Babyschnupfen

Hallo liebe Eltern,

mich würde mal folgendes Interessieren:

Mein Sohn (9 Monate alt) hat Schnupfen. Ich würde gerne mit einem Nasensauger (der mit den Schläuchen) seine Nase absaugen. Er weigert sich aber beharrlich.
Mein Mann und ich haben es dann zu zweit versucht, indem er den Kopf des Babys festgehalten hat und ich gesaugt habe. Das hat zwar funktioniert, aber durch das Weinen dabei ist die Nase praktisch sofort wieder zu gewesen.
Mal abgesehen davon, dass diese Behandlung keinen Nutzen hat, finde ich es auch nicht schön, wenn er dabei so weint.
Gibt es andere Methoden oder Tricks, die Nase doch noch frei zu bekommen?
(Nasentropfen verwenden wir nur Nachts, aber auch dafür muss die Nase im Prinzip halbwegs frei sein.)

Außerdem habe ich gelesen, dass man das Baby nicht mit ätherischen Ölen (so wie Pinimenthol) einreiben darf. Meint ihr, es schadet ihm, wenn ich mich einreibe (bin ja auch verschnupft), und er dann in meinem Arm schläft die ganze Nacht?

Liebe Grüße,

Larymin

wir haben Zwiebeln ganz fein gehackt, in eine Stoffwindel gepackt und unserem Krümel mit ins Bett gelegt - klar, dass dem wie auch uns die Tränen kommen, dadurch war aber die Nase die ganze Nacht über recht gut frei.

Nasensauger ist trotz Protest ab und an eine gute Wahl, um den festeren Schleim heraus zu bekommen - würde ich einmal am Tag versuchen - bei uns hats funktioniert, wenn man den Sauger dem Kind zum angucken gegeben hat und dann ab und an mal versucht hat die Nase frei zu bekommen und loben, loben, loben und ganz toll freuen über das was raus kommt - so ein wenig von der Freude kommt beim Kind an und wenn sich Mama und Papa so freuen…;o)

So lange es normaler Schnupfen ist, würde ich bis auf ggf. noch Meerwasser keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

Der Sache mit den Ölen stehe ich zwiegespalten entgegen - die einen sagen ja, die anderen nein - vermutlich kommt es auch hier wieder darauf an, wer die Studie erhoben hat und wie lange und in welcher Dosis man diese Öle gib. Würde da mal schnell den Kinderarzt anrufen - die TKK hat eine Kinderhotline - die könnte man ggf auch fragen.

Wünsche Euch gute Nächte!
Alexandra

Hallo,

wenn Du noch stillst, kannst Du etwas Muttermilch in die Nasenlöcher geben, bei unserem hat das Wunder gewirkt.

VG,

Birgit

Hi,

also bei meinem Sohn hat Kochsalzlösung wunder gebracht. Wir haben eine 1ml spritze damit gefüllt und in jedes Nasenloch etwas getan. Zudem was wir später gemacht habem war ein Inhalationsgerät. Das schön dabei war, dass der kleine dabei eingeschlafen ist, am ehesten durch das monotone geräusch…

Anja

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Hallo,

mangels Zeit in aller Schnelle:

Außerdem habe ich gelesen, dass man das Baby nicht mit
ätherischen Ölen (so wie Pinimenthol) einreiben darf. Meint
ihr, es schadet ihm, wenn ich mich einreibe (bin ja auch
verschnupft), und er dann in meinem Arm schläft die ganze
Nacht?

Kurze Antwort: JA!

Es gibt ein Pinimenthol mild und das ist „schon“ ab zwei Jahren. Nicht umsonst steht ja auch auf der Packung, daß Schwangere und Stillende das Zeug nicht anwenden sollen.

Ich schwöre auf Zwiebeln und da hat ja jemand schon was geschrieben dazu.

Gute Besserung!

Gruß,
Christiane

Hallo Larymin,
versuch es mal mit einem nassen Badetuch, dass Du über die Heizung packst. Auf das nasse Handtuch träufelst Du etwas (2 - 3 Tropfen Minzöl oder ähnliches, am besten mal in der Apotheke oder beim Kinderarzt nachfragen). Die erhöhte Luftfeuchtigkeit und die ätherischen Bestandteile bewirken in den meisten Fällen, dass die Kleinen trotz Schnupfens einen erholsamen Schlaf haben.

Gute Besserung wünscht BM

Hallihallo,

wenn ihr ätherisches Öl, so ähnlich wie Pinimenthol etc., verwenden wollt:
In der Apotheke gibt es Babix-Tropfen. Davon wenige Tropfen auf die Kleidung in der Nähe des Kopfes geben (Lätzchen, Halstuch o.ä.), dann steigt das schön in die Nase. Tut auch Erwachsenen ganz gut, finde ich.

Problem bei den ganzen bewährten Mitteln für Erwachsene: Laut meinem schlauen Buch über Kinderkrankheiten dürfen kampfer- oder mentholhaltige Mittel nicht bei Säuglingen und Kleinkinder verwendet werden, weil sie zu Atemnot bis zum Atemstillstand führen können. Keine Ahnung, wie hoch das Risiko tatsächlich ist, aber ich habe auch für mich lieber auf Pinimenthol und Konsorten verzichtet.

Über Nasentropfen steht in diesem Buch übrigens: Niemals länger als fünf Tage, wenn sie abschwellende Wirkung haben sollen; bei Säuglingen überhaupt nicht. Unproblematisch seien nur die Tropfen oder Sprays auf reiner Koch- oder Meersalzbasis. Entweder kaufen oder selber machen: Ein Gramm Kochsalz auf 100 ml Wasser geben, im Kühlschrank aufbewahren, hält etwa fünf Tage. Oder eben die bereits erwähnte Muttermilch verwenden.

„Mein“ Kinderarzt sagte mir übrigens, dass diese Saugballons nix taugen; ich habe sie dann auch nie ausprobiert. Statt dessen riet er mit, ein Stückchen Taschentuch fest zu zwirbeln, und damit die dicksten Popel von Hand rauszufischen. Damit kam wir ausreichend durch die Säuglingszeit.

Soviel mein Senf zu dem Thema. Vielleicht hilft es ja.

Grüße

Mira

Muttermilch und Kochsalzlösung
Hallo

Genau das habe ich auch immer gehört, von der Hebamme, vom Kinderarzt und anderen kompetenten Leuten: Bei normalem Schmupfen Kochsalzlösung oder Muttermich.

Nur bei Ohrenschmerzen oder sehr schlimmem Schnupfen Baby-Nasentropfen zum Abschwellen. Das verschreibt aber der Kinderarzt.

Viele Grüße

Hallo Mira,

gerade Babix ist wohl ins Gerede gekommen nicht so gut zu sein.

…Der Nasenballon hilft halt nur, wenn die Nase wirklich dicht ist und der Schleim noch halbwegs flüssig/zäh ist. Gegen Popel kann der nichts ausrichten.

Hallo,

Menthol ist viel zu stark und schädlich für Babies. Zu meiner Zeit hab ich Babix benutzt, keine Ahnung warum es ins „Gerede“ gekommen ist, meine beiden sind schon etwas älter. (Siehe Post weiter unten)

Abgesaugt hab ich meine beiden nie, ich hab immer nur vorsichtig mit einem sehr weichen Tuch abgewischt. Tempos waren damals zu hart, ich hatte Kleenex oder so etwas ähnliches.

Das schlimmste war eigentlich das Stillen, durch die Nase bekommt das Kind keine Luft, also muss es absetzen und brüllt.

Alles Gute und vor allem Gute Besserung euch.

Gruß

Katl

Hallo,

wenn Du noch stillst, kannst Du etwas Muttermilch in die
Nasenlöcher geben, bei unserem hat das Wunder gewirkt.

Birgit

Wir haben in dem Alter auch nur mit Muttermilch behandelt. Dazu haben wir Wattestäbchen mit der Muttermilch getränkt und dann mit den Stäbchen die Nasenlöcher auch etwas gesäubert.

Beatrix

Hallo Larymin,

frag mal in der Apotheke nach Engelwurz-Balsam. Das kann man schon den kleinsten auf die Nasenflügel schmieren und es hilft beim atmen.

Einen Nasenabsauger mit Ballon hatte ich auch mal. Hab ich weggeschmissen, weil ich fand, es war eine üble Quälerei fürs Baby. Habe mir dann einen Nasensekretsauger besorgt mit so Schläuchen dran, da saugt man selber mit dem Mund und kann so den Druck selbst bestimmen. Der Schnodder landet in einem Auffangbehälter, nicht im Mund. Das lässt sich mein Baby ganz gut gefallen.

Ansonsten hab ich auch schon abends Otrivin für Säuglingen gegeben, damit das Baby schlafen kann.

Luftfeuchtigkeit ist natürlich wichtig und viel trinken.

Gute Besserung wünscht Suse

Hi,

Statt
dessen riet er mit, ein Stückchen Taschentuch fest zu
zwirbeln, und damit die dicksten Popel von Hand rauszufischen.
Damit kam wir ausreichend durch die Säuglingszeit.

das uns die Nachsorgehebamme auch gezeigt und inzwischen findet unser Sohn (19M) das Nase saubermachen auf diese Art sehr lustig. Vor allem wenn „schöne lange Popel“ rauskommen, …

Gruß
C.

Danke für die Antworten owt
.