicherungskaufmann? Das habe ich in 3 Wochenendseminaren gelernt. *schmunzel*
Weiss jemand, wie die Ausbildung, bzw. Tätigkeit als AWD
Berater abläuft? Bekommt man einen festen Bestand, erhält man
bei der Akquise von Kunden Unterstützung durch die Firma? Wie
ist das Entlohnungssystem aufgegbaut?
Hier ist alles auf Eigenaquise ausgelegt… du behältst dann zwar deinen Bestand, aber letztendlich fängst du bei 0 an.
Das Entlohnungssystem funktionierte bisher derartig, dass du eigentlich bemüht bist, neue Leute zu werben, damit diese verkaufen… je mehr Leute unter dir arbeiten, desto mehr Beteiligungsprovision erhältst du.
Der von Raimund beschriebene Rattenschwanz eben
Falls es für dich gilt, kannst dich ja mal separat per Mail melden. Kann dir dann ja vielleicht eine Bewerbungsadresse geben.
auch ich habe es bei dem Laden einmal ein halbes Jahr ausgehalten (hatte in der Zeit 800 Märkerchen Provision verdient). Inzwischen kann ich jedes Verkaufsgespräch mit ein bisschen Mathe (Niveau Abi) zerpflücken.
Es geht (vieleicht auch nur ging?) darum, möglichst langlaufende Verträge (KLVs, geschlossene Immobilienfonds oder BSVs zu verkaufen).
Die Schulung bestand darin die Verkaufsgespräche zu lernen. Zu der damaligen Zeit konte ich als ‚Berater‘ gar nicht die Risiken des favorisierten Immobilienfonds beurteilen, sollte aber Abschlüsse machen, was mir glücklicherweise nicht gelungen ist. Meine Kollegen hatten ein halbes Jahr damit zu tun die Finanzierung dieses Fonds rückabzuwickeln (hatten Sie nicht nötig, aber es waren ja Kumpels, denen sie das verkauft hatten) ud sie mußten die Provision zurückzahlen.
Wie gesagt ich hatte Glück.
Die Zeit in dem Laden hat mir aber dennoch genutzt (auch wenn es zu teuer war (siehe Zeitinvestition gegen Ertrag)), da ich jetzt weiß, wie man gegenüber Kunden nicht auftreten sollte.
Ciao
Uwe
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gestern stand in der Gazette, dass der (gut beratende?) Mitarbeiter des Allgemeinen Wirtschaftsdienstes jmd. so gut beraten hat, dass dem Beratene jetzt einen Schadensersatz von 65.000 DM zugesprochen wurde, weil über die empfohlenen Fonds nicht hinreichend beraten wurde.
Stellt sich mir nur die Frage, wieso in der Meldung nicht AWD stand…
Vielleicht wollten die Kapitalgeber keinen allzu deutlichen schlechten Leumund?