Bad- und Küchensanierung

Hallo,

wie auch schon in meinem Profil nachzulesen ist, wohnen wir in einem sehr alten Fachwerkhaus. Darin ist leider sehr viel gepfuscht worden, was wir nur zum Teil beheben können. Aber das, was wir machen können, würden wir gern tun, sofern es finanziell machbar ist.

So, jetzt sollte es eigentlich an die Renovierung der Küche und des Badezimmers im Erdgeschoss gehen, es scheint aber auf eine Sanierung hinauszulaufen. Wir haben oben auch Küche und Bad, allerdings ist das Bad oben mehr in Benutzung, weil dort auch das Schlafzimmer ist, unten wird nur die Toilette benutzt, wenn wir gerade unten sind und nicht deshalb nach oben laufen möchten, und bis vor ein paar Tagen wurde die Küche unten benutzt, weil dort die ganzen Töpfe sind, die Lebensmittelvorräte etc. Aber wir wollten das langsam unten frei machen, und dummerweise ging der Herd als erstes weg, so dass es unten mau aussieht mit Kochen. Mein Mann will aber auch nicht alles in die obere Küche schleppen, wo wir zwar noch einen Herd hätten aber leider der Stauraum fehlt. Deshalb jetzt ein kleines Dilemma.

Wir hatten hier einen Architekten, der vorgeschlagen hat, unten Bad und Küche in ihrer Funktionalität zu vertauschen, was an sich auch ok ist, zumal wir die Badewanne unten durch eine Dusche ersetzen wollten, und eh’ das Bad zugunsten der Küche verkleinern woll(t)en.

Nun waren gestern und heute zwei Heizungs- und Sanitärmenschen, die zwei verschiedene Meinungen hatten. Heute warte ich auf den Rückruf eines dritten, zwecks Terminvereinbarung, der möglicherweise mit einer dritten Meinung daherkommt. Ich hatte vor, eine ebenerdige Dusche einbauen zu lassen, auch wenn wir nicht alles barrierefrei hinbekommen, aber zumindest barrierearm sollte es schon sein. Der von gestern meinte, ebenerdige Dusche ist blöd, es kann immer Probleme mit den Fugen zwischen Dusche und Fliesen im restlichen Bad geben, wenn sie undicht sind, läuft das Wasser in den Boden etc. Die Dusche soll ca. 2 cm höher sein, dann kann man das gut abdichten.

Der von heute meinte, man könnte eine Winkelrinne einbauen, alles sei kein Problem. Allerdings muss ich zugeben, dass mir erst NACH dem gestrigen Besuch die Idee kam, ggf. gar keine Duschkabine sondern evtl. nur einen Vorhang haben zu wollen, daher weiß ich nicht, ob der gestrige Mensch nicht nur unter der Voraussetzung „Duschkabine“ gesprochen hat, und ob er mir nicht evtl. die Winkelrinnenlösung auch vorgeschlagen hätte.

Dann stellt sich noch die Frage nach dem Warmwasser im Erdgeschoss. Momentan ist das so, dass wir für das Warmwasser der Badewanne im direkt benachbarten Hauswirtschaftsraum einen elektronisch geregelten Durchlauferhitzer von Stiebel-Eltron haben. Für das Waschbecken in der Küche ist so ein uralt-Boiler darunter, 5 Liter oder so, und für das Warmwasser in der Küche ein Wandgerät, auch 5 Liter.

Der Mensch gestern sagte, dass man zwar das ganze Warmwasser über den Durchlauferhitzer laufen lassen könnte (Umbau auf Gas - wir haben Gasheizung - würde sich für unseren 3-Personen-Haushalt nicht lohnen), aber in der Küche bräuchte man für fettige Sachen z. B. heißeres Wasser, und zum Duschen steht der Durchlauferhitzer auf +/- 40 °C. Deshalb schlug er ein Untertischgerät ebenfalls von Stiebel-Eltron vor, Details weiß ich jetzt nicht, aber er meinte, dass wenn man den Hahn aufdreht, das warme Wasser sofort da sei, und wenn man den Hahn abdreht, dieser auch nicht nachtropft, wie bei den alten Geräten. Da ich die Spüle als Ecklösung plane, würde das Ding noch ganz gut darunterpassen.

Der heutige Mensch sagte mir allerdings, dass wenn der Durchlauferhitzer dort bleibt, wo er ist, und die Dusche dahin kommt, wo ich sie plane (in der alten Küche, wo momentan der Geschirrspüler steht :smile:), der Weg des Warmwassers sehr lang wäre (nach meinen Rechnungen knapp 9 Meter), und dass z. B. nach dem Duschen jede Menge Warmwasser in der Leitung bliebe, das ja dann umsonst aufgeheizt wurde. Da ist natürlich auch etwas dran. Deswegen war er der Meinung, dass der Durchlauferhitzer näher an die Dusche versetzt werden sollte, aber das Bad wollte er auch nicht damit „verschandeln“ (dafür aber die Küche, oder wie?).

Das Hauptproblem bei der Geschichte ist, dass wir keinen blassen Schimmer haben, wo welche Leitungen liegen, dem Bauamt liegen keinerlei Pläne vor. Es gab nicht mal einen Grundriss vom Haus, den habe ich selbst am Anfang angefertigt, als wir beim Finanzamt die Umschreibung von einem Zwei- auf ein Einfamilienhaus beantragt haben. Aber die Maße sind natürlich sehr ungenau, zumal in einem Fachwerkhaus auch alles krumm und schief ist.

In der Küche und im Bad haben wir wohl Terrazzo-Boden, auf dem PVC liegt. Ich weiß, dass andere Leute teures Geld für Terrazzo ausgeben, aber wir wollen den Boden entfernen und dann auch von unten isolieren. Im bereits renovierten Wohnzimmer haben wir auch schon 40 cm tief ausgeschachtet, das war aber ein Dielenfußboden, der quasi auf der nackten Erde lag (deshalb auch zum Teil weggegammelt). Was uns in der Küche und im Bad erwartet, wissen wir nicht genau. :frowning: Wenn wir Glück haben, finden wir da irgendwelche Rohre, die man dann mehr oder weniger einfach austauschen kann. Wenn wir Pech haben, ist alles aufgerissen und wir kommen trotzdem nicht weiter.

Vielleicht kann jemand etwas zu den verschiedenen Duschlösungen etwas sagen, aber evtl. auch zu den anderen „Aufgaben“ die eine oder andere Anregung geben oder Meinung sagen.

Viele Grüße
Christa

hallo.

wie auch schon in meinem Profil nachzulesen ist, wohnen wir in
einem sehr alten Fachwerkhaus. Darin ist leider sehr viel
gepfuscht worden,

ach du sch… leben auf der baustelle. viel spaß!

So, jetzt sollte es eigentlich an die Renovierung der Küche
und des Badezimmers im Erdgeschoss gehen, es scheint aber auf
eine Sanierung hinauszulaufen.

überraschung!

Mein Mann will aber
auch nicht alles in die obere Küche schleppen, wo wir zwar
noch einen Herd hätten aber leider der Stauraum fehlt.

wenn das unten was gescheites werden soll, dann macht dort KOMPLETT frei. bodenplatte rein, ordentlichen fußboden drauf, alle leitungen neu verlegen.

das Bad zugunsten der Küche verkleinern woll(t)en.

bad verkleinern heißt wand rausreißen? dann sollte sich vorher der architekt die statik anschauen.

Ich hatte vor, eine ebenerdige Dusche
einbauen zu lassen, auch wenn wir nicht alles barrierefrei
hinbekommen, aber zumindest barrierearm sollte es schon sein.

vernünftig. platz für einen treppenlift sollte man evtl. auch schaffen.

Der von gestern meinte, ebenerdige Dusche ist blöd, es kann
immer Probleme mit den Fugen zwischen Dusche und Fliesen im
restlichen Bad geben, wenn sie undicht sind, läuft das Wasser
in den Boden etc.

dann muß er halt dafür sorgen, daß sie nicht undicht werden :wink:

Die Dusche soll ca. 2 cm höher sein, dann kann man das gut abdichten.

er meint damit aber nicht „dann kann man da eine schöne silikonfuge in die ecke streichen“?
das geht bei ebenerdigem einbau natürlich nicht, weil’s da keine ecke gibt. das heißt aber nicht, daß sich sowas nicht vernünftig abdichten läßt - einen ebenen, stabilen boden vorausgesetzt.

Für das Waschbecken in der Küche ist so ein
uralt-Boiler darunter, 5 Liter oder so, und für das Warmwasser
in der Küche ein Wandgerät, auch 5 Liter.

der boiler fliegt auf jeden fall raus. bäh.

aber in der Küche bräuchte
man für fettige Sachen z. B. heißeres Wasser,

das macht doch der geschirrspüler.

und zum Duschen steht der Durchlauferhitzer auf +/- 40 °C.

brrrr. -40°? :wink:

und wenn man den
Hahn abdreht, dieser auch nicht nachtropft, wie bei den alten
Geräten.

? liegt nachtropfen nicht eher am hahn?

Da ich die Spüle als Ecklösung plane, würde das Ding
noch ganz gut darunterpassen.

abfalleimer nicht vergessen. der nimmt bei mir den ganzen platz unter der eckspüle ein.

Deswegen war er der Meinung, dass der
Durchlauferhitzer näher an die Dusche versetzt werden sollte,
aber das Bad wollte er auch nicht damit „verschandeln“ (dafür
aber die Küche, oder wie?).

stell doch mal nen grundriß ins netz.

Wenn wir Pech haben, ist alles aufgerissen und wir kommen trotzdem nicht weiter.

was tut man (sich) nicht alles (an), um den charme eines fachwerkhauses zu genießen…

Vielleicht kann jemand etwas zu den verschiedenen
Duschlösungen etwas sagen, aber evtl. auch zu den anderen
„Aufgaben“ die eine oder andere Anregung geben oder Meinung
sagen.

wenn ich ein so altes haus kaufen würde, wär „entkernen“ das erste, was ich machen würde.

gruß

michael

Hallo!

In der Küche gibt es einen 5l-Untertisch-Speicher, das ist völlig OK.
Und das Tropfen beim Aufheizen ist normal und wenig störend. Es gibt aber neue (teurere) Geräte, die ein Ausdehnungsgefäß haben und so das systembedingte Nachtropfen verhindern.

Auch unter einem kleinen Einzelwaschbecken in einem Gäste-WC reicht so ein Kleinspeicher oder sogar ein Kleinst-Durchlauferhitzer für Steckdosenbetrieb = keine Bereitschaftsverluste, sofort WW bereit.

in einem Bad würde alles ein leistungsstarker Durchlauferhitzer versorgen Wanne/Dusche und Waschbecken dort.
Gerät muss aber im Raum selbst hängen ,weil es muss kurze Leitungswege haben.
Ein DLE kann nicht Bäder/Küchen in 2 Etagen versorgen, technisch ja, aber vom Komfort her nicht.

Liegen Küche und Bad Wand an Wand, dann kann 1 DLE auch beide Räume versorgen.

Aber, es hat Gas im Haus. Warum gibt es dann keine Warmwasserbereitung über Gas.
Also einen (schlechteren) Gas-Durchlauferhitzer oder besser einen WW-Speicher, der von der Heizungstherme mit beheizt wird.

Gas ist ca. 1/3 billiger als die gleiche Wärmemenge aus Strom erzeugt !

Einziger Vorteil des elektrischen DLE ist, er hat keinen Bereitschaftsverlust, kann dafür aber auch nicht sehr viel Wasserdurchsatz liefern. Eine Wannenfüllung dauert seine Zeit.
Und man kann nicht Wanne füllen oder duschen und gleichzeitig am Waschbecken Wasser zapfen, bzw. es kommt dann an beiden Stellen zu Komforteinbußen.

DLE kann sich bei sehr wenig WW-Verbrauch trotz Gasheizung lohnen, das muss man sich ausrechnen lassen. Sonst immer WW über die Gas-Heizung bereiten lassen.

Bäder und Duschen müssen natürlich fachgerecht an Boden und Wänden abgedichtet werden. Unter den Fliesen muss eine wasserdichte Dichtebene aus Spezialdichtanstrichen und/oder Folien liegen, darauf wird gefliest. Das ist dann langzeitdicht !
Weiß jeder Fliesenleger, es ist fachgerecht und entspricht dem Stand der Technik. Nur Pfuscher machen es anders.
Gilt auch und besonders für bodenebene Duschen. Ob die von der Fußbodenhöhe reinpassen, muss Architekt prüfen.

MfG
duck313

Ehrlich gesagt, habe ich meine Zweifel, ob es wirklich sinnvoll (wirtschaftlich) ist, im Heizungskeller einen großen Heißwasservorrat zu halten. Wenn ich schon keine Zirkulationspumpe habe, erwärme ich die Warmwasserleitungen im Haus unausweichlich.
Ich frage, ob es nicht sinnvoll sein könnte, meinen alternden Warmwasserspeicher samt stromfressender Pumpe gegen ein DLE-Paar im Keller auszutauschen.

Hallo Michael,

ach du sch… leben auf der baustelle. viel spaß!

na sagen wir mal Teilbaustelle. :smile: Vorteil ist, wie bereits erwähnt, dass wir unten sanieren und oben noch eine Küche und ein Badezimmer haben.

wenn das unten was gescheites werden soll, dann macht dort
KOMPLETT frei. bodenplatte rein, ordentlichen fußboden drauf,
alle leitungen neu verlegen.

Aber erst nach und nach. :smile: Wohnzimmer ist fertig, Elektrik neu und von unten isoliert. Jetzt sollen eben Küche und Bad in Angriff genommen werden. Irgendwann kommt das Gästezimmer wohl wegen der Elektrik nochmal dran, aber das kann noch warten. Das Gästezimmer wird selten benutzt und hat daher keine Dringlichkeit.

bad verkleinern heißt wand rausreißen? dann sollte sich vorher
der architekt die statik anschauen.

Jein. Es ist nur eine Leichbauwand, die wir rausreißen müssen/wollen. Ich hatte schon den Architekten hier, weil wir ursprünglich eine andere Wand abreißen wollten, bei der ich mir eben nicht sicher war, dass es KEINE tragende Wand ist, aber der Architekt hat uns auf die Idee mit dem Vertauschen der Raumnutzung gebracht, die mir inzwischen viel sympathischer ist!

vernünftig. platz für einen treppenlift sollte man evtl. auch
schaffen.

Das wird eher nicht in Frage kommen, einfach wegen der Gegebenheiten, aber ich denke, wenn es soweit ist, werden wir sowieso ganz nach unten ziehen und oben entweder unsere Tochter lassen oder vielleicht mal vermieten. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

er meint damit aber nicht „dann kann man da eine schöne
silikonfuge in die ecke streichen“?

Nu’, was er genau meinte, kann ich nicht sagen, er hat es nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. :smile:

einen ebenen, stabilen boden
vorausgesetzt.

Da wir ja eh’ den Boden rausreißen, könnte ja diese Voraussetzung geschaffen werden.

das macht doch der geschirrspüler.

Da bin ich noch mit mir am Kämpfen. Wir haben seit 16 Jahren mittlerweile einen 45-cm-Geschirrspüler, aber das heißt auch, dass Töpfe und Pfannen mit der Hand abwaschen. Meine Schwester redet auf mich ein, dass wir unbedingt ein 60-cm-Gerät brauchen. Mal gucken, das steht noch nicht fest.

brrrr. -40°? :wink:
P

? liegt nachtropfen nicht eher am hahn?

Nein, das liegt an der Konstruktion der Geräte. Wie duck schon erklärt hat, haben die neuen Geräte dieses Ausdehnungsgefäß.

abfalleimer nicht vergessen. der nimmt bei mir den ganzen
platz unter der eckspüle ein.

Huch, was habt ihr für einen Abfalleimer, oder habt ihr einen Dreifachbehälter? Also wir haben einen relativ kleinen Eimer für den Biomüll (wird halt oft geleert, stinkt sonst eh’), einen winzig kleinen Mülleimer und den gelben Sack. Für letzteren plane ich aber einen „Ständer“ in der Waschküche. Die Lösung in der Küche meiner Schwester gefällt mir nicht: einen extra Eimer für den Gelben Sack, in den aber nicht mal der halbe Gelbe Sack reinpasst, und den man dann immer in den Gelben Sack umschütten muss.

stell doch mal nen grundriß ins netz.

Kommt heute noch.

was tut man (sich) nicht alles (an), um den charme eines
fachwerkhauses zu genießen…

Eben. :smile:) Auch wenn viele nur den Kopf schütteln. Gerade heute sprach ich mit einer Bekannten, die hat fast alle ihre Holzbalken mit Sperrholz verkleiden lassen, will das nun auch im Bad machen lassen, weil sie so rissig ist und sie die Spinnweben nicht wegmachen kann. Mein Gott, dann fressen die Spinnen halt die Fliegen. :stuck_out_tongue:

Viele Grüße
Christa

hi,

Der von gestern meinte, ebenerdige Dusche ist blöd, es kann
immer Probleme mit den Fugen zwischen Dusche und Fliesen im
restlichen Bad geben, wenn sie undicht sind, läuft das Wasser
in den Boden etc.
Die Dusche soll ca. 2 cm höher sein, …

also eine geflieste Dusche 2 cm höher setzen macht keinen Sinn. Das macht man nur wenn es bautechnisch einfach nicht anders geht.
Wo eine Duschwanne sitzt, ist komplett egal. Die Abdichtung ist gleich.

Die Duschrinnen, wenn fachlich richtig eingebaut, sind alle dicht.
Die restliche Fläche ist auch immer Abgedichtet, da kann nix irgendwo in den Boden laufen. Nur bei Naturstein wird es kritisch.

Eine Winkelrinne macht nur Sinn, wenn die Dusche so groß wird, das es anders nicht geht. Eine Rinne 10cm vor der Wand ist die beste Lösung, eine Rinne direkt an der Wand zur Not.
Preiswerteste Lösung ist immer noch ein normaler kleiner mittiger Ablauf.

Ob Kabine oder Vorhang ist egal. Der Vorhang sollte nur nicht am äußersten Ende der Dusche angebracht sein.

grüße
lipi

hallo.

? liegt nachtropfen nicht eher am hahn?

Nein, das liegt an der Konstruktion der Geräte. Wie duck schon
erklärt hat, haben die neuen Geräte dieses Ausdehnungsgefäß.

wieder was gelernt.

Huch, was habt ihr für einen Abfalleimer, oder habt ihr einen
Dreifachbehälter?

das ist so ein teil hier: https://www.google.de/search?q=wesco+corner+boy&sour…
damit ist der platz unter der spüle optimal ausgenutzt. für einen boiler wird’s halt damit eng. wobei man einen 5-liter-boiler wahrscheinlich noch reinpressen könnte :smile:

Gerade heute
sprach ich mit einer Bekannten, die hat fast alle ihre
Holzbalken mit Sperrholz verkleiden lassen, will das nun auch
im Bad machen lassen, weil sie so rissig ist und sie die
Spinnweben nicht wegmachen kann.

tsts… nee, nichts gegen sichtbare balken. hab selber welche, die rissig sind :smile:
aber von alten, kaputtgepfuschten fachwerkhäusern bin ich geheilt.

gruß

michael

Hallo,

In der Küche gibt es einen 5l-Untertisch-Speicher, das ist
völlig OK.

das Problem sind die vielen Geräte, und zwar momentan im EG ein Durchlauferhitzer für die Badewanne, ein Untertisch-Speicher für das Waschbecken im Bad und ein 5-Liter-Boiler für die Spüle in der Küche.

Und das Tropfen beim Aufheizen ist normal und wenig störend.

Ja, bis auf die Tatsache, dass das Gerät uralt ist und wahrscheinlich sehr viel Strom frisst. Wieviel es de facto ist, weiß ich allerdings nicht, es ist nur eine Vermutung.

Es gibt aber neue (teurere) Geräte, die ein Ausdehnungsgefäß
haben und so das systembedingte Nachtropfen verhindern.

Ja, das meinte der Typ auch.

Auch unter einem kleinen Einzelwaschbecken in einem Gäste-WC
reicht so ein Kleinspeicher oder sogar ein
Kleinst-Durchlauferhitzer für Steckdosenbetrieb = keine
Bereitschaftsverluste, sofort WW bereit.

Tja, wieder die Anzahl … und es nimmt auch alles Platz weg, sieht hässlich aus an der Wand. :frowning:

in einem Bad würde alles ein leistungsstarker
Durchlauferhitzer versorgen Wanne/Dusche und Waschbecken dort.
Gerät muss aber im Raum selbst hängen ,weil es muss kurze
Leitungswege haben.

Das ist das Problem gerade. Wo das Bad jetzt ist, hat das Wasser einen sehr kurzen weg. Wo das Bad hinkommen soll, wäre der Weg die knapp 9 Meter weit, deshalb kam von einem der Menschen der Vorschlag, den DLE zu versetzen.

Ein DLE kann nicht Bäder/Küchen in 2 Etagen versorgen,
technisch ja, aber vom Komfort her nicht.

Das steht auch nicht zur Debatte, oben haben wir getrennte WW-Versorgung: den zweiten (baugleichen) DLE von Stiebel-Eltron für die Badewanne, zwei Untertisch-Speicher für Waschbecken im Bad und Spüle in der Küche.

Liegen Küche und Bad Wand an Wand, dann kann 1 DLE auch beide
Räume versorgen.

Das war meine Überlegung für unten, worum es gerade geht.

Aber, es hat Gas im Haus. Warum gibt es dann keine
Warmwasserbereitung über Gas.
Also einen (schlechteren) Gas-Durchlauferhitzer oder besser
einen WW-Speicher, der von der Heizungstherme mit beheizt
wird.

Weil

  1. wir das so vorgefunden haben, dass nur die Heizung auf Gas lief (im unteren Bad war noch ein 80-100 Liter Boiler an der Wand, der flog als erstes raus).
  2. der eine Mensch meinte, dass es sich für drei Personen nicht rechnet: die Umbaukosten sind so hoch und der Stromverbrauch vergleichsweise niedrig. Wäre es gleich gemacht worden, als die Gastherme eingebaut wurde, wäre es etwas anderes gewesen. Außerdem kommt hinzu (was die Kosten erhöht), dass die Gastherme oben ist, wir aber auch unten Warmwasser bräuchten.

Eine Wannenfüllung dauert seine Zeit.

Wir werden dann nur noch oben eine Badewanne haben, und gebadet wird selten. Wenn unsere Tochter badet, reicht noch 1/3 der Wannenfüllung.

Und man kann nicht Wanne füllen oder duschen und gleichzeitig
am Waschbecken Wasser zapfen, bzw. es kommt dann an beiden
Stellen zu Komforteinbußen.

Ja, das stimmt, allerdings steht man nicht stundenlang unter der Dusche, und die 10-15 Minuten, die das Duschen (inkl. das Waschen meiner langen Haare :wink:) in Anspruch nimmt, können die anderen beiden jeweils darauf verzichten, in der Küche abzuwaschen.

DLE kann sich bei sehr wenig WW-Verbrauch trotz Gasheizung
lohnen, das muss man sich ausrechnen lassen.

Bei einem neuen Haus hätte ich sicherlich darüber nachgedacht, alles über Gas laufen zu lassen, aber so …

Bäder und Duschen müssen natürlich fachgerecht an Boden und
Wänden abgedichtet werden. Unter den Fliesen muss eine
wasserdichte Dichtebene aus Spezialdichtanstrichen und/oder
Folien liegen, darauf wird gefliest. Das ist dann
langzeitdicht !
Weiß jeder Fliesenleger, es ist fachgerecht und entspricht dem
Stand der Technik. Nur Pfuscher machen es anders.

Gut, ich habe darüber mit dem Sanitärmenschen gesprochen, ein Fliesenleger hätte möglicherweise etwas anderes gesagt, aber mir war/ist auch nicht ganz klar, wer die Dusche einbaut: die Wasseranschlüsse würde der Sanitärmensch machen, das Drumherum der Fliesenleger?

Gilt auch und besonders für bodenebene Duschen. Ob die von der
Fußbodenhöhe reinpassen, muss Architekt prüfen.

Da wir den ganzen Boden wohl zwecks Dämmung aufreißen, kann man das ja entsprechend planen.

Ich werde gleich noch eine Ergänzung zu meinen ursprünglichen Posting schreiben, in der ich auch den Grundriss verlinke.

Viele Grüße
Christa

Grundriss
Hallo nochmal,

hier also der Grundriss. Erstens ist er nicht wirklich maßstabsgerecht, zweitens stimmen die Maße auch nur ungefähr, drittens kann es aber durchaus passieren, wie an der Wand Hauswirtschaftsraum/Badezimmer zu sehen, dass die Wand auf der einen Seite eine Länge hat und auf der anderen Seite eine andere. :smile:) Um aber zu verstehen, was wir vorhaben, sollte die Skizze reichen.

Zwischen Waschküche und Badezimmer war eine Tür, die momentan noch zugenagelt ist (Brett davor), die wir aber wieder öffnen wollen. In der linken oberen Ecke (ich beziehe mich nachfolgend immer auf die Draufsicht!) der Waschküche ist ein 100er Schmutzwasser-Fallrohr, das von der Toilette oben kommt. Die Leitung führt an der oberen Wand entlang zum Badezimmer, wo sich ungefähr in der linken oberen Ecke die Toilette befindet.

Die „Wand“ zwischen Badezimmer und dem Abstellraum ist die Leichtbauwand, die abgerissen werden soll. In der Küche, an der Wand zum Abstellraum, ist momentan die Spüle. In der rechten unteren Ecke der Küche ist ein 70er Rohr, glaube ich, das aus der Küche oben runtergeht. Nach rechts hin ist draußen nur eine Regenwasserleitung, nach oben ist noch ein Bürgersteig und dann die Straße. Durch die Straßenmitte ungefähr verläuft die Schmutzwasserleitung, auf der anderen Straßenhälfte in der Mitte die Regenwasserleitung. Die Vermutung der Stadtwerke (sie wissen’s nicht!) ist, dass irgendwo an der Oberseite vom Hauswirtschaftsraum eine Leitung zur Schmutzwasserleitung geht.

Die neue Küche soll dann statt des alten Badezimmers plus Abstellraum sein, wobei für oben und rechts eine L-Form mit Eckspüle vorgesehen ist. Da wo momentan die Küche ist, wird eine Wand eingezogen, und zwar genau da, wo die Wand zwischen Küche und Abstellraum endet, und irgendwo in dieser Wand muss sich auch eine Tür befinden. Diese Tür ist z. B. auch ein Problem: geht sie nach außen auf und man kommt aus der Küche, riskiert man eine dicke Nase, wenn jemand gerade das Badezimmer verlassen möchte. Geht die nach innen auf, ist man im Badezimmer, was die Einrichtung angeht, noch eingeschränkter. Einer der beiden Sanitärmenschen, die heute hier waren, schlug eine Schiebetür vor.

Auch eine Überlegung wert, obwohl ich mich frage, wie schlimm das ist, wenn ein Gast aus dem Gästezimmer rauskommt und jemand gerade Pipi macht und der Gast das hört. :smile: Die Wand, die eingezogen wird, soll zwar nicht hohl sein sondern leicht gedämmt werden, aber die Welt wird das nicht sein. Wir haben oben im Schlafzimmer zwei Schiebetüren (es ist ein Durchgangszimmer, aber aus Holz, und die finde ich fürchterlich, die machen einen Höllenlärm. Aber gerade gestern oder vorgestern habe ich bei Bauhaus Glasschiebetüren gesehen (und geschoben :wink:), und die gingen im Verhältnis … Andererseits ist es so, dass von der Küche zum Bad momentan eine normale Zimmertür verbaut ist (die soll auch nicht ersetzt werden), und wenn man in der Küche steht und es ruhig ist, hört man es jetzt auch, wenn jemand auf der Toilette ist …

So, noch weiter zu den Vorschlägen: An der Wand zwischen Küche und dem Abstellraum sollen Toilette und Waschbecken hin, und zwar mit einer Vorwandinstallation. Spricht dagegen etwas?

Rechts unten in der jetzigen Küche soll die Dusche hin. Was würde gegen eine Winkelrinne sprechen, was dafür?

littlepinguin hatte geschrieben:

Eine Winkelrinne macht nur Sinn, wenn die Dusche so groß wird ,
das es anders nicht geht.

Was heißt das konkret? Ich hatte einiges im Internet über alters- und behindertengerechte Umbauten gelesen, und dort stand, dass eine Dusche mindestens 120x120, besser noch 150x150 (=rollstuhlgerecht) sein soll. Letzteres kann ich vergessen, der Platz rechts vom Fenster beträgt ca. 125 cm, womit auch die 120-cm-Lösung etwas eng wird. Das ist auch etwas, was für die Vorhang-Lösung spricht, denn so ein Vorhang ist beweglich, im Gegensatz zu einer Duschkabine. :wink:

Eine Rinne 10cm vor der Wand ist die beste Lösung

10 cm vor welcher Wand, oder wäre das dann auch eine Winkelrinne, nur zu den Wänden hin statt zum Raum hin?

Preiswerteste Lösung ist immer noch ein normaler kleiner mittiger Ablauf.

Aber schlechter als dein Vorschlag mit der Rinne 10 cm vor der Wand, den ich noch nicht ganz verstanden habe, oder wie?
Bei dem mittigen Ablauf hatte ich das so verstanden, dass man dann für die Dusche kleine(re?) Fliesen nehmen muss, weil man mit Gefälle zum Ablauf hin fliesen muss und das mit den ich sage mal normal großen Fliesen es schlechter geht. Ist das richtig? Das wäre jetzt nicht unbedingt schlimm, wenn die Duschfläche anders gefliest ist als der Rest des Bades, aber da frage ich mich auch wieder, wie das mit den Fugen und der Dichtigkeit ist: wo viele Fugen, da viel Platz für Undichtigkeit?

Viele Grüße
Christa

Hallo Christa,

Ja, bis auf die Tatsache, dass das Gerät uralt ist und
wahrscheinlich sehr viel Strom frisst. Wieviel es de facto
ist, weiß ich allerdings nicht, es ist nur eine Vermutung.

Die Umwandlung von Strom in Wärme funktioniert schon immer mit 100% Wirkungsgrad. Da lässt sich nichts verbessern.

Verbessern kann man nur wie viel der Wärme im Wasser landet und wie gut der Raum geheizt wird. Sprich, Unterschiede gibt es nur in der Isolation.

MfG Peter(TOO)

Hallo Michael,

wieder was gelernt.

ich hab’s auch erst vom Heizungs- und Sanitärmenschen erfahren. :wink:

das ist so ein teil hier:
https://www.google.de/search?q=wesco+corner+boy&sour…
damit ist der platz unter der spüle optimal ausgenutzt.

Das erscheint mir aber sehr unpraktisch. Kannst du wenigstens die kleinen Behälter einzeln zum Entleeren entnehmen? Und teuer, mein lieber Jolly.

aber von alten, kaputtgepfuschten fachwerkhäusern bin ich
geheilt.

Na ja, bin schon auf die weiteren „Überraschungen“ gespannt, die auf uns zukommen. :frowning:

Ich ergänze gleich nochmal die Infos oben, beim Grundriss.

Viele Grüße
Christa

Nachschlag
Und hello again …

Heute war eine Rohrreinigungsfirma, der eine TV-Kanalkamera dabei hatte und einige Leitungen inspiziert hat. Dabei haben wir festgestellt, dass wir auf die lange Leitung vom aktuellen WC bis zum Schmutzwasserfallrohr, die vom Bad in die linke obere Ecke der Waschküche führt, verzichten können, und dafür an der rechten Wand (ca. 30-40 cm) entlang quasi „nach oben“ in die Seitenstraße rauskommen können, weil der öffentliche Anschluss dort eine Verzweigung hat, auch mit entsprechender Tiefe, so dass ich meine bodengleiche Dusche bekommen kann. :smile:

Eine sehr erfreuliche Sache wurde ebenfalls festgestellt: wir hatten den Verdacht, dass evtl. das Wasser aus der Küche in die Regenwasserkanalisation abgeleitet werden könnte, dem ist nicht so.

Die
Vermutung der Stadtwerke (sie wissen’s nicht!) ist, dass
irgendwo an der Oberseite vom Hauswirtschaftsraum eine Leitung
zur Schmutzwasserleitung geht.

Das wurde nun heute ziemlich genau geortet (der Typ sagte, bis auf ca. 10 cm genau) und erstmal auf dem Bürgersteig mit Spray markiert. Da ich nicht genau weiß, wie lange es dauert, bis wir die Arbeiten ausführen lassen, und auch nicht weiß, wie lange so ein Spray hält, habe ich das sicherheitshalber auch gleich fotografiert. :smile:) Dadurch, dass der Bürgersteig gepflastert ist, lässt sich sehr genau feststellen, wo die Markierungen waren, wenn sie mal verschwunden sind.

Das teuerste ist nun die Arbeit außerhalb des Hauses. Der Typ heute meinte, wenn wir eh’ den Bürgersteig hochnehmen, sollen wir gleich einen Revisionsschacht setzten lassen, weil es eher früher als später kommen wird, dass die Stadt das verlangt.
Nun habe ich mich auf die Suche gemacht und bin (leider!) fündig geworden (Abwasserbeseitigungssatzung):
„Unmittelbar an der Grundstücksgrenze sind direkt im Anschluß (ja, so alt ist die Satzung, alte Rechtschreibung :wink:) an die Hausanschlußleitung getrennte Revisionsschächte für die Niederschlagswasser- und Schmutzwasserkanäle zu setzen. […] Von der öffentlichen Anschlußleitung bis zu dem Schachtbauwerk ist das im öffentlichen Bereich verwendete Rohrmaterial einzusetzen. Materialwechsel ist unzulässig.“

Das geht noch, aber jetzt kommt der Hammer!

„Die Herstellung und Verfüllung von Rohrgräben hat nach EN 1610 zu erfolgen. Die Herstellung von Rohrgräben, das Verlegen des Hausanschlusses bis zum Revisionsschacht sowie das Verfüllen der Rohrgräben darf nur durch einen Unternehmer erfolgen, der gegenüber der Stadt die erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat.

Der Architekt, den wir hier hatten, hatte auch so etwas mal erwähnt und gemeint, es gibt wohl in unserer „Weltstadt“ nur eine einzige Firma, die das machen darf, und das würde so um die 5000 Euro kosten. :frowning:(

Gerade fand ich noch eine Präsentation (als PowerPoint-Datei) von unserem Abwasserbeseitigungsbetrieb, es geht um die Dichtheitsprüfung. Dort ist die DIN 1986 mit Teil 30 Instandhaltung erwähnt, und es steht auch etwas von
„Prüffristen und Verfahren für die Erstprüfung
Erdverlegte Abwasserleitungen zur Ableitung von häuslichem Abwasser oder Mischwasser
Prüffrist bis 31.12.2015“

OK, das ist erst nächstes Jahr, aber uns hat bisher niemand dazu aufgefordert, müssten die nicht langsam in die Puschen kommen? Laut der Präsentation waren 11.500 Grundstücke ohne Prüfung und ca. 100 km Hausanschlüsse unbekannt. Mittlerweile haben wir zwar 2014, aber ob sich das signifikant verändert hat?

Viele Grüße
Christa

Hallo,

also eine geflieste Dusche 2 cm höher setzen macht keinen
Sinn.

ich weiß jetzt nicht, ob er sich nicht auf eine flache Duschwanne bezogen hat, er hatte nicht ausdrücklich von einer gefliesten Dusche gesprochen, sondern allgemein von der Dusche.

Die Duschrinnen, wenn fachlich richtig eingebaut, sind alle
dicht.

Dazu und zu den anderen Rinnenausführungen habe ich gestern in meiner Antwort weiter oben mit dem Betreff „Grundriss“ einiges gefragt, vielleicht magst du da noch reinschauen?

Viele Grüße
Christa

Hallo!

Das man an der Grenze einen Übergabeschacht (noch auf Eigenland, nicht etwa auf dem Bürgersteig !) anlegen muss ist lange üblich. Das ist absolut nichts neues.

Und da alle Leitungsarbeiten Fachkunde brauchen, wegen der Dichtigkeit und Vorsorge der Grundwasserverschmutzung durch undichte Abwasserleitungen, brauchte man IMMER schon eine zugelassene Firma.
Und sowieso einen zur Genehmigung einzureichenden Lageplan, der alle Leitungen, Schächte usw. . Das ist Teil des formelle Entwässerungsantrag, getrennt nach Abwasser und Regenwasser.
Den stellt üblich der Architekt.

Und es wird eine Druckprobe(Dichtigkeitsprüfung) verlangt, die noch vor dem Verfüllen der Gräben, meist im Beisein eines Prüfers der Abwasserbehörde, stattfinden muss.

Es gibt nicht nur ein Firma, die die Sachkunde dazu hat. Das macht jeder Sanitärinstallateur oder Tiefbauer.
Was sein kann, die Arbeiten auf der Straße dürfen nur bestimmte Firmen machen, weil es da ja um die Wiederherstellung der Fahrbahndecke geht.
Üblich muss man da aber gar nicht ran, wenn das Grundstück bereits erschlossen ist. Dann hat es Stichleitungen bis kurz nach der Grenze.

Der geforderte Nachweis der Dichtigkeit von Altanlagen ist noch etwas anderes. Den muss man sowieso erbringen.
Weil man aber umfangreiche Änderungen plant, wird man die Prüfung sowieso machen müssen, für die geänderten und neuen Teile und für Bestandsleitungen mit.

Das Teure sind die Schächte, vor allem, wenn sie tief sein müssen.

MfG
duck313

hi,

ich weiß jetzt nicht, ob er sich nicht auf eine flache
Duschwanne bezogen hat, er hatte nicht ausdrücklich von einer
gefliesten Dusche gesprochen, sondern allgemein von der
Dusche.

wie gesagt, bei einer normalen Dusche macht es auch keinen Sinn. Entweder wird sie Zur Wand hin mit einem Wannendichtband abgedichtet oder der Bereich unter der Dusche wird komplett abgedichtet. In keinem Fall spielt die Höhe der Duschwanne eine Rolle für die Abdichtung. Der Abschluss der Dusche und eine eventuelle Reinigung bei Verstopfung ist eine andere Sache (aber da retten 2cm auch niemanden).

Zur Dusche an sich:
Wenn das Fallrohr so weit entfernt ist: gibt es einen Keller in dem man anschließen könnte?
Sonst sehe ich jede Art von ebener oder flacher Dusche in Gefahr.

Ein mittiger Ablauf (etwa dieser Art) hat nach allen Seiten ein eher gleichmäßiges Gefälle.
Eine Rinne hat an den Enden immer ein stärkeres Gefälle, da auf kurzem Stück das gesamte Gefälle ausgeglichen wird.
Bei einer Glasscheibe ist dies relativ egal, da man da eh nicht stehen kann oder man macht einen Absatz. Beim Vorhang gibt das unschöne Ecken mit starkem Gefälle, wenn die Rinne nicht deutlich kleiner ist als die Dusche oder sie über die ganze länge einer Wand geht.
Bei einer Winkelrinne (was 2 Rinnen sind, die im Winkel von 90° verbunden sind) trifft dies dann auf beide Seiten zu.
Der Fliese ist das alles egal, großen ebenso wie kleinen.

Abstand von 10cm daher, weil die wandbündigen Rinnen schwer bis gar nicht von der Wand zu entkoppeln sind. Betrifft einmal den Schall und zum anderen die getrennte Bewegung von Wand und Boden. Kein riesen Problem, aber grundsätzlich will man so etwas eigentlich vermieden und nicht bewusst einbauen. Trifft nicht auf alle wandbündigen Rinnen zu, es gibt auch welche, wo man sich Gedanken gemacht hat.

Man sollte hier wohl zuerst mal schauen, wo und wie man den Abfluss überhaut verlegen kann. Beim Waschbecken würde ich auf eine Vorwand verzichten, schade um den Platz.

Soll es denn unbedingt Rollstuhlgerecht werden?
Das gänge wirklich nur mit Vorhang und quasi „einer Dusche mit Waschbecken“.

Aber WC und Waschbecken dürften dann nicht mehr hin passen. WC mit Haltegriffen müsste so auf 100 cm kommen. Bleibt für das Waschbecken noch eine 80 cm Lücke.

Schiebetür würde ich auch bevorzugen. Die Trennwand kann ja nach außen hin etwas größer sein und so gedämmt werden.

grüße
lipi

Hallo duck313,

Das man an der Grenze einen Übergabeschacht (noch auf
Eigenland, nicht etwa auf dem Bürgersteig !) anlegen muss ist
lange üblich. Das ist absolut nichts neues.

im Vergleich zum Alter des Hauses schon, wie bereits erwähnt ist das Haus von 1867, damals war das sicherlich nicht üblich. :wink: Das mit dem „auf Eigenland, nicht etwa auf dem Bürgersteig“ wird auch schwierig, weil das Haus kurz vor der Grundstücksgrenze (von der ich nicht weiß, wo sie genau liegt; das Bauamt/Katasteramt hat mir einen 1:1000-Plan ausgedruckt, und demnach gehören mindestens 60-70 cm vom Bürgersteig uns.

Und da alle Leitungsarbeiten Fachkunde brauchen, wegen der
Dichtigkeit und Vorsorge der Grundwasserverschmutzung durch
undichte Abwasserleitungen, brauchte man IMMER schon eine
zugelassene Firma.

Zugelassen als Fachbetrieb (was selbstverständlich und für mich auch logisch wäre) und eine Firma, die lt. Satzung „gegenüber der Stadt die erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat“ sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Denn dieser Sachkundenachweis ist sicherlich kostenpflichtig, und wie viele Firmen sich das leisten können, ist die Frage …

Und sowieso einen zur Genehmigung einzureichenden Lageplan,
der alle Leitungen, Schächte usw. . Das ist Teil des formelle
Entwässerungsantrag, getrennt nach Abwasser und Regenwasser.
Den stellt üblich der Architekt.

Ja, beim Neubau verstehe ich das, aber auch beim Altbestand? Was ist, wenn es nicht genehmigungsfähig wäre, kann ich dann das ganze Haus abreißen? Das kann’s irgendwie nicht sein.

Und es wird eine Druckprobe(Dichtigkeitsprüfung) verlangt, die
noch vor dem Verfüllen der Gräben, meist im Beisein eines
Prüfers der Abwasserbehörde, stattfinden muss.

Das steht in der Satzung, ja, allerdings ist das mit dem alten Bestand so eine Sache, da sind momentan verschiedene Klagen anhängig, soviel ich weiß.

Was sein kann, die Arbeiten auf der Straße dürfen nur
bestimmte Firmen machen, weil es da ja um die
Wiederherstellung der Fahrbahndecke geht.

Aber das kann eben in unserem Fall nicht sein, weil der Revisionschacht auf dem gepflasterten Bürgersteig liegen würde und nicht auf der Fahrbahn.

Üblich muss man da aber gar nicht ran, wenn das Grundstück
bereits erschlossen ist. Dann hat es Stichleitungen bis kurz
nach der Grenze.

Das Teure sind die Schächte, vor allem, wenn sie tief sein
müssen.

Der Monteur, der heute da war und die Leitungen „abgesucht“ hat, meinte, dass die Schächte selbst so zwischen 400 und 800 Euro liegen würden. Dann frage ich mich aber, was der Rest bis ca. 5000 Euro sein soll??

Viele Grüße
Christa

Hallo Christa,

Das man an der Grenze einen Übergabeschacht (noch auf
Eigenland, nicht etwa auf dem Bürgersteig !) anlegen muss ist
lange üblich. Das ist absolut nichts neues.

im Vergleich zum Alter des Hauses schon, wie bereits erwähnt
ist das Haus von 1867, damals war das sicherlich nicht üblich.
:wink:

Es ist sogar gut möglich, dass es damals gar keine Kanalisation gab, sondern nur eine Klärgrube, welche dann der Bauer von Zeit zu Zeit geleert und auf den Wiesen verteilt hat.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Zur Dusche an sich:
Wenn das Fallrohr so weit entfernt ist: gibt es einen Keller
in dem man anschließen könnte?

das Haus ist nur teilunterkellert, und der Keller befindet sich nicht dort. Aber wie ich schon schrieb: wenn wir von der Dusche aus gesehen quasi „geradeaus“ aus dem Haus gehen, ist ja genug Gefälle da.

Ein mittiger Ablauf (etwa dieser Art) hat nach allen Seiten
ein eher gleichmäßiges Gefälle.

Verstehe ich das richtig, dass dann keine Duschwanne hinkäme und nur der Fußboden so gefliest werden muss, dass er zum Ablauf hin von allen Seiten Gefälle hat? Das wäre dann wahrscheinlich Sache des Fliesenlegers?

Man sollte hier wohl zuerst mal schauen, wo und wie man den
Abfluss überhaut verlegen kann. Beim Waschbecken würde ich auf
eine Vorwand verzichten, schade um den Platz.

Abfluss kommt in den Boden, denke ich, wenn sowieso ausgeschachtet wird, oder habe ich dich falsch verstanden?

Vorwand auch wegen des WCs, WC und Waschbecken wären an derselben Wand, und eine Vorwandinstallation sieht zumindest besser aus als Rohre an der Wand, was wir schon an vielen Stellen im Haus haben. :frowning: Oder gäbe es da noch eine dritte Möglichkeit?

Soll es denn unbedingt Rollstuhlgerecht werden?

Die Möglichkeit, zumindest zeitweise mit einem Rollstuhl reinzukommen, sollte bestehen, wenn machbar. Es muss nicht dauerhaft sein, aber mein Schwiegervater wurde z. B. am Knie operiert und war zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen. Grundsätzlich braucht er keinen, aber da ging’s nicht anders. Und für sollte Fälle sollte es, so meine Vorstellung, wenigstens reichen.

Bleibt für das
Waschbecken noch eine 80 cm Lücke.

Reicht das nicht? Es muss ja kein Riesenwaschtisch werden …

Schiebetür würde ich auch bevorzugen. Die Trennwand kann ja
nach außen hin etwas größer sein und so gedämmt werden.

So viel Platz nach außen ist es aber auch nicht, da ist nur ein relativ schmaler Flur, und es ist ja auch schon die Tür zwischen Küche und Bad noch da, die nicht versetzt werden soll (und wohl auch nicht kann).

Viele Grüße
Christa

hi,

Wenn das Bad rollstuhltauglich sein soll, scheidet eine Duschwanne doch ohnehin aus.
Es bleibt also nur eine geflieste Dusche oder eine bodengleiche Stahlwanne (etwa Bette Floor)

Da wahrscheinlich ein Vorhang hin kommt um das Bad durch feste Trennwände nicht weiter zu verkleinern, würde ich eine geflieste Dusche als praktischer sehen.

Wenn das mit dem Abwasser geklärt ist, ist alles ok, die Posts hab ich mir nicht alle durchgelesen.

Verstehe ich das richtig, dass dann keine Duschwanne hinkäme
und nur der Fußboden so gefliest werden muss, dass er zum
Ablauf hin von allen Seiten Gefälle hat? Das wäre dann
wahrscheinlich Sache des Fliesenlegers?

so grob stimmt das, wäre natürlich zu klären ob er den Aufbau selbst machen will.
Ohne Keller sollte der Bodenaufbau prinzipiell machbar sein. Das kann man aber nur vor Ort sehen.

Abfluss kommt in den Boden, denke ich, wenn sowieso
ausgeschachtet wird, oder habe ich dich falsch verstanden?

Wenn man direkt alles neu macht, wirds keine Probleme geben.

Vorwand auch wegen des WCs, WC und Waschbecken wären an
derselben Wand, und eine Vorwandinstallation sieht zumindest
besser aus als Rohre an der Wand, was wir schon an vielen
Stellen im Haus haben.

Die Rohre kommen natürlich in die Wand. Das ist bei einem Waschbeckenabfluss und Warm- Kaltwasser problemlos machbar.
Das WC braucht zwingend eine Vorwand.

Die Vorwand wird aber, je nach Element, zwischen 15 und 20 cm auftragen.
So viel Platz ist da nicht. Man wird ohnehin schon im Gefälle der Dusche stehen, wenn man sich vor dem Waschbecken bewegen will.

Die Möglichkeit, zumindest zeitweise mit einem Rollstuhl
reinzukommen, sollte bestehen, wenn machbar. Es muss nicht
dauerhaft sein.

Mir ging es darum, ob es nötig ist, Haltegriffe am WC zu haben. Das ist nachträglich nicht mehr montierbar, wenn alles so eng beieinander liegt.

Bleibt für das Waschbecken noch eine 80 cm Lücke.

Reicht das nicht? Es muss ja kein Riesenwaschtisch werden …

Ein Badezimmer Waschbecken hat grob 60 cm. Rein geht es, aber bequem ist anders wenn da gleich die Wand kommt.

Schiebetür würde ich auch bevorzugen. Die Trennwand kann ja
nach außen hin etwas größer sein und so gedämmt werden.

So viel Platz nach außen ist es aber auch nicht, da ist nur
ein relativ schmaler Flur, und es ist ja auch schon die Tür
zwischen Küche und Bad noch da, die nicht versetzt werden soll

Die Wand zwischen Küche und Bad ist aber kürzer als die untere Wand vom neuen Bad.
Da kann man durchaus 5-10 cm für die Dämmung verwenden.
Die Wand mit Schiebetür ist ja bauartbedingt hohl und dämmt daher nur sehr begrenzt.

Daher würde ich da so platzsparend als möglich lieber einen Absatz in der Wand hinnehmen. Zur Küchentür hin kann die Wand wieder dünner sein, da muss die Schiebetür nicht in der Wand laufen.

grüße
lipi

Hallo,

Wenn das Bad rollstuhltauglich sein soll, scheidet eine
Duschwanne doch ohnehin aus.

das sehe ich eigentlich auch so.

Es bleibt also nur eine geflieste Dusche oder eine
bodengleiche Stahlwanne (etwa Bette Floor)

Da wahrscheinlich ein Vorhang hin kommt um das Bad durch feste
Trennwände nicht weiter zu verkleinern, würde ich eine
geflieste Dusche als praktischer sehen.

Praktischer in welcher Hinsicht? Ich habe mir nach deinem Hinweis Bette Floor angeschaut, fand allerdings noch keine Preise, in meinen Augen hätte es den Vorteil, weniger Fugen im Duschbereich zu haben. Die werden irgendwann unansehnlich. Was macht man damit? An der Wand erinnere ich mich mal Fugen neu gestrichen zu haben, aber was macht man in der Dusche?

Ohne Keller sollte der Bodenaufbau prinzipiell machbar sein.
Das kann man aber nur vor Ort sehen.

„Vor Ort“ ist klar, ich wollte aber auch hier ein paar Anregungen haben, weil die Fachleute, die hier waren, mir alle unterschiedliche Vorschläge unterbreitet haben.

Die Rohre kommen natürlich in die Wand. Das ist bei einem
Waschbeckenabfluss und Warm- Kaltwasser problemlos machbar.
Das WC braucht zwingend eine Vorwand.

Problemlos weiß ich nicht: ich weiß nicht genau, was das für eine Wand ist, und da sowieso fürs WC eine Vorwandinstallation kommt, meinte der eine Fachmann, dass man die ganze Seite dann als Vorwandinstallation machen kann, denn sonst sieht’s auch ein bisschen komisch aus, WC vor der Vorwand und Waschbecken hinten an der Wand.

Die Vorwand wird aber, je nach Element, zwischen 15 und 20 cm
auftragen.

Kommt hin, er sagte ca. 18 cm.

So viel Platz ist da nicht. Man wird ohnehin schon im Gefälle
der Dusche stehen, wenn man sich vor dem Waschbecken bewegen
will.

Da soll das WC hin, zumindest nach meiner bisherigen Planung.

Mir ging es darum, ob es nötig ist, Haltegriffe am WC zu
haben. Das ist nachträglich nicht mehr montierbar, wenn alles
so eng beieinander liegt.

OK, das werden wir bei der Planung berücksichtigen.

Die Wand zwischen Küche und Bad ist aber kürzer als die untere
Wand vom neuen Bad.

Das ist richtig …

Da kann man durchaus 5-10 cm für die Dämmung verwenden.

… aber hier kann ich dir nicht richtig folgen, wo du die Dämmung meinst.

Die Wand mit Schiebetür ist ja bauartbedingt hohl und dämmt
daher nur sehr begrenzt.

Hmm, ich muss mir nochmal diese Schiebetüren im Baumarkt anschauen. So wie ich das gesehen habe, wird die Tür eigentlich vor die Wand geschoben, sozusagen, d. h. die Wand an sich könnte gedämmt werden.

Daher würde ich da so platzsparend als möglich lieber einen
Absatz in der Wand hinnehmen.

Also nur die halbe Wand dämmen? Jetzt bin ich ganz verwirrt. :smile:

Ich dachte an eine Tür in der Art, natürlich aus undurchsichtigem Glas:
http://imgs.inkfrog.com/pix/Eglobal/HL0007201_2.jpg

Bei meinen Planungen bekam ich aber das Problem mit der Platzierung der Tür entlang der Wand. Denn eine Schiebetür braucht natürlich Platz zum Schieben, d. h. mit der Türbreite bin ich auch etwas eingeschränkt. Eine 1 m breite Tür bei insgesamt ca. 2,25 m Wandlänge wird arg knapp, und auch mit einer 90er kann ich keine sehr großen Sprünge machen, aber mindestens 90 cm müssten es sein, oder? Wie breit sind Rollstühle?

Hier http://nullbarriere.de/din18024-2-tueren.htm
steht „Türen müssen eine lichte Breite von mindestens (Fertigmaß) 90 cm haben.“, das dürfte also gerade so hinkommen.

Ich muss noch ein Posting wegen der Heizung in beiden Räumen verfassen, das hier ist mir zu tief nach unten gerutscht, da gucken vielleicht nicht mehr so viele hin.

Viele Grüße
Christa