Bad- und Küchensanierung

hi,

Es bleibt also nur eine geflieste Dusche oder eine
bodengleiche Stahlwanne (etwa Bette Floor)
Da wahrscheinlich ein Vorhang hin kommt um das Bad durch feste
Trennwände nicht weiter zu verkleinern, würde ich eine
geflieste Dusche als praktischer sehen.

Praktischer in welcher Hinsicht?

Weil man das Gefälle der Dusche größer machen kann, als der Vorhang sitzt und der Übergang zum restlichen Boden eher unauffällig ist.
Ich führchte, wenn man vor dem Waschbecken steht, benötigt man den Duschbereich auch um sich nicht zu eingeengt zu fühlen.

Ich habe mir nach deinem
Hinweis Bette Floor angeschaut, fand allerdings noch keine
Preise, in meinen Augen hätte es den Vorteil, weniger Fugen im
Duschbereich zu haben. Die werden irgendwann unansehnlich. Was
macht man damit? An der Wand erinnere ich mich mal Fugen neu
gestrichen zu haben, aber was macht man in der Dusche?

Fugen streicht man nicht, das ist ganz pauschal Müll.
In einer gefliesten Dusche nimmt man ohnehin eine hochfeste Fuge. Die verdreckt nicht so schnell und ist beständig gegen Haushaltsreiniger. Die bekommt man eher nicht mit Hausmittelchen kaputt.

Da müssen auch keine kleinen Fliesen rein. Wenn die Fliese eine entsprechende Rutschhemmung hat (mindestens R10) wird sie einfach ganz reingelegt. Es kommen nur 4 Diagonalschnitte aus jeder Ecke zum Ablauf hin dazu. Das kann auch eine 90x90 cm Fliesen sein, da wird zwar der Fliesenleger etwas fluchen aber es ist möglich.

Ohne Keller sollte der Bodenaufbau prinzipiell machbar sein.
Das kann man aber nur vor Ort sehen.

„Vor Ort“ ist klar, ich wollte aber auch hier ein paar
Anregungen haben, weil die Fachleute, die hier waren, mir alle
unterschiedliche Vorschläge unterbreitet haben.

ja, jeder hat so seine Vorstellungen. Es ist aber eben wichtig auch darauf zu achten, was technisch überhaupt mit den Gegebenheiten vor Ort vereinbar ist. Wenn der Ablauf aus irgendwelchen Gründen nicht tief genug angebracht werden kann, geht eine bodengleiche Dusche schlichtweg nicht.
Die Bette braucht beispielsweise etwa 10cm Aufbauhöhe in der kompletten Größe. Wäre so eine Sache die man erst prüfen müsste.

Die Rohre kommen natürlich in die Wand. Das ist bei einem
Waschbeckenabfluss und Warm- Kaltwasser problemlos machbar.
Das WC braucht zwingend eine Vorwand.

Problemlos weiß ich nicht: ich weiß nicht genau, was das für
eine Wand ist, und da sowieso fürs WC eine Vorwandinstallation
kommt, meinte der eine Fachmann, dass man die ganze Seite dann
als Vorwandinstallation machen kann, denn sonst sieht’s auch
ein bisschen komisch aus, WC vor der Vorwand und Waschbecken
hinten an der Wand.

Da hat er natürlich recht, optisch ist eine durchgehende Vorwand besser.

Der Raum hat aber nur 2 Meter, abzüglich Dusche von 1,2 m noch 80 cm, abzüglich Vorwand noch 60 cm. Da hängt der Vorhang schon fast am Waschbecken.
Daher würde ich in dieser Situation den Platz nicht verschwenden wollen, auch wenn es optisch nicht die beste Lösung ist.

Da fällt mir auch auf, dass der Vorhang wohl immer im Weg ist. entweder hängt er vor dem WC oder vor dem Waschbecken.

So viel Platz ist da nicht. Man wird ohnehin schon im Gefälle
der Dusche stehen, wenn man sich vor dem Waschbecken bewegen
will.

Da soll das WC hin, zumindest nach meiner bisherigen Planung.

Die Dusche hatte ich jetzt in der unteren rechten Ecke verstanden. Sie wird so groß, dass vor dem Waschbecken kein Platz ist. Der Duschboden wird gebraucht wenn man sich bewegen will.

Die Wand zwischen Küche und Bad ist aber kürzer als die untere
Wand vom neuen Bad.

Das ist richtig …

Da kann man durchaus 5-10 cm für die Dämmung verwenden.

… aber hier kann ich dir nicht richtig folgen, wo du die
Dämmung meinst.

Die Trockenbauwand mit der Schiebetür ist mehr oder weniger hohl und ungedämmt.
Die Wand nach innen verbreitern verbietet sich von selbst, aufgrund der Raumgröße.
Nach außen wäre es eher machbar und würde dem Schallschutz gut tun. Zu wenig davon hattest du anfangs mal befürchtet.

Die Wand mit Schiebetür ist ja bauartbedingt hohl und dämmt
daher nur sehr begrenzt.

Hmm, ich muss mir nochmal diese Schiebetüren im Baumarkt
anschauen. So wie ich das gesehen habe, wird die Tür
eigentlich vor die Wand geschoben, sozusagen, d. h. die Wand
an sich könnte gedämmt werden.

Ok, das hatte ich nicht im Plan, da ja ohnehin komplett umgebaut wird.
Aber darauf achten, dass die geschlossene Tür möglichst wenig offene Fugen hat.
Eine offene Fuge bietet 0,0 Schallschutz. Ein Bürstenstreifen hilft da schon etwas.

Daher würde ich da so platzsparend als möglich lieber einen
Absatz in der Wand hinnehmen.

Also nur die halbe Wand dämmen? Jetzt bin ich ganz verwirrt.

ich glaub, das klärst du lieber mit dem Trockenbauer vor Ort :smile:
Die Öffnung der Küchentür sollte nicht verbaut werden. Da muss man die Trennwand von Bad dahingehend anpassen ohne den Platz im Bad weiter einzuschränken.

Bei meinen Planungen bekam ich aber das Problem mit der
Platzierung der Tür entlang der Wand. Denn eine Schiebetür
braucht natürlich Platz zum Schieben, d. h. mit der Türbreite
bin ich auch etwas eingeschränkt. Eine 1 m breite Tür bei
insgesamt ca. 2,25 m Wandlänge wird arg knapp, und auch mit
einer 90er kann ich keine sehr großen Sprünge machen, aber
mindestens 90 cm müssten es sein, oder? Wie breit sind
Rollstühle?

jop, die Tür muss aber etwas größer sein als 90 cm. Wenn man sie komplett aufschieben würde, könnte man sie nur schwer schließen. Wird wohl auf 101 cm hinauslaufen.

2,22 cm hattest du mal bis Ende der angrenzenden Wand eingezeichnet. Dann wären es zumindest schon mal 20 cm mehr im Bad.
Da könnte man die Tür ja 10 oder 15 cm nach oben rücken, wegen dem Heizkörper.

Ich muss noch ein Posting wegen der Heizung in beiden Räumen
verfassen, das hier ist mir zu tief nach unten gerutscht, da
gucken vielleicht nicht mehr so viele hin.

Handtuchhalter an die untere Seite neben die Dusche. müsste noch passen.

grüße
lipi