unsere Kleine (9 Monate) war noch bis vor kurzem eine totale Wasserratte, die gar nicht aus der Badewanne herauszubekommen war. Dann hatte sie über Silvester eine Bronchitis, weswegen sie eine gute Woche nicht gebadet wurde, und seither ist sie nicht mehr ins Wasser zu bekommen. Wir haben schon Verschiedenes versucht: Alleine, mit Schwester, mit Mutter. Sie verzieht das Gesicht sobald die Füße ins Wasser getaucht werden. Dagegen planscht sie sehr gern mit den Händen darin (Wir baden die Kinder in der Wanne der Dusche, sie steht davor und platscht mit den Händen ins Wasser). Hat jemand sowas auch schon mal erlebt?
Was sollte man nun tun? Einfach rigoros trotzdem baden? Nicht mehr baden, nur noch waschen? (Waschen ist problemlos). Öfter versuchen? Oder seltener versuchen? Es wäre schon schön, wenn sie sich wieder ordentlich baden ließe, da dies das Haarewaschen sehr erleichtern würde (sie hat schon ganz schön viele lange Haare). Am Schaum kann es übrigens nicht liegen, wir waschen die Haare bislang nur mit klarem Wasser.
Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen.
Kinder sind manchmal merkwürdig!
Hi Bianca,
meine Nichte hatte letztens so nen Anfall, aus heiterem Himmel ging schon beim Wort Baden die Sirene los… Also wurde das Kind bis auf weiteres mit dem Waschlappen (was wiederspruchslos funktionierte) gewaschen.
Aber Tante hat dann zufällig Badefarben von Tinti gefunden. Und seid dem kriegt man sie nicht mehr aus dem Wasser… und sie ist schon immer ganz gespannt wenn die Tante kommt und was sie diesesmal dabei hat… (hach ist das schön wenn man Tante ist und die Kleinen von vorne bis hinten verwöhnen kann
Allerdings ist meine Nichte schon 3 Jahre alt (was vor komischen Anfällen nicht schützt) und ich weiß nicht, ob die Farben für ein 9 Monate altes Kind geeignet sind (meiner Nichte haben sie jedenfalls nicht geschadet !?
Was sollte man nun tun? Einfach rigoros trotzdem baden? Nicht
mehr baden, nur noch waschen? (Waschen ist problemlos). Öfter
versuchen? Oder seltener versuchen?
Am besten nicht drum kümmern, dann geht es am schnellsten vorbei.
Praktisch meine ich damit: Eben eine Zeit lang nicht mehr baden, auch gar nicht versuchen, und zwar genau so lange, wie das Problem schon besteht, und noch ein bisschen länger. Wenn es seit Sylvester ist, also ca. 4 Wochen völlig damit in Ruhe lassen.
Und dann nicht „wieder“ baden, sondern irgendetwas anders machen, so dass das Baden irgendwie ein völliger Neuanfang ist. Vielleicht eine andere Person badet das Kind, oder das Kind badet woanders in einer anderen Wohnung oder so. Nach meiner Theorie müsste das so schmerzlos klappen.
Das ist aber jetzt keine 1000 Mal getestetet Methode, es ist tatsächlich auch ein bisschen Theorie dabei.
Möglicherweise ist es auch besser, wirklich gar nichts zu machen und einfach darauf zu warten, bis das Kind von alleine wieder baden will.
Natürlich wird es auch klappen, wenn man das Kind einfach frisch beherzt mit ins Wasser nimmt, und das Quengeln bzw. Schreien gleichmütig erträgt. Dann muss man aber fest davon überzeugt sein, dass das Kind nach kurzer Zeit kein Problem mehr haben wird mit dem Baden. Wenn man nur den geringsten Zweifel hegt, sollte man das nicht tun.
Ist es denn sicher, dass da ein Zusammenhang mit der Bronchitis besteht? Kann das Kind auch ein unangenehmes Erlebnis beim Baden gehabt haben? Oder wird es nie von jemand anderem gebadet als von dir?
Ich erinnere mich gut dass meine Mutter mich (ein wenig älter, soweit erinnern geht auch nicht XD) halb ersäuft hat vor lauter Fürsorge.
Das kenne ich auch von anderen Müttern jüngeren Semesters.
Da wird den Kindern schonmal mit der Brause ins Gesicht gespült, sie verschlucken sich oder husten und können es vor lauter Wasser nicht äußern. Und das wie gesagt, bei ein wenig älteren Kindern.
Wenn das früh los geht, kann ich mir vorstellen dass es ihr nicht so passt, gebadet zu werden. Also eventuell mal drüber nachdenken ob da was sein könnte.
Ansonsten gibt es manchmal auch so Anfälle von „Badefäule“ (so nenn ich das), das hatten zwei meiner Cousins, nachdem sie (nicht gleichzeitig) krank waren war es im Bett und Schlafanzug so gemütlich, dass dieses Ausziehen, Baden, Anziehen, „Lästig“ oder „Aufwendig“ für sie war.
Sie verzieht das Gesicht sobald die Füße ins Wasser getaucht
werden.
Verzieht sie nur das Gesicht oder wehrt sie sich richtig?
Vielleicht hilft es ja, sie eindach mit zu nehmen, wenn sie dann nur ein bißchen quäckt und bald wieder aufhört, ansosnsten ist davon dringend ab zu raten!
Ansonsten nicht zwingen. Vielleicht kommt die Lust ja bald von selber wieder und sie steigt zu ihren Geschwistern oder zu ihren Eltern in die Wanne.
Das mit den Tinti Badefarben find ich eine klasse Idee.
Oder mal ins Schwimmbad gehen, wie isses denn da?
Ansonsten schaden große Abstände beim baden nix.
Mein Sohn hatte so eine Phase mit etwa einem guten Jahr. Er wollte von einem aufs andere Mal partout nicht mehr ins Wasser und hat sich mit Händen und Füssen gewehrt.
Wir haben dann erstmal eine Pause gemacht und ihn eine ganze Weile nicht gebadet. Sauber bekommt man die Lütten ja auch so. In eurem Fall vielleicht einfach mit einem feuchten Waschlappen über die Haare rubbeln?
Bei uns kam die Lösung ganz unerwartet…mein Mann hatte den Kleinen mit Klamotten in die leere Wanne gestellt, ich weiss nicht mehr genau, wieso. Da hat sich Nicki dann an diesem Knopf zu schaffen gemacht, der fürs Umschalten zwischen Wasserhahn und Duschkopf da ist. Dabei lief aus dem Wasserhahn ein ganz dünnes Rinnsal. Das fand Nicki super interessant.
Beim nächsten Mal haben wir den Wasserhahn selbst angemacht, auch wieder das Kind komplett angezogen. Es lief nur ganz wenig Wasser, und wir haben auch den Ablauf offen gelassen, so dass es wirklich ganz zwanglos war.
Das Ganze steigerte sich dann, bis Nicki irgendwann samt Windel und Body in der halbvollen Wanne planschte
Seitdem liebt er die Wanne wieder. Nur den Kopf nass machen zum Haare waschen, das hasst er sehr.
Meiner Meinung nach sollte man die Zwerge nicht zwingen, in die Wanne zu gehen. Es gibt keine Notwendigkeit dazu, und man merkt ja deutlich, dass sie es absolut nicht wollen. Mir käme es wie ein Vertrauensbruch vor, ein Kind dann zu zwingen, in der Wanne zu bleiben. Zumal man dann selbst auch in Stress gerät, und das entspannt die Lage unter Garantie nicht.
Badewasserfarben hatten wir auch überlegt, aber bis wir wieder in einen Laden kamen, in dem es die gibt, hatte sich das Problem von selbst erledigt.
Worüber man auch nachdenken sollte ist, ob die Wanne dem Kind vielleicht zu rutschig ist, oder ob das Wasser die falsche Temperatur hat. Mein Sohn mag es bei weitem nicht so warm wie ich, wenn wir zusammen in der Wanne sind, friert es mich, und ihm ist es gerade recht so. Auf den Badewannenthermometern für Kinder ist ja auch die „optimale“ Temperatur vermerkt, das passt bei uns sehr genau mit Nickis Wohlfühltemperatur zusammen.
also, nicht, dass Ihr jetzt meint, ich hätte mein Kind gezwungen oder so. So schlimm war es nicht, es hat ihr nur nicht mehr den Spaß wie vorher gemacht und beim ins Wasser setzen hat sie kurz geweint. Aber dann war’s ok. Und deswegen haben wir einfach ein paar Mal öfters gebadet und dann hat sie auch beim Reingehen nicht mehr gequiekt…
Allerdings ist meine Nichte schon 3 Jahre alt (was vor
komischen Anfällen nicht schützt) und ich weiß nicht, ob die
Farben für ein 9 Monate altes Kind geeignet sind (meiner
Nichte haben sie jedenfalls nicht geschadet !?