Moien
was soll gebackuped werden ?
Am liebsten alles, aber wir müssen ja reduzieren.
Aufjedenfall alle Datein die Anwenderbezogen sind.
Also: Eigen Datein, E-Mails, Programme, Einstellungen, usw…
Bei e-mails sollte man das entsprechende Programm (outlook) schliessen bevor das Backup anläuft. Kein grosses Hinderniss.
Eigene Dateien ist kein Problem.
Einstellungen sind meistens irgendwo im Dokumente-Verzeichniss oder in der Registery versteckt. Die Registery effektiv zu backupen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Man kann nämlich nicht zwischen Einstellungen, Programmdaten und Windowsinterna unterscheiden. Spielt man ein solches Backup wieder zurück so geht mit ziemlicher Sicherheit irgendeine Windowsinterna drauf.
Bei Programmen ist man in der gleichen Situation: Programme verteilen sich mehr oder weniger zufällig über c:\programme, eines der windowsverzeichnisse und die Registery. Fehlt irgendein Teil geht das Programm nicht mehr.
Ohne Profisoftware kann man die letzten 2 Punkte praktisch vergessen. Es gibt Wege über dd, Linux oder RAID sowas zu schaffen, aber das ist für den 0815-User zu komplex einzurichten und zu anfällig für Bedienungsfehler. Ich kann’s dir gerne erklären, aber ich glaub ehrlich gesagt da nicht wirklich an Erfolg.
Wieviele GB an Daten kommen zusammen ?
Einige. Ich Tippe mal auf durschschnittlich 5 GB (Größe meines
Laufwerks C)
Das sollte keine Probleme darstellen.
Wieviele GB ändern sich von Backup zu Backup ?
Nicht viele wenn wir von einem Backup intervall von 3 Tagen
ausgehen. Ich denke mal max: 50 MB im Durschschnitt.
(Tipp an Outlook-user: jede eingetroffene email verändert die .pst-Datei. D.h. selbst wenn nur eine einzige mail eintrifft muss man alle neu backupen. Bei der Registery ist es ähnlich)
Also sagen wir 20GB für alle 3 Rechner und etwa 1GB Änderungen. Auf eine normale Platte passen 120GB. Das reicht für eine Weile.
Ab hier Bahnhofsstraße:
Also nochmal anders ausgedrückt:
Wenn mehrere Rechner in einem Netzwerk sind können Freigaben eingerichtet werden. Beispiel: ein Rechner A hat das Verzeichniss c:\test. Dieses gibt er frei unter dem Namen //A/test. Nun können alle anderen Rechner in dem Netzwerk diese Freigabe sehen, ihren Inhalt ankucken, Zeug drin speichern. Man hat also Zugriff auf die Festplatte eines anderen Rechner. Es macht plötzlich keinen (grossen) Unterschied mehr ob man nun Dateien auf dem eigenen Rechner speichert oder auf einem anderen.
Genau das gleiche Prinzip steht hinter NAS: Man nimmt eine/viele Platte/n und verbindet sie per Netzwerk mit normalen Rechnern. Die Platten selbst können das nicht, also nimmt man kleine Helferlei. An sich Minirechner mit Platte …
Dabei bekommt man oft einfache Backupsoftware. Für Dateien und Emails reicht das völlig, für Windows, Registery, Programme, Einstellungen,… aber nicht. Diese kopieren regelmässig die ausgewählten Dateien auf die NAS.
cu