Guten Tag liebe Leser!
Meine Frage: Ich spiele immer mal wieder mit dem Gedanken, für gesundheitliche und auch eindeutig psychosomatische Probleme bei mir und meinen Kindern Bachblüten einzusetzen. Aber helfen die wirklich? Oder alles nur Einbildung, Placeboeffekt? Dürfen Kinder sie verwenden? Was sollte ich beachten?
Danke für den Rat, sind ja nicht gerade billig, wäre ja Verschwendung, wenns gar nix bringt.
GvufG, Pia
Hallo Pia,
ich arbeite seit mehr als 10 Jahren mit Bachblüten und Homöopathie. Aus eigener Erfahrung kann ich die Wirkung von Bachblüten nur bestätigen.
Tieren kann man schließlich nicht einreden „So, nimm das und du fühlst dich besser!“. Entweder es wirkt oder eben nicht.
Ich habe bereits unzählige BB-Therapien bei Katzen und Hunden erlebt, die binnen weniger Tage eine starke Veränderung des Verhaltens hervorriefen. In unserer Hundeschule bieten wir therapiebegleitend zum Verhaltenstraining auch Bachblüten an.
Ich verwende es auch selbst in verschiedenen, auch psyschisch ausgelösten Situationen und auch da habe ich nur beste Erfahrungen gemacht.
Bachblüten werden bei Kindern verdünnt angewendet, d.h. der Alkoholanteil wird sehr stark mit Wasser vermischt.
Die ausgewählten Blüten werden in einer Dosierung von 2 Tropfen je Blüte in einer 10ml Pipettenflasche mit Wasser verdünnt, und aus dieser Verdünnung bekommt das Kind 3 - 4 x täglich 3 Tropfen in ein Getränk (also weitere Verdünnung). Obwohl immer wieder dazu geraten wird, nehme ich niemals weiteren Alkohol oder Essig zum Haltbarmachen hinzu. Lieber mische ich in kleinen Mengen an, die halten auch so bis zu 6 Wochen.
Als Erwachsener kann man sich auch mal direkt einen Tropfen auf die Zunge geben, wenn gerade etwas akkutes ansteht und nur eine bestimmte Blüte gebraucht wird(beispielsweise „Rescue“, wenn man sich erschrocken oder sehr aufgeregt hat).
Wichtig ist die richtige „Diagnose“, also die Auswahl der BB, sonst wirken sie tatsächlich nicht.
Dazu gehört neben dem Wissen um die Wirkungsweise der einzelnen Blüten oft auch eine gute Intuition, das Gefühl für die Blüten, welche ist jetzt wichtig.
Ein sehr gutes Buch dazu ist „Heile dich selbst - die 38 Bachblüten“ von Dr. Edward Bach.
Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.
Schöne Feiertage wünscht Dir und Deinen Kindern
Claudia
Hallo
Selbstverständlich helfen Bachblüten und selbstverständlich sind sie kein Placebo. wie könnte eine Therapie ca 80 Jahre lang existieren wenn sie Schwindel wäre!
Das einzige „Problem“ ist, dass viele Leute sich die Mischung auf Gut Glück herstellen und sich dann wundern dass es nicht wirkt. Es wirkt auch nicht, wenn es die falschen Blüten sind. Ich bin Bachblütentherapeut und weiß daher wovon ich rede.
Außerdem muss man den ganzen Kasten nicht kaufen, Sie können sich eine Mischung in der Apotheke anfertigen lassen. Sollten Sie jedoch zu dem Schluß kommen, dass diese MIschung nicht wirkt, dann kommen Sie bitte auch zu dem Ergebnis, dass die Mischung nicht gestimmt hat und nicht die Bachblüten allgemein nutzlos sind.
viele Grüße
Kerstin Waurick
Liebe Pia,
ich kann das ja nur sehr subjektiv beantworten.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: gerade bei psychosomatischen Problemen sind Bachblüten sehr hilfreich. Es kommt auf die richtige Auswahl der Blüten an. Und für längerfristige Erfolge musst du evtl eine Weile dran bleiben.
In manchen Apotheken kann man sich eine Mischung herstellen lassen, das ist dann zum Ausprobieren sicher billiger als die Bachblüten selbst. Für Kinder sind sicher Globulis besser, weil sie kein Alkohol enthalten.
Grüße und viel Erfolg.
Dirk