Hi,
bin am Wochenende umgeknickt, konnte nicht mehr auftreten, starker Druckschmerz am inneren und äußeren Knöchel.
Die Röntgenaufnahmen zeigen zumindest keinen sicheren Bruch, ganz sicher war sich der Bereitschaftsarzt im KH jedoch nicht, deshalb gab es erst mal einen Gips ums Sprunggelenk.
Aufgrund der enormen Schwellung und des Blutergusses diagnostizierte der Facharzt am nächsten Tag ein Bänderriß - wahrscheinlich 2 Wochen ruhigstellen. Nächster Termin Ende der Woche mit einer gehaltenen Röntgenaufnahme.
Inzwischen - nach 2 Tagen - kann ich den Fuß im Gips leicht hoch und runter bewegen, und auch leicht belasten, ohne allzugroße Schmerzen - ok, wird ja alles durch den Gips gehalten.
Frage nun (da der nächste Besuch beim Onkel Doktor erst am Freitag geplant ist und ich keine Lust auf 2 Wochen auf der Couch habe) kann es sein, dass es doch kein Riß ist, oder ist das Nachlassen des Schmerzes auch bei einem Riß durch den fixierten Fuß normal?
Alex
Hallo Alex,
ein Bänderriss tut höllisch weh, weiß ich aus eigener Erfahrung zu berichten. Was hat denn der Arzt getan, um den Riss zu diagnostizieren? Hat er eine OP angesprochen?
Bei mir wurde damals zur Diagnose eine spezielle Röntgenaufnahme gemacht, bei der der Fuß in einer Art „Halterung“ zur Seite fixiert wurde. Dann konnte der Arzt anhand der Gelenkstellung erkennen, ob ein Bänderriss vorliegt und wieviele Bänder in Mitleidenschaft gezogen sind. Ob das heute auch noch eine gängige Methode ist, weiß ich aber nicht.
Die Bänder müssen natürlich nicht sofort gerissen sein, kann auch eine Bänderdehnung sein, tut auch weh und dauert.
Ich würde Dir raten, dass nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wenn Du die Sache nicht richtig abheilen lässt, kann’s später evtl. zum erneuten und wiederholten Umknicken führen.
Sprech’ aber noch mal mit deinem Arzt darüber, aufgrund welcher Anzeichen er die Diagnose stellt.
Dir auf jeden Fall GUTE BESSERUNG!
Gruß, Mirabelle