Badewannenterror

Hallo liebe Wer-weiss-was-Gemeinde!
Meine Frau Ilona(25) und ich(32) wissen nicht mehr weiter:
Unser Sohnemann Dominic J.(2,5) macht neuerdings ein Mordstheater, wenn es ums Baden geht. Früher war es immer total angenehm, ihn zu baden. Manchmal haben wir beide auch zusammen gebadet was immer eine richtige Gaudi war. Er ist nie ausgerutscht oder mit dem Kopf unter Wasser gekommen. Haare waschen war nie ein Problem. Wenn mal etwas in die Augen gekommen ist war es auch nicht so schlimm, weil wir immer diese neutralen Haarwaschmittel für Kids genommen haben und auch immer noch nehmen.
Man muß dazu sagen, das wir außer in Onkels Schwimmbecken noch nie so richtig im Hallenbad planschen waren. Seine Cousine(3) und ihre Schwester(2) machen einen Köpper vom Beckenrand. Leider hatte ich wegen der Arbeit nie Zeit (schon gar nicht am WE) um mit Domi schwimmen zu gehen. Ilona kann nicht, da sie sich das nicht zutraut und auch noch panische Angst vor hüfthohem Wasser hat. Dominic weiß aber eigentlich nichts von Ilonas H²O-Panik. Ich musste ihn heute echt mit aller Kraft festhalten, er hat getobt wie ein tasmanischer Teufel. Dominic hat unglaubliche Kräfte, wenn er sauer wird…(nebenbei: beim Kinderarzt haben sie ihn mit 7!!! Mädels festhalten müssen…wegen einem Piek…keiner hat irgendwie vorher gesagt, daß da was weh tun könnte oder so…er sah die Nadel und brüllte mir im Befehlston entgegen: Papa, nach Hause…JETZT! Dann war alles zu spät. Beruhigen? Denkste! Ich hatte auch noch damit zu tun meine Tränen zu unterdrücken, weil ich die Situation unfair fand (ich war früher genau so…)…oh…ich schweife ab).
Nach dem Badeterror war sofort alles wieder gut. Und ich war am Ende meiner Kräfte, obwohl ich auf der Bank 88kg stemme.
Sonst ist er ganz normal, spielt, singt, tanzt, hört seine Musik und malt Straßen und Schienen.
Wo ist denn hier der Hase im Pfeffer? Ist das „nur so´ne Phase“?

Für jede Hilfe danke ich euch!
Marcus, Osnabrück

http://img323.imageshack.us/my.php?image=dsc025862lz…
Dominic J.

Hallo,

süss der Kleine:wink:

Meine Kleine hatte auch so eine Phase, wollte nicht mehr baden, geschweige denn, Haarewaschen.
Ich bin dann mit ihr zusammen in die Wanne, nur mit wenig Wasser…erst wollte sie nicht, weinte dann aber schon nach kurzer Zeit, das sie auch mit rein will.
Ja, und jetzt würde sie am Liebsten Tag und Nacht durchbaden:wink:

Also, habt etwas geduld. Zwingt ihn nicht, das kommt schon wieder von alleine.
LG Manu

Hallo Marcus,

Ilona kann nicht, da sie sich das nicht zutraut und auch noch panische :Angst vor hüfthohem Wasser hat. Dominic weiß aber eigentlich nichts :von Ilonas H²O-Panik.

Tja, manchmal wissen Kinder einfach mehr, als man denkt. Kinder haben dafür ein Gespühr.

Ich musste ihn heute echt mit aller Kraft
festhalten, er hat getobt wie ein tasmanischer Teufel.

Warum so stark festhalten? Gut, das Kind muss mal sauber werden. Aber das geht auch unter der Dusche, mit der Brause in der Badewanne oder mit dem Waschlappen.
Wenn du ihn zwingst, wird sich seine Abneigung erhöhen. Zudem wird er schon merken, dass man beim Duschen nicht so viel spielen kann, wie beim Planschen in der Wanne.

(nebenbei: beim Kinderarzt haben sie ihn mit 7!!! Mädels festhalten
müssen…wegen einem Piek…

Gut, Impfungen müssen sein, aber von solchen Aktionen bekommt ein Kind doch ein Trauma… Wie wird es das nächste mal sein, wenn er die Nadel sieht?

Sonst ist er ganz normal, spielt, singt, tanzt, hört seine
Musik und malt Straßen und Schienen.

Schön. Dann lass ihn auch mal mit Wasser planschen. Im Waschbecken mit Schiffen, beim Abwaschen (mal helfen lassen), mit Gummistiefeln durch Pfützen… Er wird die Angst vorm Wasser schon wieder verlieren.

Wie gesagt, keinen Zwang. Das Kind wird auch ohne Bad sauber. Lass ihn einfach spielen.

Gruß
Tato

Ich musste ihn heute echt mit aller Kraft
festhalten, er hat getobt wie ein tasmanischer Teufel.

Warum so stark festhalten? Gut, das Kind muss mal sauber
werden. Aber das geht auch unter der Dusche, mit der Brause in
der Badewanne oder mit dem Waschlappen.
Wenn du ihn zwingst, wird sich seine Abneigung erhöhen. Zudem
wird er schon merken, dass man beim Duschen nicht so viel
spielen kann, wie beim Planschen in der Wanne.

Dominic hat keine Angst vor dem Wasser, das ist ja der Witz. Er spült oft mit ab, setzt den Garten unter Wasser usw. Er ist dem Wasser in keinster Weise abgeneigt. Ich musste ihn festhalten, damit er sich nicht selbst verletzt z.B. durch ausrutschen. Sonst hat er immer allein in der Wanne gesessen und gespielt. Unter Aufsicht versteht sich.

(nebenbei: beim Kinderarzt haben sie ihn mit 7!!! Mädels festhalten
müssen…wegen einem Piek…

Gut, Impfungen müssen sein, aber von solchen Aktionen bekommt
ein Kind doch ein Trauma… Wie wird es das nächste mal sein,
wenn er die Nadel sieht?

Die Kinderärztin meinte, daß könne bei manchen Kindern schonmal passieren. Toll fand ich das genauso wenig wie Dominic.

Sonst ist er ganz normal, spielt, singt, tanzt, hört seine
Musik und malt Straßen und Schienen.

Schön. Dann lass ihn auch mal mit Wasser planschen. Im
Waschbecken mit Schiffen, beim Abwaschen (mal helfen lassen),
mit Gummistiefeln durch Pfützen… Er wird die Angst vorm
Wasser schon wieder verlieren.

Er planscht andauernd irgendwo. Dominic hat keine Angst vor dem Wasser. Er will nur nicht gebadet werden.

Wie gesagt, keinen Zwang. Das Kind wird auch ohne Bad sauber.
Lass ihn einfach spielen.

Das tun wir doch…

Gruß
Tato

Hallo Marcus,

verkünde lauthals „Ich geh jetzt baden!“ und tu das dann auch. Frag deinen Sohn NICHT, ob er mit rein will, aber schließ die Badtür nicht ab. Schon bald wird er dich auffordern, dein Bad mit ihm zu teilen. Nach kurzem Betteln bist du natürlich so nett und lässt ihn „mitspielen“.
Diese Methode musste ich zwar noch nie beim baden anwenden (meine Mädels wollen am liebsten nicht mehr raus aus dem Wasser), bei anderen Sachen klappte das aber schon oft sehr gut.
Dein Kleiner ist übrigens richtig süß.

Viele Grüße, Heike

Ebenfalls Hallo!!

Dein Sohn ist jetzt 2,5 Jahre alt. Da sind Kinder mitten in der „das kann ich alleine“ Entwicklungsstufe. Kinder wollen lernen durch Ausprobieren und auch ein Stück weit Selbstständigkeit übertragen bekommen. Probiert es doch mal aus, Euren Sohn z.B. beim Baden mehr mit einzubeziehen. Das kann schon bei (in unseren Augen) nichtigen Kleinigkeiten sein.
Fragt Ihn welches Shampoo er nehmen möchte, welchen Seiflappen, was zuerst gewaschen werden soll, usw…
Dominic wird das Gefühl bekommen, dass Euch seine Meinung ebenfalls wichtig ist. Schließlich ist er ein Teil der Familie und Schritt für Schritt auf dem Weg zur Entdeckung seiner eigenen Persönlickeit.
Noch was ist mir bei dem Artikel aufgefallen. Du schreibst Deine Frau hat Angst vor selbst hüfthohen Wasser. Sicher muss man das Kindern nicht erzählen. Aber glaub mir: Kinder haben überaus empfindliche Antennen und kriegen so viel mehr mit als wir denken.
Ich denke schon das er diese zurückgehaltene Angst spürt.
Ich möchte wirklich nicht belehren, aber mein Fazit zum Schluss lautet:
-Mit Zwängen und Druck erreicht man nicht viel
-Der Schlüssel zur Erziehung ist GEDULD (auch nicht immer einfach)

  • Und wie sagte eine berühmte Pädagogin „Hilf mir es selbst zu tun!“

Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute …

Liebe Grüsse von Simone!

Die Kinderärztin meinte, daß könne bei manchen Kindern
schonmal passieren. Toll fand ich das genauso wenig wie Dominic.

Hast du ihr das gesagt? Wie ist sie sonst so? Vielleicht solltet ihr über einen Wechsel nachdenken. Wenn er sich so gut an den letzten Pieks erinnern kann, dann das nächste Mal bestimmt auch an das brutale (er empfand es bestimmt so, weil er sich ja einfach nicht wehren konnte) Festhalten.

Er planscht andauernd irgendwo. Dominic hat keine Angst vor
dem Wasser. Er will nur nicht gebadet werden.

Warum nicht? Gut, er

  • könnte schlechte Erfahrungen gemacht haben (Kindergarten / Tagesmutter?)
  • hat plötzlich eine „Vision“ (ich werde durch den Abfluss gespült / dadrin sind Haie… die ein Knirps in dem Alter noch nicht verbalisieren kann)
  • er verbindet mit dem Baden das Zubettgehen o.ä. was er nicht will
  • ihm passt das Baderitual nicht (zu kaltes Wasser, zu wenig Spielzeug…)
  • es ist nur eine Phase (für die es meist auch wiederum eine Begründung gibt)

Hat es sich von einem Tag auf den anderen verändert? Was ist in der Zeit vorgefallen? Diese Recherche kann mühsam sein, aber vielleicht gibt es da ja etwas…

Wie gesagt, keinen Zwang. Das Kind wird auch ohne Bad sauber.
Lass ihn einfach spielen.

Das tun wir doch…

Gut. Dann macht weiter so. Reitet nicht auf diesem kleinen Problemchen herum. Beobachtet ihn und versucht die Hintergründe herauszufinden. Macht euch aber nicht verrückt…

Gruß
Tato

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Hallo

Wenn er sich so gut
an den letzten Pieks erinnern kann, dann das nächste Mal
bestimmt auch an das brutale (er empfand es bestimmt so, weil
er sich ja einfach nicht wehren konnte) Festhalten.

Wir müssen uns mur mal vorstellen, das würde mit uns einer machen. Dann wird sofort klar, wie brutal das ist.

Das nächste Mal würde ich sowas nicht erlauben, dass die Ärztin so mit dem Kind umgeht. Es gibt auch Ärzte, die können sowas einem Kind vernünftig erklären. Und einen großen Bogen muss man um Kinderärzte machen, die zuerst behaupten, das tut gar nicht weh (auch wenn es nur ein bisschen piekst), denn die Folge ist Vertrauensverlust.

Ansonsten würde ich eher auf verstärkten Wunsch auf Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper tippen. Ich würde sagen, dieser Wunsch muss respektiert werden, wenn man will, dass das Kind das Recht auf diese Selbstbestimmung verinnerlichen soll.

Ich kenne folgende Situationen mit Kindern in dem Alter:

Elternbefehl: Mach mal dies und das!
Kind reagiert nicht. Eltern meckern.
Riesentheater. Kind wird zum Schluss mit Gewalt gezwungen.

Elternbefehl: Mach mal dies und das!
Kind reagiert nicht. Eltern meckern nicht, sondern respektieren Kind.
Kind merkt dies.
Kind führt den Befehl aus.

Viele Grüße
Thea

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Hallo Marcus,

Meine Frau Ilona(25) und ich(32) wissen nicht mehr weiter:
Unser Sohnemann Dominic J.(2,5) macht neuerdings ein
Mordstheater, wenn es ums Baden geht. Früher war es immer
total angenehm, ihn zu baden. Manchmal haben wir beide auch
zusammen gebadet was immer eine richtige Gaudi war. Er ist nie
ausgerutscht oder mit dem Kopf unter Wasser gekommen. Haare
waschen war nie ein Problem. Wenn mal etwas in die Augen
gekommen ist war es auch nicht so schlimm, weil wir immer
diese neutralen Haarwaschmittel für Kids genommen haben und
auch immer noch nehmen.

Soweit hört sich das gut an, was ist passiert kurz bevor das Theater beim Baden anfing? (an diesem Tag oder dem Tag davor)

Ilona kann nicht, da sie sich das nicht zutraut und auch noch panische Angst vor
hüfthohem Wasser hat. Dominic weiß aber eigentlich nichts von
Ilonas H²O-Panik.

Wissen nicht aber spüren kann er es, kleine Kinder haben für sowas einen sechsten Sinn.

Ich musste ihn heute echt mit aller Kraft
festhalten, er hat getobt wie ein tasmanischer Teufel. Dominic
hat unglaubliche Kräfte, wenn er sauer wird…

Weiter unten hast Du geschrieben das du ihn festhalten musstest um ihn zu schützen, sorry aber er kann nur durch eigene Erfahrungen lernen. Was heißt bleib dabei und wenn er ausrutscht hol ihn hoch und tröste, eine gute Badematte tut auch ihr übriges zur Sicherheit. Er ist jetzt in dem Alter wo er anfängt sich selbst auszuprobieren und über sich selbst bestimmen zu wollen, dazu gehören numal auch negative Erfahrungen und kleine Beulen sonst kann er nicht dazulernen. Wenn er also in der Wanne tobt und rumspritzt ermahne ihn das er ausrutschen könnte und sich dabei wehtut, passiert es dann trotz Ermahnung tröste ihn und gut. Er wird es lernen.

(nebenbei: beim Kinderarzt haben sie ihn mit 7!!! Mädels festhalten
müssen…wegen einem Piek…keiner hat irgendwie vorher
gesagt, daß da was weh tun könnte oder so…er sah die Nadel
und brüllte mir im Befehlston entgegen: Papa, nach
Hause…JETZT! Dann war alles zu spät. Beruhigen? Denkste!
Ich hatte auch noch damit zu tun meine Tränen zu unterdrücken,
weil ich die Situation unfair fand (ich war früher genau
so…)…oh…ich schweife ab).

Sorry aber dieser Kinderarzt ist definitiv unfähig, ich habe mir nach solch einer Aktion (ich war damals 3,5 und kann mich daran errinnern als wär es gestern gewesen) bis zu meinem 17’ten Lebensjahr keine Spritze mehr geben lassen. Mit 12 habe ich wegen einer Betäubungsspritze (Grund war ein Sehnenriß im Ringfinger) panisch die ganze Praxis des Chirugen zusammengeschrien, so das er sich auf eine Narkose eingelassen hat. Ich denke dies sagt alles. Lass sowas nie wieder zu um deines Sohnes Willen, bitte.
Im übrigen halte ich es schon für Körperverletzung…

Nach dem Badeterror war sofort alles wieder gut. Und ich war
am Ende meiner Kräfte, obwohl ich auf der Bank 88kg stemme.
Sonst ist er ganz normal, spielt, singt, tanzt, hört seine
Musik und malt Straßen und Schienen.
Wo ist denn hier der Hase im Pfeffer? Ist das „nur so´ne
Phase“?

Für jede Hilfe danke ich euch!
Marcus, Osnabrück

Es hört sich übrigens so an als wenn immer du euren Sohn badest, kann das sein?
Und kann es sein das deine Frau immer in der Nähe ist um zu sehen das auch ja nichts passiert, manchmal auch mit kleinen Ermahnungen an dich?
Sorry, das ist nicht böse gemeint von mir aber wenn ich da so richtig drüber nachdenke hab ich das Gefühl das euer Sohn sich beim Baden zu eingeengt fühlt und deshalb so tobt. Und vielleicht solltet ihr mal drüber nachdenken etwas gegen die H²O - Abneigung deiner Frau zu machen, und mit ihm schwimmen bzw baden zu gehen. Kinder sind oft ein Spiegel der Seele ihrer Hauptbezugsperson, geht es dieser schlecht geht es dem Kind schlecht… hat diese Panik oder Angst hat es das Kind auch.

Ich denke das letzgeschriebene ist eigentlich das wichtigere von dem was ich schrieb.

Gruß
Andrea

Hallo!

Vor kurzem habe ich mir mal die Super Nanny angeschaut. Da beklagten sich Eltern, dass ihr 2jähriges einen Riesenterror machen würde beim Baden bzw. Haarewaschen.
Beim nächsten Badetag war das Filmteam dabei und hat gefilmt, was da passierte.

Die Eltern haben das Kind zu zweit mit festem Klammergriff kopfüber die Wanne gehalten um die Hare zu waschen, das Kind hat sich vor lauter Panik fast nicht mehr eingekriegt und geschrieen wie am Spiess, was für den Beobachter durchaus verständlich war. Die Eltern dachten aber, sie machen alles richtig denn das Kind muss ja schliesslich sauber werden, und wenn es nicht anders geht…

Damit will ich nicht sagen, dass ihr das auch so macht. Aber oft nervt Kinder allein schon der Zwang, jetzt in die Wanne zu müssen, obwohl sie viel lieber weitergespielt, ferngesehen oder Kassette angehört hätten.

Übrigens: Beide meiner Kinder hatten auch so eine Phase in der sie nicht baden und schon gar nicht Haare waschen wollten. Das ging auch wieder vorrüber, kostete allerdings schon Geduld und nerven. :smile:

Gruss

Hä???

ihr 2jähriges einen Riesenterror
müssen, obwohl sie viel lieber weitergespielt, ferngesehen
oder Kassette angehört
hätten.
[Hervorhebungen von mir]

Hallo,
wie geht denn das zusammen: Kleinkind und Fernsehen? Kassettenanhören? He, wie wäre es mal damit, dem Kleinkind Zeit zu widmen Erzählen, Vorlesen, Fingerspiele, Abzähl und Kinderreime, zusammen singen?

Ich hoffe, dass es sich nur um eine kleine Gedankenlosigkeit gehandelt hat, als du obiges schriebst. Wenn man sich nämlich ausgiebig und ohne Hektik mit seinem Kind beschäftigt, lässt sich selbst Baden und Haarewaschen ins Spiel einfügen und wird dann gar nicht mehr als „lästige Pflicht“ empfunden.

Gruß
Eckard

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Hallo Marcus,

zum Baden hast du schon gute Tipps bekommen.
Von meiner Erfahrung mit meinen Zweien (auch ein
Dominic dabei!) kann ich
mir sehr gut vorstellen, dass es wirklich das Bedürfnis
ist, selber machen zu dürfen.

Aber mir geht nicht aus dem Kopf, was du
über die Impfung gesagt hast. Ich würde - wie dir
auch schon geraten würde - mir sehr überlegen, ob ich
nicht die Kinderärztin wechsele.

Ich habe einige Zeit Kinder im Krankenhaus auf Operationen
vorbereitet (vorbereitet im Sinn von ihnen erzählt, was sie
im OP erwartet, was davor und danach passiert, Kasperletheater
gespielt, Spieltherapie gemacht).
Es ist einfach unakzeptabel, wenn ein Kind zu einer
Spritze gezwungen wird. Es ist inzwischen anerkannt, dass
eine solche Behandlung nicht nur - wie auch schon geschildert -
richtige Langzeitprobleme auslösen kann, sondern dass
rein körperlich der Heilungsprozess durch solche Methoden
verlangsamt wird. Leider finde ich im Moment nur englische
und nur populärwissenschaftliche Artikel zu dem Thema.

Einem Kinderarzt stehen immer ander Mittel zur Verfügung.
Wenn er/sie gewaltsame Verabreichung von medizinischen
Maßnahmen befürwortet, hat er/sie den Beruf verfehlt.

Grüße
Elke

Oooh Mann…
Meine Kinder sind etwas grösser deshalb dieser *unverzeihliche* Fehler.
Wahlweise: gemalt, gebastelt, Geschichte vorgelesen bekommen.

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Hallo Marcus,

da ich selbst keine Kinder habe, kann ich auch nicht mit Erfahrungen dienen. Aber so letztlich war man ja selbst mal Kind :wink:

Habt ihr schonmal versucht, ihm Spielzeug mit in die Badewanne zu geben? Da gibt es z.B. so extra Moosgummi-Badewannen-Bauklötze.

Noch cooler als Kind hätte ich ja das hier http://www.kidoh.de/artikel.php?PUBLICAID=896edcfdfc… damals gefunden. Badewasser bunt färben… Ich glaube, ich werde mir das auch so mal kaufen *grübel* :wink:

Dann gibt es im Katalog von denen auch noch so 'ne Färbeseife. Das sieht dann aus wie Fingerfarbe. Scheint auch ganz lustig zu sein. Gerade gefunden: http://www.kidoh.de/artikel.php?PUBLICAID=896edcfdfc…
Und auch noch gefunden - Badewannenkreide! http://www.kidoh.de/artikel.php?PUBLICAID=896edcfdfc…

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert und das Zeug ist ja nun auch nicht wirklich teuer.

Viele Grüße und viel Erfolg beim planschen
Anja

Hallo zusammen!

Das was Elke schreibt kann ich nur unterstützen!!

Allerdigs fängt in meinen AUgen die Vorbereitung auf einen Kinderarzttermin - noch dazu mit Impfung - eindeutig zuhause an.

Unser Sohn wusste IMMER was auf ihn zukommt, und dass Spritzen wehtun. Es ist Blödsinn zu glauben, Kinder würden sich vera*schen lassen mit dem „das tut doch gaaaaaaaar nicht weh, ist doch nur ein gaaanz kleiner Piks!“

Kein Wunder, wenn Domi dann tobt wie ein Berserker.

Als kleiner Tipp am Rande für alle Kinder, die z.B. in´s Krankenhaus müssen usw. „Ich mach Dich gesund, sagte der Bär“ von Janosch

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN

Zur eigentlichen Frage, nämlich dem Badewannenzirkus, fällt mir am ehesten das Wort Machtkampf ein.

Mal gucken, wie weit ich gehen kann, schließlich will ICH das alleine!!
Und es ist immer so lustig wenn das Badezimmer unter Wasser steht und Papa alle Kräfte mobilisieren muss.

Und das wundert mich eigentlich nach der Kinderarztgeschichte nicht.

Ich denke, diese Phase geht wieder vorbei, und ich würde den Zwerg allein baden lassen. Einige Plastikgefäße zum Püttkern mit hinein, und Ruhe ist.

Angelika

Wenn man sich nämlich
ausgiebig und ohne Hektik mit seinem Kind beschäftigt, lässt
sich selbst Baden und Haarewaschen ins Spiel einfügen und wird
dann gar nicht mehr als „lästige Pflicht“ empfunden.

Stimmt. Unsere Jungs haben beim baden immer ewig gespielt und dann den Terror gemacht, wenn sie rausmussten :wink:

mfg
Jolly

Fingernägel schneiden…
Bei uns ist derzeit nicht nur das Badeproblem („Hinsetzen“ - Kind
bleibt stehen. Mittlerweile klappts mit „Bleib bitte stehen!“ - Kind
setzt sich hin…), sondern insbesondere das Nägel schneiden (Finger
und Fuss) macht Probleme.

Dort sehen wir das etwas gespalten bzgl. „irgendwann reguliert sich
das von alleine“… Wenn wir die nicht schneiden, dann brechen sie
ab. Meist quer über das gesamte Nagelbett (Murphy’s Gesetz), was a)
irre weh tut und b) auch für das Nagelbett natürlich nicht gut ist.
und von dem Schmerz lernt ein Kind in dem Alter sicher nicht, dass e
sam unterlassenen Nägel schneiden liegt…

Habt Ihr da „Überredungskünste“ parat?

Wir haben es heute mit nem Gummibärchen danach versucht. Das klappte
nach anfänglichem Gezeter (unsere Kleine ist 20 Mon.), aber wir
möchten uns nicht bei allem damit Erpressen lassen.

Selber machen lassen is’ auch nicht…

Hmm… wir sind gespannt auf Vorschläge.
Danke im Voraus.

Gruß, Michael
http://www.kinderflohmaerkte.de

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

ich glaube das „Problem“ kennen alle Eltern , wir haben aufgehört dagegen anzukämpfen. Wenn ich mich am Wochenende auf den Fussboden setze und anfange mir die Nägel zu machen dann wächst bei den Kindern die Neugier von ganz alleine und ehe man sich versieht, sitzen sie auf einmal neben mir.

Ich mache mir dann hin und wieder sogar den Spass und sage das ich ihnen die Nägel nicht schneide (oder höchsten ein paar) und was soll ich sagen, mit der Zeit flehen sie mich sogar an.

Du musst, ist glaube ich der falsche Weg, und wenn unsere mal keine Lust auf alle Nägel auf einmal schneiden haben, dann werden halt nur die Finger- oder nur die Fussnägel geschnitten. Wichtig ist doch das es keine generelle Verweigerung gibt und immer auch ein bisschen Spass dabei ist.

Viele Grüsse
Me

PS: Funktioniert so ähnlich übrigens auch beim Haare waschen… gemeinsam mit Spass und mal geht es 1a und mal so gut wie gar nicht.

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. . . am schlafenden Kind

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Da würde ich doch mal duschen vorschlagen und wenn auch aleine…
Vom nicht baden ist noch keiner gestorben.
einfach die Sache schmackhaft machen und nichts erzwingen.
Wie währe es mal mit einen kleinen Schwimmkurs???

Glück auf.