bärlauch in münster

Hallo zusammen!

Ich würde gern mal wieder Bärlaupesto und Bärlauchsuppe machen. Hab zwar gehört dass es den bei der Lidel Biomarke grade günstig gibt. Würde ihn mir aber lieber selber pflücken:smile: Ich wohne in Münster. Falls ihr nur was eher außerhalb wisst würde ich auch gern ne Fahhradtour drauß machen:smile:
Also…wer weiß wo hier Bärlauch wild wächst??

Ach ja und viell. wie man ihn von seinem ungenießbaren Zwilling unterscheidet??:wink:

Danke und liebe Grüße!
Theresa

Hi,

Ach ja und viell. wie man ihn von seinem ungenießbaren
Zwilling unterscheidet??:wink:

Blätter knicken, reiben oder anschneiden. Bärlauch riecht ganz eindeutig kräftig zwiebelig, Maiglöckchen riechen nach nichts. Allerdings mit der Hand bzw. dem Schneidwekzeug aufpassen, wenn man ein Maiglöckchen erwischt hat! Wegen Gift…

LG Barbara

Vorsicht!
Hallo,

Blätter knicken, reiben oder anschneiden. Bärlauch riecht ganz
eindeutig kräftig zwiebelig, Maiglöckchen riechen nach nichts.

Hier hast du nicht ganz unrecht, aber trotzdem vorsicht! Denn: Bärlauch, gerade junger, schnuppert so heftig nach Knobi, wenn man 2 Blätter zwischen den Fingern quetscht, riecht dann alles nach Knobi, auch das Maiglöckchen, was man möglicherweise erwischt. Weils an den Fingern und in der Nase hängt!

Deshalb:
Junge Bärlauchblätter kommen IMMER allein an einem Stiel aus dem im letzten Jahr gefallenen Laub.
Maiglöckchen treiben zusammenstehend und Herbzeitlose kommen ohne Stiel aus der Erde.

Sehr schöne Bilder dazu hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch
ziemlich weit unten bei Verwechslungsgefahr.

Wer sich nicht ganz, ganz sicher ist, sollte lieber die Finger davon lassen und sich ein Töpfchen, die es grad jetzt an vielen Ecken gibt, kaufen. Ist eindeutig ungefährlicher.

Schönen Abend noch wünscht
Uta

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Mein Gott, schon wieder diese Horrormeldungen. Maiglöckchen treiben viel später als Bärlauch aus und Herbstzeitlosen wachsen nicht im Wald. Hören denn diese Bildzeitungsstories nie auf???

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Hallo,

Mein Gott, schon wieder diese Horrormeldungen. Maiglöckchen
treiben viel später als Bärlauch aus und Herbstzeitlosen
wachsen nicht im Wald. Hören denn diese Bildzeitungsstories
nie auf???

Bildzeitung?

http://www.wz-newsline.de/home/ratgeber/gesundheit-e…
"Stuttgart (dpa) - Vorsicht beim Sammeln von wildwachsendem Bärlauch: Dieser wird gern zum Würzen von Speisen genutzt. Doch Laien können die Pflanze leicht Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen verwechseln. Das kann zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen.

Baden-Württembergs Agrarminister Rudolf Köberle (CDU) hat größte Vorsicht beim Sammeln von wildwachsendem Bärlauch angemahnt. «Die Blätter sind für botanische Laien leicht mit den giftigen Blättern von Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen zu verwechseln. Unwissenheit oder Fahrlässigkeit kann hier tragische, mitunter tödliche, Folgen haben», sagte er. Bärlauch erfreut sich einer stetig steigenden Beliebtheit zum Würzen von Speisen, als Bärlauch-Butter oder als Bärlauch-Pesto. Die gestielten, langen und schlanken Bärlauchblätter eignen sich als milder Knoblauchersatz.

Herbstzeitlose und Maiglöckchen speicherten in ihren Blättern Inhaltsstoffe, die nach dem Verzehr zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen könnten, betonte Köberle. Erste Vergiftungsanzeichen wie Erbrechen, Krämpfe, akute Kreislaufbeschwerden und blutiger Durchfall könnten bereits zwei bis sechs Stunden nach Aufnahme auftreten. Auch durch Kochen, Lagern oder Trocknen von Blättern der Herbstzeitlosen könne die Vergiftungsgefahr nicht beseitigt werden, warnte Köberle.

Um Blätter der Herbstzeitlosen oder des Maiglöckchens von denen des Bärlauchs zu unterscheiden, kann ein Blatt der zu bestimmenden Pflanze zwischen den Fingern zerrieben werden. Während sich beim Bärlauch der typische Knoblauchgeruch einstellt, tritt bei den anderen Blättern kein Geruch auf. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten: Haben die Finger durch mehrmaliges Zerreiben von Bärlauchblättern selbst den Knoblauchgeruch angenommen, ist eine weitere Unterscheidung unmöglich.

Im Zweifelsfall sollte man die Pflanzen stehen lassen und auf den Verzehr unbekannter Kräuter verzichten, riet Köberle. Bei Beschwerden nach dem Genuss von Bärlauch oder von Lebensmitteln, die mit Bärlauch gewürzt wurden, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Im Zweifel oder bei Notfällen stehe die Vergiftungs-Informations-Zentrale (VIZ) Freiburg unter der Telefonnummer 0761-19240 ständig zur Verfügung.

Vorsicht ist bei wildwachsenden Bärlauchblättern auch noch aus einem anderen Grund geboten: An ihnen können die Eier des «Kleinen Fuchsbandwurms» haften, der auch für Menschen gefährlich ist. Die Gefahr einer Erkrankung könne durch gründliches Waschen der Blätter unter fließendem Wasser verringert, aber nicht ausgeschlossen werden, betonte Köberle. Beim Einfrieren in haushaltsüblichen Gefrierfächern oder -truhen würden die Fuchsbandwurm-Eier nicht abgetötet. Sie würden erst bei Kochtemperaturen ab 60 Grad zerstört."

Gruß
Spatzi

Hallo Lantanos,

Mein Gott, schon wieder diese Horrormeldungen. Maiglöckchen
treiben viel später als Bärlauch aus und Herbstzeitlosen
wachsen nicht im Wald.

ich kenne eine Stelle bei Thalmässing, an der links vom Weg Maiglöckchen wachsen und rechts davon Bärlauch. Gegen Ende der Bärlauchsaison sind die Blätter der Maiglöckchen voll entwickelt. Für Ungeübte besteht sehr wohl Gefahr der Verwechslung.
Bärlauch wächst auch nicht ausschließlich im Wald, sondern stellenweise etliche Meter über den Waldrand in feuchte Wiesen hinein, also Standorte, die für Colchicum durchaus in Frage kommen.

In Ullstadt (Kreis Neustadt/Aisch) ist der gesamte Schlossgraben mit Bärlauch bestanden und wird nur durch einzelne Bäume beschattet.

Gruß

Johnny

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HAllo,

ich weiss wo; aber ich sag dir nicht, wo ich wohne. Jedenfalls bei uns im Garten wächst Bärlauch. :smile:
Kann dir leider keinen Tip in und um Münster geben. In den südlichen Randgebieten (Werse…) haben wir jedenfalls noch nichts gefunden.
Wird m.E. auch schwierig. Wer was entdeckt, der wird es selber pflücken. Aber wenn du ne Stelle findest, sag bescheid. Bärlauch mag’s schattig.

Haelge

Guten Morgen Lantanos,

wer zwingt dich zu lesen, was dich nervt?

Wer Bärlauch gut kennt, bitteschön… aber vor etwas warnen, was möglicherweise passieren kann?

Eine Bekannte hat in ihren Garten sowohl Maiglöckchen, als auch Bärlauch und beide treiben ja weiter, wenn der Standort stimmt. Mir wäre das, obwohl ich beide kenne, ganz einfach zu gefährlich. Und beide treiben im Moment, auch wenn der Bärlauch ein wenig weiter ist.

Schließlich essen jedes Jahr auch Menschen Knollenblätterpilze, obwohl auch diese normalerweise zu erkennen sind, wenn man weiß, wo und wie gucken.

Also bitte überlies, wo du der Meinung bist, diese Antwort wäre überflüssig. Dankeschön.

LG Uta

HAllo,

ich weiss wo; aber ich sag dir nicht, wo ich wohne. Jedenfalls
bei uns im Garten wächst Bärlauch. :smile:

Hi,

damit wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig. Mein Nachbar hat gestern so beiläufig gesagt, daß bei mir ja so viel Bärlauch wachse und seine Schwiegermutter sich gerne bereit erklärt diesen Bärlauch zu ernten.

Hallo? Ich hab den Bärlauch dort extra angepflanzt, der wächst dort nicht einfach so! Aber netterweise hat er dann noch hinzugefügt, er würde ihr sagen, daß sie massvoll sein soll.

Na dann…

Jetzt überleg ich mir, wo ich noch Bärlauch pflanzen kann, damit für mich auch noch was habe. *Grummel*

Gruß
Tina

*räusper*
Hi!

Bildzeitung?

Hm, es gibt leider genügend andersnamige Zeitungen, die auf dem selben Niveau angekommen sind. Nur nebenbei.

Also bei Deinem Link fehlen mir eindeutig Tatsachen, um das Risiko einschätzen zu können.
Es könnte zu Vergiftungen kommen, Verwechslungsgefahr ist gegeben. Alles gut und schön. Bestimmt auch nicht verkehrt, darüber zu informieren.

Aber wie viele Menschen vergiften sich denn nun ganz real jedes Jahr mit Maiglöckchen, die sie mit Bärlauch verwechselt haben? Das ist doch die Zahl, die man kennen müsste, um zu beurteilen, ob (ich nenne es mal) Panik angebracht ist oder nicht.

Grüße
kernig
*die keine wilden Champions sammelt aus Vorsicht*

Hallo,

ich habe keine Zahlen darüber, wie oft sich Leute mit Maiglöckchenblättersalat vergiften. Ist eigentlich auch egal. Seit es Bärlauch im Frühjahr in jeder Gemüseabteilung frisch zu kaufen gibt -und das ist noch nicht so wahnsinnig lange-, haben sie ein ungefähres Bild davon, wie er aussehen müsste. Wenn sie als beim sonntäglichen Spaziergang was mit ähnlichem Wuchs finden, ist die Verwechslungsgefahr da. Die wenigsten werden wissen, dass es „Doppelgänger“ gibt, wenn man keine Aufklärung betreibt. Kaum jemand wird sich informieren, zu welcher Jahreszeit genau welche von beiden Pflanzen wann und wo genau wächst.

Mir ist es lieber, die Leute sind vorsichtig und lassen die Pflanzen stehen, selbst wenn diese eigentlich genießbar sind, als dass sie sich und ihre Familie gefährden.

Wo ist das Problem?
LG Barbara

Das wird jetzt ein wenig oT…
Hi!
Das ist evtl. ein wenig zu philosophisch. Ich versuche das mal zu begründen, ohne mich streiten zu wollen. Wenn jemand also Lust hat, mir die Worte im Mund zu verdrehen: bitte.

Ich bestreite ja gar nicht die Verwechslungsgefahr.
Auch ist natürlich jede verhinderte Vergiftung wichtig.

Aber wie das hier so prompt auf den Tisch kam, das hat so was von Bevormundung. Wenn die Ursprungsposterin Bärlauch sammeln möchte, dann soll sie das tun.
Die erste Antwort hat mich da gar nicht so gestört. Wie gesagt, den Hinweis auf Verwechslungsgefahr und eine schöne Quelle für deren Vermeidung - find ich soweit in Ordnung. Wobei es schon auch typisch ist, dass gleich jemand aufspringt und verantwortungsbewusst warnt. Vor allem, weil das ja nur virtuell möglich ist, irgendwie pseudomäßig finde ich. Die Antworter möchten sich absichern (nicht dass sie dann schuld sein könnten, wenn was passiert).

Irgendwie ist mir auch diese Dauer-Warnblinkleuchte einfach zu viel. Egal, was man tut: Es wird immer mit irgendeiner Gefahr verbunden sein. Vor allem die Natur ist da ja völlig unberechenbar: Bäume könnten umstürzen, auch mitten im Wald und jederzeit, der üble Fuchsbandwurm verursacht gefühlte Massensterben, Wildschweine sind wilde Tiere, die schon 1000de ahnungslose Spaziergänger dahingemeuchelt haben und Bärlauch-Sammeln scheint für die Ausrottung ganzer Dörfer verantwortlich gemacht zu werden. (Vorsicht, ich habe ein wenig übertrieben).

Wahre und wesentlich größere Risiken (Teilnahme am Straßenverkehr, die ubiquäre Verwendung von Kunststoffen, ungesunde Ernährung) werden da in meinen Augen ungut relativiert.

Mir ist es lieber, die Leute sind vorsichtig und lassen die
Pflanzen stehen, selbst wenn diese eigentlich genießbar sind,
als dass sie sich und ihre Familie gefährden.

Ja, mir auch.

Aber der zitierte Zeitungsartikel hat mich einfach zum Widerspruch gereizt. Er zeigt deutlich, wie Meinungen gemacht werden und Leser zu völlig überzogenen Risikoeinschätzungen kommen.

Grüße
kernig

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Hallo,

Bildzeitung?

Hm, es gibt leider genügend andersnamige Zeitungen, die auf
dem selben Niveau angekommen sind. Nur nebenbei.

meinst du solche:
http://derstandard.at/1297821916551/Baerlauch-Saison…
http://www.derwesten.de/staedte/froendenberg/Verwech…
http://www.baden-online.de/news/artikel.phtml?page_i…
http://www.oe24.at/lifestyle/Jetzt-ist-der-Baerlauch…

Also bei Deinem Link fehlen mir eindeutig Tatsachen, um das
Risiko einschätzen zu können.
Es könnte zu Vergiftungen kommen, Verwechslungsgefahr ist
gegeben. Alles gut und schön. Bestimmt auch nicht verkehrt,
darüber zu informieren.
Aber wie viele Menschen vergiften sich denn nun ganz real
jedes Jahr mit Maiglöckchen, die sie mit Bärlauch verwechselt
haben? Das ist doch die Zahl, die man kennen müsste, um zu
beurteilen, ob (ich nenne es mal) Panik angebracht ist oder
nicht.

Sorry eine Statistik über Vergiftungen wegen Bärlauch-Verwechslungen habe ich nicht gefunden.
Nur das:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rentner-verwechs…

Gruß
Spatzi