Hallo,
was verbraucht mehr Energie.
Fall a) Backofen läuft 1 Stunde auf 220° und 7 Stunden auf 80°
Fall b) Backofen läuft 1 Stunde auf 220° und 3 Stunden auf 190°
Liege ich da falsch, dass obwohl im Fall a) der Backofen viel länger läuft auf Grund der niedrigeren Temperatur der Energieverbrauch trotz allem geringer wäre?
Ich bin mir dadurch nicht im Klaren, da der Ofen ja nicht ständig heizt, sondern erst ab einer bestimmten Temperatur wieder nachheizt, wobei das Halten von 190° sicherlich mehr Energie benötigt, als das Halten von 80°.
Vielleicht hat ja jemand eine Antwort für mich.
Danke
Christian
PS: Wünsche besinnlichen Hl. Abend und ruhige Feiertage
Hi Christian,
es kommt wohl darauf an, wie gut der Backofen isoliert ist. Prinzipiell gilt natürlich, dass die Verluste um so größer sind, je größer der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen ist. Ob sich das auf den Verbrauch spürbar auswirkt, wage ich zu bezweifeln - in meiner Küche (6 qm) wird es kaum wärmer, wenn gebacken wird. Der Herd ist 3 Jahre alt; wie es bei dem Vorgänger von 1978 war, weiß ich leider nicht mehr.
Gruß Ralf
Hi…
was verbraucht mehr Energie.
Fall a) Backofen läuft 1 Stunde auf 220° und 7 Stunden auf 80°
Fall b) Backofen läuft 1 Stunde auf 220° und 3 Stunden auf
190°
Liege ich da falsch, dass obwohl im Fall a) der Backofen viel
länger läuft auf Grund der niedrigeren Temperatur der
Energieverbrauch trotz allem geringer wäre?
Gut geraten 
Der Ofen gibt ständig Wärme an die Umgebungsluft ab. Dieser Energieverlust ist proportional zum Temperaturunterschied. Der Faktor hängt von der Wärmedämmung ab, ist aber in beiden Fällen gleich. Die eine Stunde mit 220° betrachte ich jetzt mal nicht, sie bringt nur einen kleinen Vorteil für Fall b. Die Angabe der Zimmertemperatur fehlt, verändert das Ergebnis aber auch nicht wesentlich, solange sie im erträglichen Bereich bleibt.
- Wärmeverlust x Watt pro Grad
- Zimmertemperatur 20°
==>
a) (80° - 20°) * x W/° * 7 h = 420x Wh
b) (190°- 20°) * x W/° * 3 h = 510x Wh
genumi
Die eine Stunde mit 220° betrachte ich jetzt
mal nicht, sie bringt nur einen kleinen Vorteil für Fall b.
du hast nicht beachtet, daß ein backofen nicht die ganze zeit heizt… und wenn du auf 220° aufgeheizt hast und dann auf 80° abdrehst, schaltet sich der ofen mittels thermostat so lange ab, bis die temperatur im inneren unter 80° sinkt. das dauert offensichtlich länger, als bei 190°. daher bringt das aufheizen in wirklichkeit einen beträchtlichen vorteil (weil zeitersparnis) für fall a.
Hi…
Die eine Stunde mit 220° betrachte ich jetzt
mal nicht, sie bringt nur einen kleinen Vorteil für Fall b.
du hast nicht beachtet, daß ein backofen nicht die ganze zeit
heizt…
Doch doch. Ich habe etwas viel dümmeres gemacht: Die Buchstaben a und b verwechselt 
daher bringt das aufheizen in wirklichkeit einen beträchtlichen :vorteil für fall a.
Ich zweifle immer noch daran, daß dieser Vorteil so riesengroß ist, aber Du hast natürlich Recht, er gilt für Fall a.
genumi