neulich auf dem Wochenmarkt hat mich dieses Glas zum Kauf verführt: Bärlauch-Frischkräutersoße. Enthält Bärlauch, Sonnenblumenöl, Olivenöl und Mandeln und Salz. Jetzt meine Frage: Wie verarbeitet man das? Kann ich das mit Sahne mischen udn als Nudelsoße verwenden? Oder habt ihr andere Ideen. Möchte heute abend meine Gäste damit verwöhnen.
Bärlauch-Frischkräutersoße. Enthält Bärlauch,
Sonnenblumenöl, Olivenöl und Mandeln und Salz.
Das hört sich an als ob die Sauce eine pestoähnliche Konsistenz hätte? Wenn ja, dann würde ich sie auch wie ein Pesto verwenden. Einfach die kalte Sauce mit den heißen Nudeln vermischen. Falls Du natürlich lieber eine flüssigere, heiße Sauce hättest, würde ich die Bärlauchsauce vorsichtig erhitzen und mit Milch oder Sahne verflüssigen. Dann natürlich noch mal probieren, ob der Geschmack noch passt.
Ich habe auch schon mal Mozzarella-Scheiben mit einem solchen Bärlauch-Pesto gegessen, hat mir sehr gut geschmeckt.
Hier sind noch ein paar Links, vielleicht findest Du ja dort noch Anregungen:
neulich auf dem Wochenmarkt hat mich dieses Glas zum Kauf
verführt: Bärlauch-Frischkräutersoße. Enthält Bärlauch,
Sonnenblumenöl, Olivenöl und Mandeln und Salz. Jetzt meine
Frage: Wie verarbeitet man das? Kann ich das mit Sahne mischen
udn als Nudelsoße verwenden? Oder habt ihr andere Ideen.
Möchte heute abend meine Gäste damit verwöhnen.
Mit Sicherheit ein neue Spagetti-Note!
Doch solltest Du das Gericht nur denen vorsetzen, die 2 Tage frei haben! Bärlauch ist ein wohlschmeckendes Kraut… und stinkt 5 mal besser als Knoblauch!
Grüße
Raimund
Kannst Du auch ohne Sahne zu Spaghetti servieren. Ist das gleiche wie eine Pesto.
Geht auch klasse zu Lammkotletts oder als Füllung für kleine Kalbfleischrouladen. Reis dazu.
Bärlauch stinkt zwar (habe meine Fundstelle bei der Walddurchfahrt im Auto bei Tempo 70 mit geschlossenen Fenstern erschnüffelt), hat aber gegenüber Knoblauch den ungemeinen Vorteil, dass der Geruch nach dem Verzehr aber kaum auf den Esser übergeht. Sprich, man dunstet nicht selbst aus und hat auch keinen „Knofelkater“ nach übermäßigem Genuss (ich muss es wissen, denn ich verdrücke das Zeug büschelweise wenn es frisch ist .
Gruß vom Wiz
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Bärlauchpesto kann man genau wie eine klassiche Basilikum-Pesto verwenden. Ich stelle sie immer selbst her, da es frischen Bärlauch ja nur für kurze Zeit im Jahr gibt, und so kann man diesen wunderbaren Geschmack prima konservieren. Ich verwende aber nur Olivenöl, und statt Mandeln lieber geröstete Kürbiskerne. Dies gibt ein wunderbar rundes und nussiges Aroma. Kalt über Pasta ist klassisch, als Füllung für Rouladen oder zum Bestreichen z.B. einer Lammkeule, die dann per 80° Methode in den Ofen gelegt wird, kann man sie wunderbar verwenden. Aber auch zu einem gebratenen kräftigen Fisch oder einem Lammsteak ist sie kalt ein Genuss. Auch eine Insalata Caprese kann man in der Form abwandeln, dass man Tomatenscheiben und Mozzarella mit einer Bärlauchpesto beträufelt (dann mit zusätzlichem Olivenöl verdünnen). Auch ein Carpaccio vom Rinderfilet ist mit so einer verdünnten Pesto und einigen Spänen Parmesan sicher nicht schlecht.
Gruß vom Wiz, der leider keine Vorräte mehr hat und jetzt auf den Frühling warten muss.
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