Hallo Experten, wie viele Leidensgenossen bin ich dem gemeinen Kirmesbackfisch verfallen. Da aber so selten Kirmes ist, würde ich mir sowas gerne auch zuhause machen aber die Dinger sind ja nicht paniert wie ein Schnitzel. Da wird der Fisch immer in eine milchig farbende zähe flüssigkeit getunkt bevor er in die Friteuse geht. Weiss jemand woraus sie sich zusammensetzt? Nehmen die immer Seelachs? Danke im voraus - Ivo
Hallo Ivo,
ich paniere Fischfilet immer so: den Fisch salzen, erst von beiden Seiten in Mehl wenden, dann in Bier und dann nochmal in Mehl. Sofort in die ziemlich heiße Pfanne mit genug Fett drin werfen und möglichst nur einmal wenden, damit die knusprige Panade nicht kaputtgeht. Den Trick hat mir mal ein Fischhändler verraten, seitdem mache ich das immer so.
Gruß
Petra
Hallo Ivo,
1 Tasse Mehl, 3 TL Backpulver (1 Beutel), 3/4 TL Salz, 1 Tasse Wasser, 1 Prise Zucker.
Mehl, Backpulver, Salz und Zucker verrühren und mit Wasser zu einem flüssigen Teig mischen. Den Teig einige Minuten ruhen lassen. Leicht gesalzene und gepfefferte Fischfilets in Mehl wenden, durch den Teig ziehen und im heißen Fett ausbacken. Jede Seite 1 Minute, dann nochmal 10 min, dabei häufig wenden.
Gruß Peter
Hallo,
also meine Variante sieht wie folgt aus:
Fisch (Seelachs ist OK, Rotbarsch geht auch) gut mit Zitrone einreiben und salzen. Teig aus Mehl, einem Ei, einem guten Schuss Bier und einer Prise Salz herstellen (Frag mich jetzt bitte nicht nach genauen Gewichtsanteilen, Du weißt ja, wie er auf der Kirmes aussieht). Ganz wichtig, Teig 20 Minuten stehen lassen und dann noch einmal aufschlagen, in dieser Zeit quillt das Mehl, der Kleber wird frei, und es kommt zu einer schön langkettigen, etwas zähen Konsistenz. Hintergründe kann man bei Hervé This nachlesen.
Jetzt Fisch in Mehl wenden, gut abklopfen und schnell durch den Bierteig ziehen. Nicht zu große und zu viel Stücke auf einmal (sonst sinkt die Temperatur zu stark und der Fisch zieht Fett) bei rund 180° (Holzlöffel wirft Blasen) in der Friteuse goldgelb ausbacken. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen, und heiß essen. Dazu am besten selbstgerührte Majo oder Aioli. Lecker!
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]