Baby schläft und trinkt schlecht - Hilfe! ?

Hallo Roger,

das was Du schreibst ist ein schöner Erlebnisbericht, hilft aber der
Fragenden bei ihrem Problem, fürchte ich ziemlich wenig.

Es tut mir leid, aber ein wenig Kritik wird wohl erlaubt sein.

Heute ist sie viel wach und schaut ihrer Mutter zu, was die so
treibt, macht und tut. Sie ist sehr selten quatschig und fast
immer zufrieden.

Schön.

Selbst beim Spazierenfahren hat sie fast immer die Augen offen
und schaut und lacht.

Schön.

Bezüglich Umgebungsgeräuschen wurde fast nie Rücksicht
genommen, immer war etwas los oder man hat sich unterhalten
oder auch Tv geschaut (natürlich ohne dass sie im
Einflussbereich war). Das war auch Nachts so.

Rücksicht auf Umgebungsgeräusche machen die meisten Eltern beim
ersten Kind ganz automatisch - bei allen folgenden Geschwistern ist
das wohl unmöglich.

Heute schläft sie ab ca. 22 Uhr bis ca. 7.00 Uhr durch und
gibt ihrer Mami auch tagsüber viel Zeit zur Erholung :smile:.

Auch schön - ist aber höchstwahrscheinlich nur eine Phase (wie so
vieles andere auch in der Entwicklung eines Kindes)

Wenn sie wach ist, muß sie nicht unbedingt beschäftigt werden.

Das kann man (muss man aber nicht) auch kritisch betrachten.

Mein Sohn hat mal ein Paar Wochen, Monate durchgeschlafen, dann wurde
er ein Paarmal in der Nacht wieder wach und das war fast immer als
ein neuer Entwicklungsschritt im Anmarsch war. Meiner Erfahrung nach
freuen sich alle Mütter wenn ihr Kind durchschläft, aber es wäre
Irsinn zu glauben normal, wenn es immer so bleibt. Auch 9-jährige
krabbeln mal nachts ins Bett der Eltern.

In einer Krabbelgruppe war ein Mädchen, das so furchtbar lieb war,
der Mutter jeden Raum der Welt gab, weil sie so pflegeleicht war. Wir
haben sie alle beneidet. Sogar als wir alle angestrengt mit unseren
davonrobbenden und krabbelnden Kindern beschäftigt waren sie 12
Stunden am Tag vor Gefahren fern zu halten - sie hätte ihre 1-jährige
Tochter sogar allein zu Hause lassen können um einkaufen zu gehen,
weil die kleine Prinzessin wie eine Sphinx auf dem Boden saß und nur
beobachtete, aber sich nie vom Fleck wegbewegte. Der Kinderarzt
dachte dann schon sie sei Entwicklungsgestört, und die Mutter begann
sich sorgen zu machen. Es war aber alles in Ordnung - einen Monat
später stand die Kleine einfach auf und Lief sicher auf ihren zwei
Beinen ohne jemals gekrabbelt zu sein.

Mein Sohn wollte ständig Körperkontakt und „dabei sein“, hat uns mit
6 Monaten in Babysprache Löcher in den Bauch gefragt und jetzt kann
er mit knapp 3 Jahren lesen, schreiben, addieren und subtrahieren -
er ist hochbegabt und war als Baby sehr anstrengend. Zwischendurch
ganz lieb und unkompliziert und nun voll in der Abgrenzungsphase.

Die Babies sind so unterschiedlich wie die erwachsenen Menschen auch
und es ist völlig normal sich gerade beim ersten Kind Sorgen zu
machen, wenn die Entwickung anders verläuft als es in den
„Lehrbüchern“ beschrieben wird - dazu kommt noch der Druck von Außen,
wo alles besser läuft.

Am besten ist es keine Vergleiche zu ziehen und jedes Kind als
absolutes Individuum zu betrachen, das nach seinen eigenen Takt lebt.

Viele Grüße

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Hallo,

ich hatte das bei meinem Sohn (erstes Kind) und es lag offensichtlich am Tip er Hebamme (hat sie nacheher selbst so gesehen), ihm ein Wasserfläschchen zu geben. Per Fläschchen läßt dich wegen der größeren Öffnung leichter saugen, und da mein Sohn ein Dünnbrettbohrer ist (immer noch), hat er wohl nicht eingesehen, für Milch mehr tun zu müssen, als für Wasser.
Nach 2 1/2 Monaten hatte ich die Faxen dicke (alle 30 min. Stillen war einfach nicht drin) und habe Fertigmilch und ein Fläschen besorgt. Da war dann Ruhe.
Meine Tochter hat keine Wasserfläschchen bekommen und saugte fleißig. Kein Problem mit dem Stillen.

Gruß, Anne

Hallo,

meine Hebamme hat mir damals den Tipp gegeben, dem Kind die Nase leicht zuzuhalten, dadurch wird es wieder wach und trinkt weiter. Der Vorteil dabei das Kind schläft länger, der Nachteil, das Stillen kann sehr lange dauern.
Meine beiden sind immer beim Stillen eingeschlafen.

Gruß

Katl

Hallo,

Es tut mir leid, aber ein wenig Kritik wird wohl erlaubt sein.

gerne, und muß Dir nicht leid tun.

Rücksicht auf Umgebungsgeräusche machen die meisten Eltern
beim
ersten Kind ganz automatisch - bei allen folgenden
Geschwistern ist
das wohl unmöglich.

die meisten vielleicht. Ich halte davon aber nicht.
Und es hat in meinem Umfeld fast immer zu positiven und pflegeleichten Kindern geführt.
Während der Schwangerschaft nimmt ja auch keine Rücksicht.

Ich bin z.B. im SquareDance aktiv und auch junge Mütter haben ihre Kinder mitgebracht und stundenlang an diesem Treiben „teilhaben“ lassen. Habe sie entweder in einem MaxiC oder auf dem Bauch oder Rücken dabei gehabt.
Ich finde, dass dieser Weg der Schlüssel zu einem ausgeglichenen Kind
ist.

Heute schläft sie ab ca. 22 Uhr bis ca. 7.00 Uhr durch und
gibt ihrer Mami auch tagsüber viel Zeit zur Erholung :smile:.

Auch schön - ist aber höchstwahrscheinlich nur eine Phase (wie
so vieles andere auch in der Entwicklung eines Kindes)

nun, ich denke man kann das schon beurteilen. Ich habe selbst 2 Kinder großgezogen.
Mein Sohn war ebenso „pflegeleicht“. Ihn legte man abends um 7 Uhr ins Bette und schaute am nächsten Morgen gegen 9 nach, ob er denn noch lebt. Und das nicht nur phasenweise.

Bei meiner Tochter war es nicht ganz so aber auch (bis auf eine Phase von 6 Monaten, in der sie 24 Stunden lang stündlich kam und intensive Betreuung brauchte).

Wenn sie wach ist, muß sie nicht unbedingt beschäftigt werden.

Das kann man (muss man aber nicht) auch kritisch betrachten.

warum ? Sie nimmt die Umwelt interessiert auf und lernt und schaut zu, kann sich sogar schon rudimentär selbst beschäftigen.

wäre
Irsinn zu glauben normal, wenn es immer so bleibt. Auch
9-jährige krabbeln mal nachts ins Bett der Eltern.

natürlich, aber darum geht es doch nicht. Es geht darum, WIE sich ein Kind verhält wenn es wach ist.
Es soll gerne in Bett kommen oder beschmust werden oder was auch immer.
Es geht um die Nervensäge, die man anerzieht.

er mit knapp 3 Jahren lesen, schreiben, addieren und
subtrahieren -
er ist hochbegabt und war als Baby sehr anstrengend.
Zwischendurch
ganz lieb und unkompliziert und nun voll in der
Abgrenzungsphase.

siehst Du. Jedes Kind ist anders. Sicher, ich möchte kein hochbegabtes Kind haben aber man kann es nicht ändern und hat eine schwere Aufgabe vor sich.

Aus meiner Erfahrung mit 2 erwachsenen Kindern finde ich, dass unser Weg richtig war … sowohl für Kind als auch für die Eltern.

Am besten ist es keine Vergleiche zu ziehen und jedes Kind als
absolutes Individuum zu betrachen, das nach seinen eigenen
Takt lebt.

richtig!! Aber es gibt Verhaltenweisen, die halt geeignet die Entwicklung positiv oder negativ zu beeinflussen und da sollte man seinen Elternauftrag schon etwas ernster nehmen und sich entsprechen informieren.

Gruss

Hallo Anne,

Himmel, was war denn das für eine Hebamme??
Ein voll gestilltes Baby braucht keine „Zufütterung“ auch kein Wasser,
es sei denn der Kinderarzt meint, dass die Milch nicht ausreicht, um
satt zu werden. Mich würde mal interessieren was sie als Begründung
gegeben hat, dem Kind Wasser zu geben und wie alt das Kind war?

Liebe Grüße

Hi!
Ich habe ziemlich lang gestillt und hatte einmal ganz arge Probleme, als mein Baby so etwa drei Monate alt war. Ich habe mich im Internet an die La Leche-Liga gewandt, mein Problem kurz per Mail geschildert und eine tolle Beratung zurückbekommen!!!
Kann ich nur empfehlen!

google doch gleich mal!
LG, iris

Hallo `Liebe Grüße´,

das Kiind war sozusagen neu und es war sehr heißer Sommer - deshalb die Idee, etwas mehr Wasser zu geben. Ansonsten gings dabei mehr um die Beruhigung.
Aber wie gesagt, sie selbst hat auch eingesehen, dass der Tip nicht so gut war, zumindest nicht in unserem Fall.
Auch Hebammen lernen nie aus.
Ansonsten war sie prima, ich habe sie fürs Zweite wieder bestellt.

Gruß, Anne

Hallo,

Himmel, was war denn das für eine Hebamme??

eine gute Hebamme vielleicht ?

Ein voll gestilltes Baby braucht keine „Zufütterung“ auch kein

wer beurteilt das ? Bei meiner Tochter wurde mal ein „Krampfleiden“ diagnostiziert und sie wurde durch die Krankenhäuser gejagt und von einem Arzt zum anderen … bis man endlich gemerkt hat, dass die
Milch nimmer ausreicht und -trotz voll gestillt- dringend der Zufütterung bedarf.

es sei denn der Kinderarzt meint, dass die Milch nicht
ausreicht, u

und wie stellt der sowas fest ? Sie nimmt zu und alles
andere ist auch in Ordnung. Sie hat nur einfach aufgehört zu atmen, lief langsam blau an und lag lethargisch im Arm …

Das war damal ca. 5-6 Monate alt.

Gruß

Hallo,

erst die Luft anhalten, dann genau lesen und DANN schreiben!

Ich habe ganz klar geschrieben, dass ein voll gestilltes Kind keine
Zufütterung brauch - Es sei denn ein Kinderarzt stellt fest, dass die
Milch nicht ausreicht.

Wenn das Kind nicht richtig trinkt oder die Mutter zu wenig Milch hat
liegt es doch auf der Hand etwas zu unternehmen, aber wenn das nicht
der Fall ist, dann unterbrichst Du mit der Zugabe von anderen Stoffen
(dazu gehört auch Wasser oder Tee) den geschlossenen Kreislauf der
Immunisierung.

Viele Grüße

Hallo,

Ich habe ganz klar geschrieben, dass ein voll gestilltes Kind
keine
Zufütterung brauch - Es sei denn ein Kinderarzt stellt fest,
dass die
Milch nicht ausreicht.

was soll das sein ? Die Milch reicht aus ?

OK, reicht es, wenn die Brust ausläuft und Milch massig vorhanden ist ?

Das Kind trinkt auch richtig (gemessen durch abpumpen und trinken aus Fläschchen).

Der Kinderarzt stellt überhaupt nichts fest. Und es war nicht nur ein Kinderarzt, es war ein ganzes Krankenhaus (Düsseldorf-Gerresheim).
Die Behandlung war ein Höllentrip über Novalgin oder Phenemaletten bis man endlich auf Ernährungsdefizite kam … heute ist das Kind über 20 Jahre alt und kerngesund; ihr Baby stillt sie nun seit 4 Monaten und achtet streng darauf, dass ihr nicht das gleiche passiert.

Die Milch war inhaltsmässig nicht ausreichend … es fehlten irgendwelche Nährstoffe, wodurch sich eine Unterversorgung ergab.

Gruß

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Hallo Roger,

ich vermute mal, dass der von Dir geschilderte Fall sehr selten ist,
immerhin musste ein ganzes Krankenhaus sein Wissen herauswühlen, um
dahinter zu kommen, was mit dem Kind, bzw. seiner Ernährung nicht
stimmt.

Ich muss auch zugeben, dass ich sowas zum ersten Mal höre und bin
eigentlich davon ausgegangen, dass wenn sich eine Mutter gut und
vielseitig ernährt und eine normale Milchproduktion hat, es ausreicht
ein Kind 6 Monate satt zu bekommen (ausgeschloßen sind natürlich andere
Komplikationen wie Krankheiten, nicht stillen wollen oder nicht
gestillt werden wollen, was sicher keine Seltenheit ist und auch nicht
zu urteilen ist).

Viele Grüße

Hallo Roger,

ich vermute mal, dass der von Dir geschilderte Fall sehr
selten ist,
immerhin musste ein ganzes Krankenhaus sein Wissen
herauswühlen, um
dahinter zu kommen, was mit dem Kind, bzw. seiner Ernährung
nicht stimmt.

so selten ist das garnicht. Durch diese „Krankheit“ und den dadurch bedingten Aufenthalt in Kinderkrankenhäusern (Mutter/Vater bleiben auch nachts beim Kind) bekommt man leider viel davon mit, wie Kinder allzuoft leiden müssen und was sie -oft anders als Erwachsene- geduldig ertragen.

Gruß

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