Azubi kündigung

Kleiner Betrieb 3 Leute: Chef, 400€-Kraft und azubi als EHkfm. Der Betrieb ist sowohl delikatessengeschäft als auch Bistro.
Der Azubi ist 30 und hat früher als Koch gearbeitet. Kocht auch hier lieber als alles andere.
Chef kann nicht mehr bezahlen und setzt 400€-Kraft auch 160 und kann Azubi nicht mehr bezahlen.
Azubi ist einsichtig, möchte aber auf gar keinen Fall ausbildung woanders fortsetzen. Will lieber eine Kochprüfung machen.
Chef will versuchen laden zu retten. Wie soll er sich im Falle Azubi verhalten?

Er sollte sich an die zuständige Kammer bei der der Vertrag geschlossen wurde, wenden. Ein Azubi als Einzelhandelskaufmann kann doch keine Kochprüfung machen. Auch die Ausbildungsvergütung streichen od. kürzen dürfte auch nicht zulässig sein.

Achtung Ironie…
Hallo

Azubi ist einsichtig, möchte aber auf gar keinen Fall
ausbildung woanders fortsetzen. Will lieber eine Kochprüfung
machen.

**Gute Idee.

Der Arbeitsmarkt sucht händeringend Leute, die mit 30 noch ihre Ausbildung schmeißen und irgendwelche Kochprüfungen gemacht haben…**

*Ironie aus*

Vielleicht sollte man sich mit 30 mal darüber Gedanken machen, daß man in einigen Sparten bei Bewerbungen bereits aufgrund des Alters aussortiert wird. Das wird nicht weniger. Und wenn man dann mit 40 oder 50 ohne „richtige“ Ausbildung und einem verkorksten Lebenslauf bei der ARGE mit dem Fallmanager überlegt, warum das alles so gelaufen und hoffnungslos ist, sollte man innerlich die Uhr noch mal mindestens 10 Jahre zurückdrehen, wenn man die Antworten finden will. Aber das ist natürlich mangels persönlicher Kenntnis um die fiktive Person rein spekulativ.

Gruß,
LeoLo

Guten Tag Leo,

gut gekonntert, hilft aber in dem Fall nicht weiter.
Der Azubi brüstet sich mit einem „Peter-Pan-Syndrom“ und verhält sich auch so. Er ist einfach nicht tragbar. Die Frage ist, muss ein kleines Geschäft ihn weiter beschäftigen, wenn es kurz vor der Pleite steht und durch so einen Azubi garantiert nicht da raus kommt?

**Gute Idee.

Der Arbeitsmarkt sucht händeringend Leute, die mit 30 noch
ihre Ausbildung schmeißen und irgendwelche Kochprüfungen
gemacht haben…**

*Ironie aus*

Vielleicht sollte man sich mit 30 mal darüber Gedanken machen,
daß man in einigen Sparten bei Bewerbungen bereits aufgrund
des Alters aussortiert wird. Das wird nicht weniger. Und wenn
man dann mit 40 oder 50 ohne „richtige“ Ausbildung und einem
verkorksten Lebenslauf bei der ARGE mit dem Fallmanager
überlegt, warum das alles so gelaufen und hoffnungslos ist,
sollte man innerlich die Uhr noch mal mindestens 10 Jahre
zurückdrehen, wenn man die Antworten finden will. Aber das ist
natürlich mangels persönlicher Kenntnis um die fiktive Person
rein spekulativ.

Gruß,
LeoLo

1 „Gefällt mir“

Hallo

Also erfolgt die Frage aus Sicht des AG? Ok.

Wirtschaftliche Schwierigkeiten sind kein ausreichender Grund für eine Kü außerhalb der Probezeit. Das bestehende Ausbildungsverhältnis muß noch ordnungsgemäß zu Ende geführt werden. Man kann natürlich immer versuchen, mit der IHK eine Lösung zu finden. Wie lange ist es denn noch? Ich weiß nicht, ob das Arbeitsamt evtl wegen drohender Arbeitslosigkeit einen Zuschuss gibt, damit der Azubi nicht bald dort auf der Matte steht. Vielleicht bei der AfA auch einmal nach Lösungsansätzen fragen. Einziger Ausweg wäre sonst die einvernehmliche Aufhebung des Ausbildungsverhältnisses. Danach kann der Ex-Azubi machen was er will. Auch für Glöckchen kochen… :wink:

Gruß,
LeoLo

tja… alles ganz schön schwierig… trotzdem vielen Dank

1 „Gefällt mir“