folgende Frage hat sich bei mir aufgetan:
Habe gestern Abend zum ersten mal Babybrei selbst gekocht (Süßkartoffeln mit Pastinake), als ich das abgefüllte Gläschen dann heute aus dem Kühlschrank genommen habe, hatte ich das Gefühl, das der Brei etwas nachgedickt ist.
Kann ich, um den Brei wieder etwas dünner zu machen nachträglich abgekochtes Wasser untermischen und ihn dann in der Mikrowelle ganz normal warm machen??
Über Antworten würde ich mich freuen
ich würde den Babybrei erst mal so warm machen. Meist ist dieser dann schon flüssiger als in kühlschrankkaltem Zustand. Danach würde ich entscheiden ob noch Wasser dazu muss.
Und apropos „abgekochtes Wasser“: als meine Kurzen so alt waren, dass sie Brei gegessen haben, da hab ich auf die Abkocherei schon längst verzichtet. Da wird sowieso alles was in Reichweite der Hände gelangt hemmungslos in den Mund gesteckt.
Oder spricht bei deinem Baby ein anderer Grund fürs Abkochen?
OT
Hallo,
ich frage mich warum man sich die Mühe macht einen Babybrei (womöglich noch aus Biowurzeln) zu kochen und sich anschließend Gedanken um deren Konsistenz macht und in Erwägung zieht diesen mit abgekochten Wasser zu verdünnen - dann aber den mühe- und liebevoll zubereiteten Brei in der Mikrowelle erhitzt!?
Das ist ja so ziemlich die umstrittenste Methode überhaupt um Lebensmittel zu erhitzen. Habt ihr keinen Herd oder Flaschenwärmer?
Das ist ja so ziemlich die umstrittenste Methode überhaupt um
Lebensmittel zu erhitzen.
es ist landläufig bekannt, daß Fleisch Poren hat. Nur: das, was landläufig bekannt und so ziemlich umstritten ist, muß ja nicht unbedingt den Tatsachen entsprechen.
Herrlich, BelRia. Dein Hinweis ist genau richtig. Und noch was: je weniger die Leute davon verstehen, desto mehr schwaddern sie daher. Sagt ein gelernter Hochfrequenztechniker…
der Artikel ist einigermaßen unterhaltsam, wenn auch inhaltlich total falsch. Hans U. Hertel hat sich übrigens mittlerweile zum Antisemiten und Spinner weitergebildet und war zwischenzeitlich und konsequenterweise Europapräsident des „Weltfundaments für Natur-Wissenschaft“, einer Organisation der Universalen Kirche.
Vorsichtig formuliert, würde ich dem Herrn lieber helfen, seinen verlorenen Verstand wiederzufinden als seinen Thesen zu vertrauen.
Hallo,
ist ja interessant, die Diskussion, die ich da losgetreten habe. Ich verstehe nichts von Mikrowelle.
Dennoch: von schonener Erhitzung unter Berücksichtigung des Erhalts von Vitaminen kann nicht die Rede sein. Man stellt ja auch keinen Brei auf volle Flamme auf den Herd, sondern auf mittlerer Hitze (schonend halt).
Neben des Totkochens gibt es noch einen anderen unerwünschten Nebeneffekt: wer nicht unglaublich sorgfältig umrührt wird erheblich Temperaturdifferenzen im Brei haben - das kann bei Babys zu schlimmen Verbrennungen führen.
Neben des Totkochens gibt es noch einen anderen unerwünschten
Nebeneffekt: wer nicht unglaublich sorgfältig umrührt wird
erheblich Temperaturdifferenzen im Brei haben - das kann bei
Babys zu schlimmen Verbrennungen führen.
Nicht nur bei Babies Das ist übrigens auch einer der Gründe, weshalb ich nie auch nur daran denken würde, mir so ein Ding zuzulegen. Ist einfach sowohl ökologisch (von der Energiebilanz her) als auch ökonomisch gesehen der totale, absolute Schwachsinn. Man wärmt also etwas ein paar Minuten auf, schaltet das Gerät ab, holt das Essen raus, rührt noch einmal um, wiederholt diesen Vorgang ggfs. mehrfach, packt es wieder ein, schmeisst die Schose nochmal ans Netz, um dann endlich (lt. Bedienungsanleitung) danach das Gargut nochmal 5-10min nachgaren zu lassen einschliesslich der Wartezeit von mindestens 20 Minuten bis zur Geniessbarkeit, ganz supiklassetoll effektiv, dieses Gerät.
An die verhängnisvollen Veränderungen in deinem Erbgut oder daran, dass Mikrowellenfressi mördermäßig Krebs macht glaube ich allerdings genausowenig, das ist genau so ein Mumpitz.