Nehmen wir mal folgendes an:
Ein Azubi (3. Lehrjahr in der Gastronomie) plant im Februar seinen Urlaub für das gesamte Jahr (Im Urlaubsplan beim Chef eingetragen) 1x5 Arbeitstage im April, 1x5 Arbeitstage im Juni und 1x14 Arbeitstage im September zusammenhängend.
2 Tage vor Urlaubsantritt im April bekommt er mitgeteilt vom Chef, der Urlaub wird nicht genehmigt zuviel zu tun.
Azubi knurrt nimmt es aber so hin, denkt: „Hab ich halt im Juni Urlaub.“
Im Juni 3 Tage vor Urlaubsbeginn teil der Chef dem Azubi mit das er seinen Urlaub nicht nehmen kann da unerwartet mehr Arbeit zu bewältigen ist.
Azubi ärgert sich nimmt es aber so hin.
Im August fragt der Azubi den Chef ob er im September den Urlaub bekommt er möchte mit seiner Freundin verreisen und die Reise buchen. Der Chef vetröstet ihn mit den Worten: „Da reden wir drüber wenn es soweit ist.“ Der Azubi bleibt hartnäckig und will eine Antwort. Darauf der Chef: „Dann mußt du halt buchen.“
Der Azubi tritt Anfang September wie geplant seine Reise an (innerhalb Deutschlands). Nach 4 Tagen ruft ihn sein Chef auf dem Handy an mit folgenden Wortlaut: „Du mußt morgen arbeiten, es haben sich zwei Mitarbeiter krank gemeldet, es ist ein Arsch voll Arbeit hier. Da kannst du nicht Urlaub machen und dir die Eier schauckeln. Morgen früh um 8:00 Uhr erscheinst du zur Arbeit.“ Der Azubi versucht seinen Chef klarzumachen, das er nicht zu Hause ist und mindestens 8 Stunden braucht um heim zu fahren. Er weigert sich auch die zusätzlichen Kosten zu übernehmen die ihm dadurch entstehen. Der Chef bleibt dabei er habe dann halt nicht am nächsten Tag sondern am übernächsten Tag zu kommen, da habe er genug Zeit nach Hause zu fahren.
Anmerkung:
Durch Mehrarbeit hat der Azubi außerdem noch 185 Überstunden angesammelt und den voher nicht genehmigten Urlaub für den Rest des Jahres.
Wie müßte der Azubi sich verhalten?
MfG
unverkennbar