Ich saniere einen Altbau aus den 50er Jahren welcher Decken aus 10 cm Doppel T Stahlträgern hat deren Zwischenräume mit einer Art Magerbeton aufgefüllt sind.
Darauf kommt noch eine Balken - Holzkonstruktion mit Verlegeplatten worauf später der endgültige Bodenbelag kommt.
Nun ist die Frage ob ich hier ohne Bedenken eine Badewanne darauf stellen kann ohne mir sorgen machen zu müssen das diese irgenwann im Esszimmer steht?
es gibt Wannen und solche die man noch füttern muss damit es eine wird.
Stand eine dort? passt auch das selbe Format in der Regel wieder hin, zumal die Wannen heute schon aus leichteren Materialien zu bekommen sind wie aus Gußeisen von Anno gestern.
Was Du reintust wiegt - Wasser - ein Kubikmeter = eine Tonne.
Also wenn es grösser werden soll mal einen Statiker fragen.
Drüber ist das Dach?
Schöne große Fenster rein und man hat einen Sternenhimmel.
Es stand eine auf gleichen Stockwerk an anderer Stelle. Jedoch eine sehr kleine wie in den 50ern oft üblich.
Aber die Stahlträger sollten das doch in jedem Fall erlauben wenn ich die Last bestmöglich verteilt bekomme?
Blöd gesagt ist eine Volle Wanne mit Person vom Gewicht auch nichts anderes als 5 Erwachsene Männer auf einem Fleck oder ?
frage bitten einen Statiker, der sich vor Ort alles ansehen muss. Größe und Abstand der Träger spielen ebenso eine Rolle wie Zustand. Das kostet im Regelfall nicht viel Geld und Du bist auf der sicheren Seite!!
Doppel T Träger mit 10 cm Höhe sind als Tragkonstruktion für eine Stahlträgerdecke sehr bedenklich.
Zur Tragfähigkeit benötigt man noch einige andere Angaben, wie z.B. den Trägerabstand und die Stützweite.
Für eine Einschätzung im Umbau würde ich aber immer einen Baufachmann die Sache vor Ort besichtigen lassen, denn da können noch andere Fallstricke warten, die der laie einfach übersehen kann.
diese Anfrage kann man „seriös“ nur beantworten, wenn man fähig ist, eine „statische Berechnung“ durchzuführen. Voraussetzung wäre hier auch, die Besichtigung der Baulichkeiten vorzunehmen; Papier reicht bei einem Altbau nicht aus.
In der „Praxis“ gibt es Lösungen, den „Druck je Quadratmeter“ durch z.B. Aufbringen einer geeigneten Platte zu „verteilen“. Aber wie angedeutet, hier muss ein Fachmann, auch vor Ort, die Situation beurteilen.
in den 50er Jahren war Baumaterial knapp, dashalb wurde
oft improvisiert und gespart.
Ich gehe jedoch davon aus, dass die Decke Ihren bisherigen Belastungen (Wohnungsnutzung) Stand gehalten hat und dadurch Ihre Tragfähigkeit über Jahrzehnte bewiesen hat.
Die Badewanne sollte nicht übermäßigen Wasserinhalt
haben. Auf gute Lastverteilung (Punktlast der Füße des Tragegestells vermeiden)sollte geachtet werden.
Wenn möglich sollte die Wanne nicht in Trägerfeld- mitte, sondern am Rand platziert werden.
Ich hätte bei Beachtung der genannten Hinweise, keine Bedenken. Wenn Sie jedoch 100% Sicherheit haben wollen, sollten Sie einen statischen Nachweis von einem Bauing.(Statiker) erbringen lassen.
am Rand der Decke ist diese tragfähiger.
Achte auf die Träger selbst.
Durch Feuchtigkeit gammeln die gern in der Wand - Decke.
Selbst hab ich schon 4,50 m Steighöhe von Feuchtigkeit gemessen.
Bei einer sanierten Wand, Injektion mit Sanierputz, sogar noch auf 3,50 m Höhe pitschenass.
Höher konnte ich nicht messen, da war die Decke. http://www.flickr.com/photos/mauertrocken/3308986261/
Aber es gibt ja einfache Lösungen dafür.
vorab: meine Antwort ist *nur* eine Einschätzung aus meiner Erfahrung. Verbindliche Antworten kann ein Statiker liefern und das bin ich nicht.
Doch ich selbst hatte zunächst ähnliche Bedenken bei mir im Bad, wo der Boden ähnlich wie bei Ihnen aufgebaut zu sein scheint - 10cm Doppel- T Stahlträger mit Beton dazwischen bei ca. 16m² Bodenfläche. Nun, meine Vorgänger haben darauf eine massive Gusseisenbadewanne komplett einbettoniert und mitten durch den Raum eine Trennwand gezogen, die von unten nicht gestützt wird. Ich habe nun eine leichtere Badewanne eingebaut und bade inzwischen ohne Bedenken.
Nun, das ist wie gesagt lediglich meine Beobachtung - meine Hand lege ich dafür nicht ins Feuer.
Aus meiner Sicht sollte die Decke tragfähig genug sein.
Statisch ist die Konstruktion mit Stahlträgern in Ordnung. Das Gewicht wird durch die Balken verteilt. Der Beton zwischen den Balken verteilt die Last auf die Balken, die wiederum auf die Stahlträger. Ist alles fest und nicht durch Feuchtigkeit oder Insektenbefall angegriffen trägt die Konstruktion durchaus die Wanne.
Um sicher zu gehen, würde ich aber die Holzbalken und die Stahlträger auf ihren Zustand prüfen.
Viel Spaß und eine einigermaßen stressfreie Sanierung.
HMROpitz