wie verhaelt sich eigentlich der Stromverbrauch fuer einen modernen
Herd/Backofen. Haben unterschiedliche Temperaturen einen unterschiedlichen Stromverbrauch ?
Kostet mich also 1 Stunde bei 100 grad C genausoviel wie eine Stunde bei 180 Grad?
Wenn tatsaechlich der Stromverbrauch steigt… gibt es eine Faustregel mit der man das ueberschlagen kann ?
entweder interpretiere ich deine Antwort falsch oder
ich habe meine Frage nicht ausreichend formuliert.
was ich wissen wollte war, ob der Stromverbrauch sich veraendert
wenn ich den Wärmeregler am Backofen drehe.
Also keine Waermeverlustrechnung, sondern, ob mehr Energie(Strom)
aufgewendet werden muss, um eine höhere Grad °c zahl zu erreichen.
Natuerlich dauert es laenger, einen Ofen auf 200 grad zu erhitzen als auf 100… und dass man damit mehr strom verbraucht weiss ich auch…
ich hoffe dass es ein wenig eindeutiger formuliert ist… oder hab ich s doch nicht verstanden ?*gruebel*
merci
grusz aus berlin
PixelKoenig
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Natuerlich dauert es laenger, einen Ofen auf 200 grad zu
erhitzen als auf 100… und dass man damit mehr strom
verbraucht weiss ich auch…
Das war Punkt 1.
Sobald die Zieltemperatur erreicht ist, müssen von der Heizung nur noch die Wärmeverluste ersetzt werden, und die sind bei 180°C rund doppelt so hoch wie bei 100°C. Natürlich handelt es sich nicht um reine Wärmeleitung, aber als Näherung sollte es reichen.
Wenn es um reine Wärmeleitung geht, steigt diese linear mit
der Temperaturdifferenz.
Das heißt, daß die Verluste bei 180°C rund doppelt so hoch
sind wie bei 100°C (Annahme 20°C Raumtemperatur).
Nein. Die Verluste steigen mit dem Quadrat der Differenztemperatur.
Gruß
loderunner
irgendwie immer noch nicht befriedigend.
ok… hier ganz simpel…
wenn ich an dem backofen - knoepfchen drehe, welches die temperatur regelt… saugt der herd dann immer mehr strom aus der steckdose je weiter ich es nach rechts drehe…
fazit waere… wenn ich am ofenraedchen spiele…ganz nach rechts…ganz nach links… wuerde ich unten am stromzaehler das raedchen schneller und langsamer laufen sehen?
so… jetzt hab ich s
*grins*
geht hier nur um strom… nicht energie/verbrauch…
lieben grusz aus berlin
PixelKoenig
Sobald die Zieltemperatur erreicht ist, müssen von der Heizung
nur noch die Wärmeverluste ersetzt werden, und die sind bei
180°C rund doppelt so hoch wie bei 100°C. Natürlich handelt es
sich nicht um reine Wärmeleitung, aber als Näherung sollte es
reichen.
Das ist ein Thermostat. Entweder fließt Strom (dann die Nennleistung) oder keiner (abgesehen von Innenbeleuchtung & Co).
Ist die Temperatur niedriger als die eingestellte Temperatur minus X, wird die Heizung eingschaltet, ist sie höher als die Vorgabe plus Y wird abgeschaltet.
Ist die Temperatur niedriger als die eingestellte Temperatur
minus X, wird die Heizung eingschaltet, ist sie höher als die
Vorgabe plus Y wird abgeschaltet.
So. Und da es länger dauert, den Ofen auf eine höhere Temperatur zu bringen, fließt zwar derselbe Strom, aber eben länger. Für den gesamten Vorgang ist der Wert, den Dein Stromzähler anzeigt also höher.
Ist die Temperatur niedriger als die eingestellte Temperatur
minus X, wird die Heizung eingschaltet, ist sie höher als die
Vorgabe plus Y wird abgeschaltet.
ja. hurra. genau das wollte ich wissen.
klingt einleuchtend .-)
In allen Formeln zur Wärmeleitung die ich auf die Schnelle
gefunden habe fließt die Temperaturdifferenz linear ein.
Welche meinst Du?
ich war mir hundertprozentig sicher, dass die Wärmeabgabe proportional zu (Teta-ü)² ist. Keine Ahnung, woher ich das habe, es ist offensichtlich falsch, wie mir google z.B. hier: http://www.wsa.rwth-aachen.de/uploads/tx_lnetfiles/s… gesagt hat.
Du hast recht, ich ziehe meinen Einwand zurück und schäme mich.