ich schreibe z Z. meine B.A.-Arbeit und werde übermorgen abgeben… Ich schreibe im Fach Geschichte. Ich habe einige Sekundärquellen auf English, die auf Primärquellen Dokumente, Edikte, Urkunden hinweisen. Mein Prof meinte, dass wenn ich eine Urkunden etc. zitieren möchte, nenne ich zuerst die Urkunde, wo sie steht etc. und anschließend schreibe ich dahindet NACH:frowning:Sekundärliteratur, S…)
Dies habe ich dann an einigen Stellen gemacht. Muss ich dann im Literaturerzeichnis auch die Primärliteratur angeben? oder nicht?
Wenn du die SEKUNDÄRLITERATUR zitiert hast, also das, was der Autor zur Urkunde mit max. 1-2 Sätzen aus ihr selber sagt, kommt das für gewöhnlich (!!! nur dein Betreuer weiß es mit sicherheit) unter Sekundärliteratur.
Wenn du aber die URKUNDE oder wasauchimmer zitierst, sie aber eben nicht im Original vorliegen hast sondern zitiert durch X, dann arbeitest du ja eigentlich nur mit der Übersetzung etc. der Urkunde selbst und benutzt die Sekundärliteratur drumrum in diesem Falle nicht. Daher kommt das unter Quellen oder Primärliteratur (je nachdem wie ihr das nennt) und zwar so, wie es dir gesagt wurde: Erst die Angabe für die Urkunde, dann: Nach: x.
NATÜRLICH muss jede Literaturangabe, die im Text steht, auch im Literaturverzeichnis stehen!
ALLE Literatur die du für deine Arbeit verwendest muss im Literaturverzeichnis stehen, auch wenn du Abbildungen moppst, kommen die Quellen dafür in ein Abbildungsverzeichnis.
Und das „nach“ ist doch eine völlig normale Angabe. Hast du in deinem gesamten Studium nie aus einem Sammelband, einer Zeitschrift oder einer Anthologie zitiert? Da schreibt man doch auch Autor, „Titel“, in: X
Und mit Urkunden verfährst du genauso, ob da jetzt „in“ oder „nach“ steht, ist vollkommen nebensächlich. Du solltest dich da aber an deine Vorgaben halten, weil z.B. übersetzte Urkunden ja auch immer einen Teil Interpretation des Übersetzers beinhalten, und das interpretieren manche Dozenten gerne in ein „nach“ hinein.