Backen mit wenig Zucker und Fett

Hallo,
wenn ich die Legende von gekauftem Kuchen/Keksen lese, fangen viele Produkte tatsächlich mit der Zutat Zucker an und haben noch dazu gehärtete Fette aller Art dabei.

Also ist selbst backen die Alternative, aber auch da benötigt man schließlich Fett und Zucker.

Hat jemand Rezepte wie man mit wenig davon trozdem noch leckere Kuchen hinbekommt? Hintergrund sind keine Allergien (und auch nicht hauptsächlich die Kalorien) sondern vor allem die Vermeidung des übermäßigen Genusses von Fett und Zucker. (Ach ja, SÜßstoff ist für mich keine Alternative, dann lieber wenig, aber „echter“ Zucker/Honig!)

Danke
Tini

Hallo Tini,
was hältst du von ganz gewöhnlichem Obstkuchen aus Bisquitteig?

2 Eier, 100 g Zucker, 50 g Mehl, 50 g Stärke, 1 Teel. Backpulver

Eier mit 2 Eßl. Wasser und Zucker schaumig rühren, dann vorsichtig Mehl, Stärke und Backpulver unterrühren - ca. 20 Min bei 200 ° backen und mit frischem Obst oder ungezuckertem Konservenobst belegen.

Das hat durch 12 pro Stück (ohne Obst) 78 kcal, 1,16 g Fett und 8,3 g Zucker - geht doch, oder?

Gruß Susanne

Hallo,

Hefeteig ist ein Teig mir wenig Zucker und Fett.

Sonst kann man in Rührteigen einen Teil des Fettes durch Joghurt oder Apfelmus ersetzen.

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Wendy

Hallo Tini,

versuche es doch mal mit Halbfettbutter. Die nehme ich seit geraumer Zeit und bin recht zufrieden. - Nur wenn z.B. vom Hefekuchen etwas übrig bleibt für den nächsten Tag, habe ich festgestellt, daß es nicht mehr so gut schmeckt wie früher mit normaler Butter.

Gruss, Eva

Honigkuchen
Ich habe das Rezept nicht auswendig, google hilft da sicher, aber daran erinnere ich mich noch:

Da kommt nur Honig und Butter rein, kein Fett und kein Zucker.

Honig ist nicht nur unschädlich, sondern sogar gesund (ok… nach dem Backen sind die Vitamine wahrscheinlich größtenteils futsch…)

Nick

lol

Da kommt nur Honig und Butter rein, kein Fett und kein Zucker.

und was ist honig und butter ernährigstechnisch anderes als fett und zucker?? :smiley:

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Da kommt nur Honig und Butter rein, kein Fett und kein Zucker.

und was ist honig und butter ernährigstechnisch anderes als
fett und zucker?? :smiley:

„Zucker“ ist im Allgemeinen beim Backen Rohr- oder Rübenzucker, also ein Di-Sacharid, das mit Aufwand vom Körper getrennt werden muss. Honig besteht aus Glucose und Fructose, d.h. Monosachariden, die direkt vom Körper aufgenommen werden können. Außerdem hats in Honig Pollen und Vitamine drin.

Beim Butter ists ähnlich. Das übliche „Fett“ zum Backen hat eine ganz andere chemische Sturktur als Butter. Soviel ich weiss, ist Colesterin ungesund. Aber da können sicher einige Experten hier weiterhelfen.

Nick

Hallo Tini,
ich habe bei Rührkuchen z.B. Marmorkuchen, den Zucker um gut 1/3
reduziert. Der Kuchen gelingt genauso, ist nur nicht ganz so süß.
Gruß Bettina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

!!!
es mag mehr oder weniger „wertvollen“ zucker geben - aber zucker bleibt er doch allemal, selbst frucht- oder traubenzucker. und auch honig bleibt zucker.

und ebenso bleibt butter fett. die cholesterinfrage ist einen ganz andere diskussion und hat mit der fettfrage wenig zu tun.

Beim Butter ists ähnlich. Das übliche „Fett“ zum Backen hat
eine ganz andere chemische Sturktur als Butter.

was ist denn bei dir „übliches“ fett?
du kannst zwischen tierischem und pflanzlichem fett unterscheiden, zwischen gehärtetem und ungehärtetem, zwischen un- und gesättigten fettsäuren. aber nicht zwischen butter und „fett“. das wäre so, als wenn du zwischen widerstand und elektrischen bauteilen unterscheiden wolltest.

Soviel ich
weiss, ist Colesterin ungesund.

dann weißt du nicht viel. zum einen gibt es mehrere arten von cholesterin und zum anderen ist es lebenswichtig, damit deine blutgefäßte geschmeidig bleiben und nicht spröde werden und reißen oder brechen. ein zuviel an gewissem cholesterin jedoch schießt über das ziel hinaus und macht nicht mehr nur geschmeidig, sondern trägt massiv zur verfettung deiner gefäße bei. das ist zu natürlich vermeiden.

im übrigens sind gerade tierische fette, und da zählt deine butter nun mal dazu (es sei denn, du gewinnst sie von der butterblume *g*) nicht das, was man cholesterinarm geschweige denn „gesund“ nennt.

Aber da können sicher einige
Experten hier weiterhelfen.

sicher.

gruß
ann

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Hallo Tini,

hier 2 fettarme Backrezepte. Um fettarm zu backen, legen Sie sich am Besten einige Silikonbackformen zu (falls Sie dies noch nicht getan haben). Sie müssen nicht eingefettet werden, außerdem verringert sich die Backzeit um einiges. So eine Form ist ca. 1000mal verwendbar. Ich gebe sie immer mit in die Spülmaschine, was prima klappt.

Hier die Rezepte. Beide Rezepte stammen von Weight Watchers. Das Muffin-Rezept kann auch gut mit Äpfeln (2-3 Stück, Himbeeren, Beerenmischung allgemein, Erdbeeren usw.) zubereitet werden.

Heidelbeermuffins: für 7 Stück (2,5 Points/Stück)

3 EL Zucker, 1 TL Vanillezucker
50 gr. Halbfettmagarine und 1 Ei schaumig rühren.
80 gr. Mehl mit ½ Päckchen Backpulver und 1 Päckchen Vanillepudding unterrühren.
340 gr. Heidelbeeren (abgetropft) Konserve ohne Zucker oder frisch, vorsichtig unterheben.
Die Muffins schmecken mit dem frischen Mark einer Vanille noch tausend mal besser, klappt aber auch ohne.

Dann in die Muffin-Backformen füllen, ca. 30 Minuten backen, wobei Sie bei Silikon-Formen besser schon nach 20 Minuten nach dem Rechten sehen.

Die Temperatur: 180 ° C.

Käsekuchen mit Cranberries (12 Stück pro Stück 2 Points)

Echt lecker, habe das Rezept schon einige Male zubereitet.

Zutaten:

2 Eier
500 gr. Magerquark
40 gr. Grieß
90 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer halben unbehandelten (Bio) Zitrone
1 Päckchen Käsekuchenhilfe
2 EL rotes Johannisbeergelee (geht aber auch mit Marmelade)
30 gr. getrocknete Cranberries
½ TL Puderzucker zum Bestäuben

  1. Den Boden einer Springform (24 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.
  2. Eier trennen, Eiweiß steif schlagen. Quark mit Eigelb, Grieß, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Cranberries und Käsekuchenhilfe verrühren, Eischnee unterheben.
  3. Die Masse in die Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 50-60 Minuten backen. Achtung: Vor Ende der Backzeit, den Kuchen mit Alufolie abdecken. In der Silikonform braucht der Kuchen deutlich weniger Backzeit, also besser vorher mal nachschauen.
  4. Kuchen auskühlen lassen und mit dem Johannisbeergelee bestreichen.

Guten Appetit und viel Spaß beim ausprobieren!!! Ich habe es ist was für Sie dabei.

Grüße, N. Meyer