Baby schläft schlecht-Ursachen?Lösungen?...?

Hallo,

unser achtmonatige alte Junge schläft nachts sehr unruhig.

Er wacht jede Stunde auf und benötigt dann die Hand der Mutter oder den verlorenen Schnuller.

Was können alles Ursachen und entsprechende Lösungen dafür sein?

Er wird seit ca. zwei Monaten nicht mehr gestillt.

Bitte um eure Ratschläge.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

Hallo,

unser achtmonatige alte Junge schläft nachts sehr unruhig.

das passiert nicht nur euch :wink:

Er wacht jede Stunde auf und benötigt dann die Hand der Mutter
oder den verlorenen Schnuller.

Auch das ist nicht unüblich.

Was können alles Ursachen und entsprechende Lösungen dafür
sein?

Das ist ein sehr weites Feld.
Von: will die Aufmerksamkeit der Mama/Papa (sehr beliebt)
über Zahnkriegschmerzen
bis zu Bauchweh
kann da alles dabei sein.

Bitte um eure Ratschläge.

Das ist jetzt kein blöder Spruch!
Da müßt ihr durch und viele andere Eltern sind da auch durch.

Wenn organische Beschwerden ausgeschlossen werden können, werdet ihr nichts ordentliches machen können und erfahrungsgemäß gibt sich das irgendwann wieder. Mehr läßt sich aus der Ferne leider nicht sagen, zumindestens nicht mit der Erfahrung aus der Aufzucht zweier Kinder.

Gandalf

Hi,

unser achtmonatige alte Junge schläft nachts sehr unruhig.

Nun meine Tochter schief das erste mal mit 1,5 Jahren durch,mein Sohn mit 6 Wochen,man lese und staune.;o)

Bei meiner Tochter war es irgendwann normal das Mama Nachmittags schief und Kraft für die Nacht tankte,während Papa mit Kinderwagen durch die Wildnis fuhr.;o)

Bei meinen Sohn,war es normal das Mama trotz keinen Ton vom Sohn mit Spiegel Nachts ins Kinderzimmer wankte,um zu überprüfen ob Sohnemann noch atmet.*g

Er wacht jede Stunde auf und benötigt dann die Hand der Mutter
oder den verlorenen Schnuller.

Nun dann braucht er das.;o)

Was können alles Ursachen und entsprechende Lösungen dafür
sein?

Hm,das überlege ich seit Jahren,warum,weshalb…keine Antwort gefunden.

Er wird seit ca. zwei Monaten nicht mehr gestillt.

Das hat da nix mit zu tuen.

Bitte um eure Ratschläge.

Ratschlag:Schlafe Tags über,um Fit für die Nacht zu sein,jedes Kind ist nun mal anders,sehe es gelassen und frage nicht nach der Ursache.
Es könnte sein das er zahnt,Dentinox?
Es könnte sein das er seinen …alles mögliche,sehe es gelassen und vermittel ihm das Gefühl,das alles gut ist,so wie es ist.;o)
Sei Nachts ruhig,nicht zu viel tam tam,damit er den Unterschied zwischen Tag und Nacht lernt.

LG Biene

Hallo!

Unser Sohn ist auch acht Monate alt und wir haben das gleiche Problem. Er „schläft durch“, seit er
dreieinhalb Monate ist. Wobei durchschlafen lediglich bedeutet, daß er nachts keine Flasche mehr
braucht. Ansonsten das gleiche wie bei Dir: Ich stehe jede Nacht drei bis sechsmal auf und gebe meinem
Sohn den Schnuller. Er schläft dann sofort weiter. Wobei es so aussieht, als ob er im Schlaf wimmert,
seine Augen sind immer geschlossen, wenn ich ins Zimmer komme. Meine Theorie ist, daß er sich
unbewußt vergewissert, daß noch jemand da ist, da er in seinem eigenen Zimmer schläft. Aber ich weiß
es nicht genau.

Hab mich auch schon mal umgehört deswegen und das Phänomen scheint weit verbreitet zu sein. Eine
Lösung oder Erklärung hatte niemand. Als heißt es wohl für uns: durchhalten und jeden Abend früh ins
Bett! :smile:

Sorry, daß ich Dir auch nicht helfen konnte, vielleicht beruhigt Dich meine Antwort zumindest ein wenig.

Schöne Grüße,

Kirsten

Hallo,

ich verstehe, dass es sehr anstrengend ist keine Nacht durchschlafen zu können. Für mich klingt das
erstmal, wie von anderen schon erwähnt, normal. Ein Kind hat immer wieder Schübe in der Entwicklung,
die im Schlaf verarbeitet werden. Wohlwollende Stimmen sprechen dann immer von „Phasen“ - und diese
„Phasen“ kommen und gehen, mal später, mal früher, mal gar nicht, aber auf jeden Fall ist immer eine
Veränderung da. Euer Kind wird irgendwann auch durchschlafen, dann freut euch darüber, aber ärgert
euch nicht, wenn die Phase wieder vorbei ist und er wieder öfter nachts wach wird.

Helft ihm so gut es geht mit seinen Bedürfnissen allein zurecht zukommen - wenn er z.B. einen
Schnuller braucht und ihn im Schlaf öfters verliert, dann hilft eine Perlenkette, die am Pyjama befestigt
ist (nicht zu lang, damit sie sich um den Kopf wickeln kann!). Das Kind lernt dann sehr schnell selbst den
Schnuller zu finden. Ein stetes Geräusch hilft manchmal auch (z.B. das leise Ticken eines Weckers in
Bettnähe).

Ansonsten wäre es interessant zu wissen wie lange er jede Stunde wach wird. Wann bringt ihr ihn zu
Bett? Gibt es eine Routine beim Zubettbringen und ist er satt?

Viele Grüße

Buchtipp
Hallo,

hach, daran erinner ich mich auch noch und das ist völlig normal. Babys haben noch völlig andere Schlafbedürfnisse als wir Großen.

Ich möchte Euch das Buch "Schlafen und Wachen " von Dr. William Sears ans Herz legen. Schon wenn man die Eltern mit den dicken Augenringen und das quietschvergnügte Kind auf dem Cover sieht, fühlt man sich richtig. An der Schlafsituation wird sich dadurch natürlich nichts ändern, aber es beruhigt, wenn man weiß, das das völlig normal ist :wink:

Schläft Euer Kind bei Euch oder im eigenen Zimmer? Wenn Ihr das Kind bei Euch habt, z.B. im Babybalkon reicht vielleicht ein Handgriff im Halbschlaf zur Beruhigung.

VG,

Birgit

Hallo

Wobei es so
aussieht, als ob er im Schlaf wimmert,
seine Augen sind immer geschlossen, wenn ich ins Zimmer komme.
Meine Theorie ist, daß er sich
unbewußt vergewissert, daß noch jemand da ist, da er in seinem
eigenen Zimmer schläft. Aber ich weiß
es nicht genau.

Hab mich auch schon mal umgehört deswegen und das Phänomen
scheint weit verbreitet zu sein. Eine
Lösung oder Erklärung hatte niemand.

Aber die Erklärung ist doch ganz einfach, du hast sie ja auch schon selber gesagt: Er fühlt sich einsam.

Wenn ihr ihn bei euch im Zimmer schlafen lasst, direkt neben eurem Bett, wird es bestimmt sofort besser werden.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

jedes Baby ist ein Individuum, allgemeingültige Ratschläge sind selten wirklich etwas wert. Offenbar braucht Euer Sohn nachts die Nähe der Eltern.

Mein Vorschlag: rein ins Schlafzimmer. Die Sorge, er verschwände dort nie wieder, ist Quatsch. Man kann das Ausquartieren immer wieder mal versuchen, irgendwann ist das Kind soweit.

Als ich im Krankenhaus mit der Säuglingsschwester über dieses Thema sprach, erzählte sie mir von einer Studie: 60% der erstgeborenen Kinder schlafen gelegentlich im Elternbett, 80% der zweitgeborenen und nahezu 100% der drittgeborenen. Was dafür spricht, dass Eltern dazulernen.

Wichtig finde ich auch den Hinweis, die Nacht nicht zum Tage zu machen. Schlafen muss man eben auch lernen…

Gruß
Jette

hallo

unser achtmonatige alte Junge schläft nachts sehr unruhig.

War ein Mädchen und 10 Monate

Er wacht jede Stunde auf und benötigt dann die Hand der Mutter
oder den verlorenen Schnuller.

Nicht Hand aber Schnuller

Was können alles Ursachen und entsprechende Lösungen dafür
sein?

Schnuller hat gefehlt und Kind war wohl einfach zu faul oder zu verschlafen um das Teil zu suchen (waren mehrere im Bett und auch einer mit Schnullerkette am Schlafanzug befestigt)

Er wird seit ca. zwei Monaten nicht mehr gestillt.

dto.

Ich hab ihr den Schnuller *abgewöhnt*
d.h. es gab nachts keinen Schnuller mehr, waren 2 harte Nächte aber dann hat sie problemlos durchgeschlafen bzw. wenn mal aufgewacht relativ schnell wieder eingeschlafen.

Nachdem ich 4 Wochen lang jede Nacht im Stundentakt raus bin und zu der Zeit schon wieder berufstätig war konnte ich einfach nicht mehr.
Da es recht eindeutig das Fehlen des Schnullers war was sie aufwachen ließ musste der eben weg.
Ich hab übrigens *Jedes Kind kann schlafen lernen* gelesen und mir meinen Teil für mich angelegt - d.h. nicht in wachsenden Abständen zu ihr sondern genau alle 2 Minuten (länger hätte ich das nicht ausgehalten).

Grüße
Bröselchen

Hallo,

Eine
Lösung oder Erklärung hatte niemand.

Aber natürlich: du schläfst doch auch mit deiner Frau im gleichen Zimmer, wenn nicht sogar im gleichen Bett.

Babies/Kinder wollen nicht alleine sein.

Gruß
eklastic

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Ansonsten wäre es interessant zu wissen wie lange er jede
Stunde wach wird. Wann bringt ihr ihn zu
Bett? Gibt es eine Routine beim Zubettbringen und ist er satt?

Er ist immer nur sehr kurz wach. Aber meine Frau dann leider auch.

Meist gegen halb, zehn, zehn. Er bekommt vorher noch eine Mahlzeit. Aber keine zu schwere. Meine Frau nimmt ihn auf den Arm und wiegt ihn in den Schlaf.

Schläft Euer Kind bei Euch oder im eigenen Zimmer? Wenn Ihr
das Kind bei Euch habt, z.B. im Babybalkon reicht vielleicht
ein Handgriff im Halbschlaf zur Beruhigung.

Er schläft in seinem Kinderbettchen direkt an unser Bett. Die zu unserem Bett zeigende Seit ist offen. Wir haben also mehr oder weniger eine Liegefläche.

Mein Vorschlag: rein ins Schlafzimmer. Die Sorge, er
verschwände dort nie wieder, ist Quatsch. Man kann das
Ausquartieren immer wieder mal versuchen, irgendwann ist das
Kind soweit.

Wichtig finde ich auch den Hinweis, die Nacht nicht zum Tage
zu machen. Schlafen muss man eben auch lernen…

Das kann ich nur unterstreichen!!!

Nun meine Tochter schief das erste mal mit 1,5 Jahren
durch,mein Sohn mit 6 Wochen,man lese und staune.;o)

Das ist genau der Punkt. Bei meinen beiden Söhnen war es genau so.
Auch jetzt: Der Große (6)hat mit dem Schlafengehen bis heute keinen Vertrag. Der kleine (3)meldet sich, dass er endlich ins Bettmöchte.

Sohn mit ins Bett
Hi,

nimm deinen Sohn mit ins Ehebett oder mit ins Schlafzimmer,dadurch schläft er vielleicht auch nicht durch,aber für Dich als Mutter ist es bequemer.;o)
Soll auch Kinder geben,die nur das sie Wissen das die Eltern mit im Zimmer sind durchschlafen.

LG Biene

Hallo

nimm deinen Sohn mit ins Ehebett oder mit ins
Schlafzimmer,dadurch schläft er vielleicht auch nicht
durch,aber für Dich als Mutter ist es bequemer.;o)
Soll auch Kinder geben,die nur das sie Wissen das die Eltern
mit im Zimmer sind durchschlafen.

Der scheint schon mehr oder weniger im Elternbett bzw. direkt daneben zu schlafen.

Ich würde empfehlen, halt nichts besonderes zu machen, wenn er aufwacht. Ihn eben nicht auf den Arm zu nehmen oder sonstwas, sonst wird das so eine eingefahrene Sache. Höchstens die Hand halten oder irgendeinen Körperkontakt herstellen.

Viele Grüße
Simsy

hallo,

bei uns war es ähnlich:
tochter wachte zeitweise alle halbe stunde auf :frowning:
schnuller wieder angedockt und ruhe war.
(wobei ich schon sagen muß, daß ich ganz gut klargekommen bin; sie war das erste kind, ich hatte extrem flexible arbeitszeiten, und im grunde war es mir egal, wann ich schlief!)

die ungeahnte lösung brachte dann ein schnupfen: sie war so erkältet, daß sie durch die nase keine luft mehr bekam und den schnuller regelrecht verabscheute.
ich hab auch nicht versucht, ihn ihr wieder aufzudrängen, als sie gesund war.
von da an waren die nächte deutlich weniger „bewegt“!

laß dich nicht stressen :smile:
die zeit ist so kurz; man merkt erst im nachhinein, daß man alles viel mehr hätte geniessen müssen! sogar so etwas.

viele grüße,
agnes

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Hallo Klösschen,

ich hab jetzt nicht alle Antworten durchgelesen, hoffe also ich wiederhole mich nicht. Ich denke auch dass das Problem auf jeden Fall gelöst wäre, wenn euer Baby im Elternschlafzimmer oder noch besser im Elternbett schlafen würde. Die Frage ist aber, ob ihr das auch wollt, lässt sich nämlich nur sehr sehr sehr schlecht wieder abgewöhnen, ich spreche da aus Erfahrung :wink:

Anderenfall hätte ich auch noch einen Buchtipp: „Jedes Kind kann schlafen lernen“ von Kast-Zahn und Morgenroth.

Die gehen von der These aus, das Problem liege darin, dass euer Kind nicht gelernt hat selbst einzuschlafen. Sprich: Kind schläft auf dem Arm der Mutter, am besten noch mit Schnuller ein und wird dann schlafend ins Bett getragen. Wie jeder Mensch wacht das Kind dann nachts ein paarmal auf, normalerweise vergewissert man sich kurz, ob alles in Ordnung ist, schläft sofort wieder ein und kriegt das gar nicht mit. Euer Kind aber wundert sich, warum es nicht mehr in Mamis Arm sondern allein im Bett liegt und das auch noch ohne Schnuller und schreit dann natürlich total entrüstet.

Daraufhin wird das Kind wieder getröstet, Schnuller wieder rein und Händchen gehalten. Später wacht das Kind wieder auf, wundert sich, wo Mamas Hand und der Scnuller schon wieder sind und schreit und so weiter und so weiter…

Könnte es so auch bei euch sein?

Kann man wegkriegen, braucht man aber Durchhaltevermögen!

Grüße Birgit
(ebenfalls Mutter eines 8 Monate alten Babys, das mittlerweile im Elternbett schläft)

Hallo

Anderenfall hätte ich auch noch einen Buchtipp: „Jedes Kind
kann schlafen lernen“ von Kast-Zahn und Morgenroth.

Dieses Buch ist seehr umstritten.
Im übrigen ist es m. W. eigentlich nicht für normale Kinder mit Schlafstörungen gedacht, sondern für Kinder mit irgendeiner bestimmten Behinderung o. ä.

Viele Grüße
Simsy

lässt sich nämlich nur sehr sehr
sehr schlecht wieder abgewöhnen, ich spreche da aus Erfahrung
:wink:

Meine Erfahrung lehrt mir: das Abgewöhnen hängt ganz vom Kind ab: Mein Ältester (6) wollte vom Alleine- Schlafen nie etwas wissen, feilscht jetzt manchmal auch noch rum und kommt häufig nachts rüber.
Der Jüngere (3) schläft, (vereinfacht gesagt) ruhig, seit er alleine schlafen „darf“ (denn es hat eine Zeit gedauert, bis wir als Eltern gerafft ahben, dass er überhaupt nich drauf besteht, bei uns zu schlafen).

Anderenfall hätte ich auch noch einen Buchtipp: „Jedes Kind
kann schlafen lernen“ von Kast-Zahn und Morgenroth.

Das ist ein Buch für Leute, die auf Gehirnwäsche stehen. Jedenfalls sehe ich das so. Funktionieren tut es auf jeden Fall.

Die gehen von der These aus, das Problem liege darin, dass
euer Kind nicht gelernt hat selbst einzuschlafen.

Die gehen eher von der These aus, dass man das Kind schreien lässt, jedes mal ein bisschen länger und irgendwann schläft es dann von alleine, weil es schlafen gelernt haben soll.
Meiner Meinung nach lernt aber das Kind etwas ganz anderes, nämlich Aufgeben.

Kann man wegkriegen, braucht man aber Durchhaltevermögen!

Mit ein bißchen Geduld verschwindet das „Problem“ sowieso von alleine.

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