Hallo Klößchen,
auch ich sage: alles normal ;o) macht euch nicht so nen Stress (obwohl man beim ersten Kind nie so genau weiß, was nun normal ist und was einem Sorgen bereiten sollte, ich kenne das)
Er trinkt nur zehn Minuten und ist fertig. Meist ist dann nur
eine Brust leer und die andere noch gefüllt.
Ich hatte auch so Rekordzeiten. Meldete mich ab im Chat zum Stillen gehen abends und saß 6-7 Minuten später wieder da. Brust leer, Kind voll.
Er ist dann
scheinbar satt oder, so denken wir, zu faul, um weiter zu
trinken, denn wenn die Milch wie von alleine läuft, trinkt er.
Sagen wir mal so - satt schon, nicht hungrig genug um sich zu bemühen - auch das ist normal :o)
Er schläft tagsüber höchstens zwei Stunden am Stück.
Das ist doch ok :o)
Sehr oft
auch nur 20 oder 30 Minuten. Dann hat er sofort Hunger und
fängt an zu meckern. Nachts schläft er höchstens drei Stunden
am Stück.
auch ok. Ich hatte meinen Sohn auch mit in meinem Bett nachts. Da kann man im Halbschlaf stillen. Kind zu einem drehen, sich zum Kind, Brust raus *schnorchel* Wenn das Kind satt ist, lässt es los (oder auch mal nicht, wacht man dann Stunden später mit Kind dran nochmal auf *gg*)
Tagsüber ist es leider so, dass er von uns gestört
wird, natürlich nicht bewusst, absichtlich oder direkt. Wir
wohnen zurzeit nur in einer 2 ZKB-Wohnung.
Ja, das ist normal, er muss sich an die neuen (für ihn nun lauteren) Geräusche gewöhnen.
Er schläft auch
nicht richtig, sondern döst. So zumindest empfinden wir es, da
er sich oft bewegt, zuckt, stöhnt, … Diese Nebengeräusche,
die entstehen, versuchen wir weitestgehend zu vermeiden.
Bloß nicht. Er brauch Umgebungsgeräusche um zu hören, dass ihr da seid. Wenn ihr nur still seid, gewöhnt ihr ihm an, nur bei Stille zu schlafen und das kann dann teilweise sehr nervig werden im Alltag.
Auch schläft er nur ein, wenn jemand
in seiner (unmittelbaren) Nähe ist.
Ach, das ist doch sowas von verständlich. überleg doch mal, sooo lange war er in engstem Kontakt mit Mama. Klar, dass er eure Nähe braucht. gebt sie ihm. So viel ihr könnt, das ist sooo wichtig. Das erwähnte Tragetuch tut einen guten Dienst. Ich hatte meinen Sohn auch ewig lang immer auf dem Bauch liegen. Tag wie Nacht die ersten Monate.
Wir machen uns Gedanken, ob das so normal ist oder ob er
einfach nur sehr sensibel ist und das sein Verhalten somit
normal ist oder ob wir was ändern können und evtl. müssen, um
sein Schlaf- und Trinkverhalten zum Positiven zu verändern.
Gebt ihm die Nähe die er braucht, akzeptiert seine Gewohnheiten (solange er zunimmt ist alles normalerweise im Grünen Bereich). Denn auch ein Baby muss sich erstmal an all das Neue gewöhnen und für sich selbst einen Rhythmus finden. Ihr unterstützt ihn, indem ihr seine Bedürfnisse ernst nehmt. Zudem: versucht etwas gelassener die Entwicklung mit anzusehen. Nicht jeder Pups ist gleich eine Krankheit ;o) Aber wie im ersten Satz erwähnt: beim ersten Kind löst fast jedes verzogene Gesichtchen gleich einen Gedankensturm aus, was nicht stimmen kann. Versucht gelassener zu werden.
Liebe Grüße und viel Freude an eurem Kind,
Dany