Baby schläft und trinkt schlecht - Hilfe! ?

Hallo,

unser Kleiner (15 Wochen alt) wird gestillt.

Er trinkt nur zehn Minuten und ist fertig. Meist ist dann nur eine Brust leer und die andere noch gefüllt. Er ist dann scheinbar satt oder, so denken wir, zu faul, um weiter zu trinken, denn wenn die Milch wie von alleine läuft, trinkt er. Wenns aber darum geht, selbst etwas für die Milch zu tun, sprich zu saugen, dann verweigert er und fängt an zu meckern.

Er schläft tagsüber höchstens zwei Stunden am Stück. Sehr oft auch nur 20 oder 30 Minuten. Dann hat er sofort Hunger und fängt an zu meckern. Nachts schläft er höchstens drei Stunden am Stück. Tagsüber ist es leider so, dass er von uns gestört wird, natürlich nicht bewusst, absichtlich oder direkt. Wir wohnen zurzeit nur in einer 2 ZKB-Wohnung. Er schläft auch nicht richtig, sondern döst. So zumindest empfinden wir es, da er sich oft bewegt, zuckt, stöhnt, … Diese Nebengeräusche, die entstehen, versuchen wir weitestgehend zu vermeiden. Nur leider klappt das nicht immer. Und bei dem kleinsten Geräusch sind seine Äuglein auf. Auch schläft er nur ein, wenn jemand in seiner (unmittelbaren) Nähe ist.

Wir machen uns Gedanken, ob das so normal ist oder ob er einfach nur sehr sensibel ist und das sein Verhalten somit normal ist oder ob wir was ändern können und evtl. müssen, um sein Schlaf- und Trinkverhalten zum Positiven zu verändern.

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

Hallo,

alles was Du beschreibst ist völlig normal.
Der Schlafrhythmus wird sich mit der Zeit einpendeln. Es gibt Kinder,
die schlafen mit 4-6 Monaten durch und ein Paar Wochen / Monate
später „kommen“ sie wieder in der Nacht.

Zehn Minuten stillen ist auch normal. Zwanzig Minuten sind auch
normal - es ist alles eine Frage wieviel „durchfließt“. Dass die
Kleinen zu faul sind zu arbeiten (saugen) um an die Milch zu kommen
ist auch klar. Es ist doch wunderbar einfach, wenn die Milch einfach
in den Mund fließt, ohne etwas dafür tun zu müssen. Wird der
Milchfluss nach 10 Minuten zäher, muss der Kleine sich ganz schön
anstrengen, damit noch was kommt. Zwingen würde ich ihn aber nicht -
warum nicht einfach nach fünf Minuten die andere Brust anbieten?
Macht es euch so einfach wie nur möglich - hauptsache die 6 Monate
weiterstillen und auf sein Gewicht achten. Nimmt er nicht ab, sondern
zu, dann braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Ihr habt doch eine
Hebamme, oder? Ihr könnt sie auch telefonisch nach der Betreuungszeit
zu Rate ziehen und sie kann es über die Krankenkasse abrechnen (ich
glaube bis zu 5 Mal). Und die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt
nicht vergessen - dort werden Auffälligkeiten schnell erkannt und es
kann frühzeitig etwas unternommen werden - aber wie gesagt: alles
völlig normal!!

Viele Grüße

Da muss ich Chili absolut Recht geben. Macht euch da bloss keinen Stress!

Die Schilderungen haben mich sehr an meine Tochter erinnert. Alle Nase lang am meckern, wenig Schlaf, dauernd an der Brust und auch nur zum schnellen Sattwerden.:smile:

Ich hab damals gedacht, ich mach was falsch. Meine Bekannten saßen immer stundenlang beim Stillen und sind ewig nicht wieder gekommen aus ihren Zimmerchen bei der Krabbelgruppe.

Eine Brust leer und in ein paar Stündchen ist dann die andere dran. Völlig okay!

Und was den Krach in einer Wohnung angeht. Die Kiddies sind es doch so gewöhnt, wie es während der Schwangerschaft auch war. Manche Babies schlafen ewig lange und lassen sich vom Staubsauger nicht stören. Und manche sind etwas aufgeweckter und wollen immer alles mitkriegen und kaum schlafen, auch wenn sie total übermüdet sind.

Jeder Tag ist ein Fortschritt, das war meine Devise und hat mir oft neuen Mut gemacht.

„Das Stillbuch“ (Autorin weiß ich jetzt nicht) hilft auch gut weiter. Dort fand ich einen Tipp, der mir wieder Nächte mit mehr Schlaf beschert hat:

Ich hab mein Kind nachts mit ins Bett genommen. Sie konnte dort trinken, soviel und wann sie wollte. Ich hatte dadurch mehr Schlaf und brauchte nicht immer aufstehen bei jedem Schrei. Und sie hat, wenn sie satt war, einfach auch wieder geschlafen. Das bekam ich meistens gar nicht mehr mit.:wink:

Ich wünsch euch alles Gute!

LG Herzblume

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Hallo

Da muss ich Chili absolut Recht geben. Macht euch da bloss
keinen Stress!

Dritte Meinung: Finde ich auch!

Und was den Krach in einer Wohnung angeht. Die Kiddies sind es
doch so gewöhnt, wie es während der Schwangerschaft auch war.
Manche Babies schlafen ewig lange und lassen sich vom
Staubsauger nicht stören. Und manche sind etwas aufgeweckter
und wollen immer alles mitkriegen und kaum schlafen, auch wenn
sie total übermüdet sind.

Genau, am Lärm liegt es meistens nicht.
Eher am fehlenden Körperkontakt! Viele Babys wachen sofort auf, wenn sie merken, dass sie nicht herumgetragen werden!

Ich glaube, dass man es sich einfachsten macht, wenn man sich ein Tragetuch zulegt, und das Baby fast immer rumträgt. Das ist meiner Meinung nach auch für das Kind am besten. Alle möglichen Nerven und Muskeln usw. werden viele besser angeregt und trainiert, wenn das Kind Körperkontakt und eine sich bewegende Trageeinrichtung hat.

Wenn das Kind ca. 9 Monate alt ist, muss man es nicht mehr ständig rumtragen. Dann kann es alleine sitzen, und sich sonst auch viel mehr selbständig bewegen. Oder sagen wir mal: Im Krabbelalter, wann immer das auch ist.

Viele Grüße
Simsy

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auch Hallo!
Ich dachte auch erst mal dran, die Brust zu wechseln, wenn die eine leer ist, bzw. nicht mehr soviel fließt.
Ich finde Nachts drei Stunden am Stück auch viel Schlaf, das wird auch mehr. Vielleicht kannst Du ihn tagsüber ein bißchen hinhalten, in dem Du ihn erst mal rumträgst oder einen Schnuller gibst, wenn er den mag. Dann wird er mehr am Stück trinken.
Und zum Thema Geräusche: wenn ihr ganz normal weiter macht, natürlich gemäßigt, dann wird er sich doch eher an Geräusche gewöhnen, als wenn ihr versucht alles ganz leise zu machen. Ein Neffe von mir konnte nur einschlafen, wenn er seine Mutter gehört hat, weil er dann wußte, daß sie da ist.
Aber das ist alles ganz individuell.

Lieben Gruß Karamell

Hallo Klößchen,

auch ich sage: alles normal ;o) macht euch nicht so nen Stress (obwohl man beim ersten Kind nie so genau weiß, was nun normal ist und was einem Sorgen bereiten sollte, ich kenne das)

Er trinkt nur zehn Minuten und ist fertig. Meist ist dann nur
eine Brust leer und die andere noch gefüllt.

Ich hatte auch so Rekordzeiten. Meldete mich ab im Chat zum Stillen gehen abends und saß 6-7 Minuten später wieder da. Brust leer, Kind voll.

Er ist dann
scheinbar satt oder, so denken wir, zu faul, um weiter zu
trinken, denn wenn die Milch wie von alleine läuft, trinkt er.

Sagen wir mal so - satt schon, nicht hungrig genug um sich zu bemühen - auch das ist normal :o)

Er schläft tagsüber höchstens zwei Stunden am Stück.

Das ist doch ok :o)

Sehr oft
auch nur 20 oder 30 Minuten. Dann hat er sofort Hunger und
fängt an zu meckern. Nachts schläft er höchstens drei Stunden
am Stück.

auch ok. Ich hatte meinen Sohn auch mit in meinem Bett nachts. Da kann man im Halbschlaf stillen. Kind zu einem drehen, sich zum Kind, Brust raus *schnorchel* Wenn das Kind satt ist, lässt es los (oder auch mal nicht, wacht man dann Stunden später mit Kind dran nochmal auf *gg*)

Tagsüber ist es leider so, dass er von uns gestört
wird, natürlich nicht bewusst, absichtlich oder direkt. Wir
wohnen zurzeit nur in einer 2 ZKB-Wohnung.

Ja, das ist normal, er muss sich an die neuen (für ihn nun lauteren) Geräusche gewöhnen.

Er schläft auch
nicht richtig, sondern döst. So zumindest empfinden wir es, da
er sich oft bewegt, zuckt, stöhnt, … Diese Nebengeräusche,
die entstehen, versuchen wir weitestgehend zu vermeiden.

Bloß nicht. Er brauch Umgebungsgeräusche um zu hören, dass ihr da seid. Wenn ihr nur still seid, gewöhnt ihr ihm an, nur bei Stille zu schlafen und das kann dann teilweise sehr nervig werden im Alltag.

Auch schläft er nur ein, wenn jemand
in seiner (unmittelbaren) Nähe ist.

Ach, das ist doch sowas von verständlich. überleg doch mal, sooo lange war er in engstem Kontakt mit Mama. Klar, dass er eure Nähe braucht. gebt sie ihm. So viel ihr könnt, das ist sooo wichtig. Das erwähnte Tragetuch tut einen guten Dienst. Ich hatte meinen Sohn auch ewig lang immer auf dem Bauch liegen. Tag wie Nacht die ersten Monate.

Wir machen uns Gedanken, ob das so normal ist oder ob er
einfach nur sehr sensibel ist und das sein Verhalten somit
normal ist oder ob wir was ändern können und evtl. müssen, um
sein Schlaf- und Trinkverhalten zum Positiven zu verändern.

Gebt ihm die Nähe die er braucht, akzeptiert seine Gewohnheiten (solange er zunimmt ist alles normalerweise im Grünen Bereich). Denn auch ein Baby muss sich erstmal an all das Neue gewöhnen und für sich selbst einen Rhythmus finden. Ihr unterstützt ihn, indem ihr seine Bedürfnisse ernst nehmt. Zudem: versucht etwas gelassener die Entwicklung mit anzusehen. Nicht jeder Pups ist gleich eine Krankheit ;o) Aber wie im ersten Satz erwähnt: beim ersten Kind löst fast jedes verzogene Gesichtchen gleich einen Gedankensturm aus, was nicht stimmen kann. Versucht gelassener zu werden.

Liebe Grüße und viel Freude an eurem Kind,

Dany

Hi,

unser Kleiner (15 Wochen alt) wird gestillt.

alles was du beschreibst klingt wie die Geschichte einer guten Freundin. Die waren auch erst irritiert, es war aber alles im grünen Bereich, heute ist die Kleine ein gutes Jahr alt und quietschfidel.

Aber wenn ihr skeptisch seid: Was sagt denn die Hebamme?

Gruß
Cess

Hallo bitte achte nicht auf meine schreibfehler.

Für mich hört sich nach 3 Monats Koliken an.
Folgendes: Dein Kind trinkt zu hastig daher verschluckt er Luft die ihn, zum Teil, auch ein Gefühl von sättigung geben und zum anderen auch schmerzhaft ist.
Nach 20 minunten bis 2 Stunden ist natürlich das sättigungs Gefühl vorbei und er bekommt erneut Hunger.

Meine Tochter hatte es auch bloss statt 3 Monate hilt das ganzem 1 und halb Jahren. (Kann es leider auch passieren)

Tipp: Schaff dir gute Nerven an, meide alles was Blähugen verursacht, Rede nicht werend Du ein Kind Stillst, trink viel Still Tee, Massiere ihn regelmässig den Bauch oder Rücken, Bade ihn warm. Vorallem bleib einfach ruhig, wenn er nur von eine Brust trinkt saug die zweite ab dann hätte dein Mann die möglichkeit ihn zu füttern damit du ein Paar minuten entspannen kannst das hilft natürlich auch.
Nachts habe ich meine Tochter zu mir geholt damit ich werend das Stillen ein bisschen schlafen konnte.
Ach noch was hat bei meine Tochter funzioniert: Auto fahren und Kinderwagen ausflüge auf olprigem Boden (Nachts um 2!!)

Aber am besten frag deine Hebamme und dein Kinderarzt. Vorallem sollte ein Möglicher „Saug-defekt“ ausgeschlossen werden.

Tipp: Schaff dir gute Nerven an, meide alles was Blähugen
verursacht, Rede nicht werend Du ein Kind Stillst, trink viel
Still Tee, Massiere ihn regelmässig den Bauch oder Rücken,
Bade ihn warm. Vorallem bleib einfach ruhig, wenn er nur von
eine Brust trinkt saug die zweite ab dann hätte dein Mann die
möglichkeit ihn zu füttern damit du ein Paar minuten
entspannen kannst das hilft natürlich auch.
Nachts habe ich meine Tochter zu mir geholt damit ich werend
das Stillen ein bisschen schlafen konnte.
Ach noch was hat bei meine Tochter funzioniert: Auto fahren
und Kinderwagen ausflüge auf olprigem Boden (Nachts um 2!!)

Aber am besten frag deine Hebamme und dein Kinderarzt.
Vorallem sollte ein Möglicher „Saug-defekt“ ausgeschlossen
werden.

Die Tipps sind gut Silvia.
Vor allem dass du nachts auch dein Kind mit ins Bett genommen hast.:smile:

Aber ein Saugdefekt … es geht hierbei um ein fast 4 Monate altes Kind. Hätte dann nicht der Kinderarzt schon einen Gewichtsmangel o.ä. festgestellt?

Ich finde, heutzutage machen sich junge Eltern viel zu oft unnötige Gedanken. Es gibt tausende Bücher und jedes soll das Beste sein. Dabei liegt es oft einfach nur daran, dass man sich auf sein Kind einstellt und nach seinen Instinkten handelt. Damit macht eine Mutter mit Sicherheit nichts falsch.

Meiner Erfahrung nach ist z.B. das Abpumpen der Milch ziemlicher Stress. Dies sollte nur getan werden, wenn es nötig ist. Die Milchproduktion wird vom Trinkverhalten des Kindes bestimmt. Noch dazu kann ein Stillkind oft gar nichts mit den (künstlichen) Saugern auf der Nuckelflasche anfangen.

Ich hatte auch zig Bekannte, die dauernd von Kolliken gesprochen haben. Man darf nicht vergessen, dass unruhiges Verhalten oder Nervosität bei einem Kind auch ein Wesensmerkmal sein kann.

Sehr ruhige Babys sind von Natur aus eben so und ein ständig quengelndes Kind, das nie richtig schlafen will und überall mit dabei sein muss wird später aufgeweckter sein.

Wenn Arzt oder Hebamme keine Anzeichen von einer Störung feststellen, sollte Panikmache oder weitere Ursachensuche mit Akzeptanz, Liebe und Geduld vermieden werden.

Weiterhin alles Gute
Herzblume

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Pumpenstress?
Hi,

Meiner Erfahrung nach ist z.B. das Abpumpen der Milch
ziemlicher Stress. Dies sollte nur getan werden, wenn es nötig
ist. Die Milchproduktion wird vom Trinkverhalten des Kindes
bestimmt. Noch dazu kann ein Stillkind oft gar nichts mit den
(künstlichen) Saugern auf der Nuckelflasche anfangen.

Warum ist denn Abpumpen Stress? Pumpe ansetzen und loslegen. Wo ist da der Stress? Hättest Du es entwürdigend, langweilig oder nervend genannt, hätte ich es verstanden. Meine Frau pumpt fast jeden Abend ab, damit wir genug Vorrat haben, wenn sie auf Terminen ist und die Babysitterin füttern muss.

Unser Sohn ist jetzt 4,5 Monate und schläft seit dem 2. Monat durch (ca. 20.00 bis 7.00) mit Schwankungen natürlich.

Gruß
C.

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Hallo

Warum ist denn Abpumpen Stress? Pumpe ansetzen und loslegen.
Wo ist da der Stress?

Ich fands auch stressig, und habe es deswegen nie gemacht.

Ich kanns dir aber nicht begründen wieso. Höchstens insofern: Ich fand es extrem unangenehm. Und natürlich die ganzen Hygienemaßnahmen.

Viele Grüße Simsy

kommt vielleicht auch drauf an ob man eine manuelle pumpe hat oder eine elektrische?

die mutter meines patenkindes fand das auch extrem doof, bis sie eine vollautomatische bekommen hat von der krankenkasse.

Warum ist denn Abpumpen Stress? Pumpe ansetzen und loslegen.
Wo ist da der Stress? Hättest Du es entwürdigend, langweilig
oder nervend genannt, hätte ich es verstanden. Meine Frau
pumpt fast jeden Abend ab, damit wir genug Vorrat haben, wenn
sie auf Terminen ist und die Babysitterin füttern muss.

Ist doch auch okay, wenn sie damit klar kommt. Dadurch, dass ich nur selten Milch im Kühlschrank brauchte, musste ich das zwischendurch abpumpen, was mir meine Kleine in der Brust übrig gelassen hat. Das war nicht viel. Darum musste ich immer die Paar Milliliter sammeln, einfrieren … ich fands stressig.

Entwürdigend auf keinen Fall. Wie kommst du denn darauf?

Liebe Grüße
Herzblume

Entwürdigend auf keinen Fall. Wie kommst du denn darauf?

Das haben mir unabhängig voneinander mehrere Frauen gesagt. Ich kann da naturgegeben nicht mitreden (was ich aber natürlich immer tue, auch naturgegeben :smile:
Man käme sich vor wie an einer Melkmaschine …

Viele Grüße
C.

Man käme sich vor wie an einer Melkmaschine …

ist ja auch so, sogar die Geräusche kommen hin *dschhht - dschhht - dschhht*

Ich fand es auch stressig: alle 4 Stunden abpumpen (mit der Maschine), dann aber immer alles abkochen um 4 Stunden später alles wieder sauber und steril zu haben. Auch nachts. Und das war schon Stress. Aufstehen, 10 Minuten schlaftrunken an der Maschine sitzen, das Ding an die Brust halten und daruf achten, dass auch der Unterdruck gewährleistet ist, und danach noch verpennt abkochen und alles wieder bereit stellen.

Ich war froh als mein Sohn heim durfte und ich dann komplett Stillen konnte.

lg,Dany

*grins
So kam ich mir auch oft vor … manchmal überfordert, oft übermüdet und gereizt und irgendwie auch wie ne Melkmaschine. :smile:

Liebe Grüße
Herzblume

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

das klingt ja so, als ob du von meiner großen Tochter schreibst. Sie ist mittlerweile 5 Jahre alt, gesund, munter und clever.
Nicht alle Babys entsprechen den Standards, den wohlmeinende Elternratgeber als normal ausgeben.
Es ist ein absolut natürliches Verhalten, nur in der Nähe der Eltern schlafen zu wollen. Stell dir mal vor, du würdest nicht in einer normalen Wohnung, sondern wie vor 10.000 Jahren noch üblich, in der Wildnis leben. Alles andere, als in der vertrauten Nähe der Eltern zu schlafen, wäre tödlich gewesen. Nun haben wir aber noch das Programm von vor 10.000 Jahren drin. Dein Baby hat einfach nur gesunde Reflexe.
Es ist ebenso natürlich, häufiger zu trinken. Dieser 4-Stunden-Standard-Rhythmus ist vielleicht für Eltern bequem, entspricht aber nicht den natürlichen Bedürfnissen des Kindes. Lass es einfach trinken, wenn es möchte und beobachte seine Entwicklung (ist es gesund, nimmt es zu…). Ist das okay, dann ist alles in Ordnung.
Uns hat ein Tragetuch sehr geholfen. Damit haben meine Kinder dann auch mal länger als nur 20 Minuten geschlafen.
Überhaupt weicht das Schlafbedürfnis der einzelnen Kinder gleichen Alters sehr stark voneinander ab. Die Kinder meiner Bekannten schliefen schon immer mindestens 3 Stunden pro Tag mehr als meine. Alle Kinder waren aber zufrieden und ausgeruht.
Ich empfehle dir die Lektüre des Buches „Babyjahre“ von Remo H. Largo. Darin beschreibt der Autor (Kinderarzt aus der Schweiz) sehr schön die individuelle Schwankungsbreite kindlicher Entwicklung.

Viele Grüße

Heike

OT
Hallo

Ich kann da naturgegeben nicht mitreden (was ich aber
natürlich immer tue, auch naturgegeben :smile:

Total süß!

LG Simsy

Aber ein Saugdefekt … es geht hierbei um ein fast 4 Monate
altes Kind. Hätte dann nicht der Kinderarzt schon einen
Gewichtsmangel o.ä. festgestellt?

Ohne Panik machen zu wollen aber es kommt auf den Defekt drauf an.
Ich sagte vorallem sie soll es auf alle Fälle den Arzt sagen (man weisst ja nie)

Meiner Erfahrung nach ist z.B. das Abpumpen der Milch
ziemlicher Stress. Dies sollte nur getan werden, wenn es nötig
ist. Die Milchproduktion wird vom Trinkverhalten des Kindes
bestimmt. Noch dazu kann ein Stillkind oft gar nichts mit den
(künstlichen) Saugern auf der Nuckelflasche anfangen.

Ich fands garnicht stressig in gegenteil es hat mir und vorallem meine Tochter einiges erleichtert, grade in der Zeit (1 und halb Jahren) wo sie alle 20 Minuten wach war. (Tags und Nachts!) Es hat mein Mann die möglichkeit gegeben sich auch mit den Kind zu beschäftigen wären ich mich erholen konnte.

Man darf nicht vergessen, dass unruhiges

Verhalten oder Nervosität bei einem Kind auch ein
Wesensmerkmal sein kann.

Stimmt dennoch auf dauer kann es für junge Eltern Nervenzerreisen sein. Die Psyche macht irgendwann nicht mehr mit.

Wenn Arzt oder Hebamme keine Anzeichen von einer Störung
feststellen, sollte Panikmache oder weitere Ursachensuche mit
Akzeptanz, Liebe und Geduld vermieden werden.

Grade Das versuch man hier grade, Aber es ist nun mal eine Tatsache das es eine anstrengende Zeit ist.

Hallo,

unser Kleiner (15 Wochen alt) wird gestillt.

meine Enkelin ist im gleichen Alter.
Anfangs war es auch ein Problem mit dem Schlaf/Wachrhytmus.
Meine Tochter hat sie immer wach gemacht und zu regelmäßigen Zeiten gestillt.
Baby hat fast den ganzen Tag geschlafen.

Heute ist sie viel wach und schaut ihrer Mutter zu, was die so treibt, macht und tut. Sie ist sehr selten quatschig und fast immer zufrieden.

Selbst beim Spazierenfahren hat sie fast immer die Augen offen und schaut und lacht.

Bezüglich Umgebungsgeräuschen wurde fast nie Rücksicht genommen, immer war etwas los oder man hat sich unterhalten oder auch Tv geschaut (natürlich ohne dass sie im Einflussbereich war). Das war auch Nachts so.
Heute schläft sie ab ca. 22 Uhr bis ca. 7.00 Uhr durch und gibt ihrer Mami auch tagsüber viel Zeit zur Erholung :smile:.
Sie wird weiterhin gestillt; gelegentlich wird für die „Freiheit“ der Mutter auch abgepumpt und Flasche gegeben.
Wenn sie wach ist, muß sie nicht unbedingt beschäftigt werden.

Geniesst aber Gymnastik und Rumtollen sichtlich vergnügt.

Gruss